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Jkr/Fragment 107 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 107, Zeilen: 1-16
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 17, Zeilen: 5-14, 17-21
[Belgrad wurde zum einen erlaubt, weiterhin 15.000 Mann seiner] Armee sowie 10.000 Sicherheitspolizeikräfte im Kosovo zu stationieren, zum anderen sollte der geforderte serbisch—albanische Dialog ohne internationale Beteiligung stattfinden und schließlich — was besonders gravierend war — durfte das internationale Überwachungsregime für den informellen Waffenstillstand der NATO und der OSZE nur aus unbewaffneten Flugzeugen und zivilen Beobachtern vor Ort bestehen. Milosevic begründete sein Einlenken öffentlich damit, dass dadurch die Gefahr einer militärischen Intervention abgewendet worden sei. Noch am selben Tag erließ der NATO-Rat zur Sicherstellung der Umsetzung der Holbrooke-Milosevic-Vereinbarung die so genannte Aktivierungsanordnung (ACTORD) für Luftangriffe auf serbische Stellungen und drohte mit der Durchführung derselben nach Ablauf von 96 Stunden.217

Am 15. Oktober vereinbarte die NATO mit Belgrad die Errichtung der Luftverifizierungsmission “Eagle Eye” durch bemannte und unbemannte, jedenfalls unbewaffnete Flugkörper über dem Kosovo.218 Einen Tag danach schloss die OSZE den Vertrag über eine bis zu 2000 Mann starke, unbewaffnete Verifizierungsmission (KVM) am Boden mit der jugoslawischen Regierung ab.


217 Statement by the Secretary-General Following Decision on the ACTORD, 13. October 1998, ebenda, S. 278; zur Aktivierungsanordnung siehe auch oben, S. 96

[Zeilen 5-14]

Danach wurde Belgrad erlaubt, weiterhin 15.000 Mann seiner Armee sowie 10.000 der Sicherheitspolizei im Kosovo zu stationieren, der geforderte serbisch-albanische Dialog sollte ohne internationale Beteiligung stattfinden und – was besonders gravierend war – das internationale Überwachungsregime für den informellen Waffenstillstand der NATO und der OSZE sollte aus unbewaffneten Flugzeugen und zivilen Beobachtern vor Ort bestehen. Um wenigstens dieses bescheidene Ergebnis durchzusetzen, erließ der NATO-Rat ebenfalls am 13. Oktober 1998 die sogenannte Aktivierungsanordnung für Luftangriffe auf serbische Stellungen, setzte sie aber für 96 Stunden aus, um den Serben bis dahin den Rückzug zu ermöglichen.

[Zeilen 17-21]

Am 15. Oktober vereinbarte die NATO mit Belgrad die Errichtung der Luftverifizierungsmission („Eagle Eye”) durch bemannte oder unbemannte, jedenfalls unbewaffnete Flugkörper über dem Kosovo. Am 16. Oktober schloss die OSZE den Vertrag über eine bis zu 2.000 Mann starke, unbewaffnete Verifizierungsmission (KVM) am Boden mit der jugoslawischen Regierung ab.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt. FN 217 und FN 218 können nicht die Übernahmen erklären.

Sichter
Guckar

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