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Jkr/Fragment 124 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 124, Zeilen: 1-18
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 23, 24, Zeilen: 23: 22f; 24: 1-5
Anders als vielleicht zu erwarten gewesen wäre, konnten die Mitarbeiter ohne Schwierigkeiten das Kosovo verlassen, allerdings wurden ihre Visa an der Grenze zu Mazedonien ungültig gemacht. Die serbische Seite schien geradezu froh zu sein, diese Augen- und Ohrenzeugen ihrer Aktionen gegen albanisch [sic!] Dörfer loszuwerden. 263 Jugoslawische Armee- und Polizeieinheiten begannen unmittelbar nach dem Abzug der internationalen Kosovo-Beobachter eine neue Offensive gegen die UÇK, deren Generalstab noch am selben Wochenende von der Vertreibung von 15.000 Kosovaren aus ihren Dörfern sprach und die NATO aufrief, sofort zu handeln, um die serbische Kriegsmaschinerie zu stoppen.264 Nachdem der amerikanische Sonderbotschafter Holbrooke am 22. März Milosevic noch einmal eine „letzte Warnung“ überbracht und ihn in zwei mehrstündigen Gesprächen zu einer Unterschrift zu überreden versucht hatte, kehrte er am 23. März unverrichteter Dinge nach Brüssel zurück.265 Die Zeit für politische Gespräche war abgelaufen. In Brüssel machte NATO-Generalsekretär Solana die Drohungen der Allianz wahr und erteilte noch am selben Abend den Einsatzbefehl für die NATO-Luftstreitkräfte, deren erste Bomberstaffeln dann am 24. März 1999 Angriffe gegen militärische Ziele in ganz Jugoslawien flogen.

263 Ein Teil der Mitarbeiter betreute, wie oben erwähnt, während der folgenden Kriegsmonate vertriebene Kosovaren in den Nachbarländern und registrierte deren Aussagen über Menschenrechtsverletzungen für das Haager Kriegsverbrechertribunal.

264 Süddeutsche Zeitung vom 22. 03. 1999, S. 1

265 Holbrooke erklärte in einem Interview in einer ARD-Sendung am 26. Oktober 1999, Milosevic habe auf die Vorhaltung, im Falle einer Weigerung Serbiens, das Rambouillet- Abkommen zu unterzeichnen werde die NATO angreifen, mehrmals geantwortet, dann werde eben gebombt. Offensichtlich war in der serbischen Führung schon vor Holbrookes Besuch die Entscheidung gefallen, nicht nachzugeben.

Anders als vielleicht zu erwarten gewesen wäre, konnten die Mitarbeiter ohne Schwierigkeiten das Kosovo verlassen, allerdings wurden ihre Visa an der Grenze zu Mazedonien ungültig gemacht. Die serbische Seite schien geradezu froh zu sein, diese Augen- und Ohrenzeugen ihrer Aktionen gegen albanische Dörfer loszuwerden.69

Jugoslawische Armee- und Polizeieinheiten begannen unmittelbar nach dem Abzug der internationalen Kosovo-Beobachter eine neue Offensive gegen die UÇK, deren Generalstab noch am selben Wochenende von der Vertreibung von 15.000 Kosovaren aus ihren Dörfern sprach und die NATO dazu aufrief, sofort zu handeln, um die serbische Kriegsmaschinerie zu stoppen.70 Nachdem der amerikanische Sonderbotschafter Holbrooke am 22. März Milosevic noch einmal eine „letzte Warnung” überbracht und ihn in zwei mehrstündigen Gesprächen zur [sic!]

[Seite 24]

einer Unterschrift zu überreden versucht hatte, kehrte er am 23. unverrichteter Dinge nach Brüssel zurück.71 Dort erteilte NATO-Generalsekretär Solana noch am selben Abend den Einsatzbefehl für die Luftstreitkräfte, deren erste Bomberstaffeln dann am Abend des 24. März 1999 Angriffe gegen militärische Ziele in ganz Jugoslawien flogen.


69 Ein Teil der Mitarbeiter betreute während der folgenden Kriegsmonate vertriebene Kosovaren in den Nachbarländern und registrierte deren Aussagen über Menschenrechtsverletzungen für das Haager Kriegsverbrechertribunal.

70 Süddeutsche Zeitung vom 22. März 1999, S. 1.

71 Holbrooke erklärte in einem Interview in der ARD-Sendung vom 26. Oktober 1999, Milosevic habe auf die Vorhaltung, im Falle der Weigerung Serbiens, das Rambouillet-Abkommen zu unterzeichnen, werde die NATO angreifen, mehrmals geantwortet, dann werde eben gebombt. Offensichtlich war in der serbischen Führung schon vor Holbrookes Besuch die Entscheidung gefallen, nicht nachzugeben.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
Agrippina1

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