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Jkr/Fragment 170 20

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 170, Zeilen: 20-35
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 43, 44, Zeilen: 43: 33 ff.; 44: 1 ff.
Die NATO bemühte sich seit Mitte April 1999 intensiv darum, einen internationalen Rahmen für die Zustimmung Jugoslawiens und des UN-Sicherheitsrates zu einem Plan zu finden, der ursprünglich von Außenminister Fischer bzw. dem Auswärtigen Amt entwickelt worden war. Er zielte zunächst darauf ab, dass man sich bei einem Außenministertreffen der Gruppe der sieben führenden Industriestaaten und Russland (G 8) auf einen ausgearbeiteten, an Belgrad gerichteten Forderungskatalog einigen sollte.373 Dieser Katalog sollte dann in eine SR-Resolution umgegossen werden. Darin sollte der Zeitpunkt des Rückzugs aller militärischen, polizeilichen und paramilitärischen Kräfte und parallel dazu die Verpflichtung der UÇK, alle Feindseligkeiten einzustellen und den abziehenden jugoslawischen Kräften nicht nachzurücken, enthalten sein. Außerdem wurde eine Friedenstruppe nach Kapitel VII der UN-Charta mit einem „robusten“ Auftrag die Rückkehr der Flüchtlinge und die Unterstellung des Kosovo unter eine von der UNO autorisierte Übergangsverwaltung bis zu einer endgültigen politischen Regelung gefordert.374 Im Falle einer Annahme dieses Planes durch den Sicherheitsrat sollte mit Beginn des jugoslawischen Rückzugs ei-[ne 24-stündige Feuerpause eintreten, die dann auf den Zeitraum des Abzugs ausgedehnt werden könnte.]

373 [...]

374 FAZ vom 15. April 1999 und SR-Resolution 1244

Statt dessen ging es der NATO seit Mitte April um die Schaffung eines internationalen Rahmens für die Zustimmung Jugoslawiens und des UNSicherheitsrates zu einem Plan, der ursprünglich von Außenminister Fischer bzw. dem

[Seite 44]

Auswärtigen Amt entwickelt worden war. Er zielte zunächst auf ein Außenministertreffen der G-8-Staatengruppe, das sich auf einen von den Politischen Direktoren dieser Gruppe in Dresden ausgearbeiteten Forderungskatalog an Belgrad einigen sollte, der dann in eine Resolution des UN-Sicherheitsrates umzugießen wäre. Darin sollte der Zeitpunkt des Rückzugs aller militärischen, polizeilichen und paramilitärischen Kräfte und parallel dazu die Verpflichtung der UÇK, alle Feindseligkeiten einzustellen und den abziehenden jugoslawischen Kräften nicht nachzurücken, festgelegt werden. Außerdem wurde eine Friedenstruppe nach Kapitel VII der UN-Charta gefordert, mit einem „robusten“ Auftrag und unter einem einheitlichen Kommando, ferner die Rückkehr der Flüchtlinge und die Unterstellung des Kosovo unter eine von der UNO autorisierte Übergangsverwaltung bis zu einer endgültigen politischen Regelung.128 Im Falle der Annahme dieses Planes durch den Sicherheitsrat sollte mit Beginn des jugoslawischen Rückzugs eine 24-stündige Feuerpause der NATO eintreten, die dann auf den Zeitraum des Abzugs ausgedehnt werden könnte.


128 FAZ vom 15. April 1999, S. 2.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Die FN 373 enhält keinen Quellenverweis, sondern eine Interviewaussage von Johannes Haindl.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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