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Jkr/Fragment 177 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 177, Zeilen: 1-9
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 47, 48, Zeilen: 47: 19-31; 48: 1-3
Bei den meisten Partnern galt für diesen Fall die größte Sorge den personellen Verlusten, die dann für die Allianz unvermeidlich gewesen wären. Es bestand sogar die Gefahr, dass bei einer Eskalation die bis dahin praktizierte Geschlossenheit verloren gegangen wäre. Vor diesem Hintergrund erschien es vor allem den USA zweckmäßiger, beim Einsatz der Waffensysteme aus dem Vollen zu schöpfen und auch einen finanziell kostspieligen Krieg zu führen, als ihren Bürgern personelle Opfer zuzumuten. Unter diesen Bedingungen war auch die Öffentlichkeit der meisten NATO-Staaten bereit, den Krieg zu akzeptieren.389

389 Michael Th. Greven, Randbemerkungen zur Demokratie im Krieg, in: Vorgänge, 1999, Nr. 2, S. 1-5

[Seite 47, Zeilen 19-31]

Bei den meisten Partnern, einschließlich der USA, galt für diesen Fall die größte Sorge den eigenen personellen Verlusten, die für die Allianz dann unvermeidlich gewesen wären. [...] Daher musste sie damit rechnen, für den Falle einer Eskalation zum Landkrieg die Geschlossenheit, die sie bis dahin an den Tag gelegt hatte, zu verlieren.

Vor diesem Hintergrund erschien es vor allem den USA als der Macht, die quantitativ und qualitativ die High-Tech-Kriegführung der NATO dominierte, zweckmäßiger, beim Einsatz der Waffensysteme aus dem Vollen zu schöpfen und insofern einen kostspieligen

[Seite 48, Zeile 1-3]

Krieg zu führen, als ihren Bürgern personelle Opfer zuzumuten. Unter diesen Bedingungen war auch die Öffentlichkeit in den meisten anderen NATO-Staaten bereit, den Krieg zu akzeptieren.142


142 Vgl. zu den Schwierigkeiten von Demokratien, die Entscheidung zu einem Krieg zu treffen, Michael Th. Greven, Randbemerkungen zur (deutschen) Demokratie im Krieg, in: Vorgänge, Jg. 38, Nr. 2, 1999, S. 1-5.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

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