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Jkr/Fragment 180 17

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 17-29
Quelle: Meyer Schlotter 2000
Seite(n): 50, 51, Zeilen: 50: 1-5; 51: 8-14, 17-19
Als Ursachen für den krisenhaften Dauerzustand werden die ungelöste [sic!] Grenz- und Minderheitenfragen, wirtschaftliche Rückständigkeit, große Gewaltbereitschaft und geringe Akzeptanz von Mechanismen friedlicher Konfliktregelung sowie unterentwickelte Strukturen regionaler Kooperation benannt. Die Zielvorstellung einer demokratischen Friedenszone in Südosteuropa ist nicht umstritten, der Weg dorthin jedoch mit Schwierigkeiten gepflastert. Übergangsphasen zur Demokratie sind nie lineare Prozesse ohne Rückfälle. Sie sind oft von Gewalt geprägt, nach innen und nach außen. Um die hindernden Einflussgrößen einzudämmen und um jene Kräfte zu fordern, die bereit sind, sich demokratischen Spielregeln zu unterwerfen, kann das Engagement von dritten Parteien hilfreich sein, wenn diese glaubwürdig und überzeugend auftreten.395 Die Rolle der EU ist deshalb für den angestrebten Wandel von größter Bedeutung.

395 Barbara F. Walter, Designing Transitions from Civil War. Demobilization, Democratization and Commitments to Peace, in: International Security, 24/1, Summer 1999, S. 127-155

Als Ursachen für den krisenhaften Dauerzustand werden benannt: ungelöste Grenz- und Minderheitenfragen, wirtschaftliche Rückständigkeit, große Defizite bei der Demokratisierung und beim Aufbau ziviler Gesellschaften, hohe Gewaltbereitschaft und geringe Akzeptanz von Mechanismen friedlicher Konfliktregelung sowie unterentwickelte Strukturen regionaler Kooperation.

[Seite 51]

Die Zielvorstellung einer demokratischen Friedenszone in Südosteuropa ist nicht umstritten, der Weg dorthin ist jedoch dornig. Übergangsphasen zur Demokratie sind keineswegs lineare Prozesse ohne Rückfälle. Sie sind oft von Gewalt geprägt, nach innen und nach außen. Um diese retardierenden Momente einzudämmen und jene Kräfte zu fördern, die bereit sind, sich auf demokratische Spielregeln einzulassen, kann das Engagement von dritten Parteien hilfreich sein, wenn diese glaubwürdig und überzeugend auftreten.148 [...] Obwohl die OSZE die Schirmherrschaft insgesamt übernommen hat, ist die EU für den angestrebten Wandel von größerer Bedeutung.



148 Siehe hierzu Barbara F. Walter, Designing Transitions from Civil War. Demobilization, Democratization, and Commitments to Peace, in: International Security, Jg. 24, Nr. 1, Summer 1999, S. 127-155.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), SleepyHollow02

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