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Jkr/Fragment 182 08

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 182, Zeilen: 8-31, 103-104
Quelle: Calic 2001
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11 re.: 4-12; 44-49; 12 li.: 7-13, 31-45
Als Beitrag zum Stabilitätspakt und als Zwischenschritt zur Mitgliedschaft hat die EU eine neue Generation von Stabilitäts- und Assoziierungsabkommen (SAA), welche von der EU-Kommission vorgeschlagen worden sind, aufgelegt.398 Sie richten sich an die fünf südosteuropäischen Staaten, die noch keine vertraglichen Beziehungen mit der EU haben, das sind Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Mazedonien sowie seit der Aufhebung der Sanktionen auch an die BR Jugoslawien.

Wegen der politischen Situation in Serbien unter Milošević war die ehemalige BR Jugoslawien, die im März 2003 auf Vermittlung der EU in den losen Staatenbund „Serbien und Montenegro“ übergegangen ist, anfänglich von den Aktivitäten des Stabilitätspaktes ausgeschlossen. Ihren Vertretern wurde jedoch bei den Sitzungen von Regional- und Arbeitstischen stets ein Platz freigehalten, so dass sie in die Überlegungen von Anfang an mit einbezogen waren.399 Der Stabilitätspakt war auch die erste Organisation, welche die BR Jugoslawien nach dem demokratischen Umbruch nach fast neunjähriger politischer Isolation aufnahm. Seit das Land am 26. Oktober 2000 offiziell Vollmitglied wurde, kann es an allen Initiativen des Paktes teilnehmen. Die Einbindung der BR Jugoslawiens in den Stabilitätspakt hat der regionalen Kooperation zusätzlichen Auftrieb verliehen. Erstmals können nun grundsätzliche Probleme von überregionaler Bedeutung in Angriff genommen werden, etwa im Bereich der Infrastruktur, der Abrüstungsabkommen sowie der Flüchtlingsrückkehr. Seit der Gründung des Stabilitätspaktes treffen die Staats- und Regierungschefs der südosteuropäischen Länder regelmäßig zu Konsultationen im Rahmen des Südosteuropäischen Kooperationsprozesses (SEECP)400 zusammen. Die BR Jugoslawien [nimmt daran seit Oktober 2000 wieder teil.]


398 Andreas Wittkowsky, Der Stabilitätspakt für Südosteuropa und die „führende Rolle“ der Europäischen Union, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 29-30/2000, S. 3-13

399 [...]

[Seite 11 rechts, Zeilen 4-12]

Als Beitrag zum Stabilitätspakt und Zwischenschritt zur Mitgliedschaft hat die Europäische Union eine neue Generation von Stabilitäts- und Assoziierungsabkommen (SAA) aufgelegt7. Sie richten sich an die fünf südosteuropäischen Staaten, die noch keine vertraglichen Beziehungen mit der EU besitzen, nämlich Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, die Bundesrepublik Jugoslawien und Makedonien.

[Seite 11 rechts, Zeile 44-49]

Wegen der politischen Situation in Serbien unter Slobodan Milosevic war die BR Jugoslawien anfänglich von den Aktivitäten des Stabilitätspaktes ausgeschlossen. Ihren Vertretern wurde bei den Sitzungen von Regional- und Arbeitstischen aber stets ein Platz freigehalten.

[Seite 12 links, Zeile 7-13]

Der Stabilitätspakt war auch die erste Organisation, die die Bundesrepublik Jugoslawien nach dem demokratischen Umbruch und fast neunjähriger politischer Isolation aufnahm. Seit das Land am 26. Oktober 2000 offiziell Vollmitglied wurde, kann es an allen Initiativen des Paktes teilnehmen.

[Seite 12 links, Zeile 31-45]

Die Einbindung Jugoslawiens in den Stabilitätspakt hat vor allem der Regionalkooperation zusätzliche Dynamik verliehen. Erstmals können nun ernsthaft grundsätzliche Probleme von überregionaler Bedeutung in Angriff genommen werden, etwa im Bereich der Infrastruktur (Ausbau europäischer Transportkorridore), der regionalen Stabilisierungsmaßnahmen (Abrüstungsabkommen) sowie bei der Flüchtlingsrückkehr.

Seit Gründung des Stabilitätspaktes treffen die Staats- und Regierungschefs der südosteuropäischen Länder regelmäßig zu Konsultationen im Rahmen des Südosteuropäischen Kooperationsprozesses (SEECP) zusammen. Jugoslawien nimmt hieran seit Oktober 2000 auch wieder teil.


7 Vgl. Andreas Wittkowsky, Der Stabilitätspakt für Südosteuropa und die „führende Rolle“ der Europäischen Union, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, B 29-30/2000, S. 3-13.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

FN 398 übernimmt FN 7 aber ohne "Vgl."

Die Quelle Calic 2001 wird erst auf Seite 187 in FN 407 genannt. Daher ist hier nicht von Bauernopfer zu sprechen.

Sichter
Guckar

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