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Jkr/Fragment 226 18

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 226, Zeilen: 18-38, 101-103
Quelle: Vetter 2003
Seite(n): 81, Zeilen: 14-35, 101-104
Beim Flüchtlingshilfswerk UNHCR geht man von 237.000 Menschen aus, darunter 200.000 Serben, die sich als Flüchtlinge in Serbien und Montenegro befinden. Die Sorge um das weitere Schicksal dieser Menschengruppe stellt eine bedeutende politische Herausforderung dar.468 Die provisorische Kosovo-Regierung und UNMIK gehen davon aus, dass bislang höchstens 4.000 Serben in ihre Wohnungen zurückgekehrt sind. Während Belgrad dafür vor allem die mangelnde Bewegungsfreiheit der Serben im Kosovo verantwortlich macht, wird von albanischer Seite hauptsächlich auf die schwierige wirtschaftliche Lage verwiesen, die es unmöglich mache, zurückkehrenden Serben Arbeitsplätze zur Verfügung zur Verfügung zu stellen. Es soll jedoch jedem rückkehrwilligen Flüchtling ermöglicht werden, zurückkehren zu können. Die wichtigsten politischen Führer der Albaner im Kosovo haben im Juli 2003 alle Flüchtlinge und Vertriebenen zur Rückkehr aufgerufen. „Der richtige Zeitpunkt ist gekommen, dass Sie in Ihre Heime zurückkehren. Denn Kosovo wird frei sein, und Sie werden vergleichbare Rechte wie die übrigen Bürger haben“, hieß es in einer Erklärung, die von Präsident Ibrahim Rugova, Ministerpräsident Bajram Rexhepi, den Vorsitzenden von PDK und AAK, Hashim Thaçi und Ramush Haradinaj, sowie dem Oberbefehlshaber des Kosovo-Schutzkorps, Agim Çeku unterzeichnet worden war.469 UNMIK und UNHCR schufen kurz zuvor eine „Rapid Response Returns Facility“, die als materielle Rückkehrhilfe gedacht ist und für die insgesamt zwei Millionen Euro zur Ver[fügung gestellt wurden.]

468 Deutsche Welle Radio vom 18. 06. 2003: Background: Beim Thema Flüchtlinge und Sicherheitslage klaffen die Ansichten von Serben und Albanern weit auseinander.

469 Tanjug, Serbisch, 10.07. 2003; zitiert nach Deutsche Welle, Südosteuropa, 11. 07. 2003

Beim Flüchtlingshilfswerk der Uno UNHCR spricht man von 237.000 Menschen, darunter 198.000 Serben. Auch wenn diese Angaben, wie erwähnt, wohl zu hoch geraten sind, stellt das weitere Ergehen der betroffene Menschengruppe doch eine bedeutende politische Aufgabe dar.61 Die provisorische Regierung in Prishtina und UNMIK gehen davon aus, daß bislang höchsten 4000 Serben in ihre Wohnorte in Kosovo zurückgekehrt sind. Während Belgrad dafür vor allem die mangelnde Sicherheit und Bewegungsfreiheit der Serben in Kosovo verantwortlich macht, wird von albanischer Seite hauptsächlich auf die schwierigie [sic] wirtschaftliche Lage verwiesen, die es unmöglich mache, zurückkehrenden Serben Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen oder andere Verdienstmöglichkeiten einzuräumen. Immerhin haben die wichtigsten politischen Führer der Albaner in Kosovo im Juli dieses Jahres alle Flüchtlinge und Vertriebenen zur Rückkehr aufgerufen.

"Der richtige Augenblick ist gekommen, daß Sie in Ihre Heime zurückkehren. Denn Kosovo wird frei sein, und Sie werden vergleichbare Rechte wie die übrigen Bürger haben",

hieß es in einer Erklärung, die von Präsident Ibrahim Rugova, Ministerpräsident Bajram Rexhepi, den Vorsitzenden von PDK und AAK, Hashim Thaçi und Ramush Haradinaj, sowie dem Oberbefehlshaber des Kosovo-Schutzkorps, Agim Çeku, unterzeichnet worden war.62 UNMIK und UNHCR schufen kurz zuvor eine "Rapid Response Returns Facility", die als materielle Rückkehrhilfe gedacht ist und für die unter anderem Norwegen 1,5 Millionen Euro und die Vereinigten Staaten 500.000 Dollar zur Verfügung stellten.


61 Siehe u.a. Background: Beim Thema Flüchtlingen [sic] und Sicherheitslage klaffen die Ansichten von Serben und Albanern weit auseinander. In: Deutsche Welle, Radio, Serbisch, 18.06.2003.

62 Tanjug, Serbisch, 10.07.2003; zit. nach Deutsche Welle, Südosteuropa, 11.07.2003.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Guckar

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