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Jkr/Fragment 249 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 249, Zeilen: 1-19
Quelle: Ernst 2002
Seite(n): 357, 358, Zeilen: 357: 17-18, 20-22, 25-27, 29-31; 358: 4ff
Ihnen wurden aus ihrer UÇK-Zeit schwere Verbrechen wie Entführung, Folter und Mord vorgeworfen.535 In einer Stellungnahme protestierte die kosovoarische Regierung gegen die „Kriminalisierung des Freiheitskampfes und seiner Werte“. Die mit drastischen Formulierungen versehene Stellungnahme der Regierung war von den Ministern nur knapp und mit Stichentscheid des Ministerpräsidenten verabschiedet worden. UNMIK reagierte unverzüglich mit einer scharfen Stellungnahme, in der darauf hingewiesen wurde, dass die Verhaftungen das Resultat langwieriger Ermittlungen seien, ohne dass es eine politische Motivation für das Vorgehen gäbe. Ein weiterer Konflikt hatte seinen Ausgangspunkt erneut im Parlament. Dieses billigte am 7. November 2002 eine Resolution, welche den Staatenbund Serbien und Montenegro als eine Gefahr für Frieden und Stabilität des Kosovo und der weiteren Region bezeichnete, nachdem in der Präambel der Verfassungscharta Kosovo als Provinz Serbiens bezeichnet wird. Die kosovarischen Parteien betrachteten dies als Versuch, die Statusfrage des Territoriums durch die Hintertüre zugunsten Serbiens zu klären. Der Sondergesandte Steiner stellte sich auf den Standpunkt, dass einzig die Resolution 1244 auf rechtmäßige Art den Status des Kosovo definiere und warnte die Parlamentarier vor der Resolution, die er am Tag nach der Verabschiedung prompt annullierte.

[535 Die ehemaligen UÇK-Kommandanten Idriz Balaj, Daut Haradinaj (der Bruder des Vorsitzenden der AAK, Ramush Haradinaj), Bekim Zekaj, Ahmet Elshani und Ramush Ahmetaj wurden zu insgesamt 31 Jahren Gefängnis wegen Verschleppung und Mord verurteilt. Ramush Haradinaj erhob nach der Urteilsverkündung am 17. 12. 2002 schwere Vorwürfe gegen die Justiz.]

[Seite 357, Zeilen 17-18]

Ihnen wurden aus ihrer UÇK-Zeit schwere Verbrechen wie Entführung, Folter und Mord vorgeworfen.4

[Seite 357, Zeilen 20-22]

In einer Stellungnahme protestierte die Regierung gegen die "Kriminalisierung des Freiheitskampfes und seiner Werte".

[Seite 357, Zeilen 25-27]

Die in martialischer Sprache abgefaßte Stellungnahme der Regierung war von den anwesenden Ministern nur knapp und mit Stichentscheid des Premierministers verabschiedet worden.

[Seite 357, Zeilen 29-31]

Darauf mußte UNMIK unverzüglich reagieren. Am 19. August wurde eine knappe, scharfe Stellungnahme abgegeben. Die Verhaftungen seien das Resultat langwieriger Nachforschungen und ohne jede politische Motivation.

[Seite 358, Zeilen 4-11]

Der dritte Konflikt hatte seinen Ausgangspunkt wieder im Parlament. Dieses hieß am 7. November 2002 eine Resolution gut, welche die Verfassungscharta für Serbien und Montenegro, den Staatenbund, der die Nachfolge der Bundesrepublik Jugoslawien antreten soll, als Gefahr für Frieden und Stabilität Kosovos und der weiteren Region bezeichnete. In der Präambel der Verfassungscharta werden Kosovo und die Vojvodina als Provinzen Serbiens bezeichnet.7 Die kosovoalbanischen Parteien betrachten dies als Versuch, die Statusfrage des Territoriums gewissermaßen durch die Hintertüre zugunsten Serbiens zu klären.

[Seite 358, Zeilen 15-18]

Der Sondergesandte Steiner stellte sich auf den Standpunkt, daß einzig die Resolution 1244 auf rechtmäßige Art den Status Kosovos definiere und warnte die Parlamentarier vor der Resolution, die er denn auch am Tag ihrer Verabschiedung kassierte.


4 Fünf ehemalige UÇK-Kommandanten aus diesem Kreis, die schon im Juni verhaftet worden waren, nämlich Idriz Balaj, Daut Haradinaj (der Bruder des vormaligen Zonenkommandanten und jetzigen Führers der AAK, Ramush), Bekim Zekaj, Ahmet Elshani und Ramush Ahmetaj wurden inzwischen zu insgesamt 31 Jahren Gefängnis wegen Verschleppung und Mord verurteilt. Ramush Haradinaj, der in einem Gespräch mit dem Verfasser nach der Verhaftung seines Bruders volles Vertrauen in die Professionalität und Rechtmäßigkeit der Justiz geäußert hatte, griff nach der Urteilsverkündigung am 17. Dezember 2002 diese heftig an und warf ihr die Organisation eines politisch motivierten Verfahrens vor. Vgl. Balkan Crisis Report, Nr. 392, 20.12.2002).

7 [...]

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Sichter
(Hindemith), Guckar

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