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Jkr/Fragment 271 13

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 271, Zeilen: 13-25, 102
Quelle: Ernst 2002
Seite(n): 364, Zeilen: 1-14, 101
Auch aus Belgrad kommen in jüngster Zeit Signale, die darauf hindeuten, wonach ein Teil der politischen Führung Bewegung in die festgefahrenen Fronten bringen will. So ließ der bis zu den Parlamentswahlen im Dezember 2003 stellvertretende serbische Ministerpräsident und Regierungsbeauftragte für Kosovo, Nebojša Čović, in gewissen zeitlichen Abständen Versuchsballone steigen, in denen von Kantonalisierung, Dezentralisierung und der Ausarbeitung einer „nationalen Strategie“ die Rede war. Einen Sturm der Entrüstung löste der damalige Ministerpräsident Zoran Djindjić aus, als er für den Fall, dass die Kosovo-Albaner an den Unabhängigkeitsforderungen festhielten, eine neue Konferenz wie in Dayton ins Gespräch brachte. Nach heftigen Protesten aus Sarajewo beeilte er sich zu erklären, er akzeptiere selbstverständlich die Unverletzlichkeit der Grenzen Bosnien-Herzegowinas, wolle die territoriale Integrität aber auch für Kosovo garantiert wissen. 570

570 Nachrichtenagentur Reuters, 10. 01. 2003

Auch aus Belgrad kommen in jüngster Zeit Signale, daß zumindest ein Teil der Verantwortlichen Bewegung in die festgefahrenen Fronten bringen möchten. Auch wenn bisher alle Politiker an der Unverletzbarkeit [sic!] der bestehenden Grenzen festhalten und von UNMIK immer wieder die Erfüllung der Standards der Resolution 1244 fordern, läßt der stellvertretende serbische Ministerpräsident und Regierungsbeauftragte für Kosovo, Nebojša Čović, periodisch Versuchsballone steigen, in denen von Kantonalisierung (nach bosnischem Vorbild), Dezentralisierung und der Ausarbeitung einer "nationalen Strategie" die Rede ist. Einen Entrüstungssturm, nicht in Kosovo sondern in Bosnien, löste Ministerpräsident Zoran Dindić aus, als er für den Fall, daß die Kosovo-Albaner an der Unabhängigkeitsforderung festhielten, eine neue internationale Konferenz à la Dayton erwog. Nach heftigen Protesten aus Sarajevo erklärte Dindić, er akzeptiere selbstverständlich die Unverletzbarkeit der Grenzen Bosniens, wolle die territoriale Integrität aber auch für Kosovo garantiert wissen.23

2 Reuters, 10.01.2003.

Anmerkungen

Kein Hinweis auf Ernst.

Sichter
Guckar

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