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Jkr/Fragment 296 17

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
JustusHaberer
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 296, Zeilen: 17-34
Quelle: Altmann 2005
Seite(n): 2a-3a, Zeilen: 2a: 29-30, 37-40, 45-48; 2b: 1, 16-21, 31-38, 46-50; 3a: 02-08
Jessen-Petersons Bericht war im Grundtenor positiv. Er berichtete über konstruktive erste Treffen im Rahmen des so genannten direkten Dialogs zwischen Pristina und Belgrad auf der Ebene der verschiedenen Arbeitsgruppen. Schwierig gestaltet sich indessen noch der politische Dialog. Versuche, Ort und Zeitpunkt für Gespräche auf oberster politischer Ebene festzulegen, sind bisher stets gescheitert. Aus dem Bereich der inneren Sicherheit berichtete der UNMIK-Leiter, dass es weniger ernsthafte, ethnisch bedingte Zwischenfälle gegeben habe und das Vertrauen in die Kosovo-Polizei auch in der serbischen Bevölkerung zunehme. Die einzige ernsthafte Kritik übte er an Belgrad, das zwar vom Dialog spreche, gleichzeitig aber die Serben im Kosovo von jeglicher Mitarbeit in den Kosovo-Institutionen abhalte. Enttäuschend niedrig sei auch die Zahl der Rückkehrer in die Provinz. In seiner Zusammenfassung konstatierte Jessen-Petersen jedoch deutliche Fortschritte in der Erfüllung der Standards und plädierte für die Aufnahme von Statusgesprächen. Als Reaktion auf diesen Bericht ernannte der UN-Generalsekretär am 3. Juni 2005 den norwegischen Diplomaten Kai Eide zu seinem Sondergesandten für das Kosovo und beaufragte ihn, bis zum September einen umfassenderen Bericht über die Erfüllung der Kernstandards zu erarbeiten. Jessen-Petersens Bericht war im Grundtenor positiv.[...]

Jessen-Petersen berichtete über erste Treffen im Rahmen des sogenannten Direkten Dialogs zwischen Belgrad und Pristina auf der Ebene verschiedener Arbeitsgruppen. [...] Schwierig gestaltet sich indessen noch der politische Dialog. Versuche, Ort und Zeitpunkt für Gespräche auf oberster politischer Ebene festzulegen, sind bisher jedoch gescheitert. [...]

Vom Sicherheitsbereich berichtete Jessen-Petersen, daß es weniger ernsthafte ethnisch bedingte Zwischenfälle gegeben habe und das Vertrauen in die Kosovo-Polizei (KPS) auch in der serbischen Bevölkerung zunehme. [...]

Die einzige ernsthafte Kritik übte der SRSG an Belgrad, das zwar von Dialog spreche, gleichzeitig aber die Serben im Kosovo von jeglicher Mitarbeit in den Kosovo-Institutionen abhalte. Immerhin mußte der SRSG zugestehen, daß die Zahl der Rückkehrer enttäuschend niedrig geblieben sei: [...] In seiner Zusammenfassung konstatiert der SRSG-Bericht jedoch deutliche Fortschritte in der Erfüllung der Standards und plädiert für die Aufnahme von Statusgesprächen.

[Seite 3a]

Als Reaktion auf den Bericht des SRSG ernannte der UN-Generalsekretär am 3. Juni 2005 den norwegischen Diplomaten Kai Eide zu seinem Sondergesandten für das Kosovo und beauftragte ihn, einen umfassenden Bericht über die Erfüllung der Kernstandards zu erarbeiten - der SRSG-Report ist nur knappe sechs Seiten lang und allgemein gehalten.

Anmerkungen

ein Quellenverweis fehlt trotz weitgehend wörtlicher Übernahmen.

Eine halbe Seite wird ohne eigene Beiträge aus einzelnen Sätzen der Quelle montiert.

Sichter
(Hindemith)

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