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11 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"

[1.] Jkr/Fragment 067 08 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2013, 16:45 (Plagin Hood)
Erstellt: 3. April 2013, 23:57 Plagin Hood
Fragment, Jkr, KeineWertung, Reuter 1998, SMWFragment, Schutzlevel autoconfirmed, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 8-15
Quelle: Reuter 1998
Seite(n): 203, Zeilen: 0
Auch der EU und den USA wurde zum Vorwurf gemacht, sie hätten es versäumt, das Kosovo-Problem auf die Tagesordnung zu setzen, als die Zeit dafür reif war. Zum einen seien nach der Bundesverfassung Ex-Jugoslawiens von 1974 die beiden autonomen Provinzen Kosovo und Vojvodina innerhalb Serbiens den sechs Republiken gleichgestellt gewesen und hätten insofern auch von der Schiedskommission der EU als souveräne Teile der Föderation anerkannt werden können. Auf dieser Grundlage hätte ihnen das Recht zuerkannt werden können, einen eigenen Staat zu bilden. 124

124 Reuter, a.a.O. (Anm. 103), S. 203

Die internationale Gemeinschaft - Europäische Union und USA - hat es versäumt, das Kosovo-Problem auf die Tagesordnung zu setzen, als die Zeit dafür reif war. Bei den Jugoslawien-Konferenzen, die 1991 in Den Haag begannen und 1995 in Dayton endeten, wurde das Kosovo-Problem unter den Teppich gekehrt. Die internationale Gemeinschaft sah souverän über die Tatsache hinweg, daß Jugoslawien laut gültiger Bundesverfassung von 1974 nicht aus sechs, sondern aus acht konstitutiven Einheiten bestand. Die beiden autonomen Provinzen - Kosovo und Vojvodina - waren den sechs Republiken de facto gleichgestellt. Wie diese hatten sie ein Vetorecht bei der Gesetzgebung und wie diese besetzten sie im Rotationsverfahren das Amt des jugoslawischen Staatspräsidenten und des Parteichefs auf Bundesebene. Die Schiedskommission der Europäischen Gemeinschaft unter dem Vorsitz von Robert Badinter erkannte die autonomen Provinzen Kosovo und Vojvodina nicht als souveräne Teile der Föderation an und billigte ihnen folglich nicht das Recht zu, einen eigenen Staat zu bilden.
Anmerkungen

Die Quelle ist zwar angegeben, die inhaltlichen und wörtlichen Übereinstimmungen sind jedoch nicht exakt in ihrem Umfang kenntlich gemacht.

Der Text stammt aber mutmaßlich aus einer anderen Quelle, siehe Jkr/Fragment 067 01.

Sichter

[2.] Jkr/Fragment 025 11 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2013, 16:44 (Plagin Hood)
Erstellt: 9. April 2013, 16:03 Hindemith
Fragment, Jkr, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel autoconfirmed, Simma 2000, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 25, Zeilen: 11-18
Quelle: Simma 2000
Seite(n): 19, Zeilen: 12ff
Nachdem deutlich geworden war, dass dessen ständigen Mitglieder, Russland und China gegen jede Resolution vorgehen würden, die eine Ermächtigung für die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die Bundesrepublik Jugoslawien enthielte, befand sich dieser in einem Zustand der Paralyse. Somit war der Sicherheitsrat nicht in der Lage, im Anschluss an seine Resolution 1199 vom 23. September 1998 den logischen nächsten Schritt zu gehen und militärische Zwangsmaßnahmen zu genehmigen. Während der folgenden Wochen wurde jedoch deutlich, daß (zumindest) Rußland gegen jede Resolution des Sicherheitsrats, die ein Mandat oder eine Ermächtigung für die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die BRJ enthielte, sein Veto einlegen würde. Andererseits war es ebenso deutlich, daß der eben genannte Hinweis der Resolution 1199 (1998) auf eventuelle weitere Maßnahmen des Rates selbst keine ausreichende rechtliche Grundlage für die Androhung oder Anwendung von Gewalt durch UN-Mitglieder oder internationale Organisationen darstellte. Somit war der Sicherheitsrat nicht in der Lage, den »logischen« nächsten Schritt im Anschluß an Resolution 1199 (von dem deutschen Außenminister Kinkel »Sprungbrett-Resolution« genannt) zu gehen und schließlich militärische Zwangsmaßnahmen zu genehmigen, sofern sich die Situation nicht verbesserte.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Allerdings findet sich am Ende des Abschnitts eine Fußnote mit einem Verweis auf ein Publikation von Eckart Klein (1997), welche noch geprüft werden muss.

Sichter
(Hindemith)

[3.] Jkr/Fragment 253 37 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2013, 16:44 (Plagin Hood)
Erstellt: 9. April 2013, 16:56 Plagin Hood
Fragment, Jkr, KeineWertung, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel autoconfirmed, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 253, Zeilen: 37-39
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 7, Zeilen: 0
Nach der schwierigen Wiederaufbau- und Normalisierungsphase stieg die Wachstumsrate 2002 auf fast 10 Prozent und das Bruttosozialprodukt (BSP) erreichte das Niveau von etwa 2,5 Milliarden Euro. Die Arbeitslosenquote ist mit 57 Prozent zwar immer noch sehr [hoch, aber doch wesentlich niedriger als 1999.] 543

543 Die Daten sind den Publikationen der UNMIK-Säule-IV entnommen, siehe: www.euinkosovo.org

2001 stieg die Wachstumsrate auf fast 10 Prozent und das Bruttoinlandsprodukt erreichte das Niveau von ca. 2,5 Mrd. Euro. Die Inflationsrate belief sich auf 13 Prozent. Die Arbeitslosenquote ist mit 50 bis 55 Prozent zwar immer noch hoch, aber doch wesentlich niedriger als 1999.1

1 Alle Daten, wenn nicht gesondert aufgeführt, sind den Publikationen der EU-Säule IV der UNMIK entnommen.

Anmerkungen

Fortsetzung auf der Folgeseite. Auffällig ist, dass die Daten voneinander abweichen: "50 bis 55 Prozent" statt "57 Prozent", obwohl in den Fußnoten auf die gleichen Quellen verwiesen wird.

Sichter

[4.] Jkr/Fragment 256 10 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2013, 16:43 (Plagin Hood)
Erstellt: 9. April 2013, 19:43 Plagin Hood
Fragment, Jkr, KeineWertung, Mintchev 2002, SMWFragment, Schutzlevel autoconfirmed, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 256, Zeilen: 10-16
Quelle: Mintchev 2002
Seite(n): 8, Zeilen: 0
Im Mittelpunkt steht eine zentrale Behörde, die so genannten Kosovo Trust Agency (KTA) 548, die Kosovo-Treuhandgesellschaft. Sie hat die Aufgabe, volkseigene Betriebe zu privatisieren und öffentliche Betriebe, wie die Post, zu reformieren. Die KTA ist für das Management der öffentlichen Betriebe zuständig und soll sie für Privatisierungen mit Hilfe einer Strategie fit machen, die es erlaubt, die Betriebe später in Aktiengesellschaften umzuwandeln.

548 Das Modell der KTA wurde nach umfangreichen Vorarbeiten mittels der Regulation 2002/12 verabschiedet. UNMIK/REG/2002/12. www.unmikonline.org/regulations/2002

• Eine spezielle „Kosovo Trust Agency“ (KTA), die für die Massenprivatisierung zuständig ist, wurde ins Leben gerufen. Die KTA wird die zentrale Behörde sein, welche das Eigentum von Anlagegütern im Kosovo bearbeitet und diejenigen Güter privatisiert, die für eine Privatisierung in Frage kommen. Die KTA wird für das Management der staatseigenen Betriebe zuständig sein und sie für Privatisierungen mit Hilfe einer Strategie fit machen, die es erlaubt, die Betriebe in Aktiengesellschaften umzuwandeln.
Anmerkungen

Der Text ist deutlich angelehnt an die Quelle.

Sichter

[5.] Jkr/Fragment 265 25 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2013, 16:42 (Plagin Hood)
Erstellt: 10. April 2013, 22:10 Plagin Hood
Altmann 2001, Fragment, Jkr, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel autoconfirmed, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 265, Zeilen: 25-36
Quelle: Altmann 2001
Seite(n): 16-17, Zeilen: 0
Genau diese Ausgangssituation führte seinerzeit zu den eskalierenden Auseinandersetzungen zwischen den Kosovo-Albanern und den serbischen Machthabern, die schließlich im Krieg endeten. Wenn auch seit dem Sturz des Milosevic-Regimes im Oktober 2000 die Tür für eine politische, ökonomische und gesellschaftliche Systemtransformation aufgestoßen und von den seither demokratisch gewählten Regierungen eine den früheren Verhältnissen entsprechende Unterdrückung der albanischen Bevölkerung im Kosovo wohl auszuschließen ist, so ist dennoch eindeutig, dass die Albaner im Kosovo eine erneute Unterordnung unter serbische Herrschaft nicht hinnehmen würden. Diese Option würde eine Wiederherstellung der unter Milosević eingeschränkten Autonomie des Kosovo und damit der legalen und exekutiven Unterordnung der Provinz unter die Obrigkeit Belgrads bedeuten. Unter zweierlei Gesichtspunkten ist das völlig ausgeschlossen. Zum ersten war das exakt die Ausgangssituation für die schließlich im Kriegszustand eskalierenden Spannungen zwischen den Kosovo-Albanern und der serbischen Obrigkeit. Man darf wohl ausschließen, daß die neue, demokratisch gewählte serbische Regierung eine den früheren Verhältnissen entsprechende Unterdrückung der albanischen Bevölkerung im Kosovo beabsichtigt. Dennoch ist eindeutig, daß die Albaner im Kosovo eine neuerliche Unterordnung unter Belgrad ganz und gar ablehnen.
Anmerkungen

In Teilen wird der Inhalt der Quelle nacherzählt, ohne dass diese genannt wird.

Sichter

[6.] Jkr/Fragment 268 19 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2013, 16:41 (Plagin Hood)
Erstellt: 10. April 2013, 22:36 Plagin Hood
Altmann 2001, Fragment, Jkr, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel autoconfirmed, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 268, Zeilen: 19-22
Quelle: Altmann 2001
Seite(n): 22, Zeilen: 0
Montenegro war bereits vorher in den wichtigsten Bereichen wie Geldpolitik, Außenhandel, Außenbeziehungen, Zollpolitik und internationalen Sicherheitsangelegenheiten souverän. Zu Serbien hin bestand nur noch die Klammer einer gemeinsamen jugoslawischen Armee. Montenegro sei bereits in den wichtigsten Bereichen, wie Geldpolitik, Außenhandel, Außenbeziehung, Zollpolitik und internationale Sicherheitsangelegenheiten, souverän. Zwischen ihm und Serbien bestünde nur noch die jugoslawische Armee als gemeinsame Klammer.
Anmerkungen

Hohe Textähnlichkeit, aber nur kurze Fragmentlänge.

Sichter

[7.] Jkr/Fragment 280 32 - Diskussion
Bearbeitet: 13. April 2013, 16:41 (Plagin Hood)
Erstellt: 11. April 2013, 13:07 Plagin Hood
Fragment, Jkr, KeineWertung, SMWFragment, Schoch 2003, Schutzlevel autoconfirmed, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Hood
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 280, Zeilen: 32-36
Quelle: Schoch 2003
Seite(n): 30, Zeilen: 0
Im dem Ergebnis gelangt die oben genannte Kommission zu der Auffassung, dass die Verwirklichung der substanziellen Autonomie nur außerhalb des bestehenden Status möglich ist. Damit verschiebt dieser Vorschlag die Substanz der Resolution 1244 in Richtung Unabhängigkeit. Im September 2001 verfasste die Expertenkommission einen ausführlichen Zusatzbericht zum Kosovo-Report. Die Quintessenz dieses Vorschlages besteht darin, dass er die Verwirklichung der „substantial autonomy and meaningful self-administration for Kosovo“ nur außerhalb des bestehenden Staates für möglich hält. Damit verschiebt dieser Vorschlag die Substanz der Resolution 1244 in Richtung Unabhängigkeit.

[...]

Doch im September 2001 traf sich die Expertenkommission abermals und verfasste ein ausführliches Addendum, das sich mit den Einwänden auseinander setzte und diese Option trotz veränderter Bedingungen verteidigte.

Anmerkungen

Nicht als wörtliches Zitat ausgewiesen.

Sichter

[8.] Jkr/Fragment 221 02 - Diskussion
Bearbeitet: 27. April 2013, 00:27 (Graf Isolan)
Erstellt: 27. April 2013, 00:23 Graf Isolan
Fragment, Jkr, KeineWertung, Reinhardt 2002, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 221, Zeilen: 2-7
Quelle: Reinhardt 2002
Seite(n): 572, Zeilen: 12-19
Dabei gilt es, mit den politischen Organisationen und Persönlichkeiten unterschiedlichster Herkunft zu kooperieren und oft völlig unterschiedliche Zielvorstellungen zusammenzuführen. Wichtigster Ansprechpartner ist dabei zweifelsohne die UNM1K, die vom Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs geführt wird. Es galt, mit den politischen Organisationen und Persönlichkeiten unterschiedlichster Herkunft und oft völlig konträrer Zielrichtungen zusammenzuarbeiten und gemeinsame Wege in die Zukunft zu finden. Mein wichtigster Partner war natürlich UNMIK, die „United Nations Mission in Kosovo“, geführt von Bernard Kouchner, dem „Special Representative of the United Nations Secretary General“, also dem Stellvertreter Kofi Annans vor Ort.
Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan)

[9.] Jkr/Fragment 047 31 - Diskussion
Bearbeitet: 6. May 2013, 18:05 (Graf Isolan)
Erstellt: 6. May 2013, 18:03 Graf Isolan
Clewing 2000, Fragment, Jkr, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 31-33
Quelle: Clewing 2000
Seite(n): 56, Zeilen: 5-8, 106, 116-119
Die Geburtenrate der Albaner schürte die Hysterie vor einer biologischen Verdrängung der Serben und wurde als gezieltes Instrument antiserbischer Politik, als schmutziger demografischer Krieg für ein ethnisch reines Kosovo [interpretiert.81]

81 Marko Mladenovic, Counter-revolution in Kosovo, demographic policy and family planning, in: Kosovo 1389-1989, Belgrad 1995, S. 141-150

Wichtig ist jedoch, dass viele serbische Betrachter im Bevölkerungsverhalten der Albaner eine gezielte chauvinistische Waffe und ein planmäßiges Vorgehen zur Verdrängung der Serben vermuteten und sich kollektiv in einer Defensive sahen, die ihrer Meinung nach „Gegenmaßnahmen“ gleichsam erzwang.130

130 Die psychologisch erklärbaren Reaktionen reichten bis zu Ansätzen von Hysterie und die Übergänge zu gezielter nationalpolitischer Propaganda waren ab der chauvinistischen Neugestaltung der serbischen Politik in den 80-er Jahren fließend; [...] In einem vom Serbischen Schriftstellerverband 1989 herausgegebenen Sammelband war im Text der englischsprachigen Ausgabe von einem „dirty demographic war for an ethnically pure Kosovo“ die Rede (Marko MLADENOVIĆ, Counter-revolution in Kosovo, demographic policy and family planning, in: Kosovo 1389-1989. Serbian Literary Quarterly 1989, 1-3. Special edition on the occasion of 600 years since the Battle of Kosovo. Beograd [1989], S. 141-150, hier im Einführungssatz S. 141;

Anmerkungen

Kein Hinweis auf eine Übernahme. Die Formulierung "schmutziger demografischer Krieg für ein ethnisch reines Kosovo" wird einszueins aus dem Englischen übersetzt.

Sichter
(Graf Isolan)

[10.] Jkr/Fragment 044 22 - Diskussion
Bearbeitet: 7. May 2013, 07:42 (Graf Isolan)
Erstellt: 7. May 2013, 00:35 Graf Isolan
Clewing 2000, Fragment, Jkr, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 13-24
Quelle: Clewing 2000
Seite(n): 53, Zeilen: 5-20
Im Zweiten Weltkrieg trat mit der Zerschlagung Jugoslawiens durch die Achsenmächte im April 1941 vorübergehend eine Wende ein. Etwa zwei Drittel des Kosovos wurde italienisch besetzt und bald darauf an das von Italien seit der Invasion von 1939 komplet [sic] abhängige Albanien angeschlossen. Der Südosten wurde von Bulgarien annektiert, während das Gebiet um Mitrovica als autonomer, albanisch dominierter Kreis an das deutsch besetzte Restserbien gelangte. Nach den seit 1912 und 1918 gemachten Erfahrungen war dies für die albanische Mehrheit im deutschen und vor allem im italienischen Machtbereich eine „Befreiung“, erhielt sie doch Schulen, eine eigene Verwaltung und unter Italiens Ägide die Zugehörigkeit zum „eigenen“ Staat Albanien. Albanisch wurde nun Amtssprache. Wieder gab es aber auch Leidtragende dieser Entwicklung, in diesem Fall die serbische Minderheit. Die rasche Zerschlagung Jugoslawiens nach dem deutschen Angriff im April 1941 brachte für Kosovo eine völlige Umgestaltung der Lage. Das Gebiet der späteren Autonomen Provinz wurde dreigeteilt: gut zwei Drittel mit Prizren, Gjakova, Peja und Prishtina kamen unter italienische Besatzung und einige Monate darauf an das italienisch beherrschte Albanien. Die Kontrolle des Nordostens um Mitrovica wurde wegen dessen Rohstoffreichtums samt Vushtrria und Podujeva von der deutschen Besatzungsmacht beansprucht; das Gebiet bildete zusammen mit dem benachbarten Novi Pazar als eigener Bezirk mit faktischem Sonderstatus einen Bestandteil des von Deutschland okkupierten und von der Kollaborationsregierung Aćimović bzw. Nedić regierten Serbien. Der Südosten mit Gjilan und Kaçanik kam unter bulgarische Herrschaft. Im italienischen und deutschen Herrschaftsbereich besserten sich die Volksgruppenrechte der Mehrheit umgehend: die Kosovo-Albaner erhielten eigene Schulen und Beamte, Albanisch wurde Amtssprache. Leidtragende der Entwicklung gab es aber auch - die Kosovo-Serben, vor allem die Kolonisten.
Anmerkungen

Um einige Fakten gekürzt und trotz Bemühungen um eigene Formulierungen inhaltlich - teilweise bis in die Details - übereinstimmend. Eine Kennzeichnung als Übernahme unterbleibt, eine Quellenangabe fehlt vollständig.

Sichter
(Graf Isolan)

[11.] Jkr/Fragment 136 18 - Diskussion
Bearbeitet: 3. June 2013, 16:44 (Graf Isolan)
Erstellt: 2. June 2013, 18:45 Graf Isolan
Bundestag 1998, Fragment, Jkr, KeineWertung, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten

Typus
KeineWertung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 136, Zeilen: 18-22
Quelle: Bundestag 1998
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: 0
279 [...]

Nachdem ein Einlenken nicht festzustellen war, hat der NATO-Rat die Rechtsgrundlage für das Handeln im Bündnis erörtert und am 8. Oktober die Operationspläne für begrenzte und in Phasen durchzuführende Luftschläge abschließend gebilligt. NATO-Generalsekretär Javier Solana fasste die Beratungen im NATO-Rat wie folgt zusammen: „Die BR Jugoslawien [hat die dringlichen Forderungen der Internationalen Gemeinschaft trotz der auf Kapitel VII der UN-Charta gestützten Resolution des SR 1160 vom 31. März 1998 und 1199 vom 23. September 1998 noch nicht erfüllt.]


279 In der Drucksache 13/11469 des Deutschen Bundestages vom 12. 10. 1998 wird ausgeführt, dass das unverhältnismäßige gewaltsame Vorgehen der serbischen Sicherheitskräfte zu 290.000 Flüchtlingen und Binnenvertriebenen geführt hat. Der Hohe Repräsentant der Vereinten Nationen für Flüchtlingsfragen schätzte, dass ca. 50.000 Menschen schutzlos der Witterung ausgesetzt waren und die Lage durch den herannahenden Winter besonders kritisch sei.

Begründung

Die internationale Völkergemeinschaft ist tief besorgt über die Lage im Kosovo. Das unverhältnismäßige gewaltsame Vorgehen der serbischen Sicherheitskräfte hat zu 290 000 Flüchtlingen und Binnenvertriebenen geführt. Der Hohe Repräsentant der Vereinten Nationen für Flüchtlingsfragen schätzt, daß ca. 50 000 Menschen schutzlos der Witterung ausgesetzt sind. Durch den herannahenden Winter wird die Lage äußerst kritisch.

[...]

Der NATO-Generalsekretär hat das Ergebnis wie folgt zusammengefaßt:

- Die Bundesrepublik Jugoslawien hat die dringlichen Forderungen der Internationalen Gemeinschaft trotz der auf Kapitel VII der VN-Charta gestützten Resolutionen des VN-Sicherheitsrates 1160 vom 31. März 1998 und 1199 vom 23. September 1998 noch nicht erfüllt.

[...]

Der NATO-Rat hat die Operationspläne für begrenzte und in Phasen durchzuführende Luftoperationen am 8. Oktober 1998 abschließend gebilligt und hat nach Zustimmung der Mitglieder der Allianz den Einsatz autorisiert.

Anmerkungen

Zwichen - ungenauen - Originalzitaten aus dem Antrag der Bundesregierung finden sich auch nur leicht abgeänderte ungekennzeichnete Übernahmen der eher deskriptiven Abschnitte.

Die Zitate und indirekten Zitate wurden nicht in der Zeilenzählung berücksichtigt.

Sichter
(Graf Isolan)

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