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Die antike Konzeption des Liebesbegriffes in der deutschen und russischen Literatur und Musik im 19. Jahrhundert anhand der Werke von E.T.A. Hoffmann, A. Puschkin, R. Schumann und P. Tschaikowski

von Dr. Julia Lukjanov

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[1.] Jl/Fragment 180 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-10-31 22:59:09 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jl, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Robert Schumann 2009

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 180, Zeilen: 1-8, 11-26, 101-105
Quelle: Wikipedia Robert Schumann 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Als Zeugnis musikalischer Verehrung widmet Schumann das Werk Frédéric Chopin. Chopin entwickelt aber keine besondere Affinität für Schumanns Kompositionen, genau wie auch andere Pianisten der Zeit.452

In den Jahren 1838-1839 unternimmt Schumann einen Versuch, seine Neue Zeitschrift für Musik in Wien zu etablieren. Er scheitert an den damals herrschenden strengen Maßstäben der österreichischen Zensurbehörde. Die philosophische Fakultät der Universität Jena verleiht Schumann 1840 die Ehrendoktorwürde.

[...]

Innerhalb kürzester Zeit entsteht die Sinfonie Nr. 1 in B-Dur, die Frühlingssinfonie. Am 31. März 1841 wird sie unter der musikalischen Leitung von Felix Mendelssohn Bartholdy uraufgeführt. Im gleichen Jahr kommt das erste Kind der Schumanns, Marie, zur Welt.

Das Paar hat insgesamt acht Kinder, der letzte Sohn wird geboren, als Schumann bereits in der Nervenheilanstalt ist. Auf seinen Wunsch hin wird er Felix (nach Mendelssohn Bartholdy) getauft.453

1843 unterrichtet Schumann für kurze Zeit am Leipziger Konservatorium. Die Familie leidet ständig unter Geldmangel und Clara begibt sich auf Konzerttourneen, unter anderem nach Russland. Schumann begleitet seine Ehefrau und verzweifelt, dass er vor den Augen des Publikums nur der Ehemann einer virtuosen Pianistin ist.

1844 verliert Schumann die Hoffnung, Nachfolger von Mendelssohn Bartholdy am Leipziger Gewandhaus zu werden. Die Familie zieht daraufhin nach Dresden. Schumann klagt zunehmend über Abspannung, Nervenschwäche, Angstzustände und Schwindelanfälle.

Im Dezember 1849 erhält Schumann ein Angebot vom Düsseldorfer Konservatorium, die Nachfolge von Ferdinand Hiller als Städtischer Musikdirektor zu übernehmen. Am 1. September 1850 verlassen die Schumanns Dresden.454


452 Franz Liszt, der einige seiner Werke in sein Repertoire aufgenommen hat, erleidet nach eigenem Bekunden damit ein „großes Fiasko“. Das Publikum möchte ihn nicht als Interpret schwer verständlicher Musik. Selbst Clara, die maßgeblich zur größeren Bekanntheit von Schumanns Klavierwerken beiträgt, spielt nur vereinzelt das eine oder andere Stück auf Konzerten vor. Die Zuhörer bevorzugen Musik, die ihrem zeitgenössischen Geschmack entspricht. Schumann gehört nicht zu den beliebten Komponisten seiner Zeit.

453 Vgl. Henke, M. Clara Schumann. Mit zerrissenem Herzen. S. 90ff.

454 Vgl. Meier, B. Robert Schumann. S. 118ff.

Als Zeugnis musikalischer Verehrung widmete Schumann das Werk Frédéric Chopin, für den er große Bewunderung hegte. Der so Bedachte vermochte aber keine besondere Affinität für Schumanns Kompositionen zu entwickeln.

Auch andere Pianisten verhielten sich seinen Stücken gegenüber zurückhaltend: Franz Liszt, der einige seiner Werke in sein Repertoire genommen hatte, erlitt nach eigenem Bekunden damit ein „großes Fiasko“. Das Publikum wollte ihn wohl nicht als Interpreten schwer verständlicher Musik, sondern vielmehr als Hasardeur auf den Tasten erleben. Selbst Clara, die maßgeblich zur größeren Bekanntheit von Schumanns Klavierwerken beitrug, spielte auf Konzerten nur vereinzelt das eine oder andere Stück ihres Mannes. Die Zuhörer bevorzugten Musik, die ihrem zeitgenössischen Geschmack entsprach. Aus der Retrospektive nicht nachvollziehbar: Schumann gehörte nicht dazu. [...]

Ein 1838/1839 unternommener Versuch Schumanns, seine Neue Zeitschrift für Musik in Wien zu etablieren, scheiterte an den damals herrschenden strengen Maßstäben der österreichischen Zensurbehörde. Doch wurde Schumann im darauffolgenden Jahr 1840 Ehre zuteil: Die philosophische Fakultät der Universität Jena verlieh ihm die Ehrendoktorwürde.

[...]

Innerhalb kürzester Zeit entstand seine Sinfonie Nr. 1 in B-Dur, [...] Die so genannte Frühlingssinfonie wurde am 31. März 1841 unter dem Dirigat von Felix Mendelssohn Bartholdy aufgeführt. [...]

1841 wurde auch das erste Kind der Schumanns, Marie, geboren. Acht Kinder hatte das Paar, der letzte Sohn Felix kam auf die Welt, als Schumann bereits in der Nervenheilanstalt weilte. Auf seinen Wunsch hin wurde er nach Felix Mendelssohn Bartholdy getauft.

Zeit der Verzweiflung

1843 war Schumann für kurze Zeit Lehrer am Leipziger Konservatorium. Aber die Geldsorgen wuchsen. Clara begab sich wieder auf Konzerttournee, unter anderem nach Russland, was ihr 6000 Taler einbrachte. Schumann begleitete sie, in den Augen der Bewunderer Claras als Gatte einer europaweit bekannten Pianistin, für ihn eine furchtbare Demütigung. [...]

1844 zerschlug sich Schumanns Hoffnung, Nachfolger von Mendelssohn Bartholdy am Leipziger Gewandhaus zu werden. Schumann zog daraufhin mit seiner Familie nach Dresden. Die Folgezeit bis 1846 war geprägt von Krankheiten, er klagte über Abspannung, Nervenschwäche, Angstzustände, Schwindelanfälle – und er wurde schwermütig. [...] Erst ab Dezember 1849 erhielt Schumann ein reelles Angebot: Die Nachfolge von Ferdinand Hiller als Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. [...] Aber am 1. September 1850 verließen sie Dresden Richtung Westen.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann


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