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KapitelübersichtBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Die folgende Übersicht bildet das Inhaltsverzeichnis der Arbeit ab. Die bisher (Stand der Analyse: 15. April 2018) als betroffen festgestellten Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben, wurden entsprechend markiert – siehe Klammervermerke –, die betroffenen Seiten zu den jeweiligen Synopsen verlinkt:
  • Einleitung [4]
  • Zum Geleit [7]
  • 1. Theoretische Voraussetzungen [10]
  • Einführung in den Liebesbegriff (S. 10-20): Seiten 10, 11, 12, 13, 14, 15
  • 2. Philosophische Voraussetzungen [21]
  • Platons Symposion [21]
  • Platons Ideenlehre (S. 21-24): Seiten 21, 22, 23
  • Symposion (S. 24-31): Seiten 24, 25, 26, 27, 28, 29
  • Platons Eros (S. 31-33): Seiten 31, 32, 33 – [nahezu vollständig (exkl. 2 Sätze)]
  • Die Figur der Diotima (S. 34-35): Seiten 34, 35
  • Diotima und die Ideenlehre (S. 35-36): Seiten 35, 36 – [vollständig]
  • Nutzen und Brauch des Eros für die Menschen (S. 37-38): Seiten 37, 38 – [vollständig]
  • Zusammengefasst und definiert I (S. 39-44): Seiten 41, 42, 43, 44
  • Die verschiedenen Arten der Liebe (S. 44-47): Seiten 46, 47
  • Antike Theorie in der Romantik [48]
  • Platon in der Romantik [48]
  • Der Hintergrund der Zuwendung der Romantik zu Platon (S. 44-54): Seiten 48, 49, 50, 52, 53, 54
  • Literarische Spiele der Liebe, Kulturen des Eros [55]
  • Ein historischer Exkurs (S. 55-59): Seiten 55, 56, 57, 58, 59 – [größtenteils (exkl. 4 Sätze und 1 Zitat)]
  • Zusammengefasst und definiert II [59]
  • Die romantische Lebensphilosophie unter dem Einfluss der Antike [61]
  • Charakteristik der deutschen Romantik (S. 61-66): Seiten 61, 62, 63, 64, 65, 66
  • Charakteristik der russischen Romantik (S. 66-70): Seiten 67, 68, 69
  • Die romantische Musik – eine mögliche Begriffserklärung (S. 70-76): Seiten 71, 73, 74, 75, 76
  • Die Entwicklung des Weiblichkeitsbildes im 19. Jahrhundert (S. 76-79): Seiten 76, 77, 78, 79
  • Der Begriff der Liebe in der deutschen Romantik (S. 80-84): Seiten 80, 81, 82, 83, 84
  • Der Begriff der Liebe in der russischen Romantik [84]
  • Zusammengefasst [88]
  • Alexander Puschkin (S. 89-92): Seite 90
  • „Eugen Onegin“ von Alexander Puschkin (S. 92-98): Seite 92
  • RESÜMEE „Eugen Onegin“ von Puschkin [98]
  • „Pique Dame“ von Alexander Puschkin (S. 100-70): Seiten 108, 109
  • RESÜMEE „Pique Dame“ von Puschkin [109]
  • Alexander Puschkin & das Theater [111]
  • „Eugen Onegin“ von Tschaikowski (S. 118-130): Seite 119
  • RESÜMEE „Eugen Onegin“ von Tschaikowski [130] – [siehe dazu weiter unten: "Andere Beobachtungen"]
  • „Pique Dame“ von Tschaikowski [136]
  • RESÜMEE „Pique Dame“ von Tschaikowski [140]
  • Die reale Phantasiewelt – die phantastische Realität (S. 148-149): Seiten 148, 149
  • Die Liebe des Künstlers zwischen Romantik und Realismus, zwischen Literatur und Musik (S. 149-154): Seite 151
  • Die fatale weibliche Sinnlichkeit [154]
  • Rezeption von Hoffmanns Werken in Russland [156]
  • E.T.A. Hoffmann und A. Puschkin [158]
  • „Elixiere des Teufels“ und „Pique Dame“ [167]
  • RESÜMEE [170]
  • Clara Schumann (S. 181-183): Seiten 181, 182
  • Komposition einer Oper als Realisierung einer unglücklichen Liebe (S. 183-185): Seiten 183, 184, 185
  • Robert Schumann – E.T.A. Hoffmann – Kreisleriana [185]
  • Robert Schumann – Peter Tschaikowski (S. 190-192): Seite 191
  • Der romantische Künstler – Puschkin, Hoffmann, Tschaikowski, Schumann [193]
  • Peter und Nadeshda [203]
  • Peter und Antonina [208]
  • Tschaikowskis unerfüllte Liebe [212]
  • Alexander Puschkins „Don-Juan-Liste“ [213]
  • Alexander und Natalja (S. 216-220): Seiten 216, 218, 220
  • Ernst Theodor Amadeus und Julia [221]
  • Ernst Theodor Amadeus und Mischa [224]
  • NACHWORT (S. 228-232): Seiten 228, 230, 231.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Das Kapitel Robert Schumann (S. 175-181) bezieht seinen Inhalt mit Ausnahme weniger Sätze aus dem entsprechenden Wikipedia-Artikel, siehe Wikipedia Robert Schumann (2009).

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Die Verfasserin übernimmt zahlreiche Inhalte (insg. 53 Fragmente) ohne Kennzeichnung aus 13 Wikipedia-Artikeln, wobei die Artikel über Robert Schumann (2009), Clara Schumann (2009) und Liebe (2006) quantitativ in besonderem Maße (11 bzw. 10 bzw. 9 Fragmente) als Quelle dienten.
  • Von den bisher 35 festgestellten Übernahmequellen werden 27 nirgends in der Arbeit genannt.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Die Verfasserin weiß, dass wörtliche Übernahmen gekennzeichnet werden müssen, da sie selbst so verfährt. Ausgewiesene wörtliche Zitate nehmen zusammen in der Arbeit den Raum von – konservativ geschätzt – ca. 55 Seiten (ca. 25 % des Haupttexts) ein. Teilweise wurden aber auch wörtliche Zitate aus erkennbar anderen Quellen als den angebenen zusammen mit umgebendem Text übernommen und daher als Teil von Plagiatsfragmenten mitdokumentiert.
  • Das Kapitel RESÜMEE „Eugen Onegin“ von Tschaikowski (S. 130-136) bezieht seinen Inhalt zum größten Teil aus einem – in der Dissertation ungenannt bleibenden – Beitrag (Einsamkeit in der Liebe, Einsamkeit der Liebe, S. 42-48) der Verfasserin für ein Programmheft zur Oper Eugen Onegin (Hrsg: Staatsoper Unter den Linden, Berlin 2008). Davon betroffen ist auch die S. 124.
    Inwieweit diese Praxis als Verstoß gegen die Promotionsordnung zu werten ist, die in § 8 (Abs. 2) (s.u.) verlangt, dass "bereits publizierte Teile der Arbeit [..] deutlich zu kennzeichnen" sind, sei dahingestellt.
    Da sogenannte Selbst- oder Eigenplagiate im VroniPlag Wiki jedoch grundsätzlich nicht mit Fremdplagiaten gleichgesetzt werden, wurde auf eine Dokumentation dieser Textparallelen verzichtet und sei auf die violetten Markierungen in der zweiten Abbildung weiter unten verwiesen.
  • Da die Verfasserin auch ihre – ebenfalls an der Humboldt-Universität eingereichte – Magisterarbeit (Die antike Eroskonzeption bei F. Hölderlin und F. Schlegel, ausgehend von der Theorie der Diotima in Platons Symposion, 2003) veröffentlicht hat (GRIN Verlag München) und die ersten ca. 30-40 % dieser (insg. 106 Seiten umfassenden) Arbeit als Textprobe online frei zugänglich sind, lassen sich durch Vergleiche zumindest für diesen Teil ebenfalls einige Aussagen zu den Beziehungen zwischen beiden Texten treffen:
  • Die Dissertation weist an verschiedenen Stellen textliche Übereinstimmungen mit der Magisterarbeit auf.
  • Auf die – publizierte – Magisterarbeit der Verfasserin wird in der Dissertation an keiner Stelle hingewiesen, was (ebenso wie weiter oben) die Frage nach einem Verstoß gegen § 8 (Abs. 2) der Promotionsordnung aufwirft.
  • Da jedoch im VroniPlag Wiki sog. Eigenplagiate grundsätzlich nicht mit Fremdplagiaten gleichgesetzt werden, wurden wie bereits im Fall des o.g. Aufsatzes auch die Übernahmen aus der Magisterarbeit nicht dokumentiert.
  • Ebenso erfolgte keine Plagiatsanalyse der Magisterarbeit, doch zeigen die Übereinstimmungen, dass sich Plagiate auch für die Magisterarbeit nachweisen lassen. So finden sich bereits in der Magisterarbeit Passagen, die in der Dissertation als übernommen festgestellt wurden – als "wiederverwendet" bzw. erneut plagiiert lassen sich in der Dissertation durch Vergleich mit den frei zugänglichen ersten 30-40 % der publizierten Magisterarbeit Inhalte auf folgenden Seiten identifizieren:
  • Die zum Zeitpunkt der Einreichung der Dissertation wohl gültige Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin vom 19. Januar 2005 (PDF) enthält u.a. folgende Aussagen und Bestimmungen:
  • § 2 Promotionsleistungen
    "Durch die Promotion wird - über den Abschluss eines/Studiums an einer Hochschule hinaus - eine besondere wissenschaftliche Qualifikation anerkannt. Die Erlangung des Doktorgrades setzt die Befähigung zu selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit und eigene Forschungsleistungen auf dem jeweiligen Fachgebiet voraus. [...]"
  • § 7 Eröffnung des Promotionsverfahrens
    "(1) Die Eröffnung des Promotionsverfahrens ist bei der Philosophischen Fakultät II schriftlich zu beantragen. Dabei sind folgende Unterlagen einzureichen, sofern sie nicht bereits mit dem Antrag auf Zulassung zur Promotion eingereicht worden sind: [...]
    - eine Erklärung darüber, dass die Doktorandin oder der Doktorand die dem angestrebten Verfahren zugrunde liegende Promotionsordnung zur Kenntnis genommen hat;
    Den Dissertationsexemplaren beizubinden sind: [...]
    - eine eidesstattliche Versicherung, dass die Dissertation auf der Grundlage der angegebenen Hilfsmittel und Hilfen selbstständig angefertigt worden ist."
  • § 8 Dissertation
    "(1) Die Dissertation ist eine von der Doktorandin oder dem Doktoranden selbstständig verfasste Abhandlung im gewählten Promotionsfach, die in Inhalt und Form wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und neue Erkenntnisse enthält. [...]
    (2) Als Dissertation ist eine unveröffentlichte Arbeit einzureichen. Eventuell bereits publizierte Teile der Arbeit sind deutlich zu kennzeichnen und als Sonderdrucke in dreifacher Ausfertigung mit einzureichen. [...]"

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 131 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 125 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 6 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 227 Seiten im Hauptteil. Auf 105 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 46.3% entspricht.
    Die 227 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 122
0%-50% Plagiatsanteil 65
50%-75% Plagiatsanteil 19
75%-100% Plagiatsanteil 21
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 15% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

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Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

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grün = gekennzeichnete wörtliche Zitate (Blockzitate sowie Zitate im Fließtext bzw. in Fußnoten), sofern sie nicht als Teil von Plagiatsfragmenten dokumentiert sind

violett = ungekennzeichnete Übernahmen aus einem Aufsatz der Verfasserin (2008; siehe unter "Andere Beobachtungen")

Anmerkung: Die Grafiken repräsentieren den Analysestand vom 15. April 2018.