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Jok/005

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Darstellung subkortikaler Sprachaktivierung im Bereich des linken Thalamus mit Hilfe der funktionellen Kernspintomographie

von Dr. Jochen Kiemle

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jok/Fragment 005 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:34:20 Schumann
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-18
Quelle: Börner 1999
Seite(n): Internetquelle, Zeilen: http://www.daeda.de/node6.html
[Psycholinguistische Studien zeigen, dass bestimmte Arten von Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten] qualitativ mit denen vergleichbar sind, die auch bei Sprachgesunden auftreten. Wortfindungsstörungen in komprimierter Form zeigen, welche Probleme der Sprachgesunde mit seiner Wortsuche haben kann. Wortfindungsprobleme machen sich durch bestimmte Wortsuchprozesse und/oder Versprecher bemerkbar. Ein besonders hervorstechendes Phänomen ist die Tatsache, dass Sprachgesunde von Zeit zu Zeit das Gefühl haben, ihnen „liegt das Wort auf der Zunge“, welches sie nicht äußern können. Dieses so genannte Tip-of-the-tongue- Phänomen (TOT) beinhaltet, dass dem Sprecher sehr wohl die Bedeutung eines abzurufenden Wortes bekannt ist, ihm aber das passende Phonem nicht zugänglich ist. Psycholinguistische Studien haben dieses TOT-Phänomen experimentell hervorgerufen, wobei gezeigt werden konnte, dass Probanden, die ein weniger geläufiges Wort bei Vorgabe der dazugehörigen Definition abrufen sollen, teilweise die Information über Silbenstruktur und Anfangsbuchstaben bewusst ist, sie aber das Zielwort durch den TOT-Zustand nicht hervorbringen können ( Brown, McNeill 1988). Diese Tatsache berechtigt zu der Annahme, dass Bedeutung und Ausdruck getrennt voneinander bestehen und widerlegt auf diese Weise das Zeichenmodell von de Saussure (1910), das besagt, dass Inhalt, Bedeutung und Ausdruck eines Zeichens durch Assoziation unlösbar miteinander verbunden seien. Psycholinguistische Studien belegen, daß bestimmte Fehlerarten aphasischer Wortfindungsstörungen häufig qualitativ mit denen korrelieren, die auch bei Sprachgesunden auftreten. Die Forschung geht davon aus, daß aphasische Wortfindungsstörungen in komprimierter Form zeigen, welche Probleme der Sprachgesunde von Zeit zu Zeit mit seiner Wortsuche hat. Seine Wortfindungsprobleme machen sich durch bestimmte Wortsuchprozesse und/oder Versprecher ("slips of the tongue") bemerkbar. [...] Ein besonders hervorstechendes Phänomen ist die Tatsache, daß Sprachgesunde von Zeit zu Zeit das Gefühl haben, ihnen "liege das Wort auf der Zunge", welches sie nicht äußern können. Dieses sogenannte Tip-of-the-tongue-Phänomen (TOT) beinhaltet, daß dem Sprecher sehr wohl die Bedeutung eines abzurufenden Wortes bekannt ist, ihm aber die passende Wortform/Lautstruktur nicht zugänglich ist. [...] Psycholinguistische Studien haben dieses TOT-Phänomen experimentell nachgewiesen, wobei gezeigt werden konnte, daß Probanden, die ein weniger geläufiges Wort bei Vorgabe der dazugehörigen Definition abrufen sollen, teilweise die Information über Silbenstruktur und Anfangsbuchstaben bewußt ist, aber das Zielitem durch den TOT-Zustand insgesamt nicht hervorbringen können (vgl. BROWN/MCNEILL 1966). Diese Tatsache berechtigt die psycholinguistischen Wissenschaftler zu der Annahme, daß die Bedeutung und Ausdruck getrennt voneinander bestehen und widerlegt auf diese Weise das Zeichenmodell von DE SAUSSURE (1916). Dieses besagt, Inhalt/Bedeutung und Ausdruck seien durch Assoziation so unlösbar miteinander verbunden wie Vorder- und Rückseite eines Blattes.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[2.] Jok/Fragment 005 19 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-09-14 18:34:50 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jok, Neumann 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 19-32
Quelle: Neumann 2002
Seite(n): 14, Zeilen: 14-15: 14: 18-22, 25ff, 15: 1-8
2.4 Instabilität des sprachlichen Verhaltens

Shallice (1988) stellt bei der Betrachtung des Symptomenkomplexes Dyslexie fest, dass kritische Variablen, die sich auf den Prozess des Lesens auswirken, bislang wenig berücksichtigt wurden. Ob ein Wort gelesen werden kann, hängt auch von der Natur des Wortes ab. Seiner Auffassung nach deutet das auf eine Prozessstörung hin. Ein zentrales Defizit sollte mit einer stabilen Unfähigkeit beim Zugriff auf ein Wort einhergehen. Wird der Zugriff jedoch durch bestimmte Faktoren begünstigt oder gehemmt, kann eine zentrale Störung des jeweiligen sprachlichen Moduls ausgeschlossen werden.

Ein weiteres Beispiel für die Instabilität sprachlicher Leistungen ist die Tatsache, dass Broca-Aphasiepatienten in der Spontansprache zum Telegrammstil tendieren und in gelenkten Äußerungskontexten durchaus zum Gebrauch von Funktionswörtern und Flexionsformen fähig sind. In Grammatikalitätsbeurteilungen sind vor allem Agrammatiker für Verletzungen grammatischer Regularitäten sensibel [(DeBleser und Luzzatti 1994; Guyard, Duval-Gombert und Le Bot 1990).]

Instabilität des sprachlichen Verhaltens

Shallice (1988) stellt bei der Betrachtung des Symptomenkomplexes Dyslexie20 fest, daß kritische Variablen, die sich auf den Prozeß des Lesens auswirken, bislang wenig berücksichtigt wurden. Ob ein Wort gelesen werden kann, hängt auch von der Natur des Wortes ab. [...]

Seiner Auffassung nach deutet das auf eine Prozessualisierungsstörung hin. Ein zentrales Defizit sollte mit einer stabilen Unfähigkeit beim Zugriff auf ein Wort einhergehen. Wird der Zugriff

[Seite 15]

jedoch durch bestimmte Faktoren begünstigt oder gehemmt, kann eine zentrale Störung des jeweiligen sprachlichen Moduls ausgeschlossen werden. Ein weiteres Beispiel für die Instabilität sprachlicher Leistungen ist die Tatsache, daß Broca-Aphasiker in der Spontansprache zum Telegrammstil21 tendieren und in gelenkten Äußerungskontexten durchaus zum Gebrauch von Funktionswörtern und Flexionsformen fähig sind. In Grammatikalitätsbeurteilungen sind vor allem Agrammatiker für Verletzungen grammatischer Regularitäten sensibel (DeBleser, Luzzatti, 1994; Wulfeck, Bates, 1991; Friederici, Wessels, Emmorey, Bellugi, 1992; Guyard, Duval-Gombert, Le Bot, 1990).


20 Lese-Leistungsschwäche (Pschyrembel, 1982). Vielfalt von Problemen beim Lesen und Buchstabieren, die nicht aus anderen kognitiven oder perzeptuellen Behinderungen (zu geringe Intelligenz, Sehbehinderung usw.) resultiert (Dijkstra, Kempen, 1993).

21 Der Agrammatismus wird häufig metaphorisch als Telegrammstil bezeichnet. Damit wird vor allem die starke Dominanz von Inhaltswörtern in der Äußerung betont.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Schumann, Zeitstempel: 20140914183536

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