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Jok/Fragment 013 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 2, 3, Zeilen: 2: 38ff; 3: 1ff
[Die Feststellung, dass desoxygeniertes Hämoglobin im Gegensatz zum] diamagnetischen Oxyhämoglobin paramagnetische Eigenschaften aufweist, war die Grundlage des später postulierten BOLD-Effekts (Blood Oxygenation Level Dependent).

Das Gehirn benötigt eine ausreichende Zufuhr von Sauerstoff und Glucose. Die Regulation der lokalen Durchblutung findet in sehr engen Grenzen statt.

Bei einer Erhöhung des neuronalen Aktivitätszustandes kommt es durch die Vermittlung lokal wirksamer Faktoren zu einer deutlichen Zunahme der lokalen Durchblutung. Die Natur dieser neurovaskulären Koppelung ist gegenwärtig noch Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Tatsächlich steigt die lokale Durchblutung überproportional zur Zunahme des lokalen O2 und Glucosebedarfs an (Ingvar 1965). Folge davon ist ein relativer Anstieg des oxygenierten Hämoglobins in den kapillarvenösen Gefäßen sowie ein Absinken der Konzentration desoxygenierten Hämoglobins. Die daraus resultierende Abnahme der Suszeptibilitätsdifferenzen zwischen Blut und dem umliegendem Hirngewebe bewirkt eine geringere Dephasierung in den gemessenen Volumenelementen.

In T2*- und T2 gewichteten MR-Sequenzen führt dies zu einer Zunahme der Signalintensität. Zwischen dem Anteil desoxygenierten Hämoglobins und der Signalintensität besteht eine inverse Korrelation (Ogawa et al 1992). In der Regel werden bei 1,5 Tesla Feldstärke maximale Signalintensitätsunterschiede von 5-8% zwischen oxy- und desoxygeniertem Hämoglobin beobachtet. Die bereits angesprochenen schnellen Gradientenechosequenzen, die besonders sensibel auf Suszeptibilitätsunterschiede ansprechen, erlauben eine ausreichend hohe zeitliche Auflösung, um die dynamische Untersuchung cerebraler Durchblutungsänderungen bei funktioneller Aktivierung zu ermöglichen. Die Zuordnung der anatomischen Lokalisation eloquenter Areale erfolgt über eine statistische Auswertung dynamischer, T2* gewichteter Gradientenechosequenzen. Während der Messung führen die Patienten Aktivitäten durch, die zu einer lokalen Durchblutungsänderung im aktivierten kortikalen Areal führen. Um die statistische Auswertung der Untersuchung zu ermöglichen, wechseln Phasen der Ruhe und Phasen der Aktivierung in unregelmäßigen Abständen. Die vorgegebenen Aufgaben, die zur neuronalen Aktivierung führen, werden „Paradigma“ genannt. Das primäre [motorische Handareal lässt sich zum Beispiel durch unregelmäßige Fingerbewegungen aktivieren.]

Die Feststellung, dass deoxygeniertes Hämoglobin im Gegensatz zum diamagnetischen Oxyhämoglobin paramagnetische Eigenschaften aufweist, war die Grundlage des später postulierten BOLD-Effekts (Blood Oxygenation Level Dependent).

Das Gehirn benötigt eine konstante Zufuhr von Sauerstoff und Glucose. Die Regulation der lokalen Durchblutung findet in sehr engen Grenzen statt. Sympathische Aktivierung verringert die Durchblutung lediglich um 5- 10%. Die Zunahme der cerebralen Durchblutung erfolgt bei parasympathischer Stimulation um vergleichbare Werte. Bei einer Erhöhung des neuronalen Aktivitätszustandes kommt es durch die Vermittlung lokaler Faktoren zu einer deutlichen Zunahme der Durchblutung. Die Natur dieser neurovaskulären Koppelung ist gegenwärtig noch Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Tatsächlich steigt die lokale Durchblutung überproportional zur

[Seite 3]

Zunahme des lokalen O2 und Glucosebedarfs an (Ingvar, 1965). Folge davon ist ein Anstieg des oxygenierten Hämoglobins in den kapillarvenösen Gefäßen sowie ein Absinken der Konzentration deoxygenierten Hämoglobins. Die daraus resultierende Abnahme der Suszeptibilitätsdifferenzen zwischen Blut und dem umliegendem Hirngewebe bewirkt eine geringere Dephasierung in den gemessenen Volumenelementen. In T2*- und T2 gewichteten MR-Sequenzen führt dies zu einer Zunahme der Signalintensität. Zwischen dem Anteil deoxygenierten Hämoglobins und der Signalintensität besteht eine inverse Korrelation (Ogawa, 1992). In der Regel werden bei 1,5 T Feldstärke maximale Signalintensitätsunterschiede von 5-8% zwischen oxy- und deoxygeniertem Hb beobachtet. Die bereits angesprochenen schnellen Gradientenechosequenzen, die besonders sensibel auf Suszeptibilitätsunterschiede ansprechen, erlauben eine ausreichend hohe zeitliche Auflösung, um die dynamische Untersuchung cerebraler Durchblutungsänderungen bei funktioneller Aktivierung zu ermöglichen.

Die Zuordnung der anatomischen Lokalisation eloquenter Areale erfolgt über eine statistische Auswertung dynamischer, T2* gewichteter Gradientenechosequenzen. Während der Messung führen die Patienten einfache Aktivitäten durch, die zu einer lokalen Durchblutungsänderung im aktivierten kortikalen Areal führen. Um die statistische Auswertung der Untersuchung zu erleichtern, wechseln Phasen der Ruhe und Phasen der Aktivierung in regelmäßigen Abständen. Diese vorgegebenen Muster der neuronalen Aktivierung werden „Paradigma“ genannt. Das primäre motorische Handareal läßt sich zum Beispiel durch regelmäßige, opponierende Fingerbewegungen aktivieren.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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