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Jok/Fragment 020 02

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 2-31
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 1, Zeilen: 27ff
4.1 Die Untersuchung der funktionellen Organisation des menschlichen Gehirns

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts konnte gezeigt werden, dass die cerebrale Durchblutung bei Aktivität lokal zunimmt (Broca 1861; Mosso 1881). Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang sicherlich die Arbeit Fultons, eines Schülers von Harvey Cushing, dem es bereits in den 20er Jahren gelungen ist, Durchblutungsänderungen in einer occipital gelegenen AV-Malformation bei visueller Stimulation auskultatorisch zu belegen (Fulton 1928). Die Grundlagen für zusätzliche Verfahren des ”kortikalen mapping”, wie die topische Zuordnung funktioneller Hirnrindenareale genannt wird, sind durch Kety in Zusammenarbeit mit Sokoloff in den späten 50er und frühen 60er Jahren gelegt worden. Sie untersuchten den Zusammenhang von kortikaler Aktivierung und deren Einfluß auf die lokale Perfusion und den Glukosemetabolismus in aktivierten Hirnarealen. Mit diesen Arbeiten entwickelten sie die theoretischen Modelle, die ihre praktische Anwendung in nuklearmedizinischen Verfahren wie der Fluor(18)deoxyglucose - Positronenemissionstomographie (PET) oder der H2(15)O-PET gefunden haben.

Der Nachweis der kortikalen Aktivierung wird in diesen Verfahren über die Perfusionsänderungen oder eine Erhöhung der Glucoseaufnahme erbracht (Kety 1963). Nach der Beschreibung der Methoden zur Bestimmung des cerebralen Blutflusses durch Kety berichteten Ingvar und Risberg 1965 von ihren mittels EEG durchgeführten Untersuchungen zur quantitativen Bestimmung des cerebralen Blutflusses (Ingvar et al 1965). Im Jahre 1973 stellte Houndsfield das Prinzip der Computertomographie vor. Mit der Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse begann die Ära der Schnittbildverfahren (Houndsfield 1973). Das beschriebene Verfahren wurde umgehend auf die PET übertragen. Die Methode wurde integraler Bestandteil der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung und erst seit Ende der 90iger Jahre von der funktionellen Kernspintomographie abgelöst.

1.1 Die Untersuchung der funktionellen Organisation des menschlichen Gehirns

Der Versuch, die funktionelle Organisation des menschlichen Gehirns zu verstehen, beschäftigte bereits Generationen von Wissenschaftlern. Schon zur vergangenen Jahrhundertwende konnte gezeigt werden, dass die cerebrale Durchblutung bei Aktivität lokal zunimmt (Broca, 1861; Mosso, 1881). Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang sicherlich die Arbeit Fultons, eines Schülers von Harvey Cushing, dem es bereits in den 20er Jahren gelungen ist, Durchblutungsänderungen in einer occipital gelegenen AV-Malformation bei visueller Stimulation auskultatorisch zu belegen (Fulton, 1928).

Die Grundlagen für zusätzliche Verfahren des ”kortikalen mappings”, wie die topische Zuordnung funktioneller Hirnrindenareale genannt wird, sind durch Kety in Zusammenarbeit mit Sokoloff in den späten 50er und frühen 60er Jahren gelegt worden. Sie untersuchten den Zusammenhang von kortikaler Aktivierung und deren Einfluß auf die lokale Perfusion und den Glukosemetabolismus in aktivierten Hirnarealen. Mit diesen Arbeiten entwickelten sie die theoretischen Modelle, die ihre praktische Anwendung in nuklearmedizinischen Verfahren wie der Fluor(18)deoxyglucose- Positronenemissionstomographie (PET) oder der H2(15)O-PET gefunden haben. Der Nachweis der kortikalen Aktivierung wird in diesen Verfahren über die Perfusionsänderungen oder eine Erhöhung der Glucoseaufnahme erbracht (Kety, 1963). Nach der Beschreibung der Methoden zur Bestimmung des cerebralen Blutfluß durch Kety berichteten Ingvar und Risberg 1965 von ihren mittels EEG durchgeführten Untersuchungen zur quantitativen Bestimmung des cerebralen Blutflusses (Ingvar, 1965).

Im Jahre 1973 stellte Houndsfield das Prinzip der Computertomographie vor. Mit der Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse begann die Ära der Schnittbildverfahren (Houndsfield, 1973). Das beschriebene Verfahren wurde umgehend auf die PET übertragen. Die Methode wurde integraler Bestandteil der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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