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36 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Jok/Fragment 004 31 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:48 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 18:52 (Singulus)
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 31-32
Quelle: Börner 1999
Seite(n): Internetquelle, Zeilen: http://www.daeda.de/node6.html
Auch Sprachgesunde haben Wortfindungsstörungen. Psycholinguistische Studien zeigen, dass bestimmte Arten von Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten [qualitativ mit denen vergleichbar sind, die auch bei Sprachgesunden auftreten.] Auch Sprachgesunde haben manchmal Wortfindungsstörungen. Psycholinguistische Studien belegen, daß bestimmte Fehlerarten aphasischer Wortfindungsstörungen häufig qualitativ mit denen korrelieren, die auch bei Sprachgesunden auftreten.
Anmerkungen

Ohne Quellenangabe. Die Übernahme aus derselben Quelle setzt sich auf der folgenden Seite fort.

Sichter
(Singulus) Schumann

[2.] Jok/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:46 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 14:01 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, Parkinson Netz 1997, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1-12
Quelle: Parkinson Netz 1997
Seite(n): 1 (internet Quelle), Zeilen: Abschnitt 4.2.2.
Als Alternative zu diesen strukturellen Verletzungen die nicht zu dauerhaften Effekten führten, wurde seit Ende der 80er Jahren durch stereotaktische Eingriffe versucht, den Tremor durch chronische Reizung mit Hilfe von in den Thalamus implantierten Elektroden „funktionell“ zu behandeln. Dieses Verfahren basiert auf der bei fast jeder stereotaktischen Thalamotomie zu machenden Beobachtung, dass der Tremor bei Reizungen des Zielgebietes vorübergehend unterdrückt wurde. Erste ermutigende Ergebnisse mit dauerhaft implantierten Elektroden wurden 1989 von der Arbeitsgruppe Benabid aus Grenoble berichtet (Benabid et al 1989) . Als Nebenwirkungen wurden Kribbelgefühle sowie Sprachstörungen während der Stimulation mitgeteilt. Diese gingen nach Ausschalten der Elektroden prompt zurück, gleichzeitig traf jedoch das Tremorsyndrom wieder, mitunter verstärkt, in Erscheinung. Als Alternative zu diesen strukturellen Verletzungen wurde seit Ende der 80er Jahre durch stereotaktische Eingriffe versucht, den Tremor durch chronische Reizung mit Hilfe von in den Thalamus implantierten Elektroden "funktionell" zu behandeln. Dieses Verfahren basiert auf der bei fast jeder stereotaktischen Thalamotomie regelmäßig zu machenden Beobachtung, daß das Zittern bei Reizung des Zielgebietes vorübergehend unterdrückt werden kann. Erste ermutigende Ergebnisse mit dauerhaft implantierten Elektroden wurden 1989 von der Arbeitsgruppe BENABID aus Grenoble mitgeteilt (vergl. Abb. 1), Sie zeigten, daß durch Reizung der "Tremorneurone" im Thalamus bei einer Reizfrequenz von 130 Hertz der Tremor vollständig unterdrückt wurde. [...] Als Nebenwirkungen wurden Kribbelgefühle sowie Sprachstörungen während der Stimulation mitgeteilt. Diese gingen nach Ausschaltung der Elektroden prompt zurück, gleichzeitig traf jedoch das Tremorsyndrom wieder, mitunter verstärkt (sog. Rebound-Phänomen ), in Erscheinung.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[3.] Jok/Fragment 048 16 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:45 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 10:49 (Graf Isolan)
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 16-23
Quelle: Börner 1999
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: http://www.daeda.de/node7.html
Die lange gepflegte, von den frühen Aphasieforschern Broca und Wernicke ausgehende Idee der starren Zuordnung von Läsion und Funktionsaufall muss angesichts der bildgebenden Verfahren sicherlich weit gehend aufgegeben werden. Mit den neuen Techniken ist es möglich, die von der Aphasieforschung im Gehirn postulierte Sprachregion einerseits zu bestätigen, andererseits aber auch zu erweitern. So sind bei sprachlichen Aufgaben neben der Aktivierung prämotorischer Regionen des linken Frontallappens eben auch, wie in dieser Arbeit untersucht und gezeigt, subkortikale Regionen beteiligt. Mit dem Aufkommen der neuen Techniken ist es nun möglich, die von der Aphasieforschung im Gehirn postulierte Sprachregion einerseits zu bestätigen, andererseits aber auch zu erweitern. Denn die lange gepflegte - von den frühen Aphasieforschern wie Broca und Wernicke ausgehende - Idee einer starren Zuordnung von Läsion und Funktionsausfall muß durch die bildgebenden Verfahren weitgehend aufgegeben werden. [...] Bei sprachlichen Aufgaben sind neben der Aktivierung prämotorischer Regionen des linken Frontallappens (das Supplementär-motorische Areal) auch subkortikale Regionen, die in der Nachbarschaft der Brocaschen und Wernickeschen Sprach-Areale liegen, beteiligt (vgl. PETERSEN et al. 1988).
Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[4.] Jok/Fragment 002 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:42 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 10:47 (Hindemith)
Ackermann et al 1997, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Ackermann et al 1997
Seite(n): 5, Zeilen: 1ff
2.2 Die Bedeutung extra-sylvischer Regionen für die Sprachproduktion

Nach Läsionen des mesiofrontalen Kortex der sprachdominanten Hemisphäre wurde eine „Aphasie sine Aphasie“ beobachtet, die sich insbesondere durch eine verminderte Sprachproduktion auszeichnet (von Stockert 1974). Freedman und Mitarbeiter (1984) haben vor diesem Hintergrund angenommen, dass der transkortikal-motorischen Aphasie eine Beeinträchtigung der vom mesiofrontalen Kortex der linken Hemisphäre zur Broca-Region ziehenden Bahnen zugrunde liegt und dass in Abhängigkeit von der topographischen Beziehung der Läsion zu den anterioren Sprachzentren neben der Sprechantriebsstörung zusätzlich sprachsystematische Defizite in Erscheinung treten. Neben einer Beeinträchtigung des Sprachantriebs wurden bei Patienten mit linksseitiger mesiofrontaler Läsion tonisches und klonisches Stottern („acquired stuttering“) beobachtet (Ackermann et al 1996).

Unklar ist, inwieweit auf der Ebene des mesiofrontalen Kortex eine Hemisphärenbetonung sprachlicher Leistungen vorliegt, da sich in der Literatur auch Berichte neurogener Kommunikationsstörungen im Gefolge einer entsprechenden Läsion der nichtsprachdominanten Hemisphäre findet ]sic].

Im Rahmen seiner Kritik am Wernicke-Lichtheim-Modell hatte schon Pierre Marie (1906) die Bedeutung subkortikaler Strukturen im Rahmen der Broca-Aphasie hervorgehoben: die unflüssige Sprechweise dieser Patienten, ein integrales Merkmal motorisch-aphasischer Syndrome, soll eine Beeinträchtigung des sprechmotorischen „Apparates“ im Gefolge einer Marklagerschädigung lateral des Linsenkerns widerspiegeln. Darüber hinaus wurden in der Frühzeit der Aphasieforschung sprachsystematische Störungen im Gefolge subkortikaler Schädigungen berichtet (Henschen 1922). Nach Einführung der CT-Technologie konnten systematisch an größeren Patientengruppen Lokalisation und Symptomatologie der „subkortikalen Aphasien“ herausgearbeitet werden. Defizite sprachspezifischer Leistungen wurden vor allem bei Läsionen des Thalamus und Durchblutungsstörungen im Bereich der Basalganglien beobachtet (Wallesch et al 1983, Graff-Radford und Damasio 1984). Auch auf der Ebene dieser subkortikalen Kerngebiete wurde eine funktionelle Lateralität singulärer Fälle einer Kleinhirnschädigung mit Auffälligkeiten im [semantischen (Fiez et al 1992) bzw. syntaktischen Bereich (Silveri et al 1994) dokumentiert.]

2.1.1.2 Die Bedeutung extra-sylviischer Regionen für die Sprachproduktion

Nach Läsionen des mesiofrontalen Kortex der sprachdominanten Hemisphäre wurde eine “Aphasie sine Aphasie” beobachtet, die sich insbesondere durch eine verminderte Sprachproduktion auszeichnet (von Stockert 1974). Freedman u. Mitarb. (1984) haben vor diesem Hintergrund angenommen, daß der transkortikal-motorischen Aphasie eine Beeinträchtigung der vom mesiofrontalen Kortex der linken Hemisphäre zur Broca-Region ziehenden Bahnen zugrundeliegt und daß in Abhängigkeit von der topographischen Beziehung der Läsion zu den anterioren Sprachzentren neben der Sprechantriebsstörung zusätzlich sprachsystematische Defizite in Erscheinung treten. Neben einer Beeinträchtigung des Sprachantriebs wurden bei Patienten mit linksseitiger mesiofrontaler Läsion tonisches und klonisches Stottern (“acquired stuttering”) beobachtet (Ackermann et al. 1996). Noch unklar ist, inwieweit auf der Ebene des mesiofrontalen Kortex eine Hemisphärenlateralität sprachlicher Leistungen vorliegt, da sich in der Literatur auch Berichte neurogener Kommunikationsstörungen im Gefolge einer entsprechenden Läsion der nicht-sprachdominanten Hemisphäre finden.

Im Rahmen seiner Kritik am Wernicke-Lichtheim-Modell hatte schon Marie (1906) die Bedeutung subkortikaler Strukturen im Rahmen der Broca-Aphasie hervorgehoben: die unflüssige Sprechweise dieser Patienten, ein integrales Merkmal motorisch-aphasischer Syndrome, soll eine Beeinträchtigung des sprechmotorischen “Apparates” im Gefolge einer Marklagerschädigung lateral des Linsenkerns (“zone lenticulaire”) widerspiegeln. Darüber hinaus wurden aber auch schon in der Frühzeit der Aphasie-Forschung sprachsystematische Störungen im Gefolge subkortikaler Schädigungen berichtet (Henschen 1922). Nach Einführung der CT-Technologie konnten systematisch an größeren Patientengruppen Lokalisation und Symptomatologie der “subkortikalen Aphasien” herausgearbeitet werden. Defizite sprachsystematischer Leistungen wurden vor allem bei Läsionen des Thalamus und Durchblutungsstörungen im Bereich der Basalganglien beobachtet (Wallesch et al. 1983, Graff-Radford u. Damasio 1984). Auch auf der Ebene dieser subkortikalen Kerngebiete scheint eine funktionelle Lateralität sprachlicher Leistungen vorzuliegen. Darüber hinaus finden sich in der Literatur singuläre Fälle einer Kleinhirnschädigung mit Auffälligkeiten im semantischen (Fiez et al. 1992) bzw. syntaktischen Bereich (Silveri et al. 1994) dokumentiert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[5.] Jok/Fragment 001 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:41 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 10:43 (Hindemith)
Ackermann et al 1997, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Ackermann et al 1997
Seite(n): 4, Zeilen: 13ff
2. Stand der Forschung und Entwicklung

2.1 Das „klassische konnektionistische Modell“ der Sprachverarbeitung

Anknüpfend an Brocas (1861,1865) und Wernickes (1874) Arbeiten entwickelte Lichtheim (1885) ein umfassendes Modell der zerebralen Verarbeitung. Dieses „klassische konnektionistische Modell“ (Caplan 1993) postuliert zwei „Sprachzentren“ im Bereich des perisylviischen Kortex der linken Hemisphäre, die durch Bahnsysteme untereinander, sowohl mit den entsprechenden sensorischen und motorischen Projektionsfeldern der Hirnrinde als auch mit einem hypothetischen „Begriffszentrum“ verknüpft sind. Läsionen der beiden Sprachzentren bzw. ihrer zu- oder wegführenden Bahnen sollen ein jeweils charakteristisches Syndrom sprachlicher Auffälligkeiten hervorbringen.

Durch die Entwicklung der kranialen Computertomographie (CT) ergab sich die Möglichkeit, an größeren Patientengruppen die neuroanatomischen Grundlagen erworbener Sprachstörungen intra vitam herauszuarbeiten. Die frühen CT-Arbeiten schienen im Großen und Ganzen die aus vergleichend klinisch-neuropathologischen Studien abgeleiteten Annahmen eines funktionell distinkten anterioren und posterioren perisylviischen Sprachzentrums zu bestätigen ( Damasio und Kuljiis [sic] 1991). Allerdings fanden Basso und Mitarbeiter (1985) immerhin bei 36 von 207 untersuchten rechtshändigen Patienten mit umschriebener zerebrovaskulären [sic] Läsion im Bereich der dominanten Hemisphäre eine vom klassischen Modell der zerebralen Organisation der Sprachverarbeitung abweichende Konstellation vor.

Auch unter Berücksichtigung der sich in der Akutphase des ischämischen Infarkts über die strukturelle Läsion hinaus erstreckenden hämodynamischen bzw. metabolischen Veränderungen bleibt eine Untergruppe von Patienten übrig, die sich nicht in das klassisch-konnektionistische Modell einordnen lässt (Metter et al 1981). Die Abgrenzung zweier funktionell distinkter perisylviischer Sprachzentren der dominanten Hemisphäre vermittelt somit noch kein hinreichendes Bild der funktionell-neuroanatomischen Grundlage der Sprachverarbeitung (de Bleser 1986).

2 Stand der Forschung, eigene Vorarbeiten

2.1.1.1 Das “klassische konnektionistische Modell” der Sprachverarbeitung

Anknüpfend an Brocas (1861, 1865) und Wernickes (1874) Arbeiten entwickelte Lichtheim (1885) ein umfassendes Modell der zerebralen Sprachverarbeitung. Dieses “klassische konnektionistische Modell” (Caplan 1993) postuliert zwei “Sprachzentren” im Bereich des perisylviischen Kortex der linken Hemisphäre, die durch Bahnsysteme untereinander, mit den entsprechenden sensorischen und motorischen Projektionsfeldern der Hirnrinde als auch mit einem hypothetischen “Begriffszentrum” verknüpft sind. Läsionen der beiden Sprachzentren bzw. ihrer zu- oder wegführenden Bahnen sollen ein jeweils charakteristisches Syndrom sprachlicher Auffälligkeiten hervorbringen.

Durch die Entwicklung der kranialen Computertomographie (CT) ergab sich die Möglichkeit, an größeren Patientengruppen die neuroanatomischen Grundlagen erworbener Sprachstörungen intra vitam herauszuarbeiten. Die frühen CT-Arbeiten schienen im Großen und Ganzen die aus vergleichend klinisch-neuropathologischen Studien abgeleiteten Annahmen eines funktionell distinkten anterioren und posterioren perisylviischen Sprachzentrums zu bestätigen (Damasio 1991). Allerdings fanden Basso u. Mitarb. (1985) immerhin bei 36 von 207 untersuchten rechtshändigen Patienten mit umschriebener zerebrovaskulärer Läsion im Bereich der dominanten Hemisphäre eine vom klassischen Modell der zerebralen Organisation der Sprachverarbeitung abweichende Konstellation vor. Auch unter Berücksichtigung der in der Akutphase ischämischer Infarkte über die strukturelle Läsion hinaus sich erstreckenden hämodynamischen bzw. metabolischen Veränderungen bleibt eine Untergruppe von Patienten übrig, die sich nicht in das klassisch-konnektionistische Modell einordnen läßt (Metter et al. 1981). Die Abgrenzung zweier funktionell distinkter perisylviischer Sprachzentren der dominanten Hemisphäre vermittelt somit noch kein hinreichendes Bild der funktionell-neuroanatomischen Grundlagen der Sprachverarbeitung (de Bleser 1986).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Richtig wäre "Kuljis" anstatt "Kuljiis".

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[6.] Jok/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:39 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 08:03 (Hindemith)
Faupel und Schecker 1998, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-21
Quelle: Faupel und Schecker 1998
Seite(n): 1 (internet Quelle), Zeilen: -
Über gleichartige Dissoziationen berichten Bub und Kertesz (1982), Ellis, Miller und Sin (1983) und Blanken (1990). Dabei steht stets das unterschiedliche Leistungsniveau im mündlichen und schriftliche Benennen im Vordergrund, gekoppelt dann allerdings mit weiteren individuellen Leistungseinbrüchen.

Caramazza und Hillis (1990) berichten über zwei Patienten, die zwar mündlich benennen konnten, dabei aber – und tendenziell auch beim Vorlesen – gehäuft semantische Paraphasien bzw. semantisch relationierte oder motivierbare Fehler produzierten. Hingegen waren weder für das auditive Sprachverständnis noch das Lesesinnverständnis semantische Fehler zu belegen.

Wie lassen sich solche (rein mündlichen) semantischen Paraphasien erklären ? Wenn man mit Caramazza und Hillis hier den üblichen Sprachproduktionsvorstellungen folgt, dann werden beim mündlichen Benennen zunächst einmal (lexikalisch-) semantische Konzepte aktiviert (das semantische bzw. konzeptuelle System muss – bei Voraussetzung einer unitaristischen Sichtweise – intakt sein, da in anderen Modalitäten keinerlei semantische Fehlleistungen auftraten). Kommt es auf der Basis einer solchen Aktivation – wahrscheinlich stets eines ganzen Feldes von semantisch verwandten Konzepten – zu einer Aktivation eines hoch-favorisierten Konzepts A, das selektiv oder lokal gestört ist, so können sich semantisch verwandte Konzepte B und C im Rahmen der prämotorisch-artikulatorischen Weiterverarbeitung durchsetzen, und es kommt zu den besagten semantisch relationierten Fehlleistungen.

Über gleichartige Dissoziationen berichten Bub & Kertesz (1982), Ellis, Miller & Sin (1983) und Blanken (1990) [19] . Dabei steht stets das unterschiedliche Leistungsniveau im mündlichen und schriftlichen Benennen im Vordergrund, gekoppelt dann allerdings mit weiteren individuellen Leistungseinbrüchen. Caramazza & Hillis (1990) [20] berichten über zwei Patienten, die zwar mündlich benennen konnten, dabei aber - und tendenziell auch beim Vorlesen - gehäuft semantische Paraphasien bzw. semantisch relationierte oder motivierbare Fehler produzierten (= mündliche Produktion). Hingegen waren weder für das Hören/Hörverstehen noch das Lesen/Leseverstehen semantische Fehler zu belegen; und auch in Schreibaufgaben (Schreiben-nach-Diktat, schriftliches Benennen) waren die beiden Patienten weitgehend unbeeinträchtigt. Wie lassen sich solche (rein mündlichen) semantischen Paraphsien [sic] erklären? Wenn wir mit Caramazza und Hillis hier den üblichen Sprachproduktionsvorstellungen folgen, dann werden beim mündlichen Benennen zunächst einmal (lexikalisch-)semantische Konzepte aktiviert [21] (das [lexikalisch-] semantische bzw. konzeptuelle System muß - bei Voraussetzung einer unitaristischen Sichtweise - intakt sein, da in anderen Modalitäten eben keinerlei semantische Fehlleistungen auftraten). Auf der Basis einer solchen Aktivation - wahrscheinlich stets eines ganzen Feldes von semantisch verwandten Konzepten - kommt es nun zur Aktivation einer passenden Wortform, beim mündlichen Benennen eines ganzheitlichen prämotorisch-artikulatorischen Impulsmuster. Ist ein solcher Verarbeitungsprozeß der Weiterverarbeitung der Aktivation eines höchst-favorisierten Konzepts A selektiv oder lokal gestört, so können sich semantisch verwandte Konzepte B oder C im Rahmen der prämotorisch-artikulatorischen Weiterverarbeitung durchsetzen, und es kommt zu den besagten semantisch relationierten Fehlleistungen.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[7.] Jok/Fragment 006 24 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:37 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 08:00 (Hindemith)
Faupel und Schecker 1998, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 24-31
Quelle: Faupel und Schecker 1998
Seite(n): 1 (internetquelle), Zeilen: -
2.5 Selektive Störungen des Benennens

Hier und Mohr (1977) stellen als Patienten einen 28jährigen LKW-Fahrer mit einer flüssigen Aphasie (nach Hier und Mohr eine Wernicke-Aphasie) vor, der durch schwere mündliche Benennungsstörungen auffiel; ganz anders sah es mit seinen Leistungen im schriftlichen Benennen aus. Was die Produktion komplexerer Äußerungen anging, so war seine mündliche Sprachproduktion relativ unauffällig, aber gekennzeichnet durch semantische Paraphasien und Wortfindungsstörungen. Eine schriftliche Produktion komplexerer Äußerungen war ihm nicht möglich.

2.2.2. Selektive Störungen des Benennens Hier & Mohr (1977) [18] stellen als Patienten einen 28jährigen LKW-Fahrer mit einer flüssigen Aphasie (nach Hier & Mohr eine Wernicke-Aphasie) vor, der durch schwere mündliche Benennstörungen auffiel; ganz anders sah es mit seinen Leistungen im schriftlichen Benennen aus. - Was die Produktion komplexerer Äußerungen angeht, so war seine mündliche Spontanproduktion relativ unauffällig, dabei aber gekennzeichnet durch semantische Paraphasien und Wortfindungsstörungen (zu solchen Defiziten gleich mehr). - Eine schriftliche Produktion komplexerer Äußerungen war ihm nicht möglich.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[8.] Jok/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:36 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 07:54 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, Neumann 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-22
Quelle: Neumann 2002
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 9-17; 16: 1-9
Ähnlich wie Shallice schließen die Autoren auf eine Prozessualisierungsstörung und nehmen von einem zentralen syntaktischen Defizit Abstand:

... it seems fair to conclude that many aspects of grammatical knowledge are retained in agrammatic Broca’s aphasia. The well-known symptoms that these patients display in their expressive language and in some respective tasks must reflect deficits in the processes that utilize this knowledge (Wulfeck und Bates 1991, S.259).

Auch diese Untersuchungen verdeutlichen, dass Fehlerkategorien nicht homogen und die Elemente der geschlossenen Klasse (die Anzahl der Elemente der geschlossenen Klasse ist im Lexikon der jeweiligen Sprache festgelegt) nicht im [sic] gleichem Ausmaß störanfällig sind (Bayer, DeBleser und Dronsek 1978).

Aphasische Symptome verändern sich in Abhängigkeit von strukturellen Besonderheiten der Einzelsprache. Sprachvergleichende Studien aphasischer Phänomene gaben ebenfalls Anlass dazu, die Ursachen aphasischer Symptome neu zu überdenken. Untersuchungen des sprachlichen Verhaltens aphasischer Sprecher in stärker flektierenden Sprachen zeigten (Grodzinsky, 1984), dass Theorien, die dem Broca-Aphasiepatient eine zentrale Störung der Elemente der geschlossenen Klasse (syntaktisches Defizit) zuschrieben, nicht länger haltbar waren. Broca- Aphasiepatienten können für Flexionsmorpheme sensibel bleiben und zu Substitutionsfehlern neigen, wenn das Auslassen von Flexionsmorphemen aufgrund der Struktur der Sprache nicht möglich ist.

Ähnlich wie Shallice schließen die Autoren von den empirischen Evidenzen auf eine Prozessualisierungsstörung und nehmen von einem zentralen syntaktischen Defizit Abstand.
... it seems fair to conclude that many aspects of grammatical knowledge are retained in agrammatic Broca`s aphasia. The well-known symptoms that these patients display in their expressive language and in some receptive tasks must reflect deficits in the processes that utilize this knowledge. (Wulfeck, Bates, 1991, S. 259)

Auch diese Untersuchungen verdeutlichen, daß Fehlerkategorien nicht homogen und die Elemente der geschlossenen Klasse22 nicht in gleichem Ausmaß störanfällig sind (Bayer, DeBleser, Dronsek, 1987).

[Seite 16]

Aphasische Symptome verändern sich in Abhängigkeit von strukturellen Besonderheiten der Einzelsprache

Sprachvergleichende Studien aphasischer Phänomene gaben ebenfalls Anlaß dazu, die Ursachen aphasischer Symptome neu zu überdenken. Untersuchungen des sprachlichen Verhaltens aphasischer Sprecher in stärker flektierenden Sprachen zeigten (Grodzinsky, 1984), daß Theorien, die der Broca-Aphasie eine zentrale Störung der Elemente der geschlossenen Klasse (syntaktisches Defizit) zuschrieben, nicht länger haltbar waren. Broca-Aphasiker können für Flexionsmorpheme sensibel bleiben und zu Substitutionsfehlern neigen, wenn das Auslassen von Flexionsmorphemen aufgrund der Struktur der Sprache nicht möglich ist.


22 Die Anzahl der Elemente der geschlossenen Klasse ist im Lexikon einer jeweiligen Sprache festgelegt (z.B. Artikel, Konjunktionen, Pronomen). Dieser Klasse werden auch die gebundenen grammatischen Morpheme (Flexionsmorpheme) zugeordnet.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. In der Quelle ist das wörtliche Zitat klar gekennzeichnet, in der untersuchten Arbeit kann man es anhand der drei Punkte und des Wechsels vom Deutschen ins Englische zu Beginn nur vermuten.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[9.] Jok/Fragment 005 19 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:34 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 07:49 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, Neumann 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 19-32
Quelle: Neumann 2002
Seite(n): 14, Zeilen: 14-15: 14: 18-22, 25ff, 15: 1-8
2.4 Instabilität des sprachlichen Verhaltens

Shallice (1988) stellt bei der Betrachtung des Symptomenkomplexes Dyslexie fest, dass kritische Variablen, die sich auf den Prozess des Lesens auswirken, bislang wenig berücksichtigt wurden. Ob ein Wort gelesen werden kann, hängt auch von der Natur des Wortes ab. Seiner Auffassung nach deutet das auf eine Prozessstörung hin. Ein zentrales Defizit sollte mit einer stabilen Unfähigkeit beim Zugriff auf ein Wort einhergehen. Wird der Zugriff jedoch durch bestimmte Faktoren begünstigt oder gehemmt, kann eine zentrale Störung des jeweiligen sprachlichen Moduls ausgeschlossen werden.

Ein weiteres Beispiel für die Instabilität sprachlicher Leistungen ist die Tatsache, dass Broca-Aphasiepatienten in der Spontansprache zum Telegrammstil tendieren und in gelenkten Äußerungskontexten durchaus zum Gebrauch von Funktionswörtern und Flexionsformen fähig sind. In Grammatikalitätsbeurteilungen sind vor allem Agrammatiker für Verletzungen grammatischer Regularitäten sensibel [(DeBleser und Luzzatti 1994; Guyard, Duval-Gombert und Le Bot 1990).]

Instabilität des sprachlichen Verhaltens

Shallice (1988) stellt bei der Betrachtung des Symptomenkomplexes Dyslexie20 fest, daß kritische Variablen, die sich auf den Prozeß des Lesens auswirken, bislang wenig berücksichtigt wurden. Ob ein Wort gelesen werden kann, hängt auch von der Natur des Wortes ab. [...]

Seiner Auffassung nach deutet das auf eine Prozessualisierungsstörung hin. Ein zentrales Defizit sollte mit einer stabilen Unfähigkeit beim Zugriff auf ein Wort einhergehen. Wird der Zugriff

[Seite 15]

jedoch durch bestimmte Faktoren begünstigt oder gehemmt, kann eine zentrale Störung des jeweiligen sprachlichen Moduls ausgeschlossen werden. Ein weiteres Beispiel für die Instabilität sprachlicher Leistungen ist die Tatsache, daß Broca-Aphasiker in der Spontansprache zum Telegrammstil21 tendieren und in gelenkten Äußerungskontexten durchaus zum Gebrauch von Funktionswörtern und Flexionsformen fähig sind. In Grammatikalitätsbeurteilungen sind vor allem Agrammatiker für Verletzungen grammatischer Regularitäten sensibel (DeBleser, Luzzatti, 1994; Wulfeck, Bates, 1991; Friederici, Wessels, Emmorey, Bellugi, 1992; Guyard, Duval-Gombert, Le Bot, 1990).


20 Lese-Leistungsschwäche (Pschyrembel, 1982). Vielfalt von Problemen beim Lesen und Buchstabieren, die nicht aus anderen kognitiven oder perzeptuellen Behinderungen (zu geringe Intelligenz, Sehbehinderung usw.) resultiert (Dijkstra, Kempen, 1993).

21 Der Agrammatismus wird häufig metaphorisch als Telegrammstil bezeichnet. Damit wird vor allem die starke Dominanz von Inhaltswörtern in der Äußerung betont.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[10.] Jok/Fragment 005 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:34 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 10:19 (Hindemith)
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1-18
Quelle: Börner 1999
Seite(n): Internetquelle, Zeilen: http://www.daeda.de/node6.html
[Psycholinguistische Studien zeigen, dass bestimmte Arten von Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten] qualitativ mit denen vergleichbar sind, die auch bei Sprachgesunden auftreten. Wortfindungsstörungen in komprimierter Form zeigen, welche Probleme der Sprachgesunde mit seiner Wortsuche haben kann. Wortfindungsprobleme machen sich durch bestimmte Wortsuchprozesse und/oder Versprecher bemerkbar. Ein besonders hervorstechendes Phänomen ist die Tatsache, dass Sprachgesunde von Zeit zu Zeit das Gefühl haben, ihnen „liegt das Wort auf der Zunge“, welches sie nicht äußern können. Dieses so genannte Tip-of-the-tongue- Phänomen (TOT) beinhaltet, dass dem Sprecher sehr wohl die Bedeutung eines abzurufenden Wortes bekannt ist, ihm aber das passende Phonem nicht zugänglich ist. Psycholinguistische Studien haben dieses TOT-Phänomen experimentell hervorgerufen, wobei gezeigt werden konnte, dass Probanden, die ein weniger geläufiges Wort bei Vorgabe der dazugehörigen Definition abrufen sollen, teilweise die Information über Silbenstruktur und Anfangsbuchstaben bewusst ist, sie aber das Zielwort durch den TOT-Zustand nicht hervorbringen können ( Brown, McNeill 1988). Diese Tatsache berechtigt zu der Annahme, dass Bedeutung und Ausdruck getrennt voneinander bestehen und widerlegt auf diese Weise das Zeichenmodell von de Saussure (1910), das besagt, dass Inhalt, Bedeutung und Ausdruck eines Zeichens durch Assoziation unlösbar miteinander verbunden seien. Psycholinguistische Studien belegen, daß bestimmte Fehlerarten aphasischer Wortfindungsstörungen häufig qualitativ mit denen korrelieren, die auch bei Sprachgesunden auftreten. Die Forschung geht davon aus, daß aphasische Wortfindungsstörungen in komprimierter Form zeigen, welche Probleme der Sprachgesunde von Zeit zu Zeit mit seiner Wortsuche hat. Seine Wortfindungsprobleme machen sich durch bestimmte Wortsuchprozesse und/oder Versprecher ("slips of the tongue") bemerkbar. [...] Ein besonders hervorstechendes Phänomen ist die Tatsache, daß Sprachgesunde von Zeit zu Zeit das Gefühl haben, ihnen "liege das Wort auf der Zunge", welches sie nicht äußern können. Dieses sogenannte Tip-of-the-tongue-Phänomen (TOT) beinhaltet, daß dem Sprecher sehr wohl die Bedeutung eines abzurufenden Wortes bekannt ist, ihm aber die passende Wortform/Lautstruktur nicht zugänglich ist. [...] Psycholinguistische Studien haben dieses TOT-Phänomen experimentell nachgewiesen, wobei gezeigt werden konnte, daß Probanden, die ein weniger geläufiges Wort bei Vorgabe der dazugehörigen Definition abrufen sollen, teilweise die Information über Silbenstruktur und Anfangsbuchstaben bewußt ist, aber das Zielitem durch den TOT-Zustand insgesamt nicht hervorbringen können (vgl. BROWN/MCNEILL 1966). Diese Tatsache berechtigt die psycholinguistischen Wissenschaftler zu der Annahme, daß die Bedeutung und Ausdruck getrennt voneinander bestehen und widerlegt auf diese Weise das Zeichenmodell von DE SAUSSURE (1916). Dieses besagt, Inhalt/Bedeutung und Ausdruck seien durch Assoziation so unlösbar miteinander verbunden wie Vorder- und Rückseite eines Blattes.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[11.] Jok/Fragment 004 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:31 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 07:42 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, Neumann 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1-30
Quelle: Neumann 2002
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 14ff; 14: 4-15
Das Festhalten an der Existenz klar abgrenzbarer aphasischer Störungsbilder kann den großen interindividuellen Unterschieden zwischen den einzelnen Patienten eines Aphasietyps nicht Rechnung tragen, d. h. Patienten haben bestimmte Symptome gemeinsam und werden deshalb einer Kategorie zugeordnet, zeigen aber in manchen Leistungen große Unterschiede. Dies kann sogar zu Überlappungen der Störungsbilder führen. Bereits von Kleist berichtet von Mischfällen. Diese Situation deutet darauf hin, dass eine klare Zuordnung von Symptomen und Aphasietypen unmöglich ist. Agrammatismus ( Kussmaul 1910) und Paragrammatismus (Kleist 1914) werden in der Literatur häufig als Kernsymptomatik der Broca- und der Wernicke-Aphasie genannt. Da Patienten mit reinem A- bzw. Paragrammatismus eher die Ausnahme als die Regel sind, wurden manche Forscher zu extremen Positionen veranlasst:

... we propose that categories of this sort (clinical categories in general, and agrammatism in particular) serve no useful function and ought to be dispensed with in this (neurolinguistic and cognitive neuropsychical) research. (Badecker und Carammazza 1986, S.277).

Einen anderen Weg beschreiten Wissenschaftler wie Bates, Mac Whinney, (1989). Sie gehen zunächst von einem syndrom-unspezifischen Verhalten aphasischer Sprecher/Hörer aus, um gezielt nach den Kernsymptomen der jeweiligen Aphasieform zu suchen. Auf diese Weise soll zur Explikation der kognitiven Defizite, die Ursache der vielfältigen aphasischen Symptome sind, beigetragen werden.

Lange Zeit dominierten Theorien, die den Aphasietypen zentrale Defizite ( Weigl und Bierwisch 1979 ) zuschreiben. Geradezu klassisch sind das für die Broca- Aphasie angenommene syntaktische Defizit sowie das semantische im Fall der Wernicke-Aphasie. Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte führten dazu, die Bedingungen zu fokussieren, unter denen Aphasie-Patienten Schwierigkeiten bei der Verarbeitung sprachlicher Aufgaben haben. Dabei verlagert sich die Aufmerksamkeit von der zentralen Störung einzelner Module wie Syntax und Lexikon auf die an der sprachlichen Informationsverarbeitung beteiligten Prozesse.

Das Festhalten an der Existenz klar abgrenzbarer aphasischer Störungsbilder kann den großen interindividuellen Unterschieden zwischen den einzelnen Patienten eines Aphasietyps nicht Rechnung tragen, d.h. Patienten haben bestimmte Symptome gemeinsam und werden deshalb einer Kategorie zugeordnet, zeigen aber in manchen Leistungen große Unterschiede. Dies kann sogar zu Überlappungen der Störungsbilder führen. Bereits Kleist berichtet von „Mischfällen“.14 Diese Situation deutet darauf hin, daß die Symptome noch nicht ausreichend spezifisch sind, so daß eine klare Zuordnung von Symptomen und Aphasietypen unmöglich ist. Agrammatismus15 und Paragrammatismus16 werden in der Literatur häufig als Kernsymptome der Broca- und der Wernicke-Aphasie genannt.17 Da Patienten mit reinem A- bzw. Paragrammatismus eher die Ausnahme als die Regel sind, wurden manche Forscher zu extremen Positionen veranlaßt:
... we propose that categories of this sort [clinical categories in general, and agrammatism in particular] serve no useful function and ought to be dispensed with in this [neurolinguistic and cognitive neuropsychological] research. (Badecker, Carammazza, 1986, S. 277)

[Seite 14]

Einen anderen Weg beschreiten Wissenschaftler wie Bates, MacWhinney, 1989 u.a. Sie gehen zunächst von einem syndrom-unspezifischen18 Verhalten aphasischer Sprecher/Hörer aus, um gezielt nach den Kernsymptomen der jeweiligen Aphasieform zu suchen. Auf diese Weise soll zur Explikation der kognitiven Defizite, die Ursache der vielfältigen aphasischen Symptome sind, beigetragen werden.

Lange Zeit dominierten Theorien, die den Aphasietypen zentrale Defizite19 zuschrieben. Geradezu klassisch sind das für die Broca-Aphasie angenommene syntaktische Defizit sowie das semantische im Fall der Wernicke-Aphasie. Erkenntnisse der letzten Jahrzehnte führten allerdings dazu, die Bedingungen zu fokussieren, unter denen Aphasiker Schwierigkeiten bei der Verarbeitung sprachlicher Informationen haben. Dabei verlagert sich die Aufmerksamkeit von der zentralen Störung einzelner Module wie Syntax und Lexikon auf die an der sprachlichen Informationsverarbeitung beteiligten Prozesse.


14 Vgl. Kleist, 1914.

15 Nach Kussmaul (1910) Unvermögen, die Wörter grammatisch zu formen und syntaktisch im Satz zu ordnen.

16 Nach Kleist (1914) ist die Fähigkeit zur Bildung von Wortfolgen nicht aufgehoben; allerdings werden Wendungen und Sätze oft falsch gewählt und der sprachliche Ausdruck schwillt zu verworrenen Satzungeheuern auf.

17 Vgl. eine ausführliche Darstellung in Kapitel 5.

18 Es wird zunächst angenommen, zwischen den Aphasietypen seien keine Unterschiede vorhanden. Dieser Ansatz soll helfen, die den Aphasiesyndromen gemeinsamen Symptome zu erkennen und die tatsächlich spezifischen herauszufiltern.

19 Zentrales Defizit meint hier die Störung deklarativer Wissenskomponenten, d.h. Wissensrepräsentationen in Form von Faktendarstellungen. In Abgrenzung dazu werden Prozessualisierungsstörungen angenommen, d. h. Störungen von Wissensrepräsentationen in Form von Prozeduren, Handlungsanweisungen zur Anwendung von Wissen (vgl. Städtler, 1998). Dieser Dichotomie wird auch häufig mit den Begriffen Kompetenz- und Performanzstörung entsprochen. Vgl. auch Weigl, Bierwisch, 1970.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Man beachte, dass in der Quelle das wörtliche Zitat klar gekennzeichnet ist. In der untersuchten Arbeit kann man es durch die drei Punkte zu Beginn und den Wechsel vom Deutschen ins Englische nur vermuten.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[12.] Jok/Fragment 003 12 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:29 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 18:37 (Singulus)
Börner 1999, Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 12-19
Quelle: Börner 1999
Seite(n): Internetquelle, Zeilen: http://www.daeda.de/node6.html
2.3 Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten und Sprechfehler bei Gesunden

Aus Untersuchungen von Wortfindungsstörungen und Sprechfehlern erhofft man sich Erkenntnisse über die an der Produktion von Wörtern beteiligten Komponenten und Prozesse. Wortfindungsstörungen bei Aphasie-Patienten sind sehr häufig zu beobachten. Sie gehören zum allgemeinen Krankheitsbild jedes dysphasischen Syndroms und äußern sich in der vorübergehenden oder anhaltenden Nichtverfügbarkeit eines Wortes.

Wortfindungsstörungen bei Aphasikern und Versprecher bei Gesunden

Aus Untersuchungen aphasischer Wortfindungsstörungen und von Sprechfehlern bei Gesunden erhofft man sich Erkenntnisse über die an der Produktion von Wörtern (lexikalischen Einheiten) beteiligten Komponenten und Prozessen. [...] Wortfindungsstörungen bei Aphasikern sind sehr häufig zu beobachten. Sie gehören zum allgemeinen Krankheitsbild jedes aphasischen Syndroms und äußern sich in der vorübergehenden oder auch anhaltenden Nichtverfügbarkeit eines Wortes.

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe

Sichter
(Singulus) Schumann

[13.] Jok/Fragment 003 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:28 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 10:49 (Hindemith)
Ackermann et al 1997, Fragment, Gesichtet, Jok, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1-11
Quelle: Ackermann et al 1997
Seite(n): 5, Zeilen: 27ff
[Auch auf der Ebene dieser subkortikalen Kerngebiete wurde eine funktionelle Lateralität singulärer Fälle einer Kleinhirnschädigung mit Auffälligkeiten im] semantischen (Fiez et al 1992) bzw. syntaktischen Bereich (Silveri et al 1994) dokumentiert. Die subkortikalen Aphasien weisen, in Abhängigkeit von ihrer Lokalisation, eine erhebliche symptomatologische Variabilität auf. Oft lassen sich die berichteten Konstellationen sprachlicher Auffälligkeiten auch nicht ohne weiteres den nach Läsionen des perisylviischen Assoziationskortex zu beobachtenden Syndromen zuordnen (Caplan 1993). Unklar ist darüber hinaus bislang der Pathomechanismus subkortikaler Aphasien. Möglicherweise spiegeln diese Syndrome nicht-linguistische kognitive Einbußen wie z.B. Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeitsregulation wider (Cappa und Wallesch 1994) oder resultieren aus hämodynamischen bzw. metabolischen Alterationen benachbarter kortikaler Areale (Weiller et al 1990). Darüber hinaus finden sich in der Literatur singuläre Fälle einer Kleinhirnschädigung mit Auffälligkeiten im semantischen (Fiez et al. 1992) bzw. syntaktischen Bereich (Silveri et al. 1994) dokumentiert. Die subkortikalen Aphasien weisen, unter anderem in Abhängigkeit von ihrer Lokalisation, eine erhebliche symptomatologische Variabilität auf. Oft lassen sich die berichteten Konstellationen sprachlicher Auffälligkeiten auch nicht ohne weiteres den nach Läsionen des perisylviischen Assoziationskortex zu beobachtenden Syndromen zuordnen (Caplan 1993). Unklar ist darüber hinaus bislang der Pathomechanismus subkortikaler Aphasien. Möglicherweise spiegeln diese Syndrome nicht-linguistische kognitive Einbußen wie z.B. Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeitsregulation wider (Cappa u. Wallesch 1994) oder resultieren aus hämodynamischen bzw. metabolischen Alterationen benachbarter kortikaler Areale (Weiller et al. 1990).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[14.] Jok/Fragment 003 20 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:27 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 07:37 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, Neumann 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 20-30
Quelle: Neumann 2002
Seite(n): 13, Zeilen: 2-10
Innerhalb der Aphasieforschung werden vor allem zwei Problemkreise kontrovers diskutiert. Zum einen handelt es sich um das Bestreben, die Vielzahl aphasischer Symptome zu beschreiben, zum anderen um die Explikation der Natur der den Symptomen zugrunde liegenden Defizite.

Beide Fragestellungen stehen demnach in unmittelbaren Zusammenhang. Welcher Art eine Störung ist, kann erst dann benannt werden, wenn Klarheit über die Symptome der jeweiligen Störung besteht. Diese Klarheit scheint nicht erreichbar zu sein. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Störung sprachlicher Fähigkeiten auf den [sic] Boden physischer Schädigung des adulten Gehirns hat zu einer Vielzahl von Aphasieklassifikationen geführt (Lesser 1978), die die breite Variation der Symptome erfassen sollen.

Innerhalb der Aphasieforschung werden vor allem zwei Problemkreise kontrovers diskutiert. Zum einen handelt es sich um das Bestreben, die Vielzahl aphasischer Symptome zu beschreiben und zu klassifizieren, zum anderen um die Explikation der Natur der den Symptomen zugrundeliegenden Defizite. Beide Fragestellungen stehen demnach in unmittelbarem Zusammenhang. Welcher Art eine Störung ist, kann erst dann benannt werden, wenn Klarheit über die Symptome der jeweiligen Störung besteht. Diese Klarheit scheint nicht erreichbar zu sein. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Störung sprachlicher Fähigkeiten nach physischer Schädigung des adulten Hirns hat zu einer Vielzahl von Klassifikationen geführt (ca. 78 Subkategorien13), die die breite Variation der Symptome erfassen sollen.

13 Vgl. Lesser, 1978.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[15.] Jok/Fragment 058 14 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:26 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:55 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 14-18
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 78, Zeilen: 16-19
Die für die vorgestellte Arbeit gewählte Technik, die fMRT, ist eine nichtinvasive Methode, welche die Bestimmung aktivierter Hirnareale mit einer guten räumlichen Auflösung ermöglicht. Sie stellt eine patientenorientierte und klinisch in der präoperativen Diagnostik gut einsetzbare Methode dar. Zusammenfassend ist die gewählte Technik, die fMRT, eine nicht-invasive Methode, die die Bestimmung aktivierter Gehirnareale mit einer guten räumlichen Auflösung ermöglicht. Sie stellt eine patientenorientierte und klinisch in der präoperativen Diagnostik gut einsetzbare Methode dar.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Es handelt sich um die zwei abschließenden Sätze der untersuchten Diss. am Ende der Zusammenfassung. In der Quelle folgen noch 7 Seiten darstellender Text.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[16.] Jok/Fragment 054 18 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:23 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:52 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 18-25
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 76, Zeilen: 11-14, 16-19
Die fMRT stellt eine in der klinischen Routine zunehmend einsetzbare, präoperative Untersuchung mit vielen Vorteilen war [sic]. Sie kann an den meisten konventionellen 1,5 Tesla Kernspintomographen ohne großen technischen Aufwand durchgeführt werden. Im klinischen Einsatz der fMRT müssen allerdings verschiedene Einschränkungen, unter anderem die Untersuchungsdauer, die Lautstärke der gewählten Sequenzen und die neurologischen Ausfälle der Patienten, verbunden mit verminderter Aufmerksamkeit, bedacht werden. Die fMRT stellt eine in der klinischen Routine zunehmend einsetzbare, präoperative Untersuchung mit vielen Vorteilen dar. Die fMRT kann an den meisten konventionellen 1,5 Tesla- Kernspintomographen ohne großen zeitlichen und technischen Aufwand durchgeführt werden. [...]

Im klinischen Einsatz der fMRT müssen jedoch verschiedene Einschränkungen, unter anderem die relativ lange Untersuchungsdauer, die Lautstärke der gewählten MRT-Sequenzen und die neurologischen Ausfälle der Patienten, verbunden mit verminderter Aufmerksamkeit, berücksichtigt werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[17.] Jok/Fragment 052 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:22 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:50 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1-8
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 67, 77, Zeilen: 67: 10-14; 77: 10-13
Für die neurochirurgische Therapie ist es jedoch präoperativ von großer Bedeutung, die anatomischen Verhältnisse beispielsweise zwischen Läsion und funktionellen Arealen zu erkennen, um postoperativen Defiziten vorzubeugen. Die fMRT und die PET ermöglichen hier ein erweitertes Verständnis der topographischen und funktionellen Organisation unterschiedlicher Hirnareale. Die präoperativ durch sensorische oder motorische Reize gewonnenen Daten können anhand von somato-sensorisch evozierten Potentialen (SSEP) intraoperativ verglichen werden ( Puce 1995, Yetkin 1998). Es ist daher für die neurochirurgische Therapie präoperativ von großer Bedeutung, die anatomischen Verhältnisse zwischen Läsion und funktionellen Arealen zu kennen, um postoperativen Defiziten vorzubeugen. Die fMRT und die PET ermöglichen ein erweitertes Verständnis der topographischen und funktionellen Organisation dieser Hirnareale.

[Seite 77]

Die präoperativ durch sensorische oder motrische Reize gewonnenen fMRT Daten können anhand von somato-sensorisch evorzierten Potenialen (SSEP) intraoperativ verglichen werden (Berger, 1990; Puce, 1995; Yetkin, 1997; Kombos, 2001).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[18.] Jok/Fragment 051 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:21 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:44 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 1-14
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 78, Zeilen: 1-13
Eine andere Sequenz, die zur Erstellung von fMRT Bildern eingesetzt werden kann, ist die EPI-Sequenz (echo planar imaging). Bei dieser Sequenz werden die Messparameter, wie die Repetitions- und Echozeit, anders als bei der FLASH-Sequenz gewählt. Die Anzahl der Repetitionen wird bei dieser Frequenz verkürzt, da mehr Datenpunkte pro Messung gesammelt werden können. Die EPI-Sequenz erreicht auf diese Weise eine Mehrschichtuntersuchung, die das gesamte Gehirn erfasst. Zusätzlich ist die höhere zeitliche Auflösung ein Vorteil. Als nachteilig gegenüber der FLASH-Sequenz müssen die schlechtere räumliche Auflösung und die höhere Empfindlichkeit gegenüber Inhomogenitäten des Magnetfelds und damit verbundenen Artefakten genannt werden (Schad 2002).

Wichtig für den späteren klinischen Einsatz ist die Erstellung eines 3D-Datensatzes. Die gemessenen, dreidimensionalen Koordinaten können vor der Operation auf ein Navigationsgerät übertragen werden und auf diese Weise intraoperativ eingesetzt werden.

Eine andere Sequenz, die zur Erstellung fMRT-Bilder eingesetzt werden kann, ist die EPI-Sequenz (Echo planar imaging). Bei dieser Sequenz werden die Messparameter, wie die Repetitions- und Echozeit, anders als bei der FLASH-Sequenz gewählt. Die Anzahl der Repetitionen wird bei dieser Sequenz verkürzt, da mehr Datenpunkte pro Messung gesammelt werden können. Die EPI-Sequenz erreicht auf diese Weise eine Mehrschichtuntersuchung, die das gesamte Gehirn erfasst. Zusätzlich ist die höhere zeitliche Auflösung ein Vorteil. Als Nachteil gegenüber der FLASH-Sequenz müssen die schlechtere räumliche Auflösung und die höhere Empfindlichkeit gegenüber Inhomogenitäten des Magnetfelds und damit verbundenen Artefakten genannt werden (Schad, 2002).

Wichtig für den späteren klinischen Einsatz ist die Erstellung eines 3D-Datensatzes (z.B. durch eine 3D-FLASH-Sequenz). Die gemessenen, dreidimensionalen Koordinaten können vor der Operation auf ein Navigationsgerät übertragen werden und auf diese Weise intraoperativ eingesetzt werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[19.] Jok/Fragment 050 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:19 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:41 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 76, 77, Zeilen: 76: 21ff; 77: 1-2, 7-10, 15-28
[Die Aufnahmen sind wegen der hohen räumlichen Auflösung besonders empfindlich für] Kopfbewegungen, die sowohl zu einer Verschlechterung des Signal-Rausch- Verhältnisses führen, als auch nicht erwünschte Aktivierungen vor allem am Rand des Gehirns und in den tiefen Fissuren hervorrufen können. Auch niederfrequente Rauschanteile durch Kopfbewegung, langsame globale Schwankungen der Sauerstoffsättigung oder physiologische Schwankungen durch Herzschlag und Atmung können während der fMRT Untersuchung entstehen.

Bei der in dieser Arbeit vorgestellten Untersuchung wurde durch den Versuchsaufbau erreicht, dass unnötige Kopfbewegungen bzw. Bewegungsartefakte weit gehend unterblieben. Die benutzte Optik veranlasste die Probanden, den Kopf ruhig zu halten und den Bildausschnit zu fixieren

(sog. Aktive Stabilisierung).

Die durch die fMRT gewonnenen Daten können durch andere physiologische Techniken wie Elektroencephalographie (EEG), Magnetencephalographie (MEG) (Mäkelä 2001) und die transkranielle magnetische Stimulation (TMS) ergänzt werden (Hallett 2000).

Für die Anfertigung der fMRT Bilder ist je nach Fragestellung der Einsatz verschiedener Messsequenzen möglich, die jeweils Vor- und Nachteile aufweisen (Schad 2002). Die in der vorgestellten Studie gewählte FLASH-Sequenz hat den Vorteil, dass die funktionellen Bilder auf die morphologischen, anatomischen MRT Bilder überlagert werden können. Zusätzlich erzielt die eingesetzte FLASH-Sequenz eine hohe räumliche Auflösung und ist relativ verzerrungsfrei. Als Nachteil ist die geringe zeitliche Auflösung anzusehen, sowie die Tatsache , dass die FLASH-Sequenz eine lange Untersuchungsdauer für die Erstellung der funktionellen Bilder benötigt und deshalb nur eine geringe Anzahl von Einzelschichten untersucht werden können. Es besteht also nicht die Möglichkeit, das gesamte Gehirn in einer Untersuchung darzustellen. Für die Untersuchung mussten daher zu Beginn die für die Arbeit relevanten Hirnareale festgelegt werden. Die so gewählte Schichtführung ermöglichte, die für die Untersuchung bedeutsamen Hirnareale im Bereich des Thalamus abzubilden.

Die Aufnahmen sind wegen der hohen räumlichen Auflösung besonders empfindlich für Kopfbewegungen, die nicht nur zu einer Verschlechterung des Signal-Rausch-Verhältnisses führen, sondern auch „falsche“ Aktivierungen besonders am Rand des Gehirns und in den tiefen Fissuren hervorrufen können. Während der fMRT Untersuchung können zusätzlich niederfrequente Rauschanteile durch Kopfbewegung, langsame globale Schwankungen der Sauerstoffsättigung oder physiologische Schwankungen durch Herzschlag und Atmung entstehen.

Bei der vorgestellten Arbeit wurde durch den Versuchsaufbau des Hauptversuches erreicht, dass unnötige Kopfbewegung bzw. Bewegungsartefakte weitestgehend vermieden werden

[Seite 77]

konnten. Die benutzte Optik (Abbildungen 8a und 8b) veranlasste die Probanden, den Kopf ruhig zu halten und den Bildausschnitt zu fixieren. [...]

[...] Die durch die fMRT gewonnenen Daten können durch andere physiologische Techniken wie Elektroencephalographie (EEG), Magnetencephalographie (MEG) (Mäkelä, 2001) und die transkranielle magnetische Stimulation (TMS) ergänzt werden (Hallett, 2000). [...]

Für die Anfertigung der fMRT-Bilder können verschiedene Messsequenzen je nach Fragestellung eingesetzt werden, die jeweils Vor- und Nachteile aufweisen (Schad, 2002). Die von der Arbeitsgruppe gewählte FLASH-Sequenz hat den Vorteil, dass die funktionellen Bilder auf die morphologischen, anatomischen MRT-Bilder überlagert werden können, zusätzlich erzielt die FLASH-Sequenz eine hohe räumliche Auflösung und ist relativ verzerrungsfrei.

Als Nachteil ist die geringe zeitliche Auflösung anzusehen, sowie die Tatsache, dass die FLASH-Sequenz eine lange Untersuchungsdauer für die Erstellung der funktionellen Bilder benötigt und deshalb nur eine geringe Anzahl von Einzelschichten untersucht werden können. Es besteht also nicht die Möglichkeit, das gesamte Gehirn in einer Untersuchung darzustellen. Für die Untersuchung mussten daher zu Beginn die für die Arbeit relevanten Hirnareale festgelegt werden. Die Arbeitsgruppe entschied sich für eine axiale Schichtführung wie sie in Abbildung 6 dargestellt wird. Die so gewählte Schichtführung ermöglichte, die für die Untersuchung relevanten Hirnareale im Bereich des frontalen und posterioren parietalen Kortex abzubilden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[20.] Jok/Fragment 049 20 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:18 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:37 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 20-31
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 70, 76, Zeilen: 70: 10-16; 76: 12-15, 21-25
Aufgrund dessen wurden in der vorgestellten Arbeit für die Lokalisierung und Quantifizierung der räumlichen Ausdehnung der aktivierten Areale alle aktivierten Pixel jeder Schicht auf die T1-gewichteten Spinechosequenzen des jeweiligen Probanden projiziert. Dabei konnten die anatomischen T1-gewichteten Spinechosequenzen genutzt werden, da sie in der gleichen Kopfposition wie die funktionellen Daten aufgenommen wurden. Somit konnten die Stimulationseffekte jedes einzelnen Probanden individuell in Bezug zur anatomischen Struktur gesetzt werden.

Im Gegensatz zur PET Untersuchung handelt es sich bei der fMRT um eine nichtinvasive Methode mit einer relativ hohen räumlichen Auflösung. Die fMRT ist allerdings im Vergleich zur PET wesentlich bewegungsempfindlicher. Die Aufnahmen sind wegen der hohen räumlichen Auflösung besonders empfindlich für [Kopfbewegungen, die sowohl zu einer Verschlechterung des Signal-Rausch- Verhältnisses führen, als auch nicht erwünschte Aktivierungen vor allem am Rand des Gehirns und in den tiefen Fissuren hervorrufen können.]

Aufgrund dessen werden in der vorgestellten Arbeit für die Lokalisierung und Quantifizierung der räumlichen Ausdehnung der aktivierten Kortexareale alle aktivierten Pixel jeder Schicht auf die T1-gewichteten Spinechosequenzen des jeweiligen Probanden projiziert. Dabei konnten die anatomischen T1-gewichteten Spinechosequenzen genutzt werden, da sie in der gleichen Kopfposition wie die funktionellen Daten aufgenommen wurden. Somit konnten die Stimulationseffekte jedes einzelnen Probanden individuell in Bezug zur Anatomie der Gyri gesetzt werden.

[Seite 76]

Die fMRT kann an den meisten konventionellen 1,5 Tesla- Kernspintomographen ohne großen zeitlichen und technischen Aufwand durchgeführt werden. Im Gegensatz zur PET-Untersuchung bietet die fMRT eine nicht-invasive Methode mit einer relativ hohen räumlichen Auflösung.

[...]

Im Vergleich zur PET-Untersuchung muss weiterhin erwähnt werden, dass die fMRT wesentlich bewegungsempfindlicher ist. Die Aufnahmen sind wegen der hohen räumlichen Auflösung besonders empfindlich für Kopfbewegungen, die nicht nur zu einer Verschlechterung des Signal-Rausch-Verhältnisses führen, sondern auch „falsche“ Aktivierungen besonders am Rand des Gehirns und in den tiefen Fissuren hervorrufen können.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[21.] Jok/Fragment 046 17 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:17 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:31 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 17-23
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 75, 79, Zeilen: 75: 19-22; 79: 3-6
Weiterhin war bei der Konzeption des Paradigmas der Erhalt der Aufmerksamkeit der Probanden für die Gesamtdauer der Präsentation ein wichtiges Kriterium, da bekannt ist, dass für die kortikale Verarbeitung von Sinneseindrücken die kontinuierliche Aufmerksamkeit bedeutsam ist. Um das Paradigma auch in der klinischen Routine anwenden zu können, wurde die Präsentation des Paradigmas mit einer Dauer von nur sechs Minuten kurz gehalten, um die bei Patienten häufig eingeschränkte Aufmerksamkeit zu berücksichtigen. Weiterhin war bei der Konzeption des Paradigmas der Erhalt der Aufmerksamkeit der Probanden für die Gesamtdauer der Präsentation ein wichtiges Kriterium, da bekannt ist, dass für die kortikale Verarbeitung von visuellen Eindrücken die kontinuierliche Aufmerksamkeit bedeutsam ist (Corbetta, 1991, 1993; DeJong, 1994).

[Seite 79]

Um das Paradigma auch in der klinischen Routine anwenden zu können, wurde die Präsentation des Paradigmas daher mit einer Dauer von nur zweimal sechseinhalb Minuten möglichst kurz gehalten, um die bei Patienten häufig eingeschränkte Aufmerksamkeit zu berücksichtigen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[22.] Jok/Fragment 044 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:15 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:24 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-5
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 65, Zeilen: 8-11
5.3 Zusammenfassung der Ergebnisse

Insgesamt wurden die funktionellen Datensätze von 24 Probanden ausgewertet und jeweils auf die anatomischen T1 gewichteten MRT Bilder der einzelnen Probanden projiziert. Die Aktivierungen konnten somit für jeden Probanden individuell ausgewertet werden.

6.5. Zusammenfassung der Ergebnisse

Zusammenfassend wurden die funktionellen Datensätze von 19 Probanden ausgewertet und jeweils auf die anatomischen T1 gewichteten MRT-Bilder der einzelnen Probanden projiziert. Die Aktivierungen konnten somit für jeden Probanden individuell ausgewertet werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[23.] Jok/Fragment 035 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:14 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:22 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1-17
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 44, 45, Zeilen: 44: 8ff; 45: 1-5
5.2 Individuelle Aktivierungsareale

Im folgenden Abschnitt werden die Ergebnisse von 10 Probanden exemplarisch dargestellt. Dabei wird die dreidimensionale Ausdehnung der Aktivierungen über die zwei untersuchten Schichten abgebildet und tabellarisch zusammengefasst. Die Aktivierungsareale werden anhand ihrer Ausbreitung und der jeweiligen Korrelationskoeffizienten, deren Werte durch die Farbskala auf den einzelnen Abbildungen veranschaulicht sind, beschrieben.

Aktivierungsareale mit einer großflächigen Ausdehnung bzw. Korrelationskoeffizienten von r > 0,60 bis r > 0,80 wurden in dieser Arbeit als ausgeprägt (++) bewertet. Eine Ausdehnung wurde als großflächig bezeichnet, wenn auf einer Schicht mehr als 15 nebeneinander liegende Pixel aktiviert wurden. Aktivierungsareale mit einer kleinflächigen Ausdehnung bzw. mit Korrelationskoeffizienten zwischen r > 0,50 und r > 0,60 wurden als weniger ausgeprägt (+) eingeschätzt. Dabei wurde eine Ausdehnung als kleinflächig bewertet, wenn auf einer Schicht weniger als 15 Pixel nebeneinander lagen. In der tabellarischen Auswertung erhielten die Areale, die keine Aktivierung zeigten, den Wert 0.

6.3. Individuelle Aktivierungsareale

Im folgenden Abschnitt werden die Ergebnisse von 16 Probanden exemplarisch dargestellt. Dabei wird die dreidimensionale Ausdehnung der Aktivierungen über die vier untersuchten Schichten abgebildet und tabellarisch zusammengefasst. Die Aktivierungsareale werden anhand ihrer Ausbreitung und der jeweiligen Korrelationskoeffizienten, deren Werte durch die Farbskala (Abbildung 11) auf den einzelnen Abbildungen veranschaulicht sind, beschrieben.

Aktivierungsareale mit einer großflächigen Ausdehnung bzw. Korrelationskoeffizienten von r > 0,70 bis r > 0,80 wurden in dieser Arbeit als ausgeprägt (++) bewertet. Eine Ausdehnung wurde als großflächig bezeichnet, wenn auf einer Schicht mehr als 15 nebeneinander liegende Pixel aktiviert wurden, bei einer im Kapitel 5.2. festgelegten Pixelgröße von 4 x 4 mm2. Akti-

[Seite 45]

vierungsareale mit einer kleinflächigen Ausdehnung bzw. mit Korrelationskoeffizienten zwischen r > 0,60 und r > 0,70 wurden als weniger ausgeprägt (+) eingeschätzt. Dabei wurde eine Ausdehnung als kleinflächig bewertet, wenn auf einer Schicht weniger als 15 Pixel nebeneinander liegen. In der tabellarischen Auswertung erhielten die Areale, die keine Aktivierung zeigten, den Wert 0.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[24.] Jok/Fragment 033 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:12 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:18 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 39, 40, Zeilen: 39: 11ff; 40: 1-10
Der Umfang der Stichprobe betrug N = 26 Messzeitpunkte. Bei einem Schwellenwert des Korrelationskoeffizienten von r = 0,5 wurde die Signifikanz mit p < 0,00093 bestimmt. Die beschriebene statistische Auswertung wurde von dem Computerprogramm Brain Voyager Version 4.2 (Fa. Rainer Goebbel) durchgeführt. Die Auswertung der Daten beinhaltete zunächst eine 2D-Bewegungskorrektur. Im Anschluss erfolgte eine räumliche und zeitliche Filterung, eine so genannte Interpolation, bei der die benachbarten Pixel miteinander verglichen wurden, so dass falsch positive Aktivierungen reduziert werden konnten. Dann erfolgte die Korrelationsanalyse mit einem Schwellenwert r > 0,50. Die Auswertung wurde für jeden individuellen Datensatz und für jede der zwei untersuchten Schichten einzeln durchgeführt.

Auf diese Weise konnte gewährleistet werden, dass jede Einzeluntersuchung eine interne Vergleichsanalyse enthielt und bei jedem der Probanden die individuellen Aktivierungsareale bestimmt wurden. Diese Methode verzichtete auf den Vergleich mit anderen Personen bzw. mit einer Gruppe.

Zur Lokalisierung und Quantifizierung der räumlichen Ausdehnung der aktivierten Thalamusareale wurden in der vorgestellten Arbeit alle aktivierten Pixel pro Schicht auf die entsprechenden anatomischen T1-gewichteten Spinechosequenzen des jeweiligen Probanden projiziert, die in der gleichen Kopfposition wie die funktionellen Daten aufgenommen wurden. Für jede Versuchsperson wurden jeweils Aktivierungskarten der zwei untersuchten Schichten erstellt.

Der Umfang der Stichprobe betrug N = 26 Messzeitpunkte. Bei einem Schwellenwert des Korrelationskoeffizienten von r = 0,6 wurde die Signifikanz mit p < 0,00093 bestimmt.

Die beschriebene statistische Auswertung wurde von dem Computerprogramm Brain Voyager Version 4.2 (Firma Rainer Goebbel) durchgeführt. Die Auswertung der Daten beinhaltete zunächst eine 2D-Bewegungskorrektur. Im Anschluss erfolgte eine räumliche und zeitliche Filterung, eine so genannte Interpolation, bei der die benachbarten Pixel miteinander verglichen wurden, so dass falsch positive Aktivierungen reduziert werden konnten. Dann erfolgte die Korrelationsanalyse mit einem Schwellenwert r > 0,60. Die Auswertung wurde für jeden individuellen Datensatz und für jede der vier untersuchten Schichten einzeln durchgeführt.

[Seite 40]

Auf diese Weise konnte gewährleistet werden, dass jede Einzeluntersuchung eine interne Vergleichsanalyse enthielt und bei jedem der Probanden die individuellen Aktivierungsareale bestimmt wurden. Diese Methode verzichtet auf den Vergleich mit anderen Personen bzw. mit einer Gruppe.

Zur Lokalisierung und Quantifizierung der räumlichen Ausdehnung der aktivierten Kortexareale wurden in der vorgestellten Arbeit alle aktivierten Pixel pro Schicht auf die entsprechenden, anatomischen T1-gewichteten Spinechosequenzen des jeweiligen Probanden projiziert, die in der gleichen Kopfposition wie die funktionellen Daten aufgenommen wurden. Für jede Versuchsperson wurden jeweils Aktivierungskarten der vier untersuchten Schichten erstellt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[25.] Jok/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:11 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:14 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 38, 39, Zeilen: 38: 3ff; 39: 1-10
Für jedes Pixel wurde anhand folgender Formel ein Korrelationskoeffizient r berechnet (Bandettini 1993; Bucher 1995):

Jok 32a diss.png

fi = ite Komponente des Vektors eines Pixels

mf = Mittelwert der Komponenten des Vektors eines Pixels

ki = ite Komponente des Referenzvektors

mk = Mittelwert der Komponente des Referenzvektors

In den erstellten Korrelationskarten wurde jedes Pixel mit dem Wert des Korrelationskoeffizienten (r) assoziiert, der ein Maß dafür bildet, wie der Zeitverlauf jedes Pixels mit dem Verlauf der Referenzfunktion korreliert. Zur Unterscheidung von aktivierten und nicht aktivierten Pixel wird ein Schwellenwert für r festgelegt. Das Festlegen eines Schwellenwertes erreicht einerseits, dass das unerwünschte Rauschen verringert wird und andererseits, dass eine scheinbare Korrelation von Pixeln mit einem Signal, das durch Pulsartefakte oder Liquorfluss erzeugt wird, vermieden wird. Der Schwellenwert für die vorgestellten Daten betrug r > 0,5.

Pixel, die Korrelationswerte unter dem festgelegten Schwellenwert zeigten, wurden bei der Erstellung der funktionellen Bilder nicht berücksichtigt. Pixel, die über dem Schwellenwert lagen, wurden als aktiviert angesehen.

Den Werten der Korrelationskoeffizienten wurde eine Farbskala zugrunde gelegt, so dass jedes Pixel entsprechend seiner Korrelation mit der Amplitude der Referenzfunktion farbig dargestellt werden konnte. Die Korrelationskoeffizienten wurden farbcodiert von rot (r > 0,50) nach gelb (r > 0,80) in zehn Abstufungen mit Korrelationswerten von 0,02 abgebildet.

Die statistische Signifikanz der Signale, die durch die Korrelationskoeffizienten erfasst werden,lässt sich anhand folgender Formel (Bandettini 1993) darstellen:

Jok 32b diss.png

Für jedes Pixel wurde anhand folgender Formel ein Korrelationskoeffizient r berechnet (Bandettini, 1993; Bucher, 1995):

Jok 32a source.png

fi = ite Komponente des Vektors eines Pixels

mf = Mittelwert der Komponenten des Vektors eines Pixels

ki = ite Komponente des Referenzvektors

mk = Mittelwert der Komponente des Referenzvektors

In den erstellten Korrelationskarten wurde jedes Pixel mit dem Wert des Korrelationskoeffizienten (r) assoziiert, der ein Maß dafür bildet, wie der Zeitverlauf jedes Pixels mit dem Verlauf der Referenzfunktion korreliert. Zur Unterscheidung von aktivierten und nicht aktivierten Pixel wird ein Schwellenwert (threshold) für r festgelegt. Das Festlegen eines Schwellenwertes erreicht einerseits, dass das unerwünschte Rauschen verringert wird und andererseits, dass eine scheinbare Korrelation von Pixeln mit einem Signal, das durch Pulsartefakte oder Liquorfluss erzeugt wird, vermieden wird. Der Schwellenwert für die vorgestellten Daten betrug r > 0,6.

[Seite 39]

Pixel, die Korrelationswerte unter dem festgelegten Schwellenwert zeigten, wurden bei der Erstellung der funktionellen Bilder nicht berücksichtigt. Pixel, die über dem Schwellenwert lagen, wurden als aktiviert angesehen.

Den Werten der Korrelationskoeffizienten wurde eine Farbskala zugrunde gelegt, so dass jedes Pixel entsprechend seiner Korrelation mit der Amplitude der Referenzfunktion farbig dargestellt werden konnte. Die Korrelationskoeffizienten wurden farbcodiert von rot (r > 0,60) nach gelb (r > 0,80) in zehn Abstufungen mit Korrelationswerten von 0,02 abgebildet.

[...]

Die statistische Signifikanz der Signale, die durch die Korrelationskoeffizienten erfasst werden, lässt sich anhand folgender Formel (Bandettini, 1993) darstellen:

Jok 32b source.png

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[26.] Jok/Fragment 031 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:09 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:06 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 3ff; 38: 1-2
4.6 Erstellung der funktionellen Bilder

4.6.1 Statistische Auswertung

Bei der statistischen Auswertung der Daten einer fMRT Untersuchung können die im Vergleich zur PET bessere räumliche Auflösung und das bessere Signal-zu- Rauschen Verhältnis genutzt werden, um Signalveränderungen individuell zu erfassen. In den Anfängen der fMRT erfolgte die Anfertigung von Aktivierungsbildern anhand der Subtraktionsmethode. Diese überbewertet jedoch zufällige Signalveränderungen und kann kleine Aktivierungen nicht erfassen, so dass zunächst parametrische Tests, wie der t-Test eingesetzt wurden. Dieser vergleicht den Mittelwert während Ruhe und Aktivität, vernachlässigt dabei aber die Zeitauflösung. Auf diese Weise wird aber der Zeitvorteil der fMRT Methode gegenüber der PET Methode nicht genutzt (Bucher 1995).

Nichtparametrische Tests, wie der Kolmogorov-Smirnov-Test, sind für die Auswertung funktioneller Daten besser geeignet. Bei visueller Stimulation ergibt die Datenauswertung größere Aktivierungsareale und weniger Artefakte als der t-Test. Jedoch berücksichtigen auch die nichtparametrischen Tests nicht die Zeitverlaufskomponente.

In der vorgestellten Arbeit wurde daher für die Datenauswertung die Korrelationsanalyse nach Bandettini ( Bandettini und Wong 1992, 1993) eingesetzt, die im folgenden Kapitel erläutert wird.

4.6.2 Korrelationsanalyse

Zu Beginn der Datenauswertung wurden die Rohdaten einer fMRT Untersuchung zunächst schichtweise in ein Bildformat konvertiert (DeYoe, 1994). Im Anschluss wurde eine Korrelationsanalyse (Bandettini und Wong 1992, 1993) durchgeführt, bei der die stimulusgebundene Aktivität Pixel für Pixel mit einer Referenzfunktion verglichen wurde. Als Referenzfunktion wird bei der Korrelationsanalyse die Abfolge von Ruhe- und Aktivierungsbedingungen bezeichnet, die durch das Stimulationsprotokoll nach dem „An und Aus Prinzip“ festgelegt wird. Dabei entspricht die Aktivierungsbedingung dem Wert 1 und die Ruhebedingung dem Wert 0.

5.9. Erstellung der funktionellen Bilder

5.9.1. Statistische Auswertung

Bei der statistischen Auswertung der Daten einer fMRT Untersuchung können die im Vergleich zur PET bessere räumliche Auflösung und das bessere Signal-zu-Rauschen Verhältnis genutzt werden, um Signalveränderungen individuell zu erfassen. In den Anfängen der fMRT erfolgte die Anfertigung von Aktivierungsbildern anhand der Subtraktionsmethode. Diese überbewertet jedoch zufällige Signalveränderungen und kann kleine Aktivierungen nicht erfassen, so dass zunächst parametrische Tests, wie der t-Test eingesetzt wurden. Dieser vergleicht den Mittelwert während Ruhe und Aktivität, vernachlässigt dabei aber die Zeitauflösung. Auf diese Weise wird aber der Zeitvorteil der fMRT Methode gegenüber der PET Methode nicht genutzt (Bucher, 1995).

Nichtparametrische Tests, wie der Kolmogorov-Smirnov-Test, sind für die Auswertung funktioneller Daten besser geeignet. Bei visueller Stimulation ergibt die Datenauswertung größere Aktivierungsareale und weniger Artefakte als der t-Test. Jedoch berücksichtigen auch die nichtparametrischen Tests nicht die Zeitverlaufskomponente.

In der vorgestellten Arbeit wurde daher für die Datenauswertung die Korrelationsanalyse nach Bandettini (1992, 1993) eingesetzt, die im folgenden Kapitel erläutert wird.

5.9.2. Korrelationsanalyse

Zu Beginn der Datenauswertung wurden die Rohdaten einer fMRT- Untersuchung zunächst schichtweise in ein Bildformat konvertiert (DeYoe, 1994). Im Anschluss wurde eine Korrelationsanalyse (Bandettini, 1992, 1993) durchgeführt, bei der die stimulusgebundene Aktivität Pixel für Pixel mit einer Referenzfunktion verglichen wurde. Als Referenzfunktion wird bei der Korrelationsanalyse die Abfolge von Ruhe- und Aktivierungsbedingungen bezeichnet, die durch das Stimulationsprotokoll nach dem „An und Aus Prinzip“ festgelegt wird. Dabei ent-

[Seite 2]

spricht die Aktivierungsbedingung dem Wert 1 und die Ruhebedingung dem Wert 0 (Abbildung 10).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[27.] Jok/Fragment 028 03 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:07 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 06:02 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 3-17
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 33, 34, Zeilen: 33: letzter Abschnitt; 34: 1-11
Das Paradigma wurde über einen Farbmonitor auf ein speziell entwickeltes Brillensystem übertragen. Das optische Fasersystem MR-EYE bestand aus einem Paar optischer Linsen, die vor dem Computermonitor am Fußende des Probanden montiert wurden (Hoell et al 1999). Von dort übertrug ein zweisträngiges Glasfaserkabel das Bildmaterial zum Brillensystem. Die 10 000 Fasern eines Faserbündels hatten eine Länge von fünf Metern und einen Durchmesser von 0,3 Millimeter. Das Brillensystem bestand aus Glas und Plastik, so dass keine Interferenz mit dem Magnetfeld hervorgerufen wurde. Da das Brillensystem über eine spezielle Vorrichtung im Bereich der Kopfspule des Kernspintomographen direkt über den Augen des Probanden eingepasst wurde, konnten während der Messung subjektive Ablenkungen, wie Druckschmerz durch das System, vermieden werden. Auf diese Weise wurden Bewegungsartefakte vermindert. Eine verstellbare Okkularlinse ermöglichte die individuelle Einstellung des Augenabstandes und die Anpassung an die Sehschärfe der Probanden. Das Tunnel-Paradigma wurde von einem Videogerät (Marke Orion N 500 EV) über einen Farbmonitor (Marke: Roadstar CTV-55555; Bilddiagonale 13 cm) auf ein speziell entwickeltes Brillensystem übertragen. Das optische Fasersystem MR-EYE (Abbildungen 8a und

[Seite 34]

8b) bestand aus einem Paar optischer Linsen, die vor dem Computermonitor am Fußende des Probanden montiert wurden (Hoell, 1999). Von dort übertrug ein zweisträngiges Glasfaserkabel das Bildmaterial zum Brillensystem. Die 10 000 Fasern eines Faserbündels hatten eine Länge von fünf Metern und einen Durchmesser von 0,3 mm. Das Brillensystem bestand aus Glas und Plastik, so dass keine Interferenz mit dem Magnetfeld hervorgerufen wurde. Da das Brillensystem über eine spezielle Vorrichtung im Bereich der Kopfspule des Kernspintomographen direkt über den Augen des Probanden eingepasst wurde, konnten während der Messung subjektive Ablenkungen, wie Druckschmerz durch das System, vermieden werden. Auf diese Weise wurden Bewegungsartefakte vermindert. Eine verstellbare Okkularlinse ermöglichte die individuelle Einstellung des Augenabstandes und die Anpassung an die Sehschärfe der Probanden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[28.] Jok/Fragment 027 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:06 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 05:58 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1-25
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 32, 33, Zeilen: 32: letzter Abschnitt; 33: 1-7, 11-22
4.5 Auswahl der Probanden

24 Versuchspersonen nahmen im Zeitraum vom April 1996 bis Oktober 1997 an der Untersuchung der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Benjamin Franklin teil, 15 Männer und 9 Frauen. Die Probanden waren zwischen 19 und 44 Jahre alt, das Durchschnittsalter betrug 28,6 Jahre. Alle Probanden waren Rechtshänder. Die Angaben zur Händigkeit wurden im Aufklärungsgespräch vor Beginn der Untersuchung erfragt.

Für die Untersuchung wurden nur Probanden gewählt, die bei einer Befragung keine Bedenken gegen eine kernspintomographische Untersuchung äußerten. Bei keinem Probanden war eine neurologische Erkrankung aus der Anamnese bekannt. Probanden, die über Klaustrophobie berichteten, wurden von der Untersuchung ausgeschlossen.

Die Probanden erhielten bei einem Vorgespräch vor der Durchführung der Untersuchung einen Aufklärungsbogen (siehe Anhang) über die Methode der Kernspintomographie und die möglichen Untersuchungsrisiken. Die unterschriebenen Einverständniserklärungen wurden zusammen mit den detaillierten Versuchsprotokollen archiviert. Die Versuchspersonen wurden darüber aufgeklärt, dass die Untersuchung freiwillig erfolge und ausschließlich wissenschaftlichen Charakter habe. Des Weiteren wurden die Versuchspersonen darüber orientiert, dass sie den Versuch jederzeit abbrechen könnten und dass sich während der gesamten Versuchsdauer ein Untersuchungsleiter im Untersuchungsraum befinden würde.

Jeder Proband wurde instruiert, sich während der gesamten Untersuchungszeit von sechs Minuten körperlich zu entspannen, sich nicht zu bewegen, nicht zu sprechen und flach zu atmen, um Bewegungsartefakte zu vermeiden.

5.5. Auswahl der Probanden

20 Versuchspersonen nahmen im Zeitraum vom Juni 1996 bis Oktober 1997 an der Untersuchung in den Räumen der Radiologischen Klinik des Universitätsklinikums Benjamin Franklin teil, davon acht Frauen und 12 Männer. Die Probanden waren zwischen 19 und 38 Jahre

[Seite 33]

alt, das Durchschnittsalter betrug 27,62 Jahre. 17 Probanden bezeichneten sich selber als Rechtshänder, drei Probanden waren Linkshänder. Die Angaben zur Händigkeit wurden im Aufklärungsgespräch vor Beginn der Untersuchung erfragt.

Für die Untersuchung wurden nur Probanden gewählt, die bei einer Befragung keine Bedenken gegen eine kernspintomographische Untersuchung äußerten. Bei keinem Probanden war eine neurologische Erkrankung aus der Anamnese bekannt. Probanden, die über Klaustrophobie berichteten, wurden von der Untersuchung ausgeschlossen.

[...]

5.6. Aufklärung und Instruktion der Probanden

Die Probanden erhielten bei einem Vorgespräch vor der Durchführung der Untersuchung einen Aufklärungsbogen (siehe Anhang) über die Methode der Kernspintomographie und die möglichen Untersuchungsrisiken. Die unterschriebenen Einverständniserklärungen wurden zusammen mit den detaillierten Versuchsprotokollen archiviert. Die Versuchspersonen wurden darüber aufgeklärt, dass die Untersuchung freiwillig erfolge und ausschließlich wissenschaftlichen Charakter habe. Des weiteren wurden die Versuchspersonen darüber orientiert, dass sie den Versuch jederzeit abbrechen könnten und dass sich während der gesamten Versuchsdauer ein Untersuchungsleiter im Untersuchungsraum befinden würde.

Der Proband wurde instruiert, sich während der gesamten Untersuchungszeit von zweimal sechs Minuten und dreißig Sekunden körperlich zu entspannen, sich nicht zu bewegen, nicht zu sprechen und flach zu atmen, um Bewegungsartefakte zu vermeiden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[29.] Jok/Fragment 024 10 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:04 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 02:28 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Graessmann 2003, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 24, Zeilen: 10-12, 18-26
Quelle: Graessmann 2003
Seite(n): 32, Zeilen: 32: 2-4, 7-15
Für die Erstellung der fMRT Bilder wurde ein Stimulationsprotokoll nach dem so genannten „Blockdesign“ festgelegt. Die Aktivierungs- und Ruhebedingungen werden bei dieser Form von Stimulationsabfolge als Blöcke bezeichnet.

[...]

Das Paradigma und die Ruhebedingung wurden insgesamt gleich lang gezeigt. Eine solche Stimulationsabfolge sollte den Versuchpersonen [sic] ermöglichen, dem Experiment während der Gesamtdauer der Untersuchung aufmerksam zu folgen, weil in verschiedenen funktionellen Kernspinstudien ( Bellemann 1995; Kleinschmidt 1995) nachgewiesen wurde, dass bei abnehmender Konzentration der Probanden die zu untersuchenden Areale nicht aktiviert werden konnten. Pseudokorrelationen, die aus Interferenzen wie Atmung, Herzschlag und kernspineigenen Rhythmen hervorgerufen werden, waren durch die festgelegte Stimulationsabfolge weitestgehend zu vermeiden.

Für die Erstellung der fMRT Bildern [sic] wurde ein Stimulationsprotokoll nach dem so genannten

„Blockdesign“ festgelegt. Die Aktivierungs- und Ruhebedingung werden bei dieser Form von Stimulationsabfolge als Blöcke bezeichnet. [...] Das Paradigma und die Ruhebedingung wurden insgesamt gleich lang gezeigt. [...]

[...]

Eine solche Stimulationsabfolge sollte den Versuchspersonen ermöglichen, dem Experiment während der Gesamtdauer der Untersuchung aufmerksam zu folgen, weil in verschiedenen funktionellen Kernspinstudien (Bellemann, 1995; Kleinschmidt, 1995) nachgewiesen wurde, dass bei abnehmender Konzentration der Probanden die zu untersuchenden Areale nicht aktiviert werden konnten. Zur Vermeidung von Pseudokorrelationen, die aus Interferenzen wie Atmung, Herzschlag und kernspineigenen Rhythmen hervorgerufen werden, folgte die zeitliche Einteilung einem asymmetrischen Aufbau.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[30.] Jok/Fragment 021 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:03 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 02:21 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschner 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1-6
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 1: letzte Zeilen; 2: 1ff
Durch die Kombination von Schnittbildern mit Funktionsbildern wurden zunehmend zuverlässigere anatomische Zuordnungen der Funktion möglich. Aktuell lassen sich auch die mit den Funktionsarealen verbundenen Fasersysteme darstellen (Raichle 1981). Vor diesem Hintergrund und als Teil dieser Entwicklung muss die Bedeutung der fMRT für die neurowissenschaftliche Forschung gesehen werden. Durch die Kombination beider Verfahren wurden zunehmend zuverlässigere anatomische Zuordnungen möglich (Raichle, 1981).

[Seite 2]

Vor diesem Hintergrund und als Teil dieser Entwicklung muss die Bedeutung der funktionellen MRT (fMRT) für die neurowissenschaftliche Forschung gesehen werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt. Fortsetzung von der Vorseite, siehe Fragment 020 02.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[31.] Jok/Fragment 020 02 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:01 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 02:18 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschner 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 2-31
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 1, Zeilen: 27ff
4.1 Die Untersuchung der funktionellen Organisation des menschlichen Gehirns

Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts konnte gezeigt werden, dass die cerebrale Durchblutung bei Aktivität lokal zunimmt (Broca 1861; Mosso 1881). Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang sicherlich die Arbeit Fultons, eines Schülers von Harvey Cushing, dem es bereits in den 20er Jahren gelungen ist, Durchblutungsänderungen in einer occipital gelegenen AV-Malformation bei visueller Stimulation auskultatorisch zu belegen (Fulton 1928). Die Grundlagen für zusätzliche Verfahren des ”kortikalen mapping”, wie die topische Zuordnung funktioneller Hirnrindenareale genannt wird, sind durch Kety in Zusammenarbeit mit Sokoloff in den späten 50er und frühen 60er Jahren gelegt worden. Sie untersuchten den Zusammenhang von kortikaler Aktivierung und deren Einfluß auf die lokale Perfusion und den Glukosemetabolismus in aktivierten Hirnarealen. Mit diesen Arbeiten entwickelten sie die theoretischen Modelle, die ihre praktische Anwendung in nuklearmedizinischen Verfahren wie der Fluor(18)deoxyglucose - Positronenemissionstomographie (PET) oder der H2(15)O-PET gefunden haben.

Der Nachweis der kortikalen Aktivierung wird in diesen Verfahren über die Perfusionsänderungen oder eine Erhöhung der Glucoseaufnahme erbracht (Kety 1963). Nach der Beschreibung der Methoden zur Bestimmung des cerebralen Blutflusses durch Kety berichteten Ingvar und Risberg 1965 von ihren mittels EEG durchgeführten Untersuchungen zur quantitativen Bestimmung des cerebralen Blutflusses (Ingvar et al 1965). Im Jahre 1973 stellte Houndsfield das Prinzip der Computertomographie vor. Mit der Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse begann die Ära der Schnittbildverfahren (Houndsfield 1973). Das beschriebene Verfahren wurde umgehend auf die PET übertragen. Die Methode wurde integraler Bestandteil der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung und erst seit Ende der 90iger Jahre von der funktionellen Kernspintomographie abgelöst.

1.1 Die Untersuchung der funktionellen Organisation des menschlichen Gehirns

Der Versuch, die funktionelle Organisation des menschlichen Gehirns zu verstehen, beschäftigte bereits Generationen von Wissenschaftlern. Schon zur vergangenen Jahrhundertwende konnte gezeigt werden, dass die cerebrale Durchblutung bei Aktivität lokal zunimmt (Broca, 1861; Mosso, 1881). Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang sicherlich die Arbeit Fultons, eines Schülers von Harvey Cushing, dem es bereits in den 20er Jahren gelungen ist, Durchblutungsänderungen in einer occipital gelegenen AV-Malformation bei visueller Stimulation auskultatorisch zu belegen (Fulton, 1928).

Die Grundlagen für zusätzliche Verfahren des ”kortikalen mappings”, wie die topische Zuordnung funktioneller Hirnrindenareale genannt wird, sind durch Kety in Zusammenarbeit mit Sokoloff in den späten 50er und frühen 60er Jahren gelegt worden. Sie untersuchten den Zusammenhang von kortikaler Aktivierung und deren Einfluß auf die lokale Perfusion und den Glukosemetabolismus in aktivierten Hirnarealen. Mit diesen Arbeiten entwickelten sie die theoretischen Modelle, die ihre praktische Anwendung in nuklearmedizinischen Verfahren wie der Fluor(18)deoxyglucose- Positronenemissionstomographie (PET) oder der H2(15)O-PET gefunden haben. Der Nachweis der kortikalen Aktivierung wird in diesen Verfahren über die Perfusionsänderungen oder eine Erhöhung der Glucoseaufnahme erbracht (Kety, 1963). Nach der Beschreibung der Methoden zur Bestimmung des cerebralen Blutfluß durch Kety berichteten Ingvar und Risberg 1965 von ihren mittels EEG durchgeführten Untersuchungen zur quantitativen Bestimmung des cerebralen Blutflusses (Ingvar, 1965).

Im Jahre 1973 stellte Houndsfield das Prinzip der Computertomographie vor. Mit der Veröffentlichung seiner Forschungsergebnisse begann die Ära der Schnittbildverfahren (Houndsfield, 1973). Das beschriebene Verfahren wurde umgehend auf die PET übertragen. Die Methode wurde integraler Bestandteil der neurowissenschaftlichen Grundlagenforschung.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[32.] Jok/Fragment 015 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 18:00 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 02:13 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschner 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1-25
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 3, 4, Zeilen: 3: 38ff, 4: 1ff
Bei stärkeren Gradientensystemen ist die zeitliche Auflösung so hoch, dass eine ausreichende Anzahl von Einzelbildern für den statistisch signifikanten Nachweis nach einer einzelnen Aktivierung akquiriert werden können. Diesen Ansatz nennt man ”single event”-Paradigma. Des Weiteren finden sich eine Reihe jüngerer Publikationen zu verschiedenen Möglichkeiten der statistischen Auswertung von fMRT Untersuchungen (Ardekani 1998; Petersson 1998; Biswal und Ulmer 1999; Skudlarski et al 1999; Mitra 1999; Müller et al 2005).

Die funktionelle MRT hat eine weite Verbreitung in den Neurowissenschaften gefunden und konnte schon bald nach ihrer Beschreibung entscheidende Beiträge für die neurowissenschaftliche Grundlagenforschung leisten (Engel et al 1994; Hammeke et al 1994; Boecker et al 1994; Rao et al 1995; Cuenod 1995; Binder et al 1996; Cohen et al 1997; Engel et al 1997; Phillips 1997; Kim et al 1997; Reppas et al 1997; Fulbright et al 1998; Samuel et al 1998; Goldstein 1998; Mattay et al 1998; Sobel et al 1998; Epstein 1998).

In einer Reihe klinischer Studien wurde das diagnostische Potential der fMRT zu den unterschiedlichsten Fragestellungen in diesem Bereich untersucht (Stoeter 1995; Bookheimer 1996; Aichner et al 1996; Kuzniecky 1997; Siegal et al 1997; Knopp et al 1997; Drevets 1998). Weitere Arbeitsgruppen verfolgten Ansätze, um fMRT Studien in der Therapieplanung einer breiteren klinischen Anwendung zuzuführen. Im Vordergrund der wissenschaftlichen Arbeit standen hier vor allem methodische Vergleiche mit der PET, MEG und dem WADA-Test zum einen, sowie die Validierung der Methode durch intraoperative, kortikale Stimulation zum anderen. Ziel dieser Untersuchungen war die Evaluierung des möglichen Einsatzes der fMRT in der Therapieplanung (Binder et al 1996/1997; Yetkin et al 1998; Benson et al 1999).

Bei stärkeren Gradientensystemen ist die zeitliche Auflösung so hoch, dass eine ausreichende Anzahl von Einzelbildern für den statistisch signifikanten Nachweis nach einer einzelnen Aktivierung akquiriert werden können.

Diesen Ansatz nennt man ”single event”-Paradigma. Desweiteren finden sich eine Reihe jüngerer Publikationen zu verschiedenen Möglichkeiten der statistischen Auswertung von fMRT-Untersuchungen (Ardekani, 1998; Petersson, 1998; Biswal, 1999; Skudlarski, 1999; Mitra 1999).

Die funktionelle MRT hat eine weite Verbreitung in den Neurowissenschaften gefunden und konnte schon bald nach ihrer Beschreibung entscheidende Beiträge für die neurowissenschaftlichen [sic] Grundlagenforschung leisten (Engel, 1994; Hammeke, 1994; Boecker, 1994; Rao, 1995; Cuenod, 1995; Binder, 1996; Cohen, 1997; Engel, 1997; Phillips, 1997; Kim, 1997; Reppas, 1997; Fulbright, 1998; Samuel, 1998; Goldstein, 1998; Mattay, 1998; Sobel, 1998; Epstein, 1998).

In einer Reihe klinischer Studien wurde das diagnostische Potential der fMRT zu den unterschiedlichsten Fragestellungen untersucht (Stoeter, 1995; Bookheimer, 1996; Aichner, 1996; Kuzniecky, 1997; Siegal, 1997; Knopp, 1997; Drevets, 1998). Weitere Arbeitsgruppen verfolgten Ansätze, um fMRT-Studien in der Therapieplanung einer breiteren klinischen Anwendung

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zuzuführen. Im Vordergrund der wissenschaftlichen Arbeit standen hier vor allem methodische Vergleiche mit der PET, MEG und dem WADA-Test zum einen, sowie die Validierung der Methode durch intraoperative, kortikale Stimulation zum anderen. Ziel dieser Untersuchungen war die Evaluierung des möglichen Einsatzes der fMRT in der Therapieplanung. (Binder, 1996/1997; Yetkin, 1998; Benson, 1999).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[33.] Jok/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 17:59 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 02:10 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschner 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-15, 21-26
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 3, Zeilen: 18ff
[Das primäre] motorische Handareal lässt sich zum Beispiel durch unregelmäßige Fingerbewegungen aktivieren. Zur Darstellung der motorischen und sensorischen Sprachzentren hat sich das ”silent speech” Paradigma bewährt. Hier werden Patienten aufgefordert, Aufgaben durchzuführen, die Hirnareale, in denen Sprache generiert wird, aktivieren, ohne tatsächlich zu sprechen.

2.10 Die wissenschaftliche Bedeutung der funktionellen MRT

In den frühen 90er Jahren wurden statistische Konzepte entwickelt, um den BOLD Effekt für die funktionelle Bildgebung nutzbar zu machen. Die mögliche Bedeutung der funktionellen Magnetresonanztomographie für die Neurowissenschaften und für die Kartierung eloquenter Hirnareale wurde sehr schnell erkannt (Ogawa 1993). Die Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit lagen in den vergangenen Jahren in der Weiterentwicklung und Verbesserung der Methode. Hier hat die fMRT vor allen Dingen von der Verfügbarkeit stärkerer Gradientensysteme und der damit verbundenen höheren zeitlichen und örtlichen Auflösung profitiert. [...]

Die höhere zeitliche und örtliche Auflösung führte zur Weiterentwicklung, die sich vom klassischen ”box car” Paradigma hin zu ”event related”- oder ”single event”- Paradigmen vollzogen hat. Bei einem ”box car” Paradigma wechseln Phasen der Ruhe und Phasen der Aktivität in regelmäßigen Abständen. Dieses Muster der Aktivierung wird bei Systemen mit einer niedrigen zeitlichen Auflösung zur Erleichterung der statistischen Auswertung gewählt.

Das primäre motorische Handareal läßt sich zum Beispiel durch regelmäßige, opponierende Fingerbewegungen aktivieren. Zur Darstellung der motorischen und sensorischen Sprachzentren hat sich das ”silent speech” Paradigma durchgesetzt. Hier werden Patienten aufgefordert, Aufgaben durchzuführen, die Hirnareale, in denen Sprache generiert wird, aktivieren, ohne tatsächlich zu sprechen. [...]

1.4 Die wissenschaftliche Bedeutung der funktionellen MRT

In den frühen 90er Jahren wurden statistische Konzepte entwickelt, um den BOLD Effekt für die funktionelle Bildgebung nutzbar zu machen. Die mögliche Bedeutung der funktionellen Magnetresonanztomographie für die Neurowissenschaften und für die Kartierung eloquenter Hirnareale wurde sehr schnell erkannt (Ogawa, 1993). Die Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeit lagen in den vergangenen Jahren in der Weiterentwicklung und Verbesserung der Methode. Hier hat die fMRT vor allen Dingen von der Verfügbarkeit stärkerer Gradientensysteme und der damit verbundenen höheren zeitlichen und örtlichen Auflösung profitiert. Diese spiegelt sich bezüglich der Anwendung in der Entwicklung wider, die sich vom klassischen ”box car” Paradigma hin zu raffinierteren ”event related”- oder ”single event”- Paradigmen vollzogen hat. Bei einem ”box car” Paradigma wechseln Phasen der Ruhe und Phasen der Aktivität in regelmäßigen Abständen. Dieses Muster der Aktivierung wird bei Systemen mit einer niedrigen zeitlichen Auflösung zur Erleichterung der statistischen Auswertung gewählt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[34.] Jok/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 17:57 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 02:05 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschner 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 2, 3, Zeilen: 2: 38ff; 3: 1ff
[Die Feststellung, dass desoxygeniertes Hämoglobin im Gegensatz zum] diamagnetischen Oxyhämoglobin paramagnetische Eigenschaften aufweist, war die Grundlage des später postulierten BOLD-Effekts (Blood Oxygenation Level Dependent).

Das Gehirn benötigt eine ausreichende Zufuhr von Sauerstoff und Glucose. Die Regulation der lokalen Durchblutung findet in sehr engen Grenzen statt.

Bei einer Erhöhung des neuronalen Aktivitätszustandes kommt es durch die Vermittlung lokal wirksamer Faktoren zu einer deutlichen Zunahme der lokalen Durchblutung. Die Natur dieser neurovaskulären Koppelung ist gegenwärtig noch Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Tatsächlich steigt die lokale Durchblutung überproportional zur Zunahme des lokalen O2 und Glucosebedarfs an (Ingvar 1965). Folge davon ist ein relativer Anstieg des oxygenierten Hämoglobins in den kapillarvenösen Gefäßen sowie ein Absinken der Konzentration desoxygenierten Hämoglobins. Die daraus resultierende Abnahme der Suszeptibilitätsdifferenzen zwischen Blut und dem umliegendem Hirngewebe bewirkt eine geringere Dephasierung in den gemessenen Volumenelementen.

In T2*- und T2 gewichteten MR-Sequenzen führt dies zu einer Zunahme der Signalintensität. Zwischen dem Anteil desoxygenierten Hämoglobins und der Signalintensität besteht eine inverse Korrelation (Ogawa et al 1992). In der Regel werden bei 1,5 Tesla Feldstärke maximale Signalintensitätsunterschiede von 5-8% zwischen oxy- und desoxygeniertem Hämoglobin beobachtet. Die bereits angesprochenen schnellen Gradientenechosequenzen, die besonders sensibel auf Suszeptibilitätsunterschiede ansprechen, erlauben eine ausreichend hohe zeitliche Auflösung, um die dynamische Untersuchung cerebraler Durchblutungsänderungen bei funktioneller Aktivierung zu ermöglichen. Die Zuordnung der anatomischen Lokalisation eloquenter Areale erfolgt über eine statistische Auswertung dynamischer, T2* gewichteter Gradientenechosequenzen. Während der Messung führen die Patienten Aktivitäten durch, die zu einer lokalen Durchblutungsänderung im aktivierten kortikalen Areal führen. Um die statistische Auswertung der Untersuchung zu ermöglichen, wechseln Phasen der Ruhe und Phasen der Aktivierung in unregelmäßigen Abständen. Die vorgegebenen Aufgaben, die zur neuronalen Aktivierung führen, werden „Paradigma“ genannt. Das primäre [motorische Handareal lässt sich zum Beispiel durch unregelmäßige Fingerbewegungen aktivieren.]

Die Feststellung, dass deoxygeniertes Hämoglobin im Gegensatz zum diamagnetischen Oxyhämoglobin paramagnetische Eigenschaften aufweist, war die Grundlage des später postulierten BOLD-Effekts (Blood Oxygenation Level Dependent).

Das Gehirn benötigt eine konstante Zufuhr von Sauerstoff und Glucose. Die Regulation der lokalen Durchblutung findet in sehr engen Grenzen statt. Sympathische Aktivierung verringert die Durchblutung lediglich um 5- 10%. Die Zunahme der cerebralen Durchblutung erfolgt bei parasympathischer Stimulation um vergleichbare Werte. Bei einer Erhöhung des neuronalen Aktivitätszustandes kommt es durch die Vermittlung lokaler Faktoren zu einer deutlichen Zunahme der Durchblutung. Die Natur dieser neurovaskulären Koppelung ist gegenwärtig noch Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion. Tatsächlich steigt die lokale Durchblutung überproportional zur

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Zunahme des lokalen O2 und Glucosebedarfs an (Ingvar, 1965). Folge davon ist ein Anstieg des oxygenierten Hämoglobins in den kapillarvenösen Gefäßen sowie ein Absinken der Konzentration deoxygenierten Hämoglobins. Die daraus resultierende Abnahme der Suszeptibilitätsdifferenzen zwischen Blut und dem umliegendem Hirngewebe bewirkt eine geringere Dephasierung in den gemessenen Volumenelementen. In T2*- und T2 gewichteten MR-Sequenzen führt dies zu einer Zunahme der Signalintensität. Zwischen dem Anteil deoxygenierten Hämoglobins und der Signalintensität besteht eine inverse Korrelation (Ogawa, 1992). In der Regel werden bei 1,5 T Feldstärke maximale Signalintensitätsunterschiede von 5-8% zwischen oxy- und deoxygeniertem Hb beobachtet. Die bereits angesprochenen schnellen Gradientenechosequenzen, die besonders sensibel auf Suszeptibilitätsunterschiede ansprechen, erlauben eine ausreichend hohe zeitliche Auflösung, um die dynamische Untersuchung cerebraler Durchblutungsänderungen bei funktioneller Aktivierung zu ermöglichen.

Die Zuordnung der anatomischen Lokalisation eloquenter Areale erfolgt über eine statistische Auswertung dynamischer, T2* gewichteter Gradientenechosequenzen. Während der Messung führen die Patienten einfache Aktivitäten durch, die zu einer lokalen Durchblutungsänderung im aktivierten kortikalen Areal führen. Um die statistische Auswertung der Untersuchung zu erleichtern, wechseln Phasen der Ruhe und Phasen der Aktivierung in regelmäßigen Abständen. Diese vorgegebenen Muster der neuronalen Aktivierung werden „Paradigma“ genannt. Das primäre motorische Handareal läßt sich zum Beispiel durch regelmäßige, opponierende Fingerbewegungen aktivieren.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[35.] Jok/Fragment 012 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 17:56 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 01:59 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschner 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 2, Zeilen: 13ff
Durch den Einsatz supraleitender Hochfeldmagneten, der Gradientenentwicklung und der Verbreitung leistungsfähiger Rechner zu immer niedrigeren Kosten etablierte sich diese neue Technologie. Mit der Entwicklung schnellerer und stärkerer Gradientensysteme waren die Grundlagen für schnelle Gradientenechosequenzen geschaffen (Evans et al 1987; Weiss et al 1987). Eine weitere Verbesserung der zeitlichen und örtlichen Auflösung erfuhr die Magnetresonanztomographie durch die Arbeiten von Mansfield. Im Jahr 1991 stellte dieser eine neue, zeitsparende Methode der Signalauslesung in Form des Echo- Planar-Imaging (EPI) vor (Mansfield 1991). Mit EPI- fähigen MR-Systemen lassen sich komplette Bildakquisitionen nach einer einzigen Hochfrequenzanregung auslesen. Durch dieses Verfahren ist eine zeitliche Auflösung in einem Bereich von 100 ms möglich geworden. Die starken Gradientensysteme ermöglichen zusätzlich die Bildakquisition mit sehr kurzen TE-Zeiten. Dies hat eine vorteilhafte Auswirkung auf die Bildqualität in der MRT. Dephasierungen durch Flussphänomene oder Suszeptibilitätsunterschiede fallen dadurch nicht mehr so stark ins Gewicht.

Die beschriebenen technischen Fortschritte sind die Grundlage für die zunehmende Verbreitung der MRT. Neben der größeren Freiheit in der Wahl der Schnittebenen und des besseren Weichteilkontrasts gewinnt die MRT gegenüber den übrigen Schnittbildverfahren an Bedeutung, da sie neben der Darstellung der Anatomie bzw. der pathologischen Anatomie zunehmend funktionelle Aussagen machen kann. Als Beispiel soll hier insbesondere auf die funktionelle Bildgebung des Neurokraniums durch die Darstellung intracerebraler Diffusions- und Perfusionsverhältnisse hingewiesen werden (Edelmann et al 1990; LeBihan 1991; Moseley et al 1992; Warach et al 1993).

2.9 Physikalische und neurophysiologische Grundlagen der funktionellen Magnetresonanztomographie

Ogawa veröffentlichte 1992 seine Beobachtungen über das unterschiedliche Signalverhalten von oxygeniertem und desoxygeniertem Hämoglobin. Die Feststellung, dass desoxygeniertes Hämoglobin im Gegensatz zum [diamagnetischen Oxyhämoglobin paramagnetische Eigenschaften aufweist, war die Grundlage des später postulierten BOLD-Effekts (Blood Oxygenation Level Dependent).]

Durch den Einsatz supraleitender Hochfeldmagneten, der Gradientenentwicklung und der Verbreitung leistungsfähiger Rechner zu immer niedrigeren Kosten etablierte sich diese neue Technologie. Mit der Entwicklung schnellerer und stärkerer Gradientensysteme waren die Grundlagen für schnelle Gradientenechosequenzen geschaffen (Evans, 1987; Weiss, 1987). Eine weitere Verbesserung der zeitlichen und örtlichen Auflösung erfuhr die Magnetresonanztomographie durch die Arbeiten von Mansfield. Im Jahr 1991 stellte dieser eine neue, zeitsparende Methode der Signalauslesung in Form des Echo-Planar-Imaging (EPI) vor (Stehling und Mansfield, 1991). Mit EPI-fähigen MR-Systemen lassen sich komplette Bildakquisitionen nach einer einzigen Hochfrequenzanregung auslesen. Durch dieses Verfahren ist eine zeitliche Auflösung in einem Bereich von 100 ms möglich geworden. Die starken Gradientensysteme ermöglichen zusätzlich die Bildakquisition mit sehr kurzen TE-Zeiten. Dies hat eine vorteilhafte Auswirkung auf die Bildqualität in der MRT. Dephasierungen durch Flußphänomene oder Suszeptibilitätsunterschiede fallen dadurch nicht mehr so stark ins Gewicht.

Die beschriebenen technischen Fortschritte sind die Grundlage für die zunehmende Verbreitung der MRT. Neben der grösseren Freiheit in der Wahl der Schnittebenen und des besseren Weichteilkontrasts gewinnt die MRT gegenüber den übrigen Schnittbildverfahren an Bedeutung, da sie neben der Darstellung der Anatomie bzw. der pathologischen Anatomie zunehmend funktionelle Aussagen machen kann. Als Beispiel soll hier insbesondere auf funktionelle Bildgebung des Neurokraniums durch die Darstellung intracerebraler Diffusions- und Perfusionsverhältnisse, die Entwicklungen auf dem Feld der MR-Angiographie oder der kardialen MRT hingewiesen werden (Edelmann, 1990; LeBihan, 1991; Moseley, 1992; Warach, 1993).

1.3 Physikalische und neurophysiologische Grundlagen der funktionellen MRT

[...]

Im Sommer 1992 veröffentlichte Ogawa seine Beobachtungen über das unterschiedliche Signalverhalten von oxygeniertem und deoxygeniertem Hämoglobin. Die Feststellung, dass deoxygeniertes Hämoglobin im Gegensatz zum diamagnetischen Oxyhämoglobin paramagnetische Eigenschaften aufweist, war die Grundlage des später postulierten BOLD-Effekts (Blood Oxygenation Level Dependent).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[36.] Jok/Fragment 011 16 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2014, 17:54 Schumann
Erstellt: 2. September 2014, 01:54 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Jok, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Taschner 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 16-27
Quelle: Taschner 2000
Seite(n): 2, Zeilen: 3ff
2.8 Die technischen Grundlagen der funktionellen Magnetresonanztomographie

Die Entwicklung der Magnetresonanztomographie hat der Medizin in einem unerwartet kurzen Zeitraum neue Perspektiven eröffnet. Von den ersten schemenhaften Bildern, die Lauterbur 1973 vorstellte, bis zu den hochaufgelösten Bildern wie sie heute zur Verfügung stehen, sind gerade 25 Jahre vergangen (Lauterbur 1980). Seit 1980 steht die Technik für die Anwendung am Menschen bereit.

In ihren Anfängen war die MRT durch das niedrige Signal-Rausch-Verhältnis, die aufwendige Apparatur und die Komplexität der zur Bildgebung benötigten Instrumente sowie durch die hohen Kosten in ihrer Anwendbarkeit weltweit auf einige wenige wissenschaftliche Einrichtungen beschränkt.

1.2 Die technischen Grundlagen der funktionelle [sic] Magnetresonanztomographie

Die Entwicklung der Magnetresonanztomographie hat der Medizin im allgemeinen und der Radiologie im besonderen in einem unerwartet kurzen Zeitraum neue Perspektiven zu eröffnen vermocht. Von den ersten schemenhaften Bildern, die Lauterbur 1973 erstmals vorstellte und 1980 für die Anwendung am Menschen bereitstellte, bis zu den hochaufgelösten Bildern wie sie uns heute zur Verfügung stehen, sind knapp 20 Jahre vergangen (Lauterbur, 1980).

In ihren Anfängen war die MRT durch das niedrige Signal-Rausch-Verhältnis, die aufwendige Apparatur und die Komplexität der zur Bildgebung benötigten Instrumente sowie durch die hohen Kosten in ihrer Anwendbarkeit weltweit auf einige wenige wissenschaftliche Einrichtungen beschränkt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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