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Jpm/030

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Christus medicus: Die Pastoral als Ort der spirituell-ganzheitlichen Heilung im Heiligen Geist

von Dr. Jesu-Paul Manikonda

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[1.] Jpm/Fragment 030 20 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-26 06:52:49 Fret
Fragment, Gesichtet, Jpm, Meyer 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 20-30
Quelle: Meyer 2005
Seite(n): 13, Zeilen: 3-16
Der psychophysische Parallelismus

Vertreter des psychophysischen Parallelismus sind der Auffassung, dass weder der Körper die Seele noch die Seele den Körper beeinflussen könne, da sie ihrem Wesen nach verschieden sind. Wie zwei nebeneinander stehende Uhren „ticken“ Körper und Seele gleich, ohne dass eine Verbindung zwischen beiden besteht. Die Synchronizität beruht nach dem Prinzip des Okkasionalismus auf dem Eingreifen Gottes. G.W. Leibnitz10 sieht darin eine bereits im Voraus festgelegte Harmonie: „Die Seele folgt ihren eigenen Gesetzen und ebenso der Leib den seinigen; sie treffen zusammen kraft der Harmonie, welche unter allen Substanzen prästabilisiert [sic] ist, da sie sämtlich Vorstellungen einer und derselben Welt sind.“


10 Leibnitz, G. W.: Monadologie (1720), Stuttgart 1979; 78.

Der psychophysische Parallelismus

Eine der Antworten auf diese Schwierigkeit ist der psychophysische Parallelismus, dessen Vertreter sagen, daß weder der Körper die Seele noch die Seele den Körper beeinflussen könne - gerade weil sie ihrem Wesen nach verschieden sind. Körper und Seele liefen lediglich parallel: wie zwei Uhren, die zwar synchronisiert, aber nicht miteinander verbunden sind. Wie kommt es jedoch zu dieser Synchronizität? Dem Occasionalismus zufolge verdankt sie sich dem Eingreifen Gottes: [...] Für Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) dagegen ist sie Ausdruck einer bereits im voraus festgelegten Harmonie: „Die Seele folgt ihren eigenen Gesetzen und ebenso der Leib den seinigen; sie treffen zusammen kraft der Harmonie, welche unter allen Substanzen prästabiliert ist, da sie sämtlich Vorstellungen einer und derselben Welt sind.“10


10 “Leibniz, Gottfried Wilhelm: Monadologie

Anmerkungen

Der Abschnitt ist inhaltlich identisch zur Quelle, die auf der Seite weiter oben angegeben ist, nicht aber im Zusammenenhang mit diesem Unterkapitel.

Man beachte: Leibniz verwendet hier das Verb "prästabilieren" (siehe Duden), nicht "prästabilisieren".

Sichter
(Hindemith), fret


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Fret, Zeitstempel: 20120726065201

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