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Jpm/080

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Christus medicus: Die Pastoral als Ort der spirituell-ganzheitlichen Heilung im Heiligen Geist

von Dr. Jesu-Paul Manikonda

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[1.] Jpm/Fragment 080 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 18:22:48 Hindemith
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Jpm, Meyer 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 80, Zeilen: 8-18
Quelle: Meyer 2005
Seite(n): 85, Zeilen: 15-28
Die ärztliche Selbstkritik des frühen zwanzigsten Jahrhunderts bringt das Seelische ins Spiel, wo es um die Frage geht, was die Medizin unternehmen muss, will sie ihrem Anspruch des Helfens und Heilens gerecht werden. Hier leistet sie einen unschätzbaren Beitrag, indem sie das Seelische u.a. als Krankheitsursache und therapeutisches Mittel neu entdeckt. Angesichts der Vorherrschaft des somatischen Ansatzes macht sie dabei deutlich, dass das Seelische für die Medizin im Interesse von Diagnostik und Therapie ebenso unveräußerlich ist wie um ihrer Menschlichkeit willen. Unveräußerlichkeit heißt, dass die Medizin das Seelische nicht ausblenden darf, weil sie sonst den Patienten und damit ihren eigenen Anspruch verfehlt.38

_______

38 Meyer, O.: Leib-Seele-Problem und Medizin, 2005; 85.

Im wesentlichen bringt die ärztliche Selbstkritik des frühen zwanzigsten Jahrhunderts das Seelische also erst an einem Punkt ins Spiel, wo es schon um die Frage geht, was die Medizin unternehmen muß, will sie ihrem Anspruch des Helfens und Heilens gerecht werden. Hier aber, auf der Ebene der Konkretion, leistet sie einen unschätzbaren Beitrag, indem sie das Seelische u.a. als Krankheitsursache und therapeutisches Mittel wiederentdeckt. Angesichts der Vorherrschaft des körpermedizinischen Ansatzes macht sie dabei deutlich, daß das Seelische für die Medizin unveräußerlich ist, im Interesse von Diagnostik und Therapie ebenso wie um ihrer Menschlichkeit willen. Gegen das Verschwinden des Seelischen fügt sie so dem reflexiven Argument von der Unhintergehbarkeit ein pragmatisches hinzu: Unhintergehbarkeit heißt, daß die Medizin das Seelische nicht ohne Selbstwiderspruch leugnen kann, Unveräußerlichkeit, daß sie es nicht ausblenden darf, weil sie sonst den Patienten und damit ihren eigenen Anspruch verfehlt.
Anmerkungen

Der Text ist Teil eines längeren Absatzes. Die Quelle ist zwar angegeben, aber die längere Übernahme ist nicht ersichtlich. Der Originaltext wurde lediglich gekürzt, sowie leicht nach Bedarf umgestellt, ohne die Originalformulierungen zu paraphrasieren. "Körpermedizinisch" wurde mit dem Synonym "somatisch" ersetzt.

Sichter
(KnallErbse), Hindemith


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20120920182326

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