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Jpm/279

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Christus medicus: Die Pastoral als Ort der spirituell-ganzheitlichen Heilung im Heiligen Geist

von Dr. Jesu-Paul Manikonda

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[1.] Jpm/Fragment 279 05 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-08 00:52:38 Schumann
Fragment, Gesichtet, Jakob 2007c, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 279, Zeilen: 5-19
Quelle: Jakob_2007c
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 37ff, 1-13
Wenn sich Menschen für Jesus öffnen, werden sie im Sinne einer Neu-Schöpfung verändert. Dieses Neuwerden kann, muss aber nicht körperliche Auswirkungen haben. So können Christen nicht behaupten, dass körperliche Gesundheit das Wichtigste im Leben sei, sondern sollten eigentlich davon überzeugt sein, dass eine gesunde Beziehung zu Gott wichtiger ist als alles andere, das als sekundär betrachtet und untergeordnet werden sollte. Bei spirituell-ganzheitlicher Heilung geht es nicht um „Wellness“, sondern „Wholeness“, bzw. spirituell-ganzheitliches Heilwerden in Bezug auf die psychophysische, psychosoziale, emotionale und geistige Dimension. Körperliche Heilung ist demnach ein äußerliches Zeichen, ein Nebeneffekt für eine tiefere spirituelle Wandlung und Veränderung. Insofern können wir als Christen den Glauben nicht undifferenziert instrumentalisieren und als Allheilmittel für somatische Krankheiten anpreisen und aus Jesu Heilungen keineswegs eine Verabsolutierung der körperlichen Gesundheit ableiten. Wenn Menschen sich Jesus öffnen, werden sie verändert, sie werden eine neue Schöpfung. Dieses Neuwerden kann, muss aber nicht, Auswirkungen

[Seite 21]

auf den Körper haben. Insofern können wir als Christen eigentlich nicht sagen: „Hauptsache gesund!“ und damit meinen, das Wichtigste im Leben sei die körperliche Gesundheit, sondern wir müssen eigentlich sagen: Die Hauptsache ist es, eine gesunde Beziehung zu Gott zu haben – alles andere ist diesem unterzuordnen. Bei der Heilung durch den Glauben geht es nie in erster Linie um „Wellness“, sondern eigentlich um „Wholeness“, ein Heil- oder Ganzwerden in Bezug auf mehrere Dimensionen. Eine körperliche Heilung ist nur ein äußerliches Zeichen für etwas Tieferes, sie ist wie eine Art Nebeneffekt einer tiefen Wandlung und Veränderung.

Insofern können wir als Christen den Glauben nicht undifferenziert als das Allheilmittel für körperliche Krankheiten anpreisen und den Glauben instrumentalisieren. Was wir aus Jesu Heilungen mit Sicherheit nicht ableiten können, ist eine Verabsolutierung der körperlichen Gesundheit.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis trotz weitgehender inhaltlicher Übereinstimmung. An vielen Stellen wurden Formulierungen nur umgestellt:

  • "körperliche Auswirkungen" - "Auswirkungen auf den Körper";
  • "Glauben nicht undifferenziert instrumentalisieren und [...] anpreisen" - "Glauben undifferenziert [...] anpreisen und [...] instrumentalisieren"

usw.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb, fret

[2.] Jpm/Fragment 279 24 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-07 23:33:45 Schumann
Fragment, Frohnhofen 1997, Gesichtet, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 279, Zeilen: 26-32
Quelle: Frohnhofen 1997
Seite(n): 7, Zeilen: 26-34
Die Synoptiker beschreiben die gesamte Verkündigung des Reiches Gottes und die Lebenspraxis Jesu als befreiend, heilend und erlösend.50 Bedeutend für das Heil ist nicht nur die Existenz Jesu, sein Kommen in die Welt, Leiden und Sterben, sondern der gesamte Lebensweg (Apg 10,34-43). Im Rahmen dieses umfassenden, befreienden und erlösenden Lebens und Wirkens Jesu begegnet Jesus in seinem Leiden und Sterben dem Unheil, das er mit seinem gesamten Leben, seinem Sühnetod und Auferste[hen in Heil verwandelt.]

50 Rahner, K.: Das christliche Verständnis der Erlösung, in: Schriften zur Theologie XV,1983; 236-250, 243 f.

Vor allem die Synoptiker beschreiben die gesamte Verkündigung und Lebenspraxis Jesu als befreiend, heilend und erlösend.11 Heilsbedeutsam ist hier nicht die einfache Existenz Jesu, sein bloßes Kommen in die Welt, oder allein sein Leiden und Sterben, sondern es ist - wie auch Petrus dies verkündigt (Apg 10,34-43) - der gesamte Weg, den er gegangen ist, "angefangen in Galiläa", wie er "Gutes tuend und heilend umherzog", bis er schließlich "an den Pfahl gehängt", von Gott aber auferweckt wurde.

Im Rahmen dieser umfassenden Interpretation des erlösenden und befreienden Lebens und Wirkens Jesu Christi ist sein Leiden und Sterben eingebettet in sein gesamtes Leben, Sterben und Auferstehen.


10 K. RAHNER, Das christliche Verständnis der Erlösung, in: DERS., Schriften zur Theologie XV (1983) 236-250, hier 243f.

11 Vgl. V. HAHN, Zum theologischen Problem der Erlösung (Anm. 2) 58; vgl. auch die Petruspredigt in Apg 10,37-43.

Anmerkungen

In den Zeilen davor übernimmt Jpm ein Zitat, das so auch in Frohnhofen angebracht wird: „Erlösung des Menschen ist für den Christen Erlösung durch Jesus Christus... Dieser Satz gehört in die Mitte seines Glaubens. Aber was das genauer besagt, und eventuell auch nicht, das ist nicht leicht zu sagen.“ und zitiert, anscheinend aus Versehen, die falsche Quelle aus der Fußnote von Frohnhofen.

Sichter
(KnallErbse), fret


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