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Jpm/297

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Christus medicus: Die Pastoral als Ort der spirituell-ganzheitlichen Heilung im Heiligen Geist

von Dr. Jesu-Paul Manikonda

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jpm/Fragment 297 02 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-01-07 23:26:58 Schumann
Fragment, Frohnhofen 1997, Gesichtet, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 297, Zeilen: 2-32
Quelle: Frohnhofen 1997
Seite(n): 6, Zeilen: 3:24-27, 27-31, 41-45 , 5:15-18 , 6:3-4, 6, 15-25 - 13:1-3, 21:38-40
Aufgrund seines erlösenden Handelns erhält Jahwe den vielfach verwendeten Beinamen „Erlöser“ bzw. „Befreier“ Israels.83

Aufgrund materieller Nöte und Abhängigkeitsverhältnisse bittet Israel Jahwe in den Psalmen (Ps 103,4; 130,7) und Klageliedern (Klgl 3,58) um Unabhängigkeit, Gerechtigkeit und Freiheit. Individuelle Bitten um Erlösung aus Krankheit, Sünde und Todesgefahr werden im Gebet vor Gott gebracht, wobei sich die erbetene Erlösung im Hier und Jetzt in der Gemeinschaft der Mitmenschen vollzieht. Das Heil Jahwes basiert nicht individuell- oder gruppenegoistisch auf der Unterdrückung anderer, sondern vollzieht sich im Heil des ganzen Volkes in der Befreiung aus Unterdrückung, Armut, Krankheit, Leid und Not. Im Neuen Testament wird dies durch ein heilvolles Leben im Heiligen Geist, der uns durch Jesus Christus mitgeteilt wurde, zum Ausdruck gebracht. Hier schafft der Geist Gottes eine neue Gottesbeziehung, die uns nicht zu Sklaven, sondern zu Söhnen und Töchtern Gottes macht (Röm 8,14-16). Da wir oft nicht wissen, worum wir in rechter Weise beten sollen, nimmt sich der Geist Gottes unserer Schwachheit an und tritt selber für uns ein (Röm 8, 26; Joh 14,26); er ist unser Beistand (Paraklet) und erklärt uns, worin unser Heil besteht.

In der frühen Kirche wird Jesus Christus als „Seelenarzt“ und ganzheitlich orientierter Heiler verkündigt, dessen Heilung die Befreiung von Sünde mit einschließt.84 Darüber hinaus ist nach heutigem Verständnis ein wichtiger Aspekt von Heil und Heilung, dass diese als längerfristig sich vollziehende gottgewirkte spirituell-ganzheitliche Befreiungs- und Heilungsprozesse zu verstehen sind. Erst durch ein vom Geiste Gottes durchdrungenes Leben und in der Gemeinschaft derer, die in diesem Geiste leben, werden uns bislang nicht erkannte Fehlorientierungen in Lebenszielen und –haltungen bewusst und können abgebaut werden. Hierdurch erwächst das Bewusstsein um die tatsächlich heilsame Orientierung unseres Lebens. Wo auch immer Heilungsprozesse im kirchli-[chen, politischen, gesellschaftlichen oder partnerschaftlichen Bereich gelingen, vermitteln sie Kraft, Hoffnung und Zuversicht.]


83 Vgl. Heinemann, F.K.: Erlösung im Alten Testament, in: Theologie der Gegenwart 25, 1982; 42-55.

84 Vgl. Hark, H.: Jesus der Heiler – vom Sinn der Krankheit, Olten-Freiburg (Br.) 1988, sowie Kudlein, F.: Art Gesundheit, in: RAC X 937.

[Seite 6, Zeile 3-4, 6]

Jahwe erhält aufgrund dieses seines erlösenden Handelns den auch in späterer Zeit vielfach verwendeten [...] Beinamen >go´el Israel<, d.h. Erlöser bzw. Befreier Israels.6

[Seite 6, Zeile 15-25]

Das bedeutet, daß die durch materielle Not entstandenen Abhängigkeitsverhältnisse unter den Menschen gelöst und eine neue Unabhängigkeit, Gerechtigkeit und Freiheit geschaffen werden soll. Auch wenn an später formulierten Stellen, etwa in den Klageliedern (3,58) oder Psalmen (103,4; 130,7; 119,154) durchaus die individuelle Bitte um Erlösung etwa aus Krankheit, Sünde oder Todesgefahr im Gebet Gott vorgetragen wird, ist die erbetene Erlösung selbst eine solche, die sich im Hier und Jetzt und in der Gemeinschaft der Mitmenschen, vor allem auch nicht gegen diese, vollzieht. Dies bedeutet insgesamt: Es gibt kein individuelles oder gruppenegoistisches Heil Jahwes, das auf der Unterdrückung anderer aufgebaut sein könnte, sondern das Heil Jahwes ist vorrangig das Heil des ganzen Volkes und deshalb immer zuerst die Entlassung aus Armut und Unterdrückung.

[Seite 3, Zeile 41-45]

Dies wird neutestamentlich durch die Betonung unseres heilvollen Lebens im Heiligen Geist Gottes unterstrichen, der uns durch Jesus Christus mitgeteilt worden ist. Dieser Geist Gottes ist es, der uns ein neues Gottesverhältnis schafft, der uns nicht zu Sklaven, sondern zu Söhnen und Töchtern Gottes macht (vgl. Röm 8,14-16) [...].

[Seite 3, Zeile 24-27]

Darum - so heißt es - wissen wir nicht einmal, worum wir in rechter Weise überhaupt beten sollen; doch der Geist Gottes nimmt sich unserer Schwachheit an und tritt selber für uns ein; er ist uns Beistand und lehrt uns, worin unser Heil wirklich besteht (vgl. Röm 8,26f; Joh 14,26).

[Seite 12, Zeile 38-39, 40]

Ganz im Gegensatz etwa zu den apokryphen Schriften, in denen oftmals [...] Jesus gegenüber den gewöhnlichen Ärzten, die (nur) den Körper behandeln, als höher

[Seite 13, Zeile 1-3]

stehender >Seelenarzt< stilisiert wird, verkündigt die frühe Kirche Jesus Christus als den ganzheitlich orientierten Heiler, dessen Heilung die Befreiung von der Sünde mit einschließt.24

[Seite 5, Zeile 15-18]

Wichtigstes Moment eines heutigen Verständnisses von Erlösung - dies wurde oben bereits angedeutet - ist es, dieselbe als längerfristig sich vollziehende, gottgewirkte, ganzheitliche Heilungs- und Befreiungsprozesse zu verstehen [...].

[Seite 3, Zeile 27-31]

Erst mit dem Leben im Geiste Gottes, d.h. auch in der Gemeinschaft der im Geiste Gottes Lebenden werden mithin von uns selbst nicht durchschaute und durchschaubare Fehlorientierungen in unseren Lebenshaltungen und -strebungen bewußt und dann auch abgebaut, erst hierdurch erwächst in uns ein Bewußtsein um die tatsächlich heilsame Orientierung unseres Lebens.

[Seite 21, Zeile 38-40]

Wo immer solche Heilungsprozesse - im politischen, gesellschaftlichen, partnerschaftlichen Bereich - zeitweise und punktuell gelingen, haben sie aufmunternden, anstachelnden, neue Kraft, Hoffnung und Zuversicht vermittelnden Charakter [...].


6 Siehe dazu: F.K. HEINEMANN, Erlösung im Alten Testament, in: Theologie der Gegenwart 25 (1982) 42-55.

24 Vgl. dazu auch: H. HARK, Jesus der Heiler - Vom Sinn der Krankheit, Olten-Freiburg/Bg. 1988, sowie: F. KUDLIEN, Art. Gesundheit, in: RAC X 937.

Anmerkungen

Diese Seite ist komplett aus Frohnhofen 1997 zusammengesetzt. Hierzu werden die langen Sätze gerafft, umgestellt und oft auch um ganze Nebensätze gekürzt. Ein Satz-für-Satz-Vergleich macht die Verschleierung deutlich und belegt, dass hier keine eigenen Gedankengänge vorgetragen werden. Die Quelle wird nicht genannt.

Sichter
(KnallErbse) Schumann


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