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Jpm/317

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Christus medicus: Die Pastoral als Ort der spirituell-ganzheitlichen Heilung im Heiligen Geist

von Dr. Jesu-Paul Manikonda

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Jpm/Fragment 317 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-24 13:14:11 Graf Isolan
Fragment, Gesichtet, Jakob 2007, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 317, Zeilen: 1-32
Quelle: Jakob_2007
Seite(n): 49-50, Zeilen: 21ff, 1-21
Der moderne Mensch ist heute für die christliche Botschaft nicht aufgrund seines Schuldbewusstseins, sondern aufgrund der Heillosigkeit seiner gesamten Existenz mit seiner tiefen Sehnsucht nach Heilung empfänglich. Sind unsere Gemeinden pastorale Orte, an denen die Menschen die heilungsfördernde und Heil stiftende Zuwendung Gottes erfahren? Lernen junge Menschen in den Gemeinden Menschen kennen, die – vom Geist Gottes inspiriert, Zeugen des Evangeliums sind?

Von Europa aus wurde die ökumenische Diskussion um Gesundheit, Heilung und heilende Gemeinde seit Mitte des 20. Jahrhunderts initiiert und wesentlich beeinflusst. Innerhalb Europas jedoch, besonders auch in Deutschland, wurde die Theologie der heilenden Gemeinde kaum aufgenommen. Am Beginn des dritten Jahrtausends könnte der Prozess, der zunächst von Europa ausging, in umgekehrter Richtung verlaufen: Wir haben die Chance, von den Gemeinden und Bewegungen in den jungen Kirchen zu lernen und uns von ihnen inspirieren zu lassen. Wir können die Möglichkeiten der Gemeinden im Bereich von Heilung neu sehen und entdecken: die Eucharistie als Sakrament der Heilung, heilende Riten, vielfältige charismatische Gaben der Gemeindeglieder, das Gebet miteinander, füreinander und für andere, die Möglichkeit, ein soziales Netz zu bilden und in den Gemeinden eine Atmosphäre der Annahme, der Heilung und des Wohlwollens zu pflegen. In unserer gemeindlichen Diakonie gibt es bereits sehr viele Dienste, wie z.B. Besuchsdienste für ältere und kranke Gemeindemitglieder. Mancherorts werden Gottesdienste gefeiert, in denen für Kranke und Belastete gebetet wird und Segnung und Salbung angeboten werden. Es bilden sich Gebetskreise, die Menschen und Anliegen im Gebet vor Gott bringen und mittragen. Durch den Heiligen Geist, der uns heilt und versöhnt, sind wir in Christus berufen, versöhnende und heilende Gemeinschaften zu sein. So sind wir eingeladen, uns als weltweite Kirche dem Wirken des Geistes Gottes zu öffnen und darauf zu vertrauen, dass wir Gottes Gemeinschaft stiftende, versöhnende und heilende Nähe in unseren Gemeinden erfahren und bezeugen dürfen.

Der Theologe Eugen Biser formuliert: „Empfänglich für die christliche Botschaft ist heute nicht mehr der Mensch in seinem Sündenbewusstsein, sondern der Mensch in der Heillosigkeit seiner ganzen Existenz mit seinem intensiven Bedürfnis nach Heilung.“

Erfahren Menschen heute eine „Zeitgenossenschaft“ der Kirche und der Gemeinden mit ihrer Lebenswelt? Sind unsere Gemeinden Orte, an denen sie die Leben gewährende Zuwendung Gottes zu jeder und jedem erfahren? Lernen junge Menschen in den Gemeinden Menschen kennen, die – vom Geist Gottes inspiriert – ansteckende Zeuginnen und Zeugen des Evangeliums sind?

Von Europa aus wurde die ökumenische Diskussion um Gesundheit, Heilung und heilende Gemeinde seit Mitte des 20. Jahrhunderts initiiert und wesentlich beeinflusst. Innerhalb Europas jedoch, besonders auch in Deutschland, wurde die Theologie der heilenden Gemeinde kaum aufgenommen.

Am Beginn des dritten Jahrtausends könnte der Prozess, der zunächst

[Seite 50]

von Europa ausging, in umgekehrter Richtung verlaufen: Wir haben die Chance, von den Gemeinden und Bewegungen in den jungen Kirchen zu lernen und uns von ihnen inspirieren zu lassen. Wir können die Möglichkeiten, die „Assets“ der Gemeinden im Bereich von Heilung neu sehen und entdecken: die Eucharistie als Sakrament der Heilung, heilende Riten, vielfältige charismatische Gaben der Gemeindeglieder, das Gebet miteinander, füreinander und für andere, die Möglichkeit, ein soziales Netz zu bilden und in den Gemeinden eine Atmosphäre der Annahme und des Wohlwollens zu pflegen.

Einiges ist schon in Bewegung gekommen: In vielen Gemeinden gibt es Besuchsdienste für ältere und kranke Gemeindemitglieder. Mancherorts werden Gottesdienste gefeiert, in denen für Kranke und Belastete gebetet wird und Segnung und Salbung angeboten werden. Es bilden sich Gebetskreise, die Menschen und Anliegen im Gebet vor Gott bringen und mittragen.

„Komm, Heiliger Geist, heile und versöhne. In Christus berufen, versöhnende und heilende Gemeinschaften zu sein“ – die Weltmissionskonferenz in Athen hat uns eingeladen, uns als weltweite Kirche dem Wirken des Geistes Gottes zu öffnen und darauf zu vertrauen, dass wir Gottes Gemeinschaft stiftende, versöhnende und heilende Nähe in unseren Gemeinden erfahren und bezeugen dürfen.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis. Man beachte, dass auch das in der Quelle korrekt ausgewiesene Zitat von Eugen Biser sinngemäß übernommen wird, der Verweis auf Biser aber entfernt wird.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

[2.] Jpm/Fragment 317 33 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-07-22 10:47:12 WiseWoman
Church of England 2007, Fragment, Gesichtet, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 317, Zeilen: 33-38
Quelle: Church of England 2007
Seite(n): 37, Zeilen: 31-37
Die Kirche hat eine Schlüsselrolle dabei, den pastoralen Dienst an Kranken so zu gestalten, dass er der ganzheitlichen Verkündigung der christlichen Botschaft der Heilung für die Kranken entspricht. Das moderne Gesundheitswesen und der ganzheitliche pastorale Dienst an Kranken müssen davon ausgehen, dass auch für die spirituellen und religiösen Bedürfnisse von Patienten ebenso Sorge getragen wird wie für die körperli-[chen.] Die Kirche hat eine Schlüsselrolle dabei, den Dienst an Kranken so zu gestalten, dass er der ganzheitlichen Verkündigung der christlichen Botschaft der Heilung für die Kranken entspricht. Das moderne Gesundheitswesen und der ganzheitliche Dienst an Kranken müssen davon ausgehen, dass auch für die spirituellen und religiösen Bedürfnisse von Patienten/-innen ebenso Sorge getragen werden muss wie für die körperlichen.
Anmerkungen

Quellenverweis fehlt.

Siehe auch Jpm/Fragment_323_22 und Jpm/Fragment_358_10. Dort wird teilweise die gleiche Passage aus der Quelle übernommen.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Graf Isolan, Zeitstempel: 20120724131511

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