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Jpm/Fragment 068 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 1-35
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 282, 283, 286, 287, 289, 290, 293, Zeilen: -
[Seine Gegner mach-]ten aus ihm einen Sklaven, der Krankheiten und Schmerzen auf sich nahm, von den Menschen verachtet, misshandelt und niedergeschlagen wurde. Das Paradigma des Gottesknechts beinhaltet befreiende Elemente, wenn es mit der befreienden Dynamik der Auferstehung Christi verbunden wird. Für die „Verurteilten der Erde“, d.h. für das einfache Volk ist das Symbol des Gottesknechts befreiend, weil es Hoffnung auf Auferstehung und Angenommensein von Gott weckt. Somit wird das verarmte gläubige Volk zum theologischen Ort der Reflexion. Nach Galilea „ist es möglich, in Lateinamerika gleichzeitig von Theologie der Befreiung und von Spiritualität der Befreiung zu sprechen.“ In unserer Zeit gibt es im Rahmen des Heilungsdienstes in Gemeinden, Kliniken, Arzt-Patienten und interpersonellen Beziehungen Anzeichen, die anzunehmen erlauben, wie das befreiende Engagement zum Wiederentdecken des Glaubens, der Kontemplation und des Evangeliums führt.

Christlich kontemplatives Leben erstreckt sich nicht nur auf verschiedene Gebetsformen, sondern auch auf den Dienst an der Befreiung des Christus, der „in den geringsten eurer Brüder“ lebt. Die Sakramente sind nicht nur Zeichen von persönlicher Gotteserfahrung oder Bestätigung der Zugehörigkeit zur Glaubensgemeinschaft, sondern auch Orte der Synthese zwischen der Begegnung mit Christus im Gebet und der Begegnung mit ihm in den Geringsten.

2.1 Historische Wurzeln der Befreiungsspiritualität

Die von Galilea entwickelte Spiritualität der Befreiung vertritt die Überzeugung, dass es keinen Dualismus zwischen Heilsgeschichte und profaner Geschichte gibt. Es gibt nur eine einzige Geschichte, nämlich die der heutigen geschichtlichen Vorgänge, die für heutige Christen zur Heilsgeschichte wird. Hier und jetzt in den täglichen Ereignissen des Lebens spielt sich Heilsgeschichte ab: „Das sich in der Geschichte ereignende Heil hängt in Lateinamerika mit der Befreiung der Unterdrückten eng zusammen.“9 Der Einsatz für die Befreiung dient dem Aufbau des Reiches Gottes, dessen charakteristische Merkmale Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Solidarität sind. Galilea berichtet ausführlich über den spanischen Einfluss in der Theologie und Spiritualität Lateinamerikas. Das lateinamerikanische Christentum hat seine Wurzeln in der spanischen Spiritualität.


9 Galilea, S.: Das religiöse Erwachen…, in: Concilium 11,1973; 667-671.

[Seite 293: 3-10]

Seine Gegner haben aus ihm einen Sklaven gemacht1221, der die Krankheiten und Schmerzen auf sich genommen hat; von den Menschen verachtet und gemieden, misshandelt und niedergeschlagen wurde.1222 Das Paradigma des Gottesknechts beinhaltet befreiende Elemente für die Volksspiritualität, v.a. wenn es mit dem Dynamismus der Auferstehung Christi verbunden wird. Für die „Verurteilten der Erde“, d.h. für das einfache Volk ist das Symbol des Gottesknechts befreiend, weil es Hoffnung auf eine endgültige Auferstehung und ein Angenommensein von Gott weckt.1223

[Seite 282: 31-32]

Somit wird das verarmte gläubige Volk zum theologischen Ort der Reflexion für die Theologie

[Seite 283: 4-9]

Theologie der Befreiung mit der Spiritualität der Befreiung gleichzusetzen ist. „Es ist möglich, in Lateinamerika gleichzeitig von Theologie der Befreiung und korrelativ von Spiritualität der Befreiung zu sprechen. In diesen Tagen gibt es seriöse und sehr verbreitete Anzeichen, die anzunehmen erlauben, wie das befreiende, zeitliche Engagement zum Wiederentdecken des Glaubens, der Kontemplation und des Evangeliums führt“.1180

[Seite 286: 21-23]

„Das christliche kontemplative Leben erstreckt sich nicht nur auf die verschiedenen Gebetsformen, sondern auch auf den Dienst an der Befreiung des Christus, der ‚in den Geringsten eurer Brüder‘1198 lebt“.1199

[Seite 287: 4-8]

Auf diesem Hintergrund sind die Sakramente nicht nur Zeichen von etwas einseitig verstandener persönlicher Erfahrung Gottes, oder Momente der Bestätigung der eigenen Zugehörigkeit zur Gemeinschaft der Glaubenden, sie sind auch die Orte der notwendigen Synthese zwischen der Begegnung mit Christus im Gebet und der Begegnung mit ihm in den Geringsten.

[Seite 287: 10-18]

Die dritte von Galilea entwickelte Charakteristik der Spiritualität der Befreiung ist die Überzeugung der im Prozess der Befreiung engagierten Christen, dass es keinen Dualismus zwischen der Heilsgeschichte und der profanen Geschichte gibt. Es gibt nur eine einzige Geschichte, nämlich die der heutigen geschichtlichen Vorgänge in Lateinamerika, die für die heutigen Christen zur Heilsgeschichte wird. Anders ausgedrückt: Hier und jetzt, in den konkreten Ereignissen des Alltags spielt sich die Heilsgeschichte ab, und mehr noch: „Das sich in der Geschichte ereignende Heil hängt in Lateinamerika mit der Befreiung der Unterdrückten eng zusammen“.1200

[Seite 287: 20-23]

Die Christen Lateinamerikas sind entschlossen, so Galilea, den Einsatz für die Befreiung mit dem Willen zum Aufbau des Gottesreiches, dessen charakteristische Merkmale Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Gleichheit und Solidarität sind, zu verbinden.

[Seite 289: letzte Zeile; Seite 290: 1-3]

Galilea zeigt meisterhaft den spanischen Einfluss in der Theologie und Spiritualität Lateinamerikas. Das lateinamerikanische Christentum hat seine Wurzeln auf der Iberischen Halbinsel des 16. Jahrhunderts.


[...]

1200 S. Galilea, Erwachen, S. 670.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben, und während man zu Beginn des Fragments noch argumentieren könnte, dass hier hauptsächlich Zitate Galileas aneinandergereiht werden, eignet sich der Autor auch dort nicht nur die Auswahl der Zitate, sondern auch Gedanken Labusgas und sogar Galileas an. Die Übernahmen von Seite 287 und 290 der Quelle sind dann ganz eindeutig.

Bemerkenswert ist auch, dass die Galilea-Zitate beim Vf. bis auf eine Ausnahme nicht mit einer Quelle belegt sind.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb, fret

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