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Jpm/Fragment 072 05

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 72, Zeilen: 5-26
Quelle: Labusga_2000
Seite(n): 175, 177, Zeilen: 14-27; 15-26
Jesus spricht eine universelle Einladung in sein Reich an die Menschen aus, doch die ersten Plätze erhalten Krüppel, Blinde, Kranke und Arme. Diesen an den Rand der Gesellschaft Gedrängten gilt sein besonderes Interesse, ja mehr noch – er verkündigt, dass man arm werden muss, um ins Reich zu gelangen. Nach Galilea trägt ein solcher Aufruf einen radikal revolutionären Charakter. Die „Revolution des Reiches“ hat auch als revolutionäre Ethik „die Seligpreisungen“. Mit Hilfe der Seligpreisungen stellt Jesus das Ideal eines „neuen Menschen“ vor, der nach einer besseren Gesellschaft strebt. „Das Ideal der Seligpreisungen ist nicht nur eine Verheißung für das ewige Leben; es ist die ethische Bedingung für eine jede Reform der Gesellschaft, die sich an die Werte des Reiches annähern will.“19 Nach Galilea existiert die Kirche, „um das Mysterium des auferstandenen Christus den Menschen zu verkündigen“.20 In einem Artikel zum Thema Befreiungstheologie im Jahr 1979 scheint er die katholische Kirche mit dem Reich Gottes zu identifizieren: „Die Kirche, das Reich Gottes, ist zugleich transzendent und immanent, inkarniert, historisch und zur selben Zeit österlich“.21 Hier setzt er die „Kirche“ mit dem „Reich Gottes“ gleich. Die Apostel und anderen Nachfolger des Herrn bekommen den Auftrag, an erster Stelle das Reich Gottes zu verkündigen und es zu fördern. Heute herrscht unter den Theologen Einstimmigkeit darüber, dass das zentrale Thema der Predigt Jesu die Botschaft vom Reich Gottes war.

19 Der nordamerikanische Kritiker der Befreiungstheologie, Arthur F. McGovern schreibt: „Ich möchte die Spiritualität ganz klar als das dominierende Gebiet der jetzigen Befreiungstheologie bezeichnen. Diese Spiritualität beinhaltet zwei Elemente: den Ruf zur Nachfolge Jesu im Dienst für und mit den Armen.

20 Vgl. Galilea, S.: Hacia, 34.

21 Vgl. Galilea, S. Theologie der Befreiung nach Puebla, 1979,100.

[Seite 177: 15-26]

Jesus hat eine universelle Einladung in sein Reich an die Menschen gerichtet, doch die ersten Plätze darin gelten den Krüppeln, Blinden und Armen.625 Diesen, an den Rand der Gesellschaft Gedrängten, gilt das besondere Interesse Jesu, ja mehr noch - er verkündigt, dass man arm werden muss, um ins Reich zu gelangen.626 Natürlich, so Galilea, trägt in jedem soziokulturellen Kontext ein solcher Aufruf einen radikal revolutionären Charakter. Aber nicht nur das! Die „Revolution des Reiches“ hat auch eine revolutionäre Ethik, und diese heißt „die Seligpreisungen“. Mit Hilfe der Seligpreisungen stellt Jesus das Ideal eines „neuen Menschen“ vor, der nach einer besseren Gesellschaft strebt. „Das Ideal der Seligpreisungen ist nicht nur eine Verheißung für das ewige Leben; es ist die ethische Bedingung für eine jede Reform der Gesellschaft, die sich an die Werte des Reiches annähern will“.627

[Seite 175; 14-27]

Die Kirche existiert v.a. „um das Mysterium des auferstandenen Christus den Menschen zu verkündigen“.611 [...] Auch noch in einem Artikel zum Thema der Befreiungstheologie aus dem Jahre 1972 scheint er das Reich Gottes mit der katholischen Kirche zu identifizieren: „Die Kirche, das Reich Gottes, ist zugleich transzendent und immanent, inkarniert, historisch und zur selben Zeit österlich“.612 In einem Atemzug spricht er hier von der „Kirche“, die „das Reich Gottes“ meint. Dies sollte sich freilich danach ändern. In einem Text aus dem Jahre 1985 schreibt er: „Die Apostel und die anderen Nachfolger des Herrn bekommen den Auftrag, an erster Stelle das Reich Gottes613 zu verkündigen und es zu fördern“.614 Auch große Persönlichkeiten machen ihre Entwicklung durch. Heute herrscht nämlich unter den Theologen Einstimmigkeit darüber, dass das zentrale Thema der Predigt Jesu die Botschaft vom Reich Gottes war.615



611 S. Galilea, Hacia, S. 26.

612 S. Galilea, Teología de la liberación, S. 138.

613 Vgl. Mt 10,7.

614 S. Galilea, Reino de Dios, S. 12.

615 Nirgends im Evangelium ist aber eine explizite Definition der Gottesherrschaft zu finden. „Jesus hat darauf verzichtet, sie zu definieren oder theoretisch zu explizieren“, J. Gnilka, Jesus von Nazaret, S. 142.

[...]

625 Vgl. Lk 14,21.

626 Vgl. Mt 5,3; Lk 6,20; 16,19ff; 18,19ff, usw.

627 S. Galilea, Contemplación, S. 42.

Anmerkungen

Ein Quellenverweis fehlt.

Für die FN 19 siehe Jpm/Fragment_072_102

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

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