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Jpm/Fragment 264 18

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Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 264, Zeilen: 18-33
Quelle: Kasper 2003
Seite(n): 1 (online version), Zeilen: -
Papst Paul VI. hat in seiner Schlussansprache am 8. Dezember 1965 in Übereinstimmung mit der Eröffnungsrede von Papst Johannes XXIII. erklärt, das Konzil insgesamt, also auch die dogmatischen Konstitutionen, seien pastoral ausgerichtet. Dabei ließ er keinen Zweifel daran aufkommen, dass diese pastorale Orientierung lehrhafte Aussagen nicht etwa ausschließt oder relativiert, sondern im Gegenteil die Lehre der Kirche zur festen Grundlage hat.20

In der Tat gibt es keine Pastoral, die diesen Namen verdient, ohne Grundlage in der Lehre der Kirche, aber es gibt auch keine kirchliche Lehre, welche eine bloße Doktrin ohne pastorale Zielsetzung wäre. Schon das I. Vatikanische Konzil hatte erklärt, die kirchliche Lehre sei im Blick auf das letzte Ziel des Menschen zu interpretieren (DH 3016). So wie die Pastoral sich an der kirchlichen Lehre zu orientieren hat, so muss die kirchliche Lehre auf den Menschen und sein Ziel hin, und das heißt pastoral interpretiert werden. Der Gesichtspunkt der »salus animarum« als [»suprema lex« ist darum nicht nur ein grundlegendes Interpretationsprinzip des kirchlichen Rechts (CIC 1752), sondern auch der kirchlichen Lehre.]


20 Ench. Vat. vol. 1, Documenti del Concilio Vaticano II, 104 f.; vgl. Papst Johannes XXIII. In seiner Eröffnungsrede, 284 f.

Schließlich hat er in seiner Schlußansprache am 8. Dezember 1965 in Übereinstimmung mit der Eröffnungsrede von Papst Johannes XXIII. (3) erklärt, das Konzil insgesamt, also auch die dogmatischen Konstitutionen, seien pastoral ausgerichtet. Dabei ließ er keinen Zweifel daran aufkommen, daß diese pastorale Orientierung lehrhafte Aussagen nicht etwa ausschließt oder relativiert, sondern im Gegenteil die Lehre der Kirche zur festen Grundlage hat. (4)

In der Tat, es gibt keine Pastoral, die diesen Namen verdient, ohne Grundlage in der Lehre der Kirche, aber es gibt auch keine kirchliche Lehre, welche eine bloße Doktrin ohne pastorale Zielsetzung wäre. Schon das I. Vatikanische Konzil hatte erklärt, die kirchliche Lehre sei im Blick auf das letzte Ziel des Menschen zu interpretieren (DH 3016). So wie die Pastoral sich an der kirchlichen Lehre zu orientieren hat, so muß die kirchliche Lehre auf den Menschen und sein Ziel hin, und das heißt pastoral, interpretiert werden. Der Gesichtspunkt der »salus animarum« als »suprema lex« ist darum nicht nur ein grundlegendes Interpretationsprinzip des kirchlichen Rechts (CIC 1752), sondern auch der kirchlichen Lehre.


1) Ench. Vat. vol. 1, Documenti del Concilio Vaticano II, 104 f.; vgl. schon Papst Johannes XXIII. in seiner Eröffnungsrede, ebd., 48 f.

3) Ench. Vat., vol. 1, 44 f.

4) Ebd., 284 f.

Anmerkungen

Die Quelle wird nicht genannt. Die ausgiebigen identischen Übernahmen rechtfertigen eine Kategorisierung als Komplettplagiat. Zu Beachten ist auch die falsch aus der Quelle zusammengestellte Fußnote.

Sichter
(KnallErbse), Hindemith

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