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Jpm/Fragment 282 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 282, Zeilen: 1-38
Quelle: ÖRK 2007
Seite(n): 54, 56, 57, 58, Zeilen: -
[Im Gegensatz zu dem, was wir gewöhnlich bei Heilungen erleben, dass Menschen entweder seelisch und/oder körperlich geheilt werden, führen] die Heilungen Jesu stets zu einer spirituell-ganzheitlichen völligen Wiederherstellung von Leib und Seele. Die Heilungen, die als Zeichen und Wunder dienen, weisen auf seine göttliche Herrschaft und die Fülle des Lebens, die wiederum für die Überwindung von Leiden und Tod stehen, wie es von Gott verheißen und von den Propheten angekündet wurde. Doch diese Wundertaten waren nicht nur Zeichen oder Hinweise auf die neue Schöpfung, die „Endzeit“ (eschaton), sondern Ausdruck seiner Liebe und Barmherzigkeit zu den in Not geratenen Menschen. Christus heilte diejenigen, die zu ihm kamen oder zu ihm gebracht wurden, die an ihn glaubten und ihn um Heilung baten, jedoch nicht alle Kranken seiner Zeit. Das bereits gegenwärtige Reich Gottes wird noch am Ende der Zeiten vollendet.

Die Inkarnation Gottes in Christus beweist, dass Gottes Heil und Heilung uns nicht von allen materiellen und körperlichen Problemen dieser Welt befreit, sondern inmitten dieser Welt und all ihrer Schmerzen, Krankheiten und Leiden die ganze menschliche Existenz umfasst und durchdringt. Gottes heilende Kraft wird gelegentlich unmittelbar und rasch erfahren, doch in den meisten Fällen handelt es sich um einen allmählichen Prozess, der eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt, um auf verschiedenen Ebenen eine tief greifende spirituell-ganzheitliche Wiederherstellung zu bewirken.

Heilung kann als eine Wegstrecke hin zur Vollkommenheit der endgültigen Hoffnung bezeichnet werden, welche jedoch nicht immer in der Gegenwart vollständig verwirklicht wird (Röm 8,22). Jesu Wirken als Heiler weist insbesondere auf die Vollendung seines Opfers am Kreuz hin. Sein Leben, Leiden und Sterben sowie seine Auferstehung hatten zum Ziel, unsere Beziehung mit Gott zu heilen und uns Menschen umfassendes Heil zu schenken. Paulus bezeichnet diesen Sinnzusammenhang später treffend als „Versöhnung“ (2 Kor 5). Durch sein aufopferungsvolles Leiden erfüllte Jesus den von Jesaja (Jes 52,13-53,12) prophezeiten Dienst des „verwundeten Heilers“. Somit wird Christi Tod am Kreuz zum Protest gegen alles Leiden dieser Welt (Mk 15,34) als auch zum Sieg über Unheil, Sünde und Tod. Die Auferweckung Christi durch den Vater verherrlicht Jesus und gibt seinem Leiden und Sterben für die Menschen bleibende Bedeutung. Das Kreuz und die Auferstehung Christi bekräftigen, dass die heilende Kraft Gottes nicht von der Realität des Schmerzes, der Krankheiten, Leiden und des Sterbens losgelöst ist oder darüber steht, sondern bis in die Tiefe des menschlichen Leidens hineinreicht und in die [äußerste Tiefe der Finsternis und Verzweiflung Hoffnung bringt.]

[Seite 57: 16-24]

Im Gegensatz zu dem, was wir gewöhnlich bei Heilungen erleben, führten Jesu Heilungen stets zu einer völligen Wiederherstellung von Leib und Seele. Er eröffnete die neue Schöpfung, die „Endzeit“ (eschaton) durch Zeichen und Wunder, die hinweisen auf die Fülle des Lebens, die Überwindung von Leiden und Tod, wie es von Gott verheißen und von den Propheten angekündet wurde. Doch diese Wundertaten waren nicht mehr als Zeichen oder Hinweise. Christus heilte diejenigen, die zu ihm kamen oder zu ihm gebracht wurden. Er heilte jedoch nicht alle Kranken seiner Zeit. Das bereits gegenwärtige Reich Gottes wird noch erwartet.

[Seite 56: letzte Zeile; Seite 57: 1-4]

Die Fleischwerdung Gottes in Christus bekräftigt, dass Gottes heilende Kraft uns nicht von dieser Welt oder vor allen materiellen und körperlichen Problemen erlöst, sondern inmitten dieser Welt und all ihrer Schmerzen, Gebrochenheit und Zertrennung geschieht, und dass Heilung die ganze menschliche Existenz umfasst.

[Seite 54: 19-23]

„ [...] Gottes Gaben der Heilung werden gelegentlich unmittelbar und rasch erfahren, doch in den meisten Fällen ist Heilung ein allmählicher Prozess, der Zeit braucht, um auf mehr als einer Ebene eine tief greifende Wiederherstellung zu bewirken.“14

[Seite 57: 25-40; Seite 58: 1]

„Heilung ist eine Wegstrecke hin zur Vollkommenheit der endgültigen Hoffnung, doch diese Vollkommenheit wird nicht immer in der Gegenwart vollständig verwirklicht (Römer 8,22).“18

Jesu Wirken als Heiler und Exorzist weist insbesondere hin auf die Vollendung seines Dienstes am Kreuz: Er kam, um Heil zu schenken und die Beziehung mit Gott zu heilen, was Paulus später als „Versöhnung“ bezeichnete (2. Korinther 5). Dies tat er durch Dienst und Opfer, indem er den von Jesaja (52,13-53,12) prophezeiten Dienst des „verwundeten Heilers“ erfüllte. Christi Tod am Kreuz ist somit sowohl Protest gegen alles Leiden (Markus 15,34) als auch Sieg über die Sünde und das Böse. Indem Gott Christus auferweckte, rechtfertigte Gott Jesu Dienst und gab ihm bleibende Bedeutung. Das Kreuz und die Auferstehung Christi bekräftigen, dass Gottes heilende Kraft nicht von der Realität des Schmerzes, der Gebrochenheit und des Sterbens losgelöst ist oder darüber steht, sondern bis in die Tiefe des Leidens der Menschen und der Schöpfung hineinreicht und in die äußerste Tiefe der Finsternis und Verzweiflung Licht und Hoffnung bringt.


14 Church of England (Hg.), A Time to Heal. A Report for the House of Bishops of the General Synod of the Church of England on the Healing Ministry, London 2000.

18 Gruppenbericht aus einer 2002 in Ghana durchgeführten Konsultation mit Pfingstlern, in: IRM 93 (2004), 371.

Anmerkungen

Kein Quellenverweis vorhanden; die Textübernahme wird leicht verschleiert..

Man beachte, dass die in der Quelle vorhandenen Literaturverweise ebenso entfernt wurden wie auch die in der Quelle die wörtlichen Übernahmen kennzeichnenden Anführungszeichen.

Sichter
(Hindemith), ArmDranBeinAb

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