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Jpm/Fragment 287 20

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
KnallErbse
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 287, Zeilen: 20-33
Quelle: Frohnhofen 1997
Seite(n): 15,18,19, Zeilen: -
Erlösung geschieht also für den Menschen dadurch, dass ihm am Beispiel Jesu Christi gezeigt wird, wie gottgewolltes heilvolles Leben in dieser Welt aussieht, wie es den Menschen in seinem Tod und sogar darüber hinaus trägt und sein ganzes Leben sinnvoll werden lässt. Erlösung im Sinne des christlichen Glaubens bedeutet nicht Aufgabe der Freiheit und entsprechende Unterordnung unter den Willen Gottes bzw. Jesu Christi; Erlösung im Sinne Jesu Christi meint gerade die Befreiung des Menschen von sich selbst, das Einswerden mit sich selbst, oder, um es mit heute üblichen Schlagworten zu sagen: authentische Selbstverwirklichung und Ganzheitlichkeit.56 Erste und grundlegende Bedeutung für das Erfahren von Erlösung im christlichen Verständnis ist die Erfahrung des unbedingten Angenommenseins durch Gott in Jesus Christus, das Hineingenommenwerden in die Liebe Gottes - durch den Glauben - die uns aufmerksam und sensibel macht für die Sünde der Welt.57

56 Vgl. Rahner, K.: Das christliche Verständnis der Erlösung, 1983; 236-250.

57 Vgl. Gutierrez, G.: Erlösung bedeutet, „die Fülle der Liebe zu erlangen, d.h. in den Liebesfluss hineingenommen zu werden, der die trinitarischen Personen miteinander eint. Der Weg, der zu Fülle führt, kann demnach kein anderer sein als die göttliche [Liebe selbst, als Teilhabe an dieser Liebe, als Annahme des Geschenks, mit dem Geist explizit oder implizit sagen zu können: „Abba, Vater“ (Gal 4,6). Denn Annahme ist das letzte Fundament aller Brüderlichkeit unter den Menschen. Sünde bedeutet dagegen Abweisung von Liebe, Gemeinschaft und Brüderlichkeit und steter Widerspruch gegen den eigentlichen Sinn der menschlichen Existenz.“ (Theologie der Befreiung, 1979; 183f.).]

[S. 15, Z. 15-24]

Nach dieser Darlegung geschieht also Erlösung für den Menschen dadurch, daß ihm in Jesus Christus gezeigt wird, wie gottgemäßes, heilvolles Leben in dieser Welt aussieht und daß dieses im Tod und darüberhinaus den Menschen trägt, ihn also das gesamte Geschehen seines Lebens und Sterbens als sinnvoll erscheinen läßt. Erlösung im Sinne des christlichen Glaubens bedeutet dann nicht die Aufgabe der Freiheit und eine entsprechende Unterordnung unter den Willen Gottes bzw. Jesu Christi; sondern Erlösung im Sinne Jesu Christi meint gerade die Befreiung des Menschen zu sich selbst, das Einswerden mit sich selbst, oder, um es mit heute üblichen Schlagworten zu sagen: Selbstverwirklichung und Ganzheitlichkeit.33

[S. 18, Z. 18-20]

Erste und grundlegende Bedingung für das Erfahren und Geschehenlassen von Erlösung im christlichen Verständnis ist die Erfahrung des unbedingten Angenommenseins durch Gott in Jesus Christus: der Glaube.

[S. 19, Z. 19-23]

Mit dem Ausdruck >Sünde< hingegen ist sehr viel Grundlegenderes, Wichtigeres gemeint. Dieser Ausdruck nämlich markiert die Tatsache, daß wir erst angesichts der erfahrenen Liebe Gottes, also im Glauben und durch den Glauben, unser individuelles wie kollektives Zurückbleiben hinter dieser Liebe in Vergangenheit und Gegenwart erkennen.


33 Vgl. dazu auch: K. RAHNER, Das christl. Verständnis der Erlösung, in: DERS., Schriften z. Theologie XV (1983) 236-250.

47 Vgl. dazu auch G. GUTIERREZ, für den Erlösung darin besteht, "die Fülle der Liebe zu erlangen, d.h. in den Liebesfluß hineingenommen zu werden, der die trinitarischen Personen miteinander eint. Der Weg, der zur Fülle führt, kann demnach kein anderer sein als die göttliche Liebe selbst, als Teilhabe an dieser Liebe, als Annahme des Geschenks, mit dem Geist explizit oder implizit sagen zu können: >Abba, Vater< (Gal 4,6). Denn Annahme ist das letzte Fundament aller Brüderlichkeit unter den Menschen. Sünde bedeutet dagegen Abweisung von Liebe, Gemeinschaft und Brüderlichkeit und steter Widerspruch gegen den eigentlichen Sinn der menschlichen Existenz" (Theologie der Befreiung (Anm. 28) 183f).

Anmerkungen

Keine Quellenangabe; die Übernahme erfolgt bis in die Fußnoten hinein.

Sichter
(KnallErbse), fret

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