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Jpm/Fragmente/Verwaist n

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Ein unfertiges Fragment

[1.] Jpm/Fragment 344 04 - Diskussion
Bearbeitet: 30. July 2012, 21:46 (Fret)
Erstellt: 24. July 2012, 22:48 WiseWoman
Fragment, Http://de.spiritualwiki.org/Wiki/TeresavonAvila, Jpm, SMWFragment, Schutzlevel, Unfertig, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
WiseWoman
Gesichtet
No.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 344, Zeilen: 03-15
Quelle: http://de.spiritualwiki.org/Wiki/TeresavonAvila
Seite(n): 1 (InternetQuelle), Zeilen: 3. Bullet unter "Zitate"
Ein Beispiel von innerer spiritueller Heilung im kontemplativen Gebet gibt uns Teresa von Avila in „Gedanken zum Hohelied“,171 in dem man im Innern der Seele eine so liebliche Sanftheit verspürt, dass man daran die Einwohnung des Herrn erkennt. [...] Ich nenne es Gebet der Ruhe, weil es den ganzen äußeren und inneren Menschen in Ruhe und stillen Frieden versenkt. Und er fühlt sich davon innerlich und äußerlich so ge-stärkt, als habe man ihm ein duftendes Öl ins innerste Mark gegossen. Es ist, als seien wir plötzlich an einen Ort versetzt, der allenthalben einen solchen Wohlgeruch ausströmt, dass dieser uns ganz durchdringt, ohne dass wir zu sagen vermögen, woher er kommt. So dringt bei diesem Ge-bet die Liebe Gottes lieblich in uns ein. Die Seele – möchte dann weder sprechen, noch etwas sehen, noch sich bewegen, damit die Liebe Gottes bei ihr bleibe, denn ganz deutlich spürt sie seine Gegenwart.

171 Teresa von Avila: Gedanken zum Hohenlied, Gedichte und kleinere Schriften Hrsg., übers. u. eingel. von Ulrich Dobhan u. Elisabeth Peeters, Freiburg 2004.

Man verspürt im Innern der Seele eine so liebliche Sanftheit, dass man daran die Einwohnung des Herrn erkennt. [...] Ich nenne es Gebet der Ruhe, weil es den ganzen äußeren und inneren Menschen in Ruhe und stillen Frieden versenkt. Und er fühlt sich davon innerlich  und äußerlich so gestärkt, als habe man ihm ein duftendes Öl ins innerste Mark gegossen. Es ist, als seien wir plötzlich an einen Ort versetzt, der allenthalben einen solchen Wohlgeruch ausströmt, dass dieser uns ganz durchdringt, ohne dass wir zu sagen vermögen, woher er kommt. So dringt bei diesem Gebet die Liebe Gottes lieblich in uns ein. Die Braut – die Seele – möchte dann weder sprechen, noch etwas sehen, noch sich bewegen, damit der Geliebte bei ihr bleibe, denn ganz deutlich spürt sie seine Gegenwart. Teresa von Ávila [BW 715] (1515-1582) spanische römisch-katholische Heilige, Karmelitin, Kirchenlehrerin, Gedanken über Das Hohelied
Anmerkungen

Zwar machen der Wechsel zum "Ich" und die poetische Sprache deutlich, dass hier nicht der Vf. spricht. Allerdings weisen drei Indizien auf die direkte Übernahme aus der Quelle hin:

  • Die Auslassung zu Beginn des Zitats findet sich an exakt derselbe Stelle wie in der Quelle.
  • Zum Schluss erfolgt eine Auslassung: "Die Braut - die Seele - möchte" wird zu "Die Seele - möchte". Letztere Fügung macht syntaktisch wenig Sinn.
  • Der angegebene Literaturverweis bietet den Text in komplett anderer Übersetzung. Der einfacheren Vergleichbarkeit halber ist der Text aus der Übersetzung von Dobhan/Peeters auf die Diskussionsseite kopiert.

Aus den genannten Gründen ist die direkte Übernahme aus der Quelle anzunehmen - und der Literaturverweis (dem zumal die Seitenzahl fehlt) dient damit nicht zuletzt der Verschleierung des wahren Ursprungsortes.

S. Diskussion!

Sichter
(WiseWoman), KnallErbse

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