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Jus/Befunde

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BefundeBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 18. Mai 2014) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig oder nahezu vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Das Ewing Sarkom
  • 1.1.2 Histogenese (S. 1): Seite 1
  • 1.1.3 Molekulargenetik (S. 2): Seite 2
  • 1.1.4 Morphologie (S. 2-3): Seite 2
  • 1.1.5 Epidemiologie (S. 3): Seite 3 – [vollständig]
  • 1.1.6 Therapie und Prognose (S. 4): Seite 4
  • 1.2 Die Anthrazykline
  • 1.2.1 Chemie und Wirkungsmechanismus (S. 5): Seite 5 – [vollständig]
  • 1.2.2 Nebenwirkungen (S. 6): Seite 6 – [vollständig]
  • 1.2.3 Indikationen (S. 6): Seite 6 – [vollständig]
  • 1.2.4 Resistenzmechanismen gegen Anthrazykline (S. 7): Seite 7 – [vollständig]
  • 2 Fragestellung und Zielsetzung (S. 8): Seite 8 – [nahezu vollständig]
  • 3 Material und Methoden
  • 3.2 Verwendete Zelllinien
  • 3.2.1 Charakteristika der Zelllinien (S. 16-18): Seiten 16, 17, 18 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3 Zellkulturpflege
  • 3.3.1 Auftauen der Zellen (S. 19): Seite 19 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.2 Einfrieren der Zellen (S. 19): Seite 19 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.3 Passagieren der Zellen (S. 19-20): Seite 19, 20 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.4 Vorbereiten der Platten (S. 20): Seite 20 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.3.5 Aussiedeln der Zellen auf 96-Well-Platten (S. 20-22): Seiten 20, 21, 22 – [vollständig]
  • 3.4 Versuchsaufbau
  • 3.4.1 Größe des Inkubationsansatzes (S. 22): Seite 22 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.4.2 Inkubation der Zellen mit den Zytostatika (S. 23-26): Seiten 23, 24, 25, 26 – [vollständig]
  • 3.4.3 MTT-Test zur Messung der Anzahl stoffwechselaktiver Zellen (S. 26): Seite 26 – [vollständig]
  • 3.5 Durchflusszytometrie zur Überprüfung der P-Glykoprotein Expression auf den verwendeten Zelllinien
  • 3.5.1 Das Durchflusszytometer (S. 27): Seite 27 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.5.2 Darstellung der Messergebnisse (S. 27): Seite 27 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 3.5.3 Analyse von Immunfluoreszenzmessungen (S. 28): Seite 28 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 4 Ergebnisse
  • 4.1 Langzeitinkubationen
  • 4.1.1 Cado ES–1 (S. 29-35): Seiten 29, 30
  • 4.4 Kurzexpositionen
  • 4.4.1 Cado ES-1 (S. 60-74): Seite 64
  • 4.5 P-Glykoproteinexpression auf den Zelllinien
  • 4.5.1 P-Glykoproteinexpression auf Cado ES-1 (S. 75): Seite 75 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 4.5.2 P-Glykoproteinexpression auf VH-64 (S. 76): Seite 76 – [vollständig]
  • 4.5.3 P-Glykoproteinexpression auf STA-ET-1 (S. 76): Seite 76 – [vollständig]
  • 4.5.4 P-Glykoproteinexpression auf STA-ET-2.1 (S. 77): Seite 77 – [vollständig (wörtlich!)]
  • 5 Diskussion
  • 5.1 Zusammenfassende Ergebnisse (S. 78): Seite 78
  • 5.2 Zur Methodik
  • 5.2.1 Zellkulturversuche (S. 78-79): Seiten 78, 79
  • 5.3 Einfluss der In-vitro-Stabilität der Anthrazykline auf die Zytotoxizität (S. 79-80): Seiten 79, 80 – [vollständig]
  • 5.4 Vergleichende Langzeitinkubationen der Anthrazykline Doxorubicin und Daunorubicin (S. 80-86): Seite 80
  • 5.5 Einfluss der Multidrug Resistance (MDR) auf die Überlebensrate der Zellen (S. 86): Seite 86 – [nahezu vollständig]
  • 6 Zusammenfassung (S. 92-93): Seiten 92, 93.

Die QuelleBearbeiten

Die 2004 publizierte Dissertation Schröder (2004) ist die Quelle sehr umfangreicher Übernahmen von Text, Literaturverweisen, Abbildungen und auch Messergebnissen. Dazu ist anzumerken:

  • Die Quelle ist im Literaturverzeichnis angegeben, auf sie wird aber in der Dissertation an keiner Stelle explizit verwiesen, auch ist aus dem Eintrag im Literaturverzeichnis nicht ohne weiteres ersichtlich, dass es sich bei Schröder (2004) um eine Dissertation handelt.
  • In der Dissertation werden an einigen Stellen "parallel durchgeführte Arbeiten" erwähnt, ohne dass angegeben wäre, welche Arbeiten gemeint sind und jeweils ohne jeglichen Hinweis, dass in einem Fall nicht nur die Entstehungszeit parallel ist, sondern wesentliche Teile der Arbeit selbst.
    • Es gibt eine Ausnahme: die Arbeit Griese (2003) wird zweimal im Text erwähnt.
    • Nolting (2005) dürfte neben Schröder (2004) eine weitere dieser "parallel durchgeführten" Arbeiten sein. Diese Arbeit ist in der untersuchten Arbeit nirgends erwähnt, weist allerdings auch keine nennenswerten Textparallelen zu Jus (2008) (oder auch Schröder (2004)) auf.
  • In der Quelle Schröder (2004) findet man auf Seite 117 folgende Ausführung:
    "Es wurden in einer weiteren parallel durchgeführten Doktorarbeit Versuche mit den freien Wirkstoffen Daunorubicin und Doxorubicin unter den gleichen Bedingungen, mit den gleichen Methoden und dem gleichen Versuchsaufbau durchgeführt. Eine genaue Abhandlung der Ergebnisse findet sich dort."
    Die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht veröffentlichte Doktorarbeit Jus (2008) wird dann aber nicht näher benannt. Einen äquivalenten Satz findet man in der hier untersuchten Arbeit Jus (2008) nicht.

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Fragment 008 01: Hier wird auf ein Kapitel verwiesen, das es in der untersuchten Arbeit gar nicht gibt. Der gleiche Verweis steht auch in der Quelle, dort gibt es das betreffende Kapitel allerdings. Insgesamt ein klares Indiz für eine Übernahme im Copy-Paste Stil. Den gleichen Schluss legt Fragment 086 01 nahe.
  • Fragment 075 01: Hier werden Messergebnisse aufgeführt, die auch schon in Schröder (2004) zu finden sind. Ähnlich in Fragment 076 01 und Fragment 077 01.
  • Fragment 023 01: Dieses Fragment illustriert, wie der Methodenteil der untersuchten Arbeit erstellt wurde. Er ist über weite Strecken identisch zur Quelle, mit geringen Anpassungen, die den unterschiedlichen verwendeten Wirkstoffen Rechnung tragen. Siehe auch: Fragment 022 01, Fragment 017 01

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Der Betreuer der untersuchten Arbeit Prof. Dr. Joachim Boos war auch der Betreuer der Quelle Schröder (2004), ihm hätten also die umfangreichen Textparallelen auffallen können, bzw. er hätte darauf drängen können, dass die Übereinstimmungen, die bei zwei so parallel angelegten Arbeiten auftreten können, transparent belegt werden. Auch unverständlich erscheint, dass in der untersuchten Arbeit nicht explizit Bezug genommen wird auf die Ergebnisse der Parallelarbeit Schröder (2004).
  • Das Kapitel "3.1. Materialien" (S. 9-15) enthält eine Auflistung der verwendeten Materialien und ist bis auf die unterschiedlichen Wirkstoffe identisch zum Kapitel "3.1. Materialien" (S. 31-37) in der Quelle. Die Seiten wurden nicht dokumentiert, da reine Materiallisten wohl mangels Schöpfungshöhe nicht plagiiert werden können.
  • Das Kapitel "4. Ergebnisse" (S. 29-77) enthält hauptsächlich Tabellen und Grafiken und nur wenig beschreibenden Text. Abgesehen von den Seiten 75, 76, 77, die identisch übernommen wurden, unterscheiden sich die Messergebnisse in der untersuchten Arbeit von denen der Quelle, und nur sehr kleinteilige Textfragmente sind in Jus (2008) und Schröder (2004) parallel. Diese kleinteiligen Textparallelen wurden in der Regel nicht dokumentiert.
  • Aus der Datierung der Ergebnistabellen im Anhang (z.B. S. I (Anhang)) kann man schließen, dass die Versuchsreihen im Jahr 2000 (August bis Oktober) durchgeführt wurden, also ca. acht Jahre vor der Publikation der Doktorarbeit.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 36 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 93 Seiten im Hauptteil. Auf 33 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 35.5% entspricht.
    Die 93 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 60
0%-50% Plagiatsanteil 7
50%-75% Plagiatsanteil 3
75%-100% Plagiatsanteil 23
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 22% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, )

Jus col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 18.05.2014.

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