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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Schröder 2004
Seite(n): 14, 15, 16, Zeilen: 14: 8ff; 15: 4ff; 16: 1ff
1.2.2 Nebenwirkungen

Die wichtigste unerwünschte Wirkung der Anthrazykline ist ihre Kardiotoxizität. Dosisabhängig kommt es zu einer Myokardschädigung, die mit einer Lipid-Peroxidation erklärt wird. Dabei auftretende reaktive Sauerstoffverbindungen sind zytotoxisch und führen zu einer Membranschädigung (34). Weitere allgemeine Nebenwirkungen der zytostatischen Therapie sind Übelkeit, Immunsuppression, Knochenmarksdepression, Diarrhoe, Erbrechen, Gastroenteritiden und Alopezie. Die Substanzen selbst wirken kanzerogen und mutagen. Die Ausscheidung erfolgt überwiegend auf biliärem Weg (34).

1.2.3 Indikationen

Zum ersten Mal wurde 1963 die zytostatische Aktivität von Daunorubicin gegen leukämische Zellen in Mailand und Paris untersucht. 1967 begann man mit präklinischen Versuchsreihen. Diese konnten die Wirksamkeit von Doxorubicin gegen zahlreiche solide Tumoren nachweisen. Zu dieser Zeit bestätigten schon vielversprechende klinische Studien die Wirksamkeit von Daunorubicin bei akuter myeloischer Leukämie (46, 52).

Heute sind die beiden Wirkstoffe für die folgenden Tumorentitäten zugelassen:

Daunorubicin: Remissionsinduktion bei akuten lymphoblastischen bzw. lymphatischen (ALL) und akuten myeloischen (AML) Leukämien im Kindes- und Erwachsenenalter.

Doxorubicin: Kleinzelliges Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, fortgeschrittenes Ovarialkarzinom, intravesikuläre Rezidivprophylaxe oberflächlicher Harnblasenkarzinome, neoadjuvante und adjuvante Therapie des Osteosarkoms, fortgeschrittenes Weichteilsarkom , Ewing-Sarkom, Hodgkin-Lymphom, hochmalignes Non-Hodgkin- Lymphom, fortgeschrittenes Multiples Myelom, fortgeschrittenes oder rezidiviertes Endometriumkarzinom, Wilms-Tumor, fortgeschrittenes papilläres/follikuläres Schilddrüsenkarzinom, fortgeschrittenes Neuroblastom und fortgeschrittenes Magenkarzinom.


(34) Mutschler E 10.4 Zytostatisch wirksame Antibiotika Arzneimittelwirkungen Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie, 6. Auflage 1991 Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft: 674-676

(46) Sikora K, Advani S, Koroltchouk V, Magrath I, Levy L, Pinedo H, Schwartsmann G, Tattersall M, Yan S Essential Drugs for Cancer Therapy: A World Health Organization Consultation Annals of Oncology 10: 385-390, 1999

(52) Wagner A., Hempel G, Gumbinger HG, Jürgens H, Boos J Pharmacokinetics of Anticancer Drugs in Vitro Drug Resistance in Leukaemia and Lymphoma III: 397-406 Edited by Kaspers et al Kluwer Academic/Plenum Publishers, New York 1999

1.2.2. Nebenwirkungen

Eine für Zytostatika mit Anthrachinon-Struktur charakteristische unerwünschte Nebenwirkung ist ihre Kardiotoxizität.

Bei Langzeitbehandlung kommt es zu einer Myokardschädigung, die mit einer Lipid- Peroxidation erklärt wird. Dabei auftretende reaktive Sauerstoffverbindungen sind zytotoxisch und führen zu einer Membranschädigung.

[Seite 15]

[...] (56).

Weitere Nebenwirkungen der Anthrazykline sind Knochenmarksdepression, Immunsuppression, Diarrhoe, Übelkeit, Erbrechen, Gastroenteritiden und Alopezie.

Die Substanzen selbst wirken kanzerogen und mutagen. [...]

Die Ausscheidung erfolgt überwiegend auf biliärem Weg.

[...] (56)

1.2.3. Indikationen

Zum ersten Mal wurde 1963 die zytostatische Aktivität von Daunomycin (=Daunorubicin) gegen leukämische Zellen in Mailand und Paris ausgetestet.

1967 begann man mit präklinischen Versuchsreihen. Diese konnten die Wirksamkeit von Adriamycin (=Doxorubicin) gegen zahlreiche solide Tumoren nachweisen.

Zu dieser Zeit bestätigten schon vielversprechende klinische Studien die Wirksamkeit von Daunorubicin bei akuter myeloischer Leukämie (55).

Heute sind die beiden Wirkstoffe für die folgenden Tumorentitäten zugelassen:

Daunoblastin® (Daunorubicin): Remissionsinduktion bei akuten lymphoblastischen bzw. lymphatischen (ALL) und akuten myeloischen (AML) Leukämien im Kindes- und Erwachsenenalter.

Adriblastin® (Doxorubicin): Kleinzelliges Bronchialkarzinom, Mammakarzinom, fortgeschrittenes Ovarialkarzinom, intravesikuläre Rezidivprophylaxe oberflächlicher Harnblasenkarzinome, neoadjuvante und adjuvante Therapie des Osteosarkoms, fortgeschrittenes Weichteilsarkom des Erwachsenen, Ewing-Sarkom, Frühstadium des

[Seite 16]

Hodgkin-Lymphoms, fortgeschrittenes Hodgkin-Lymphom, hochmalignes Non- Hodgkin-Lymphom, Remissionsinduktion bei akuter lymphatischer oder myeloischer Leukämie, fortgeschrittenes Multiples Myelom, fortgeschrittenes oder rezidiviertes Endometriumkarzinom, Wilms-Tumor, fortgeschrittenes papilläres/follikuläres Schilddrüsenkarzinom, fortgeschrittenes Neuroblastom und fortgeschrittenes Magenkarzinom.


(55) Muggia FM Liposomal encapsulated anthracyclines: New therapeutic horizons Evolving Therapies Vol. 3, Nr. 2: 156-162, 2001

(56) Mutschler E 10.4 Zytostatisch wirksame Antibiotika Arzneimittelwirkungen Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie, 6. Auflage 1991 Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft: 674-76

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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