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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-18, 21-26
Quelle: Schröder 2004
Seite(n): 29, 30, Zeilen: 29: 1ff; 30: 1ff
2 Fragestellung und Zielsetzung

Mit alleiniger Lokaltherapie liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei Patienten mit Ewingtumoren unter 10%, da rasch Metastasen auftreten. Die Prognose der lokalisierten Erkrankungen konnte durch die Einführung der systemischen Polychemotherapie auf 50-75% angehoben werden (29). Beim Einsatz der Chemotherapie als Kombinationstherapie für das Ewing-Sarkom spielen die Anthrazykline neben den alkylierenden Substanzen eine übergeordnete Rolle (siehe 1.1.8. und 1.2.).

Die WHO hat im Rahmen des NCP (National Cancer Programme) Richtlinien zur Prävention, zu Vorsorgeuntersuchungen, zu Screeningprogrammen und zur optimalen Behandlung von malignen Erkrankungen erarbeitet. Ein wichtiges Kriterium war dabei die Beurteilung des Ansprechens auf die Chemotherapie. Die Familie der Ewingtumoren fällt wie oben bereits erwähnt unter diejenigen Entitäten, die beim Einsatz adjuvanter und neoadjauvanter Chemotherapie durch eine verlängerte durchschnittliche Überlebenszeit charakterisiert sind, wenn die Behandlung frühzeitig erfolgt (46).

Trotz dieser Erkenntnisse und der klinischen Erfahrungen werden weder im Screening- Programm des NCI (National Cancer Institute) noch von der pharmazeutischen Industrie neu entwickelte Substanzen systematisch auf ihre Wirksamkeit beim Ewing-Sarkom in präklinischen In-vitro-Versuchen getestet. [...]

Ziel war hier die systematische In-vitro-Beurteilung der Wirksamkeit der bewährten Anthrazykline Daunorubicin und Doxorubicin an 4 verschiedenen Ewing-Sarkom- Zelllinien.

Für das In-vitro-Modell wurden Zelllinien gewählt, die sich bezüglich ihres biologischen Wachstumsverhaltens, ihrer Empfindlichkeit auf verschiedene Einflüsse und der Resistenz gegenüber den Zytostatika unterschieden.


(29) Langer T, Stöhr W, Bielack S, Paulussen M, Treuner J, Beck JD for the German Late Effects Working Group in the German Society of Pediatric Oncology and Hematology (GPOH) Late Effects Surveillance System for Sarcoma Patients Pediatr Blood Cancer 42: 373-379, 2004

(46) Sikora K, Advani S, Koroltchouk V, Magrath I, Levy L, Pinedo H, Schwartsmann G, Tattersall M, Yan S Essential Drugs for Cancer Therapy: A World Health Organization Consultation Annals of Oncology 10: 385-390, 1999

2. Fragestellung und Zielsetzung

Mit alleiniger Lokaltherapie liegt die 5-Jahres-Überlebensrate bei Patienten mit Ewingtumoren unter 10%, da rasch Metastasen auftreten. Die Prognose der lokalisierten Erkrankungen konnte durch die Einführung der systemischen Polychemotherapie auf 50-65% angehoben werden (63).

Beim Einsatz der Chemotherapie als Kombinationstherapie für das Ewing-Sarkom spielen die Anthrazykline neben den alkylierenden Substanzen eine übergeordnete Rolle (siehe 1.1.8. und 1.2.).

[...]

Die WHO hat im Rahmen des NCP (National Cancer Programme) Richtlinien zur Prävention, zu Vorsorgeuntersuchungen, zu Screeningprogrammen und zur optimalen Behandlung von malignen Erkrankungen erarbeitet.

Dabei hat sie onkologische Erkrankungen gemäß ihres Ansprechen auf Chemotherapie beurteilt.

Die Familie der Ewingtumoren fällt dabei unter diejenigen Entitäten, die beim Einsatz adjuvanter Chemotherapie durch eine verlängerte durchschnittliche Überlebenszeit charakterisiert ist, wenn die Behandlung frühzeitig erfolgt (75).

Trotz dieser Charakterisierung und der klinischen Erfahrungen werden weder im Screening-Programm des NCI (National Cancer Institute), noch von der

[Seite 30]

pharmazeutischen Industrie systematisch neu entwickelte Substanzen auf ihre Wirksamkeit beim Ewing-Sarkom in präklinischen In-vitro-Versuchen getestet.

Ziel war hier die systematische In-vitro-Beurteilung der Wirksamkeit der liposomalen Anthrazykline Daunoxome® und Caelyx® an 4 verschiedenen Ewing-Sarkom-Zelllinien. Für das In-vitro-Modell wurden Zelllinien gewählt, die sich bezüglich ihres biologischen Wachstumsverhaltens, ihrer Empfindlichkeit auf verschiedene Einflüsse und der Resistenz gegenüber den Zytostatika unterschieden.


(63) Paulssen M, Ahrens S, Braun-Munziger G, Craft AW, Dockhorn Dworniczak B, Dörffel W, Dunst,J, Fröhlich B, Göbel U, Häussler M, Klingebiel T, Koscielniak E, Mittler U, Rübe C, Winkelmann W, Voûte PA, Zoubek A, Jürgens H EICESS 92 (European Intergroup Cooperative Ewing’s Sarcoma Study) – Erste Ergebnisse Klin. Pädiatr. 211:276-83, 1999

(75) Sikora K, Advani S, Koroltchouk V, Magrath I, Levy L, Pinedo H, Schwartsmann G, Tattersall M, Yan S Essential drugs for cancer therapy: A World Health Organization consultation Annals of Oncology 10:385-90, 1999

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Im wesentlichen sind die Zielsetzungen der Arbeit identisch mit dem einen Unterschied, dass bei Jus (2008) "Daunorubicin und Doxorubicin" untersucht werden und in der Quelle die liposomal verkapselten Versionen derselben Wirkstoffe: "Daunoxome® und Caelyx®".

Man beachte, dass es in der untersuchten Arbeit keinen Abschnitt 1.1.8. gibt und hier wohl eine Übernahme im copy-paste-Stil vorliegt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

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