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Diagnostik und Therapie der Transplantatqualität

von Dr. Katja Kotsch

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Kk/Fragment 009 10 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-11-04 10:33:18 Singulus
Fragment, Gesichtet, Kk, Pratschke 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 10-21
Quelle: Pratschke 2003
Seite(n): 4, Zeilen: 9ff
So konnten Abstoßungsreaktionen nur dann beobachtet werden, wenn Organe zwischen genetisch verschiedenen Individuen transplantiert wurden (ANDERSON et al. 1954). Hingegen wurden auto- und isogene Transplantationen nicht mit einer Entzündungsreaktion beantwortet und führten zur Organakzeptanz. Es konnte gezeigt werden, dass das Auftreten von Interaktionen zwischen Empfängerorganismus und Spenderorgan vor allem auf eine genetische Differenz und die damit verbundenen unterschiedlichen zellulären Oberflächenantigene zurückzuführen ist und somit entscheidend vom Grad der genetischen Verwandtschaft zwischen Empfänger und Spender abhängt (GORER 1938).

Die akute immunologische Reaktion auf Fremdgewebe, allogen oder xenogen, stützt sich hauptsächlich auf ein T-zellvermitteltes Geschehen (akute, zelluläre Rejektion), welches meist innerhalb von Tagen bis mehreren Wochen nach Transplantation auftritt.

Schon frühzeitig wurde beobachtet, dass Abstossungsreaktionen nur auftraten, wenn Organe zwischen genetisch verschiedenen Individuen transplantiert wurden (14). Auto- und isogene Transplantationen wurden nicht mit einer Entzündungsreaktion beantwortet und führten zur Organakzeptanz. Untersuchungen von GORER und SNELL demonstrierten, dass das Auftreten von Interaktionen zwischen Empfängerorganismus und Spenderorgan vor allem auf eine genetische Differenz und die damit verbundenen unterschiedlichen zellulären Oberflächenantigene zurückzuführen ist und somit entscheidend vom Grad der genetischen Verwandtschaft zwischen Empfänger und Spender abhängt (15).

Die immunologische Reaktion auf Fremdgewebe, allogen oder xenogen, stützt sich hauptsächlich auf ein zellvermitteltes Geschehen.


14. Anderson DC, Billingham RE, Lampin GH, Medawar PB. The use of skin grafting to distinguish between monozygotic and dizygotic twins in cattle. Heredity 1951; 5: 379.

15. Gorer PA. The antigenic basis of tumour transplantation. J Path Bacteriol 1938; 47: 231.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[2.] Kk/Fragment 009 25 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2014-11-04 18:28:14 Singulus
Fragment, Gesichtet, Kk, Pratschke 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 25-34
Quelle: Pratschke 2003
Seite(n): 5, Zeilen: 19ff
Als Initiatoren der Immunantwort gelten, neben MHC Klasse ll-tragenden Endothelzellen (AUSTYN & LARSEN 1992), vor allem die Dendritischen Zellen. Diese sind in der Lage, Kofaktoren zu sezernieren und tragen somit zur Aktivierung von alloreaktiven Lymphozyten und somit entscheidend zur Initialisierung der Abstoßungsreaktion bei (HUGHES et al. 1990). Ist die initiale Fremderkennung des transplantierten Organs erfolgt, schließt sich ein durch gegenseitige Aktivierung gekennzeichneter Circulus vitiosus an, der letztendlich zu einer Transplantatzerstörung führt. Durch die Antigenspezifische [sic] Aktivierung erfolgt die Sekretion von verschiedenen Zytokinen und Chemokinen durch einzelne Lymphozytensubpopulationen. Als Initiator der Immunantwort gelten, neben MHC II-tragenden Endothelzellen (18), vor allem die im Interstitium verbliebenen dendritischen Zellen. Neben „Passengerlymphozyten“ sind humane Endothelzellen zur Sekretion von Kofaktoren und zur Aktivierung von alloreaktiven Lymphozyten in der Lage und tragen somit entscheidend zur Initialisierung der Abstossungsreaktion bei (19). Ist die initiale Fremderkennung des transplantierten Organs erfolgt, schließt sich ein durch gegenseitige Aktivierung gekennzeichneter Circulus vitiosus an, der letztendlich in der Transplantatzerstörung endet.

Nach Aktivierung durch ein spezifisches Antigen erfolgt bei initial aktivierten Lymphozyten die Sekretion von verschiedenen Zytokinen und Interleukinen.


18. Austyn JM, Larsen CP. Antigen uptake and presentation by dendritic leukocytes. Seminar Immunol 1992; 4: 571.

19. Hughes CC, Savage Co, Poper JS. The endothelial cell as a regulator of Tcell function. Imm Rev 1990; 117: 85.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Kk/Fragment 010 01

Sichter
(Hindemith) Singulus


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Singulus, Zeitstempel: 20141104182852

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