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Epidemiologische und kernspintomographische Verlaufskontrolle 10 Jahre nach vermutlich falscher Diagnose Brustkrebs

von Dr. Katja Marion Langerbein

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[1.] Kml/Fragment 004 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-12 19:00:53 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 129, Zeilen: l. Spalte: 1ff
2 Einleitung

Nach der Niederlassung eines Pathologen (Prof. Dr. Kemnitz) 1993 in Essen fiel erstmals im Mai 1994 die starke Häufung an Frühstadien des Mammakarzinoms in Essen auf. Die erhöhte Brustkrebsrate führte im Januar 1996 zu dem Verdacht, dass möglicherweise falsche Diagnosen gestellt wurden. 1996 verlangte ein Essener Gynäkologe die Herausgabe einiger Gewebeproben seiner Patientinnen zur pathologischen Zweitbegutachtung. In einigen Fällen kam der Zweitgutachter zu einem anderen Ergebnis. Im Februar 1996 ließ der Gynäkologe von einigen Gewebeproben und Blutproben seiner Patientinnen in einem Institut für Rechtsmedizin eine DNA-Analyse erstellen mit dem Resultat, dass die Mehrzahl der Gewebeproben nicht von den auf den pathologischen Präparaten angegebenen Spenderinnen stammte. Es entstand der dringende Verdacht, dass der Pathologe aus Essen falsche Diagnosen gestellt hatte.

Nach der Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung und nach dem ihm das Amtsgericht Essen Ende Mai 1997 bestimmte Untersuchungstätigkeiten untersagt hatte, setzte der Pathologe im Juni 1997 sein Labor in Brand und starb dabei. In dem Feuer verbrannte auch die Mehrzahl der archivierten Gewebeproben, mit denen die Frauen ihre Vermutungen hätten beweisen können, dass viele Brustkrebsdiagnosen falsch waren. Diese Nachuntersuchungen hätten für den Einzelfall die größte Beweiskraft geliefert [Deutsche Gesellschaft für Senologie, 2000]. Hieraus ergab sich für die betroffenen Frauen eine Beweisnot, die sich auch nach Vervollständigung aller verfügbaren Krankenunterlagen nicht beheben ließ.

Wie viele Frauen betroffen waren, wird sich vermutlich niemals klären lassen. Schätzungen gehen von ca. 300 betroffenen Frauen aus. Diese Zahl konnte bisher jedoch nicht bewiesen werden.


8. Deutsche Gesellschaft für Senologie, Der Vorstand, (2000): Zusammenfassende Stellungnahme zu den von der Interessengemeinschaft „Diagnose Brustkrebs“ angeforderten Gutachten. Marburg, 1-8.

Einleitung

Nach der Niederlassung eines Pathologen (Prof. Dr. Kemnitz) 1993 in Essen fiel erstmals im Mai 1994 die starke Häufung an Frühstadien des Mammakarzinoms in Essen auf. Die erhöhte Brustkrebsrate führte im Januar 1996 zu dem Verdacht, dass möglicherweise falsche Diagnosen gestellt wurden. 1996 verlangte ein Essener Gynäkologe die Herausgabe einiger Gewebeproben seiner Patientinnen zur pathologischen Zweitbegutachtung. In einigen Fällen kam der Zweitgutachter zu einem anderen Ergebnis. Im Februar 1996 ließ der Gynäkologe von einigen Gewebeproben und Blutproben seiner Patientinnen in einem Institut für Rechtsmedizin eine DNA-Analyse erstellen mit dem Resultat, dass die Mehrzahl der Gewebeproben nicht von den auf den pathologischen Präparaten angegebenen Spenderinnen stammte. Es entstand der dringende Verdacht, dass der Pathologe aus Essen falsche Diagnosen gestellt hatte.

Nach der Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung und nach dem ihm das Amtsgericht Essen Ende Mai 1997 bestimmte Untersuchungstätigkeiten untersagt hatte, setzte der Pathologe im Juni 1997 sein Labor in Brand und starb dabei. In dem Feuer verbrannte auch die Mehrzahl der archivierten Gewebeproben, mit denen die Frauen ihre Vermutungen hätten beweisen können, dass viele Brustkrebsdiagnosen falsch waren. Diese Nachuntersuchungen hätten für den Einzelfall die größte Beweiskraft geliefert [1]. Hieraus ergab sich für die betroffenen Frauen eine Beweisnot, die sich auch nach Vervollständigung aller verfügbaren Krankenunterlagen nicht beheben ließ.

Wie viele Frauen betroffen waren, wird sich vermutlich niemals klären lassen. Schätzungen gehen von ca. 300 betroffenen Frauen aus. Diese Zahl konnte bisher jedoch nicht bewiesen werden.


1 Deutsche Gesellschaft für Senologie – Der Vorstand. Zusammenfassende Stellungnahme zu den von der Interessengemeinschaft „Diagnose Brustkrebs“ angeforderten Gutachten. Marburg 4.1.2000; 1–8

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20170912190256

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