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Epidemiologische und kernspintomographische Verlaufskontrolle 10 Jahre nach vermutlich falscher Diagnose Brustkrebs

von Dr. Katja Marion Langerbein

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[1.] Kml/Fragment 030 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2017-09-12 20:13:43 Hindemith
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 130, Zeilen: l. Spalte: 13ff
3.4 Statistische Auswertung

Die Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Frauen wurde mit der stadienspezifischen Überlebenswahrscheinlichkeit aus den Angaben des Tumorregisters München verglichen [Sauer, H., 2005, Hölzl, D. et al., 1996]. Dabei wurde zunächst bei den 222 kontaktierten Frauen eine der Feldstudie des Tumorzentrums München entsprechende Verteilung der Tumorstadien angenommen und das erwartete Gesamtüberleben in dieser Gruppe berechnet [Sauer, H., 2005]. Um der festgestellten Häufung von niedrigen Tumorstadien Rechnung zu tragen, wurden zwei Szenarien mit einem hohen Anteil an niedrigen Tumorstadien (pT1: 55%; pT1: 66%) simuliert. Das erwartete Überleben wurde mit dem beobachteten 10- Jahres-Gesamtüberleben verglichen.

Hinsichtlich der im Verlauf aufgetretenen lokalen Tumormanifestationen wurde in Hinblick auf die bereits erfolgten Brustkrebsdiagnosen und für die epidemiologische Analyse angenommen, dass es sich in allen Fällen um Tumorrezidive handelte. Ebenso wurden Metastasen, die im Verlauf aufgetreten waren, auf die primäre Brustkrebsdiagnose zurückgeführt.

Für die 222 kontaktierten Frauen wurden die maximale und die beobachtete Anzahl von Tumorprogressionen mit der erwarteten Anzahl an Progressionen nach den Daten des Tumorzentrums München verglichen [Hölzl, D. et al., 1996]. Die beobachtete Zahl der Progressionen setzt sich zusammen aus den an Brustkrebs Verstorbenen und den bekannten Rezidiven. Die maximale Anzahl von Progressionen beinhaltet zusätzlich die 51 Patientinnen, von denen keine Informationen vorliegen. Die Datenanalyse erfolgte mit dem Statistikprogramm SPSS® 12.01 für Windows und mit Microsoft ® Excel 2000 (Microsoft Corporation, WA, USA).


23. Hölzl, D., Klamert, A., Schmidt, M. (1996): Krebs: Häufigkeiten, Befunde und Behandlungsergebnisse. München: Zuckerschwertverlag.

49. Sauer, H. (2005): Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt: Verlag München.

Statistische Auswertung

Die Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Frauen wurde mit der stadienspezifischen Überlebenswahrscheinlichkeit aus den Angaben des Tumorregisters München verglichen [7, 8]. Dabei wurde zunächst bei den 222 kontaktierten Frauen eine der Feldstudie des Tumorzentrums München entsprechende Verteilung der Tumorstadien angenommen und das erwartete Gesamtüberleben in dieser Gruppe berechnet [7]. Um der festgestellten Häufung von niedrigen Tumorstadien Rechnung zu tragen, wurden zwei Szenarien mit einem hohem Anteil an niedrigen Tumorstadien (pT1: 55%; pT1: 66%) simuliert. Das erwartete Überleben wurde mit dem beobachteten 10-Jahres-Gesamtüberleben verglichen.

Hinsichtlich der im Verlauf aufgetretenen lokalen Tumormanifestationen wurde in Hinblick auf die bereits erfolgten Brustkrebsdiagnosen und für die epidemiologische Analyse angenommen, dass es sich in allen Fällen um Tumorrezidive handelte. Ebenso wurden Metastasen, die im Verlauf aufgetretenen waren, auf die primäre Brustkrebsdiagnose zurückgeführt.

Für die 222 kontaktierten Frauen wurden die maximale und die beobachtete Anzahl von Tumorprogressionen mit der erwarteten Anzahl an Progressionen nach den Daten des Tumorzentrums München verglichen [8]. Die beobachtete Zahl der Progressionen setzt sich zusammen aus den an Brustkrebs Verstorbenen und den bekannten Rezidiven. Die maximale Anzahl von Progressionen beinhaltet zusätzlich die 51 Patientinnen, von denen keine Informationen vorliegen. Die Datenanalyse erfolgte mit dem Statistikprogramm SPSS® 12.01 for Windows und mit Microsoft® Excel 2000 (Microsoft Corporation, WA, USA).


7 MANUAL. Tumorzentrum München. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage, 2005. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt, München

8 Hölzl D, Klamert A, Schmidt M. Krebs: Häufigkeiten, Befunde und Behandlungsergebnisse. In: Hölzl D, Klamert A, Schmidt M. Zuckerschwertverlag, München 1996

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hindemith, Zeitstempel: 20170912201942

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