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KapitelübersichtBearbeiten

  • Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Als betroffen festgestellt wurden bisher (Stand: 7. Oktober 2017) folgende Kapitel, die sich teilweise als vollständig übernommen erwiesen haben – siehe Klammervermerke:
  • 2 EINLEITUNG (S. 4-5): Seiten 4, 5 – [vollständig (wörtlich)]
  • 3 MATERIAL UND METHODEN
  • 3.1 Patientinnen (S. 6-7): Seite 6
  • 3.2 Die Magnetresonanztomographie (MRT)
  • 3.2.1 Technische Grundlagen der MRT (S. 7-8): Seite 8
  • 3.2.2 Aufbau des Magnetresonanztomographen (S. 9-10): Seiten 9, 10 – [vollständig (wörtlich) (Text)]
  • 3.4 Statistische Auswertung (S. 30): Seite 30 – [vollständig (wörtlich)]
  • 4 ERGEBNISSE
  • 4.1 Auswertung der Fragebögen (S. 31-40): Seiten 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40 – [vollständig (wörtlich)]
  • 4.2 Mortalität und Progressionen (S. 41-44): Seiten 41, 42, 43, 44 – [vollständig (wörtlich)]
  • 4.3 Auswertung der MR-Mammographien (S. 45-51): Seite 45
  • 5 DISKUSSION (S. 52-59): Seiten 52, 53, 54, 55, 58, 59 – [alle betr. Seiten wörtlich]
  • 6 ZUSAMMENFASSUNG (S. 60): Seite 60 – [vollständig (wörtlich)].

Herausragende FundstellenBearbeiten

  • Die Seiten 30 bis 45 sind am Stück aus Hauth et al. (2006) wörtlich übernommen. Die Übernahme umfasst damit die ersten zwei (von drei) Kapitel des Ergebnisteils 4.
  • Einen Übernahmecharakter haben auch ca. 2/3 der Seiten des Diskussionsteils 5.
  • Fragment 060 01: Die Zusammenfassung der untersuchten Arbeit ist in seiner Gesamtheit ebenfalls aus Hauth et al. (2006) übernommen.

Herausragende QuellenBearbeiten

  • Hauth et al. (2006) ist die Quelle sehr weitläufiger, zumeist wörtlicher Übernahmen, die auch Literaturverweise und Ergebnisdaten umfassen. Sie wird in der untersuchten Arbeit nirgends erwähnt.

Andere BeobachtungenBearbeiten

  • Bei sämtlichen bisher dokumentierten Fragmenten handelt es sich um wörtliche Übernahmen (Kategorie Komplettplagiat).
  • PD Dr. Elke Hauth, die Erstautorin der Quelle Hauth et al. (2006) war zugleich die Betreuerin der untersuchten Arbeit. Ihr hätten die seitenlangen Textparallelen und identischen Ergebnisdaten somit durchaus auffallen können.
  • In der Danksagung (S. 73) heißt es u.a.:
    "Frau PD Dr. med. Elke Hauth danke ich für die kompetente Betreuung meiner Arbeit und dafür, dass sie auch nach einigen Monaten Pause den roten Faden wieder gefunden hat. Ausdrücklicher Dank gilt ihr auch dafür, dass ich mit meinen Fragen nie alleine gelassen worden bin."
  • Die zum Zeitpunkt der Einreichung der untersuchten Dissertation gültige Promotionsordnung für die Medizinische Fakultät der Universität Essen vom 25. März 1991 (PDF) enthält u.a. folgende Aussagen und Bestimmungen:
  • § 2 Voraussetzungen zur Verleihung der Doktorgrade
    „(1) Der Grad eines Dr. med., Dr. med. dent. und Dr. rer. medic. wird in einem Promotionsverfahren aufgrund einer wissenschaftlich beachtlichen schriftlichen Arbeit (Dissertation) und einer mündlichen Prüfung verliehen. Durch die Promotion wird die Befähigung zu selbständiger wissenschaftlicher Arbeit bestätigt.“
  • § 6 Zulassungsverfahren
    „(2) Dem Antrag [auf Zulassung zum Promotionsverfahren] sind beizufügen: [...]
    5. die schriftliche Erklärung des Kandidaten, daß er die Dissertation selbständig verfaßt und welcher Hilfsmittel er sich bedient hat,“
  • § 7 Dissertation
    „(1) Die Dissertation ist die schriftliche Darstellung einer selbständigen wissenschaftlich beachtlichen Arbeit. Sie muß einen Beitrag zur Erweiterung des derzeitigen Standes der medizinischen Wissenschaft leisten.“
  • § 14 Einstellung des Verfahrens und Aberkennung des Doktorgrades
    „(2) Der Doktorgrad kann entzogen werden, wenn sich nachträglich herausstellt, daß er durch Täuschung erworben worden ist, oder wenn wesentliche Voraussetzungen für die Verleihung irrigerweise als gegeben angenommen worden sind.“

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 29 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 57 Seiten im Hauptteil. Auf 29 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 50.9% entspricht.
    Die 57 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 28
0%-50% Plagiatsanteil 3
50%-75% Plagiatsanteil 0
75%-100% Plagiatsanteil 26
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 37% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, )

Kml col

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.


Anmerkung: Die Grafik repräsentiert den Analysestand vom 7. Oktober 2017.

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