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29 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Kml/Fragment 060 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 21:22 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 21:57 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 60, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 128, Zeilen: l. Spalte: 1ff
6 Zusammenfassung

Ziel: Durch einen Pathologen in Essen wurden in der Zeit von 1993 bis 1996 vermutlich falsche Brustkrebsdiagnosen gestellt. In einer Verlaufskontrolle nach 10 Jahren wurde untersucht, wie viele Frauen an einem Tumorrezidiv und/oder Metastasen erkrankt oder an Brustkrebs verstorben sind.

Material und Methoden: 222 von geschätzten 300 betroffenen Frauen wurden schriftlich kontaktiert. Neben einer persönlichen Befragung zur Krankengeschichte und aktuellen Beschwerden wurde jeder Frau eine MR-Mammographie angeboten. Der Verlauf konnte bei 71/222 [sic] (77%) der Frauen dokumentiert werden. Bei 114/171 (66,6%) der Frauen erfolgte eine MR-Mammographie.

Ergebnisse: 7/171 (4,1%) Frauen waren verstorben, davon zwei an den Folgen eines Mammakarzinoms. 164/171 (96%) Frauen lebten zum Zeitpunkt der Verlaufskontrolle. Bei 7/164 (4,3%) Frauen waren Tumorrezidive bzw. Metastasen aufgetreten. 154/164 (94%) Frauen nahmen an der Verlaufskontrolle teil. Rehabilitationsmaßnahmen waren bei 108/154 (70,1%) Frauen erforderlich. Berufliche und private Folgen traten bei 47/154 (30,5%) Frauen auf. Aktuelle Beschwerden lagen bei 111/154 (72%) Frauen vor. Bei einer Patientin wurde durch die MR-Mammographie ein kontralaterales Mammkarzinom [sic] diagnostiziert.

Unter Berücksichtigung der Tumorstadien war das beobachtete Überleben höher, als erwartet. Die Anzahl an Tumorrezidiven bzw. Metastasen war geringer als erwartet.

Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der Verlaufskontrolle zeigen, dass nach 10 Jahren mehr Frauen überlebt haben, als erwartet und dass die Anzahl an Tumorrezidiven bzw. Metastasen geringer war, als erwartet. Dies sind Hinweise dafür, dass nicht alle Frauen an einem Mammakarzinom erkrankt waren.

Zusammenfassung

Ziel: Durch einen Pathologen in Essen wurden 1993–1996 vermutlich falsche Brustkrebsdiagnosen gestellt. In einer Verlaufskontrolle nach 10 Jahren wurde untersucht, wie viele Frauen an einem Tumorrezidiv und/oder Metastasen erkrankt oder an Brustkrebs verstorben sind. Material und Methoden: 222 von geschätzten 300 betroffenen Frauen wurden schriftlich kontaktiert. Neben einer persönlichen Befragung zur Krankengeschichte und aktuellen Beschwerden wurde jeder Frau eine MR-Mammographie angeboten. Der Verlauf konnte bei 171/222 (77%) Frauen dokumentiert werden. Bei 114/171 (66,6 %) Frauen erfolgte eine MR-Mammographie. Ergebnisse: 7/171 (4,1%) Frauen waren verstorben, davon zwei an den Folgen eines Mammakarzinoms. 164/171 (96%) Frauen lebten zum Zeitpunkt der Verlaufskontrolle. Bei 7/164 (4,3 %) Frauen waren Tumorrezidive bzw. Metastasen aufgetreten. 154/164 (94%) Frauen nahmen an der Verlaufskontrolle teil. Rehabilitationsmaßnahmen waren bei 108/154 (70,1%) Frauen erforderlich. Berufliche und private Folgen traten bei 47/154 (30,5 %) Frauen auf. Aktuelle Beschwerden lagen bei 111/154 (72%) Frauen vor. Bei einer Patientin wurde durch die MR-Mammographie ein kontralaterales Mammakarzinom diagnostiziert. Unter Berücksichtigung der Tumorstadien war das beobachtete Überleben höher als erwartet. Die Anzahl an Tumorrezidiven bzw. Metastasen war geringer als erwartet. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der Verlaufskontrolle zeigen, dass nach 10 Jahren mehr Frauen überlebt haben als erwartet und dass die Anzahl an Tumorrezidiven bzw. Metastasen geringer war als erwartet. Dies sind Hinweise dafür, dass nicht alle Frauen an einem Mammakarzinom erkrankt waren.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[2.] Kml/Fragment 055 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 21:19 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 21:19 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1-12
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 134, Zeilen: r. Spalte: 40ff
[Dabei wäre eine interdisziplinäre] ärztliche Betreuung unter Einschluss anderer Berufsgruppen wie z.B. Psychoonkologen und Physiotherapeuten wünschenswert.

Die MR-Mammographie stellt heute eine anerkannte Indikation bei der Differenzierung zwischen Narbengewebe und Rezidiv in der behandelten Brust dar, wenn mittels der Mammographie und/oder Sonographie keine eindeutige Diagnose gestellt werden kann [Kreienberg, R. et al., 2004, Heywang-Köbrunner, SH. et al., 1993, Gilles, R. et al., 1993, Wersebe, A. et al., 2001]. Wir konnten durch Einsatz der MR-Mammographie im Rahmen der Verlaufskontrolle in einem Fall ein kontralaterales Mammakarzinom diagnostizieren, welches sich mammographisch und sonographisch nicht darstellte. Das Mammakarzinom konnte daher in einem frühen Stadium diagnostiziert werden und die Patientin somit einer brusterhaltenden Therapie zugeführt werden.


31. Kreienberg, R., Kopp, L., Lorenz, W., Budach, W., Dunst, J., Lebeau, A., Lück, H-J., v. Minckwitz, G., Possinger, K., Sauerbrei, W., Sauerland, S., Souchon, R., Thomsson, C., Untch, M., Volm, T., Weis, J., Schmitt-Reißer, B., Koller, M., Heilmann, V. (2004): Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der beteiligten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften. AWMF-Register Nr. 032/045.

22. Heywang-Köbrunner, SH., Schlegel, A., Beck, R., Wendt, T., Kellner, W., Lommatzsch, B., Untch, M., Nathrath, WB. (1993): Contrast-enhanced MRI of the breast after limited surgery and radiation therapy. J Comput Assist Tomogr. 17(6), 891-900.

18. Gilles, R., Guinebretiere, JM., Shapeero, LG., Lesnik, A., Contesso, G., Sarrazin, D., Masselot, J., Vanel, D. (1993): Assessment of breast cancer recurrence with contrast-enhanced subtraction MR imaging: preliminary results in 26 patients. Radiology 188(2), 473-478..

57. Wersebe, A., Xydeas, T., Clauß, T., Dietz, K., Belka, C., Fersis, N., Claussen, CD., Müller-Schimpfle, M. (2001): Quantitative Erfassung von Gewebsveränderungen der Mamma nach brusterhaltender Therapie mit der dynamischen MR-Mammographie. Fortschr Röntgenstr, 173, 1109-1117.

Dabei wäre eine interdisziplinäre ärztliche Betreuung unter Einschluss anderer Berufsgruppen wie z.B. Psychoonkologen und Physiotherapeuten wünschenswert.

Die MR-Mammographie stellt heute eine anerkannte Indikation bei der Differenzierung zwischen Narbengewebe und Rezidiv in der behandelten Brust dar, wenn mittels der Mammographie und/oder Sonographie keine eindeutige Diagnose gestellt werden kann [14–17]. Wir konnten durch Einsatz der MR-Mammographie im Rahmen der Verlaufskontrolle in einem Fall ein kontralaterales Mammakarzinom diagnostizieren, welches sich mammographisch und sonographisch nicht darstellte. Das Mammakarzinom konnte daher in einem frühen Stadium diagnostiziert werden und die Patientin somit einer brusterhaltenden Therapie zugeführt werden.


14 Kreienberg R, Kopp L, LorenzW, Budach W, Dunst J, Lebeau A, Lück H-J, Minckwitz G von, Possinger K, Sauerbrei W, Sauerland S, Souchon R, Thomsson C, Untch M, Volm T, Weis J, Schmitt-Reißer B, Koller M, Heilmann V. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der beteiligten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften. AWMF-Register Nr. 032/045. Juni 2004

15 Heywang-Köbrunner SH, Schlegel A, Beck R, Wendt T, Kellner W, Lommatzsch B, Untch M, Nathrath WB. Contrast-enhanced MRI of the breast after limited surgery and radiation therapy. J Comput Assist Tomogr 1993; 17: 891–900

16 Gilles R, Guinebretiere JM, Shapeero LG, Lesnik A, Contesso G, Sarrazin D, Masselot J, Vanel D. Assessment of breast cancer recurrence with contrast-enhanced subtraction MR imaging: preliminary results in 26 patients. Radiology 1993; 188: 473–478

17 Wersebe A, Xydeas T, Clauß T, Dietz K, Belka C, Fersis N, Claussen CD, Müller-Schimpfle M. Quantitative Erfassung von Gewebsveränderungen der Mamma nach brusterhaltender Therapie mit der dynamischen MR-Mammographie. Fortschr Röntgenstr 2001; 173: 1109–1117

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[3.] Kml/Fragment 059 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 21:19 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 21:54 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 59, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 135, Zeilen: l. Spalte: 29ff
[Durch die in der Zwischenzeit erfolgte Einrichtung von Brustzentren mit der Verpflichtung zu einem Qualitätsmanagement und zu einer umfassenden, sektorübergreifenden Dokumentation der Daten der Patientinnen, können Ereignisse,] wie sie im Falle der betroffenen Frauen geschehen sind, möglicherweise in Zukunft verhindert werden.

Schlussfolgerungen

Die Ergebnisse der Verlaufskontrolle zeigen, dass nach 10 Jahren mehr Frauen überlebt haben, als erwartet und dass die Anzahl an Rezidiven und/oder Metastasen geringer war, als erwartet.

Dies sind Hinweise dafür, dass nicht alle Frauen bei Diagnosestellung an einem Mammakarzinom erkrankt waren.

Durch die in der Zwischenzeit erfolgte Einrichtung von Brustzentren mit der Verpflichtung zu einem Qualitätsmanagement und zu einer umfassenden, sektorübergreifenden Dokumentation der Daten der Patientinnen können Ereignisse, wie sie im Falle der betroffenen Frauen geschehen sind, möglicherweise in Zukunft verhindert werden.

Schlussfolgerungen

Die Ergebnisse der Verlaufskontrolle zeigen, dass nach 10 Jahren mehr Frauen überlebt haben als erwartet und dass die Anzahl an Rezidiven und/oder Metastasen geringer war als erwartet.

Dies sind Hinweise dafür, dass nicht alle Frauen bei Diagnosestellung an einem Mammakarzinom erkrankt waren.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[4.] Kml/Fragment 058 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 21:17 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 21:51 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 58, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 135, Zeilen: l. Spalte: 1ff
Sie könnte neben einer Mammographie als jährliches zusätzliches diagnostisches Verfahren eingesetzt werden.

Im Vergleich mit der Feldstudie des Tumorregisters München konnten wir für die betroffenen Frauen unter Berücksichtigung der Tumorstadien ein höheres beobachtetes Gesamtüberleben feststellen als erwartet. Dies ist ein Hinweis dafür, dass nicht alle Frauen an einem Mammakarzinom erkrankt waren.

Die im Verlauf aufgetretenen Tumorrezidive und/oder Metastasen waren ebenfalls geringer als erwartet. Der Anteil der Tumorprogressionen im Kollektiv des Tumorregisters München lag mit 29% höher als der Anteil der beobachteten Progressionen bei den betroffenen Frauen. Ein Vergleich der Daten von 1996-1998 aus dem Tumorregister München mit den Daten aus der Stufe-3-Leitlinie 2004 weist darauf hin, dass die Rate an Tumorrezidiven in den letzten 10 Jahren gesunken ist. Nach der Stufe-3-Leitlinie treten Lokalrezidive nach brusterhaltender Operation und Bestrahlung nach 10 Jahren mit einer Häufigkeit von 5-10% auf. Rezidive an der Thoraxwand nach Mastektomie werden in 4% (2-20%) beobachtet [Kreienberg, R. et al., 2004]. Die lokale Rezidivrate der betroffenen Frauen ist mit 5/154 (3%) etwas geringer als in den heutigen Leitlinien.

Die epidemiologischen Ergebnisse dieser Arbeit weisen darauf hin, dass nicht alle Frauen bei Diagnosestellung an einem Mammakarzinom erkrankt waren. Eine Aussage für den Einzelfall ist jedoch nicht möglich. Daher sollten die betroffenen Frauen weiterhin an einer Nachsorge bzw. Krebsvorsorge teilnehmen, als ob sie an einem Mammakarzinom erkrankt gewesen wären.

Durch die in der Zwischenzeit erfolgte Einrichtung von Brustzentren mit der Verpflichtung zu einem Qualitätsmanagement und zu einer umfassenden, sektorübergreifenden Dokumentation der Daten der Patientinnen, können Ereignisse, [wie sie im Falle der betroffenen Frauen geschehen sind, möglicherweise in Zukunft verhindert werden.]


31. Kreienberg, R., Kopp, L., Lorenz, W., Budach, W., Dunst, J., Lebeau, A., Lück, H-J., v. Minckwitz, G., Possinger, K., Sauerbrei, W., Sauerland, S., Souchon, R., Thomsson, C., Untch, M., Volm, T., Weis, J., Schmitt-Reißer, B., Koller, M., Heilmann, V. (2004): Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der beteiligten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften. AWMF-Register Nr. 032/045.

Sie könnte neben einer Mammographie als jährliches zusätzliches diagnostisches Verfahren eingesetzt werden.

Im Vergleich mit der Feldstudie des Tumorregisters München konnten wir für die betroffenen Frauen unter Berücksichtigung der Tumorstadien ein höheres beobachtetes Gesamtüberleben feststellen als erwartet. Dies ist ein Hinweis dafür, dass nicht alle Frauen an einem Mammakarzinom erkrankt waren.

Die im Verlauf aufgetretenen Tumorrezidive und/oder Metastasen waren ebenfalls geringer als erwartet. Der Anteil der Tumorprogressionen im Kollektiv des Tumorregisters München lag mit 29% höher als der Anteil der beobachteten Progressionen bei den betroffenen Frauen. Ein Vergleich der Daten von 1996-1998 aus dem Tumorregister München mit den Daten aus der Stufe-3-Leitlinie 2004 weist darauf hin, dass die Rate an Tumorrezidiven in den letzten 10 Jahren gesunken ist. Nach der Stufe-3-Leitlinie treten Lokalrezidive nach brusterhaltender Operation und Bestrahlung nach 10 Jahren mit einer Häufigkeit von 5-10% auf. Rezidive an der Thoraxwand nach Mastektomie werden in 4% (2-20%) beobachtet [14]. Die lokale Rezidivrate der betroffenen Frauen ist mit 5/154 (3 %) etwas geringer als in den heutigen Leitlinien.

Die epidemiologischen Ergebnisse dieser Arbeit weisen darauf hin, dass nicht alle Frauen bei Diagnosestellung an einem Mammakarzinom erkrankt waren. Eine Aussage für den Einzelfall ist jedoch nicht möglich. Daher sollten die betroffenen Frauen weiterhin an einer Nachsorge bzw. Krebsvorsorge teilnehmen, als ob sie an einem Mammakarzinom erkrankt gewesen wären.

Durch die in der Zwischenzeit erfolgte Einrichtung von Brustzentren mit der Verpflichtung zu einem Qualitätsmanagement und zu einer umfassenden, sektorübergreifenden Dokumentation der Daten der Patientinnen können Ereignisse, wie sie im Falle der betroffenen Frauen geschehen sind, möglicherweise in Zukunft verhindert werden.


14 Kreienberg R, Kopp L, Lorenz W, Budach W, Dunst J, Lebeau A, Lück H-J, Minckwitz G von, Possinger K, Sauerbrei W, Sauerland S, Souchon R, Thomsson C, Untch M, Volm T, Weis J, Schmitt-Reißer B, Koller M, Heilmann V. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der beteiligten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften. AWMF-Register Nr. 032/045. Juni 2004

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[5.] Kml/Fragment 054 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 21:10 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 21:15 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 134, Zeilen: r. Spalte: 9ff
Ein bilaterales Mammakarzinom kann synchron oder metachron in Erscheinung treten. Bei 0,3% bis 1,6% der Frauen mit Mammakarzinom tritt die Erkrankung klinisch synchron bilateral auf. Diese Rate steigt an bis zu 10%, wenn eine Biopsie der kontralateralen Brust routinemäßig zum Zeitpunkt der Primärtherapie eines bekannten Mammakarzinoms durchgeführt wird [Gabka, CJ. et al. 2005]. Eine bilaterale Mammakarzinomrate von 24%, wie sie bei den betroffenen Frauen diagnostiziert wurde, erscheint unglaubwürdig.

Wie bereits in dem Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Senologie von 2000 festgestellt, konnten wir ebenfalls eine große Anzahl entfernter Lymphknoten beobachten. Demnach wurden pro Patientin im Mittel 29 Lymphknoten mit einer Spannweite von 4-60 Lymphknoten reseziert und histopathologisch untersucht. Eine pathologische Klassifkation der regionären Lymphknoten erfordert die Entfernung und Untersuchung der unteren axillären Lymphknoten (Level I). Für zwei untersuchte Level werden in der Regel 10 Lymphknoten entnommen [Lebeau, A. et al., 2005]. Bei klinischem Befall der Level I und II-Lymphknoten sollte auch die Resektion des Level III erfolgen [Kreienberg, R. et al., 2004]. Der hohe Anteil resezierter und histopathologisch untersuchter Lymphknoten bei den betroffenen Frauen erscheint, selbst bei Entnahme der Level I-III-Lymphknoten ungewöhnlich bis unglaubwürdig.

111/154 (72%) der betroffenen Frauen berichteten zum Zeitpunkt der Verlaufskontrolle über körperliche Beschwerden, die auf die Brustoperationen zurückzuführen waren. Darüber hinaus konnten psychische Folgen, private und berufliche Einschnitte beobachtet werden. Diese Beeinträchtigungen, die durch die operativen Eingriffe, Strahlen- und Chemotherapien und durch die Ungewissheit über die Mammakarzinomerkrankung entstanden sind, erfordern auch nach 10 Jahren individuell modifizierte Krebsfrüherkennungsuntersuchungen und weitere Rehabilitationsmaßnahmen der betroffenen Frauen.


16. Gabka, CJ., Anthuber, C., Bauerfeind, I., Baumeister, RGH., Eiermann, W., Függer, T., Funke, I., Hamann, U., Höß, C., Janni, W., Kolben, M., Lebeau, A., Plattner, B., Schwoerer, M., Untch, M., de Waal, JC. (2005): Operative Therapie des primären Mammakarzinoms. In: Sauer, H. (Eds.): Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage; S. 95-102. München: Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt Verlag.

37. Lebeau, A., Högel, B., Nährig, J., Permanetter, W. (2005): Pathomorphologie des Mammakarzinoms. In: Sauer, H. (Eds.): Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage; S. 48-72. München: Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt Verlag

31. Kreienberg, R., Kopp, L., Lorenz, W., Budach, W., Dunst, J., Lebeau, A., Lück, H-J., v. Minckwitz, G., Possinger, K., Sauerbrei, W., Sauerland, S., Souchon, R., Thomsson, C., Untch, M., Volm, T., Weis, J., Schmitt-Reißer, B., Koller, M., Heilmann, V. (2004): Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der beteiligten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften. AWMF-Register Nr. 032/045.

Ein bilaterales Mammakarzinom kann synchron oder metachron in Erscheinung treten. In 0,3% bis 1,6% der Frauen mit Mammakarzinom ist die Erkrankung klinisch synchron bilateral. Diese Rate steigt an bis zu 10%, wenn eine Biopsie der kontralateralen Brust routinemäßig zum Zeitpunkt der Primärtherapie eines bekannten Mammakarzinoms durchgeführt wird [12]. Eine bilaterale Mammakarzinomrate von 24%, wie sie bei den betroffenen Frauen diagnostiziert wurde, erscheint unglaubwürdig.

Wie bereits in dem Gutachten der Deutschen Gesellschaft für Senologie [1] von 2000 festgestellt, konnten wir ebenfalls eine große Anzahl entfernter Lymphknoten beobachten. Demnach wurden pro Patientin im Mittel 29 Lymphknoten mit einer Spannweite von 4-60 Lymphknoten reseziert und histopathologisch untersucht. Eine pathologische Klassifkation der regionären Lymphknoten erfordert die Entfernung und Untersuchung der unteren axillären Lymphknoten (Level I). Für zwei untersuchte Level werden in der Regel 10 Lymphknoten entnommen [13]. Bei klinischem Befall der Level-I- und -II-Lymphknoten sollte auch die Resektion des Level III erfolgen [14]. Der hohe Anteil resezierter und histopathologisch untersuchter Lymphknoten bei den betroffenen Frauen erscheint, selbst bei Entnahme der Level-I–III-Lymphknoten ungewöhnlich bis unglaubwürdig.

111/154 (72%) der betroffenen Frauen berichteten zum Zeitpunkt der Verlaufskontrolle über körperliche Beschwerden, die auf die Brustoperationen zurückzuführen waren. Darüber hinaus konnten psychische Folgen, private und berufliche Einschnitte beobachtet werden. Diese Beeinträchtigungen, die durch die operativen Eingriffe, Strahlen- und Chemotherapien und durch die Ungewissheit über die Mammakarzinomerkrankung entstanden sind, erfordern auch nach 10 Jahren individuell modifizierte Krebsfrüherkennungsuntersuchungen und weitere Rehabilitationsmaßnahmen der betroffenen Frauen.


1 Deutsche Gesellschaft für Senologie – Der Vorstand. Zusammenfassende Stellungnahme zu den von der Interessengemeinschaft „Diagnose Brustkrebs“ angeforderten Gutachten. Marburg 4.1.2000; 1–8

12 Gabka CJ, Anthuber C, Bauerfeind I, Baumeister RGH, Eiermann W, et al. Operative Therapie des primären Mammakarzinoms. In: Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt, München 2005; 95–102

13 Lebenau A, Högel B, Nährig J, Permanetter W. Pathomorphologie des Mammakarzinoms. In: Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt, München 2005; 48–72

14 Kreienberg R, Kopp L, LorenzW, Budach W, Dunst J, Lebeau A, Lück H-J, Minckwitz G von, Possinger K, Sauerbrei W, Sauerland S, Souchon R, Thomsson C, Untch M, Volm T, Weis J, Schmitt-Reißer B, Koller M, Heilmann V. Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms der Frau. Interdisziplinäre Leitlinie der Deutschen Krebsgesellschaft und der beteiligten medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften. AWMF-Register Nr. 032/045. Juni 2004

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), MekHunter

[6.] Kml/Fragment 053 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 21:10 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 21:12 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 53, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 134, Zeilen: l. Spalte: 32ff
[Da die übliche Verteilung der] Tumorstadien zeigt, dass lediglich 3,5% aller Tumoren im Stadium 0 (in situ) und nur 30% aller Tumoren im Stadium I ohne Lymphknotenmetastasen diagnostiziert werden, war die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den 102 Diagnosen von Frühkarzinomen bzw. in situ Karzinomen der betroffenen Frauen um richtige Diagnosen handelt, aus epidemiologischer Sicht als praktisch null zu betrachten [Spelsberg, A., 2001].

Wir konnten in unserem Kollektiv der 154 Frauen in 129 Fällen das initial diagnostizierte Tumorstadium der betroffenen Brust ermitteln und ähnliche Ergebnisse feststellen, wonach der Anteil der pT1-Tumoren ohne Lymphknotenmetastasen mit 48,8% und der Anteil an in situ Karzinomen mit 19,4% höher lag als üblich. Im Gegensatz zu den diagnostizierten Frühstadien konnten wir jedoch mit 49,4% einen hohen Anteil an ausgedehnten Primäreingriffen im Sinne einer Ablatio mammae feststellen. Ebenso konnten wir eine hohe Rate an Operationen der gegenseitigen Brust dokumentieren. Bei 50/154 (32,5%) Frauen erfolgte mit der Operation der betroffenen Brust ein gleichzeitiger operativer Eingriff der kontralateralen Brust, wobei in 20 Fällen eine beidseitige Ablatio mammae durchgeführt wurde. Möglicherweise ist die hohe Rate an Ablatio mammae darauf zurückzuführen, dass die Befunde, die in der Bildgebung praeoperativ nicht reproduzierbar waren, als maligne diagnostiziert wurden. Die fehlende Reproduzierbarkeit in der bildgebenden Diagnostik wird vermutlich zu einer Unsicherheit geführt haben, die in ausgedehnten operativen Eingriffen resultierte.

Bei 30/50 (60%) Frauen mit gleichzeitiger Operation der gegenseitigen Brust wurde das histopathologische Ergebnis als maligne beschrieben. Bei 24/154 (15,6%) Frauen erfolgte die Operation der gegenseitigen Brust 1-8 Monate später, wobei die histopathologische Diagnose in 7/24 (29%) Fällen ein Mammakarzinom ergab.


54. Spelsberg, A. (2001): Kommentar zum Essener Brustkrebsskandal aus epidemiologischer Sicht. Euroregionales Zentrum für Qualitätssicherung, Tumorzentrum Aachen e.V. Aachen, 1-17.

Da die übliche Verteilung der Tumorstadien zeigt, dass lediglich 3,5% aller Tumoren im Stadium 0 (in situ) und nur 30% aller Tumoren im Stadium I ohne Lymphknotenmetastasen diagnostiziert werden, war die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den 102 Diagnosen von Frühkarzinomen bzw. in situ Karzinomen der betroffenen Frauen um richtige Diagnosen handelt, aus epidemiologischer Sicht als praktisch null zu betrachten [11].

Wir konnten in unserem Kollektiv der 154 Frauen in 129 Fällen das initial diagnostizierte Tumorstadium der betroffenen Brust ermitteln und ähnliche Ergebnisse feststellen, wonach der Anteil der pT1-Tumoren ohne Lymphknotenmetastasen mit 48,8% und der Anteil an situ Karzinomen mit 19,4% höher lag als üblich. Im Gegensatz zu den diagnostizierten Frühstadien konnten wir jedoch mit 49,4% einen hohen Anteil an ausgedehnten Primäreingriffen im Sinne einer Ablatio mammae feststellen. Ebenso konnten wir eine hohe Rate an Operationen der gegenseitigen Brust dokumentieren. Bei 50/154 (32,5 %) Frauen erfolgte mit der Operation der betroffenen Brust ein gleichzeitiger operativer Eingriff der kontralateralen Brust, wobei in 20 Fällen eine beidseitige Ablatio mammae durchgeführt wurde. Möglicherweise ist die hohe Rate an Ablatio mammae darauf zurückzuführen, dass die Befunde, die in der Bildgebung praeoperativ nicht reproduzierbar waren, als maligne diagnostiziert wurden. Die fehlende Reproduzierbarkeit in der bildgebenden Diagnostik wird vermutlich zu einer Unsicherheit geführt haben, die in ausgedehnten operativen Eingriffen resultierte.

Bei 30/50 (60 %) Frauen mit gleichzeitiger Operation der gegenseitigen Brust wurde das histopathologische Ergebnis als maligne beschrieben. Bei 24/154 (15,6 %) Frauen erfolgte die Operation der gegenseitigen Brust 1–8 Monate später, wobei die histopathologische Diagnose in 7/24 (29%) Fällen ein Mammakarzinom ergab.


11 Spelsberg A, Euroregionales Zentrum für Qualitätssicherung, Tumorzentrum Aachen e. V. Kommentar zum Essener Brustkrebsskandal aus epidemiologischer Sicht. Aachen 2001; 1–17

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), MekHunter

[7.] Kml/Fragment 052 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 21:10 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 21:07 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 134, Zeilen: l. Spalte: 1ff
5 Diskussion

Innerhalb Deutschlands steht das Mammakarzinom nach wie vor an erster Stelle in der Rangfolge der Krebsinzidenzen bei der Frau [Arbeitsgemeinschaft bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland, 2004]. Das Tumorregister des Saarlandes hat für 1994 eine Neuerkrankungsrate von 110/100.000 Frauen pro Jahr angegeben. Von den Feldstudien München und Aachen wurden für 1996 jährliche Raten zwischen 130-140/100.000 ermittelt [Gutschow, K. et al., 2005]. Aus einem epidemiologischen Gutachten des euroregionalen Zentrums für Qualitätssicherung des Tumorzentrums Aachen [Spelsberg, A., 2001] wurde berichtet, dass in Anlehnung an das Krebsregister des Saarlandes im Jahre 1996 bei einer damaligen Bevölkerungszahl der Stadt Essen von 611.927 Menschen, davon die Hälfte Frauen, hinsichtlich des Mammakarzinoms ca. 300 Neuerkrankungen zu erwarten gewesen wären. Die Daten des onkologischen Schwerpunktes Ruhr, welche sowohl Essen, Mühlheim an der Ruhr als auch Oberhausen mit einer Dichte von ca. 1 Mio Einwohner umfassen, erfassten im Jahre 1996, 350 Karzinome [Spelsberg, A., 2001]. Im Jahre 1995 wurden nach der Statistik der kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein 1324 Mammakarzinome im onkologischen Schwerpunkt Ruhr erfasst. Ob diese Häufung auf die Geschehnisse in Essen zurückzuführen ist, ist bis heute ungeklärt [Spelsberg, A., 2001]. Ebenso ist bis heute ungeklärt, bei wie vielen Frauen tatsächlich die falsche Diagnose Brustkrebs gestellt wurde. Möglicherweise geht die geschätzte Anzahl von 300 betroffenen Frauen auf abrechnungstechnische Ergebnisse und/oder auf Dokumentationen der Haftpflichtversicherung des Pathologen zurück.

In dem epidemiologischen Gutachten von Spelsberg, A. wurde im Jahre 2001 über 102 betroffene Frauen aus Essen berichtet, die zwischen 1993 und 1995/96 von dem Pathologen in Essen als von frühen Stadien des Mammakarzinoms (< 2 cm) betroffenen Patientinnen „diagnostiziert“ worden waren.


1. Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut, (2004): Krebs in Deutschland.-Häufigkeiten und Trends. 4. überarbeitete, aktualisierte Auflage. Saarbrücken.

19. Gutschow, K., Artmann, A., Astner, S., de Waal, JC., Dietzfelbinger, H., Eiermann, W., Harbeck, N., Heinemann, V., Kahlert, S., Kessler, M., Lutz, L., Mahl, G., Prechtl, A., Rauthe, G., Schwoerer, M., Sittek, H., Sommer, H., Stemmler, HJ., Stieber, P., Untch, M., Wuttge-Hannig, A. (2005): Nachsorge. In: Sauer, H. (Eds.): Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage; S. 153-166. München: Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt Verlag.

54. Spelsberg, A. (2001): Kommentar zum Essener Brustkrebsskandal aus epidemiologischer Sicht. Euroregionales Zentrum für Qualitätssicherung, Tumorzentrum Aachen e.V. Aachen, 1-17.

Diskussion

Innerhalb Deutschlands steht das Mammakarzinom nach wie vor an erster Stelle in der Rangfolge der Krebsinzidenz bei der Frau [9]. Das Tumorregister des Saarlandes hat für 1994 eine Neuerkrankungsrate von 110/100 000 Frauen pro Jahr angegeben. Von den Feldstudien München und Aachen wurden für 1996 jährliche Raten zwischen 130–140/100 000 ermittelt [10]. Aus einem epidemiologischen Gutachten des euroregionalen Zentrums für Qualitätssicherung des Tumorzentrums Aachen [11] wurde berichtet, dass in Anlehnung an das Krebsregister des Saarlandes, im Jahre 1996 bei einer damaligen Bevölkerungszahl der Stadt Essen von 611927 Menschen, davon die Hälfte Frauen, hinsichtlich des Mammakarzinoms ca. 300 Neuerkrankungen zu erwarten gewesen wären. Die Daten des onkologischen Schwerpunktes Ruhr, welche sowohl Essen, Mühlheim an der Ruhr als auch Oberhausen mit einer Dichte von ca. 1 Mio. Einwohner umfassen, erfassten im Jahre 1996, 350 Karzinome [11]. Im Jahre 1995 wurden nach der Statistik der kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein 1324 Mammakarzinome im onkologischen Schwerpunkt Ruhr erfasst. Ob diese Häufung auf die Geschehnisse in Essen zurückzuführen ist, ist bis heute ungeklärt [11]. Ebenso ist bis heute ungeklärt, bei wie vielen Frauen tatsächlich die falsche Diagnose Brustkrebs gestellt wurde. Möglicherweise geht die geschätzte Anzahl von 300 betroffenen Frauen auf abrechnungstechnische Ergebnisse und/oder auf Dokumentationen der Haftpflichtversicherung des Pathologen zurück.

In dem epidemiologischen Gutachten von Spelsberg et al. [11] wurde im Jahre 2001 über 102 betroffene Frauen aus Essen berichtet, die zwischen 1993 und 1995/96 von dem Pathologen in Essen als von frühen Stadien des Mammakarzinoms (<2 cm) betroffenen Patientinnen „diagnostiziert“ worden waren.


9 Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsbezogener Krebsregister in Deutschland in Zusammenarbeit mit dem Robert Koch-Institut. Krebs in Deutschland-Häufigkeiten und Trends. 4. überarbeitete, aktualisierte Auflage. Saarbrücken 2004

10 Gutschow K, Artmann A, Astner S, de Waal JC, Dietzfelbinger H et al. Nachsorge. In: Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt, München 2005; 153–166

11 Spelsberg A, Euroregionales Zentrum für Qualitätssicherung, Tumorzentrum Aachen e. V. Kommentar zum Essener Brustkrebsskandal aus epidemiologischer Sicht. Aachen 2001; 1–17

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), MekHunter

[8.] Kml/Fragment 008 07 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:36 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 22:10 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Kml, KomplettPlagiat, Libera 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 7-18
Quelle: Libera 2007
Seite(n): 16, Zeilen: 1ff
Die Geschwindigkeit, mit welcher die Kernspins in ihre Ausgangslage zurückkehren, ist durch Zeitkonstanten bestimmt. Die T1-Relaxationszeit bestimmt wie schnell sich die Spins von einer Anregung “erholen“ und wieder anregbar werden. Gewebe mit kurzer T1-Relaxationszeit erscheinen auf T1-gewicheten Bildern hell, weil sie sich rascher erholen und deshalb mehr Signal abgeben. Gewebe mit langer T1- Relaxationszeit erscheinen auf T1-gewichteten Bildern dunkel, weil sie weniger rasch relaxieren und deshalb weniger Signal abgeben.

Die T2-Relaxationszeit bestimmt wie rasch das MR-Signal nach einer Anregung abklingt (Dephasierung) [Weishaupt, D. et al., 2001]. Gewebe mit kurzer T2- Relaxationszeit erscheinen auf T2-gewichteten Bildern dunkel, weil sie schneller dephasieren. Gewebe mit langer T2-Relaxationszeit erscheinen auf T2-gewichteten Bildern hell, weil die Dephasierung länger ist.


56. Weishaupt, D., Köchli, VD., Marincek, B. (2001): Wie funktioniert MRI? Eine Einführung in Physik und Funktionsweise der Magnetresonanzbildgebung. 2. Auflage. Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag.

Die Geschwindigkeit, mit welcher die Kernspins in ihre Ausgangslage zurückkehren, ist durch Zeitkonstanten bestimmt. Die T1-Relaxationszeit bestimmt, wie schnell sich die Spins von einer Anregung „erholen“ und wieder anregbar werden [Kaufmann et al. 2001]. Gewebe mit kurzer T1-Relaxationszeit erscheinen auf T1- gewichteten Bildern hell, weil sie sich rascher erholen und deshalb mehr Signal abgeben. Gewebe mit langer T1-Relaxationszeit erscheinen auf T1-gewichteten Bildern dunkel, weil sie weniger rasch relaxieren und deshalb weniger Signal abgeben.

Die T2-Relaxationszeit bestimmt, wie rasch das MR-Signal nach einer Anregung abklingt (Dephasierung) [Weishaupt et al. 2001]. Gewebe mit kurzer T2- Relaxationszeit erscheinen auf T2-gewichteten Bildern dunkel, weil sie schneller dephasieren. Gewebe mit langer T2-Relaxationszeit erscheinen auf T2- gewichteten Bildern hell, weil die Dephasierung länger dauert.


39. Kaufmann, G.W., Moser, E., Sauer, R. (2001): Radiologie. München, Jena: Urban&Fischer Verlag; S.108.

91. Weishaupt, D., Köchli, V.D., Marincek, B. (2001): Wie funktioniert MRI? Eine Einführung in Physik und Funktionsweise der Magnetresonanzbildgebung. 2. Aufl. Berlin, Heidelberg, New York: Springer.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[9.] Kml/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:36 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 22:17 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Kml, KomplettPlagiat, Libera 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Libera 2007
Seite(n): 16, 17, Zeilen: 16: 14ff; 17: 1ff
3.2.2 Aufbau des Magnetresonanztomographen

Zentraler Bestandteil des Magnetresonanztomographen ist der Magnet, der ein Magnetfeld mit einer Stärke von üblicherweise 0.1-1.5 Tesla erzeugt [Weishaupt, D. et al., 2001].

Um im Magneten eine Ortslokalisation vornehmen zu können, müssen zusätzliche Gradienten in den 3 Raumebenen (x,y,z) angebracht werden, die für einen geringen, ortsabhängigen Unterschied im Magnetfeld sorgen und vom Prozessrechner für die einzelnen Messsequenzen einzeln schaltbar sind. Die Magnetfelder, die die Gradientenspulen erzeugen, sind klein verglichen mit dem Hauptmagnetfeld, und trotzdem benötigen sie noch Ströme von einigen hundert Ampères. Das Ein- und Ausschalten der Gradientenspulen ist mit einer hohen Stromstärke verbunden und verursacht auch das typische Hämmern, das während der Messung hörbar ist [Weishaupt, D. et al., 2001].

Das Hochfrequenzsystem besteht einerseits aus einem leistungsstarken Hochfrequenzsender, andererseits aus einem hochempfindlichen Empfänger.

Um in einem Magneten ein Signal zu erzeugen und zu empfangen, werden Sende- und Empfangsantennen gebraucht, die oft in einer Spule integriert sind. Die Sendespulen geben die Anregungsimpulse entsprechend der Messsequenz ab und die Empfangsspulen nehmen das vom Volumen emittierte Signal auf. Die empfangenen Signale sind sehr schwach und müssen hoch verstärkt werden. Um eine Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses zu erreichen, kann man für die Untersuchung kleiner Volumina eine Oberflächenspule verwenden, die dem Körper nahe aufliegt [Laubenberger, TH., Laubenberger, J., 1999, Weishaupt, D. et al., 2001].


56. Weishaupt, D., Köchli, VD., Marincek, B. (2001): Wie funktioniert MRI? Eine Einführung in Physik und Funktionsweise der Magnetresonanzbildgebung. 2. Auflage. Berlin, Heidelberg, New York: Springer-Verlag.

36. Laubenberger, TH., Laubenberger, J. (1999): Technik der medizinischen Radiologie. Diagnostik, Strahlentherapie, Strahlenschutz. 7. Auflage. Köln: Deutscher Ärzteverlag.

3.2.2 Aufbau des Magnetresonanztomographen

Zentraler Bestandteil des Magnetresonanztomographen ist der Magnet, der ein Magnetfeld mit einer Stärke von üblicherweise 0,1-1,5 Tesla erzeugt [Kaufmann et al. 2001]. [...]

Um im Magneten eine Ortslokalisation vornehmen zu können, müssen zusätzliche Gradienten in den 3 Raumebenen (x,y,z) angebracht werden, die für einen geringen, ortsabhängigen Unterschied im Magnetfeld sorgen und vom Prozessrechner für die einzelnen Messsequenzen einzeln schaltbar sind. Die Magnetfelder, die die Gradientenspulen erzeugen, sind klein, verglichen mit dem Hauptmagnetfeld, und trotzdem benötigen sie noch Ströme von einigen hundert Ampères. Das Ein- und Ausschalten der Gradientenspulen ist mit einer hohen

[Seite 17]

Stromstärke verbunden und verursacht auch das typische Hämmern, das während der Messung hörbar ist [Weishaupt et al. 2001].

Das Hochfrequenzsystem besteht einerseits aus einem leistungsstarken Hochfrequenzsender, andererseits aus einem hochempfindlichen Empfänger.

Um in einem Magneten ein Signal zu erzeugen und zu empfangen, werden Sende- und Empfangsantennen gebraucht, die oft in einer Spule integriert sind. Die Sendespulen geben die Anregungsimpulse entsprechend der Messsequenz ab, und die Empfangsspulen nehmen das vom Volumen emittierte Signal auf. Die empfangenen Signale sind sehr schwach und müssen hoch verstärkt werden. Um eine Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses zu erreichen, kann man für die Untersuchung kleiner Volumina eine Oberflächenspule verwenden, die dem Körper nahe aufliegt [Laubenberger und Laubenberger 1999, Weishaupt et al. 2001].


39. Kaufmann, G.W., Moser, E., Sauer, R. (2001): Radiologie. München, Jena: Urban&Fischer Verlag; S.108.

91. Weishaupt, D., Köchli, V.D., Marincek, B. (2001): Wie funktioniert MRI? Eine Einführung in Physik und Funktionsweise der Magnetresonanzbildgebung. 2. Aufl. Berlin, Heidelberg, New York: Springer.

46. Laubenberger, T.H., Laubenberger, J. (1999): Technik der medizinischen Radiologie: Diagnostik, Strahlentherapie, Strahlenschutz. 7. Aufl. Köln: Deutscher Ärzteverlag.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[10.] Kml/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:36 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 22:21 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Kml, KomplettPlagiat, Libera 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-3
Quelle: Libera 2007
Seite(n): 17, Zeilen: 13ff
Es handelt sich in erster Linie um Empfangsspulen. Die Anregung erfolgt dann über die im Gerät integrierte Körperspule. Diese Kombination ermöglicht derzeit das Erreichen der bestmöglichen Bildqualität. Es handelt sich in erster Linie um Empfangsspulen. Die Anregung erfolgt dann über die im Gerät integrierte Körperspule. Diese Kombination ermöglicht derzeit das Erreichen der bestmöglichen Bildqualität.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[11.] Kml/Fragment 006 14 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:21 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 22:38 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 14-20
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 29, Zeilen: r. Spalte: 15ff
Es wurde erfasst, ob Tumorrezidive und/oder Metastasen im Verlauf aufgetreten sind, Nachfolgeoperationen der Brust durchgeführt wurden oder sonstige Erkrankungen bestanden.

Mögliche Folgetherapien wie z.B. Kuraufenthalte und psychotherapeutische Behandlungen wurden ebenso dokumentiert wie private und berufliche Veränderungen, die sich durch die Brustkrebsdiagnose ereignet haben. Im Todesfall wurde die Todesursache durch ein Gespräch mit den Angehörigen eruiert.

Es wurde erfasst, ob Tumorrezidive und/oder Metastasen aufgetreten sind, Nachfolgeoperationen der Brust durchgeführt wurden oder sonstige Erkrankungen bestanden haben. Mögliche Folgetherapien z. B. Kuraufenthalte und psychotherapeutische Behandlungen wurden ebenso dokumentiert wie private und berufliche Veränderungen, die sich durch die Brustkrebsdiagnose ereignet haben. Im Todesfall wurde die Todesursache durch ein Gespräch mit Angehörigen eruiert.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[12.] Kml/Fragment 035 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:21 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 19:45 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 131, Zeilen: l. Spalte: 1ff
Bei 63/154 (48,8%) Frauen wurde für die betroffene Brust das Stadium pT1 (a,b,c) N0 M0 diagnostiziert. In 25 (19,4%) Fällen wurde für die betroffene Brust ein in situ Karzinom (pTis) diagnostiziert. Die Subtypen der diagnostizierten Mammakarzinome konnten in 126/154 (81,8%) für die betroffene Brust und in 24/37 (65%) für die gegenseitige Brust ermittelt werden (Tab. 5). In 83/126 (65,9%) Fällen wurde für die betroffene Brust ein invasiv ductales Karzinom diagnostiziert. In der gegenseitigen Brust wurde in 13/24 (54,2%) Fällen ein invasiv ductales Karzinom beschrieben. Die Mehrzahl der diagnostizierten Mammakarzinome war mäßig differenziert (Tab. 5).

Eine Lymphknotenfilialisierung wurde in 37/129 (28,7%) Histopathologien der betroffenen Brust und in 6/24 (25%) der gegenseitigen Brust beschrieben (Tab. 4). Die Anzahl der entnommenen und histopathologisch untersuchten Lymphknoten konnte bei 111/154 (72%) Frauen ermittelt werden. Demnach wurden im Mittel 29 Lymphknoten (Spannweite: 4-60) entnommen. Eine postoperative Strahlentherapie erfolgte für die betroffene Brust in 72/154 (46,8%) Fällen und für die kontralaterale Brust in 11/37 (28,9%) Fällen. Eine Chemotherapie erfolgte bei 43/154 (27,9%) Frauen. Bei 22/154 (2%) Frauen erfolgte eine Strahlen- und Chemotherapie.

Bei 47/154 (30,5 %) Frauen erfolgten Nachfolgeeingriffe der betroffenen Brust, davon in 20/47(42,6%) Fällen eine Aufbauplastik durch ein Implantat oder durch Eigenfettgewebe. In 14/47 (29,8%) Fällen erfolgte eine Exzisionsbiopsie. In 8/47 (17%) Fällen erfolgte ein Implantatwechsel, in 4/47 (8,4%) eine Reduktionsplastik und in einem Fall (2,1%) eine minimal-invasive Vakuumbiopsie

Bei 63/154 (48,8 %) Frauen wurde für die betroffene Brust das Stadium pT1 (a,b,c) N0M0 diagnostiziert. In 25 (19,4 %) Fällen wurde für die betroffene Brust ein in situ Karzinom (pTis) diagnostiziert. Die Subtypen der diagnostizierten Mammakarzinome konnten in 126/154 (81,8%) für die betroffene Brust und in 24/37 (65%) für die gegenseitige Brust ermittelt werden (Tab. 4). In 83/126 (65,9 %) Fällen wurde für die betroffene Brust ein invasiv ductales Karzinom diagnostiziert. In der gegenseitigen Brust wurde in 13/24 (54,2 %) ein invasiv ductales Karzinom beschrieben. Die Mehrzahl der diagnostizierten Mammakarzinome war mäßig differenziert (Tab. 4).

Eine Lymphknotenfilialisierung wurde in 37/129 (28,7 %) Histopathologien der betroffenen Brust und in 6/24 (25%) der gegenseitigen Brust beschrieben (Tab. 3). Die Anzahl der entnommenen und histopathologisch untersuchten Lymphknoten konnte bei 111/154 (72%) Frauen ermittelt werden. Demnach wurden im Mittel 29 Lymphknoten (Spannweite: 4-60) entnommen. Eine postoperative Strahlentherapie erfolgte für die betroffene Brust in 72/154 (46,8 %) Fällen und für die kontralateralen Brust 11/37 (28,9 %) Fällen. Eine Chemotherapie erfolgte bei 43/154 (27,9%) Frauen. Bei 22/154 (2 %) Frauen erfolgte eine Strahlen- und Chemotherapie.

Bei 47/154 (30,5 %) Frauen erfolgten Nachfolgeeingriffe der betroffenen Brust, davon erfolgten in 20/47(42,6%) Fällen eine Aufbauplastik durch ein Implantat oder durch Eigenfettgewebe. In 14/47 (29,8 %) Fällen erfolgte eine Exzisionsbiopsie. In 8/47 (17%) Fällen erfolgte ein Implantatwechsel, in 4/47 (8,4 %) eine Reduktionsplastik und in einem Fall (2,1%) erfolge eine minimalinvasive Vakuumbiopsie.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[13.] Kml/Fragment 044 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:13 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 06:08 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 132, 133, Zeilen: 132: r. Spalte: 3ff;, 133: Abbildung
Auch unter Berücksichtigung eines höheren Anteils an T1-Stadien (Simulation 1 und 2) war das beobachtete Überleben deutlich höher als das erwartete Überleben (Abb. 8).

Im Vergleich mit den Angaben des Tumorregisters München war die Anzahl der im Verlauf aufgetretenen Progressionen (Rezidive bzw. Metastasen und an Brustkrebs Verstorbene) bei den betroffenen Frauen geringer als erwartet (Tab. 9).

Kml 44a diss

Tab. 9: Erwartete und beobachtete Progressionen bei 222 Frauen nach 10 Jahren. Erwartete Progressionen nach Daten des Tumorregisters München [Hölzl, D. et al., 1996].

Anmerkungen:

* maximal zu erwartende Progression bei 222 kontaktierten Frauen unter der Annahme, dass alle Frauen, von denen keine Informationen vorliegen, eine Progression hatten.

** Anteil der Patientinnen mit Progressionen im Tumorregister München 1996-1998


23. Hölzl, D., Klamert, A., Schmidt, M. (1996): Krebs: Häufigkeiten, Befunde und Behandlungsergebnisse. München: Zuckerschwertverlag.

Auch unter Berücksichtigung eines höheren Anteils an T1- Stadien (Simulation 1 und 2) war das beobachtete Überleben deutlich höher als das erwartete Überleben (Abb. 2).

Im Vergleich mit den Angaben des Tumorregisters München war die Anzahl der im Verlauf aufgetretenen Progressionen (Rezidive bzw. Metastasen und an Brustkrebs Verstorbene) bei den betroffenen Frauen geringer als erwartet (Tab. 8).

[Seite 133]

Tab. 8 Erwartete und beobachtete Progressionen bei 222 Frauen nach 10 Jahren. Erwartete Progressionen nach Daten des Tumorregisters München [8].

Kml 44a source

Anmerkungen:

* maximal zu erwartende Progression bei 222 kontaktierten Frauen unter der Annahme, dass alle Frauen, von denen keine Informationen vorliegen, eine Progression hatten.

** Anteil der Patientinnen mit Progressionen im Tumorregister München 1996–1998.


8 Hölzl D, Klamert A, Schmidt M. Krebs: Häufigkeiten, Befunde und Behandlungsergebnisse. In: Hölzl D, Klamert A, Schmidt M. Zuckerschwertverlag, München 1996

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[14.] Kml/Fragment 041 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:13 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 19:50 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 132, Zeilen: l. Spalte: 5ff
4.2 Mortalität und Progressionen

Die Ergebnisse der Analyse der Überlebenswahrscheinlichkeit (Gesamtüberleben) bei einer der Feldstudie München entsprechenden Stadienverteilung bei Erstdiagnose, sind in Abbildung 7 dargestellt. Im Vergleich mit der Feldstudie des Tumorregisters München, war unter Berücksichtigung der Tumorstadien das beobachtete Überleben für die betroffenen Frauen höher, als das erwartete Überleben.

Mortalität und Progressionen

Die Ergebnisse der Analyse der Überlebenswahrscheinlichkeit (Gesamtüberleben) bei einer der Feldstudie München entsprechenden Stadienverteilung bei Erstdiagnose sind in Abb.1 dargestellt. Im Vergleich mit der Feldstudie des Tumorregisters München war unter Berücksichtigung der Tumorstadien das beobachtete Überleben für die betroffenen Frauen höher als das erwartete Überleben.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[15.] Kml/Fragment 045 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:13 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 19:53 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 45, Zeilen: 1-16
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 133, Zeilen: l. Spalte: 1ff
4.3 Auswertung der MR-Mammographien

Bei 114/154 (74%) Frauen erfolgte eine MR-Mammographie. 31/154 (20,2%) Frauen wünschten keine MRT-Untersuchung. In 9/154 (5,8%) Fällen lagen Kontraindikationen für eine MRT-Untersuchung vor bzw. konnte die Untersuchung aufgrund von Schmerzen bei der Lagerung und/oder Klaustrophobie nicht durchgeführt werden.

Bei 114 durchgeführten MR-Mammographien ergaben sich 228 Befundzuordnungen: In 103/228 (45,2%) Fällen lag ein Befund gemäß BI-RADS mr 1-Kategorie, in 112/228 (49,1%) Fällen ein Befund der BI-RADS mr 2-Kategorie und in 12/228 (5,3%) ein Befund der BI-RADS mr 3-Kategorie vor. Bei einer Patientin (0,4%) mit erfolgter Ablatio mammae links im Jahre 1994 (Nr. 7, Tab. 8), lag in der MR-Mammographie rechtseitig ein 1,1 cm durchmessender irregulär begrenzter Herdbefund mit malignomsuspekter Kontrastkinetik im Sinne einer BI-RADS mr 5-Kategorie vor. Der Befund war mammographisch und sonographisch nicht sichtbar. Histopathologisch lag ein invasiv ductales Mammakarzinom im Stadium pT1 N0 M0 vor (Tab. 8, Abb. 9 A, B ) Es konnte eine brusterhaltende Therapie mit anschließender Strahlentherapie erfolgen.

MR-Mammographie

Bei 114/154 (74%) Frauen erfolgte eine MR-Mammographie. 31/154 (20,2%) Frauen wünschten keine MRT-Untersuchung. In 9/154 (5,8 %) Fällen lagen Kontraindikationen für eine MRT-Untersuchung vor bzw. konnte die Untersuchung aufgrund von Schmerzen bei der Lagerung und/oder Klaustrophobie nicht durchgeführt werden.

Bei 114 durchgeführten MR-Mammographien ergaben sich 228 Befundzuordnungen: In 103/228 (45,2 %) Fällen lag ein Befund, gemäß BI-RADS mr 1-Kategorie, in 112/228 (49,1%) Fällen ein Befund der BI-RADS mr 2-Kategorie und in 12/228 (5,3 %) ein Befund der BI-RADS mr 3-Kategorie vor. Bei einer Patientin (0,4 %) mit erfolgter Ablatio mammae links im Jahre 1994 (Nr. 7, Tab. 7), lag in der MR-Mammographie rechtseitig ein 1,1 cm durchmessender irregulär begrenzter Herdbefund mit malignomsuspekter Kontrastkinetik im Sinne einer BI-RADS mr 5-Kategorie vor. Der Befund war mammographisch und sonographisch nicht sichtbar. Histopathologisch lag ein invasiv ductales Mammakarzinom im Stadium pT1N0M0 vor. Es konnte eine brusterhaltende Therapie mit anschließender Strahlentherapie erfolgen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[16.] Kml/Fragment 031 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:13 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 19:58 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 130, Zeilen: l. Spalte: letzter Abschnitt, r. Spalte: Abschnitt 1-4
4 Ergebnisse

4.1 Auswertung der Fragebögen

Bei 171 (77%) der 222 kontaktierten Frauen konnte der Verlauf dokumentiert werden. 7/171 (4,1 %) waren verstorben: 2 Frauen verstarben nach jeweils 9 Jahren an den Folgen eines Mammakarzinoms. Bei einer der beiden Patientinnen konnte das Tumorstadium mit pT1c N1 M1 ermittelt werden. Bei der zweiten Patientin, die an einem Mammakarzinom verstarb, konnte das Tumorstadium bei Erstdiagnose nicht mehr eruiert werden. 2 Frauen verstarben 5 bzw. 6 Jahre nach der Diagnose Brustkrebs an einer koronaren Herzerkrankung. Eine Frau verstarb 9 Jahre nach der Diagnose Brustkrebs an einem Bronchialkarzinom. Bei 2 Frauen, welche nach 8 bzw. 9 Jahren verstorben waren, war die Todesursache nach Rücksprache mit den Angehörigen unklar. Sie war jedoch nicht auf ein Mammakarzinom zurückzuführen.

164/171 (96%) der Frauen lebten zum Zeitpunkt der Verlaufskontrolle. 154/164 (94,5%) Frauen nahmen an der Verlaufskontrolle teil. Aus der Befragung der zehn Nichtteilnehmerinnen ging hervor, dass keine an einem Tumorrezidiv und/oder Metastasen erkrankt war.

Das mittlere Lebensalter der 154 Frauen zum Zeitpunkt der Operation betrug 49 Jahre (Spannweite: 27-69 Jahre). 13/154 (8,4%) der Frauen waren zum Zeitpunkt der Operation 61-70 Jahre, 63/154 (41%) Frauen waren 51-60 Jahre, 51/154 (33,1%) waren 41-50 Jahre, 24/154 (15,6%) waren 31-40 Jahre, 3/154 (1,9%) waren 20-30 Jahre alt. 40/154 (25,9%) Frauen berichteten über eine familiäre Disposition für ein Mammakarzinom. Die Tabelle 2 zeigt die Anzahl der Operationen der betroffenen und gegenseitigen Brust in den Jahren 1993-1996.

Ergebnisse

Bei 171 (77%) der 222 kontaktierten Frauen konnte der Verlauf dokumentiert werden. 7/171 (4,1%) waren verstorben: 2 Frauen verstarben nach jeweils 9 Jahren an den Folgen eines Mammakarzinoms. Bei einer der beiden Patientinnen konnte das Tumorstadium mit pT1cN1M1 ermittelt werden. Bei der zweiten Patientin, die an einem Mammakarzinom verstarb, konnte das Tumorstadium bei Erstdiagnose nicht mehr eruiert werden. 2 Frauen verstarben 5 bzw. 6 Jahre nach der Diagnose Brustkrebs an einer koronaren Herzerkrankung. Eine Frau verstarb 9 Jahre nach der Diagnose Brustkrebs an einem Bronchialkarzinom. Bei 2 Frauen, welche nach 8 bzw. 9 Jahren verstorben waren, war die Todesursache nach Rücksprache mit den Angehörigen unklar. Sie war jedoch nicht auf ein Mammakarzinom zurückzuführen.

164/171 (96%) der Frauen lebten zum Zeitpunkt der Verlaufskontrolle. 154/164 (94,5 %) Frauen nahmen an der Verlaufskontrolle teil. Aus der Befragung der zehn Nichtteilnehmerinnen ging hervor, dass keine an einem Tumorrezidiv und/oder Metastasen erkrankt war.

Das mittlere Lebensalter der 154 Frauen zum Zeitpunkt der Operation betrug 49 Jahre (Spannweite: 27-69 Jahre). 13/154 (8,4 %) der Frauen waren zum Zeitpunkt der Operation 61-70 Jahre, 63/154 (41%) Frauen waren 51-60 Jahre, 51/154 (33,1%) waren 41-50 Jahre, 24/154 (15,6 %) waren 31-40 Jahre, 3/154 (1,9 %) waren 20-30 Jahre alt. 40/154 (25,9 %) Frauen berichteten über eine familiäre Disposition für ein Mammakarzinom.

Die Tab.1 zeigt die Anzahl der Operationen der betroffenen und gegenseitigen Brust, 1993-1996.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[17.] Kml/Fragment 030 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:13 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 20:03 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 130, Zeilen: l. Spalte: 13ff
3.4 Statistische Auswertung

Die Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Frauen wurde mit der stadienspezifischen Überlebenswahrscheinlichkeit aus den Angaben des Tumorregisters München verglichen [Sauer, H., 2005, Hölzl, D. et al., 1996]. Dabei wurde zunächst bei den 222 kontaktierten Frauen eine der Feldstudie des Tumorzentrums München entsprechende Verteilung der Tumorstadien angenommen und das erwartete Gesamtüberleben in dieser Gruppe berechnet [Sauer, H., 2005]. Um der festgestellten Häufung von niedrigen Tumorstadien Rechnung zu tragen, wurden zwei Szenarien mit einem hohen Anteil an niedrigen Tumorstadien (pT1: 55%; pT1: 66%) simuliert. Das erwartete Überleben wurde mit dem beobachteten 10- Jahres-Gesamtüberleben verglichen.

Hinsichtlich der im Verlauf aufgetretenen lokalen Tumormanifestationen wurde in Hinblick auf die bereits erfolgten Brustkrebsdiagnosen und für die epidemiologische Analyse angenommen, dass es sich in allen Fällen um Tumorrezidive handelte. Ebenso wurden Metastasen, die im Verlauf aufgetreten waren, auf die primäre Brustkrebsdiagnose zurückgeführt.

Für die 222 kontaktierten Frauen wurden die maximale und die beobachtete Anzahl von Tumorprogressionen mit der erwarteten Anzahl an Progressionen nach den Daten des Tumorzentrums München verglichen [Hölzl, D. et al., 1996]. Die beobachtete Zahl der Progressionen setzt sich zusammen aus den an Brustkrebs Verstorbenen und den bekannten Rezidiven. Die maximale Anzahl von Progressionen beinhaltet zusätzlich die 51 Patientinnen, von denen keine Informationen vorliegen. Die Datenanalyse erfolgte mit dem Statistikprogramm SPSS® 12.01 für Windows und mit Microsoft ® Excel 2000 (Microsoft Corporation, WA, USA).


23. Hölzl, D., Klamert, A., Schmidt, M. (1996): Krebs: Häufigkeiten, Befunde und Behandlungsergebnisse. München: Zuckerschwertverlag.

49. Sauer, H. (2005): Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt: Verlag München.

Statistische Auswertung

Die Überlebenswahrscheinlichkeit der betroffenen Frauen wurde mit der stadienspezifischen Überlebenswahrscheinlichkeit aus den Angaben des Tumorregisters München verglichen [7, 8]. Dabei wurde zunächst bei den 222 kontaktierten Frauen eine der Feldstudie des Tumorzentrums München entsprechende Verteilung der Tumorstadien angenommen und das erwartete Gesamtüberleben in dieser Gruppe berechnet [7]. Um der festgestellten Häufung von niedrigen Tumorstadien Rechnung zu tragen, wurden zwei Szenarien mit einem hohem Anteil an niedrigen Tumorstadien (pT1: 55%; pT1: 66%) simuliert. Das erwartete Überleben wurde mit dem beobachteten 10-Jahres-Gesamtüberleben verglichen.

Hinsichtlich der im Verlauf aufgetretenen lokalen Tumormanifestationen wurde in Hinblick auf die bereits erfolgten Brustkrebsdiagnosen und für die epidemiologische Analyse angenommen, dass es sich in allen Fällen um Tumorrezidive handelte. Ebenso wurden Metastasen, die im Verlauf aufgetretenen waren, auf die primäre Brustkrebsdiagnose zurückgeführt.

Für die 222 kontaktierten Frauen wurden die maximale und die beobachtete Anzahl von Tumorprogressionen mit der erwarteten Anzahl an Progressionen nach den Daten des Tumorzentrums München verglichen [8]. Die beobachtete Zahl der Progressionen setzt sich zusammen aus den an Brustkrebs Verstorbenen und den bekannten Rezidiven. Die maximale Anzahl von Progressionen beinhaltet zusätzlich die 51 Patientinnen, von denen keine Informationen vorliegen. Die Datenanalyse erfolgte mit dem Statistikprogramm SPSS® 12.01 for Windows und mit Microsoft® Excel 2000 (Microsoft Corporation, WA, USA).


7 MANUAL. Tumorzentrum München. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage, 2005. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt, München

8 Hölzl D, Klamert A, Schmidt M. Krebs: Häufigkeiten, Befunde und Behandlungsergebnisse. In: Hölzl D, Klamert A, Schmidt M. Zuckerschwertverlag, München 1996

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[18.] Kml/Fragment 042 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:13 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:58 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 133, Zeilen: Abbildung
Kml 42a diss

Abb. 7: Erwartetes und beobachtetes Gesamtüberleben im Jahr 2005 für 222 Frauen, bei denen eine normale Stadienverteilung zum Diagnosezeitpunkt (1993-1996) angenommen wurde.

Stadienverteilung und erwartetes Gesamtüberleben nach Sauer, H., 2005. Anmerkungen: TU-Stadien= Tumorstadien; J= Jahre; N= Anzahl der Frauen


49. Sauer, H. (2005): Manual. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt: Verlag München.

Kml 42a source

Abb. 1 Erwartetes und beobachtetes Gesamtüberleben im Jahr 2005 für 222 Frauen, bei denen eine normale Stadienverteilung zum Diagnosezeitpunkt (1993–1996) angenommen wurde. Stadienverteilung und erwartetes Gesamtüberleben nach [7].

Anmerkungen: TU-Stadien = Tumorstadien; J = Jahre; N = Anzahl der Frauen.


7 MANUAL. Tumorzentrum München. Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge. Mammakarzinome. 10. Auflage, 2005. Tumorzentrum München und W. Zuckerschwerdt, München

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[19.] Kml/Fragment 043 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 20:13 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 06:01 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 133, Zeilen: Abbildung
Kml 43a diss

Abb. 8: Erwartetes und beobachtetes Gesamtüberleben nach 10 Jahren für 222 Frauen, bei denen ein normaler Anteil von T1-Stadien (50%) und zwei Szenarien für erhöhte Anteile von T1-Stadien (55% und 66%) simuliert wurden.

Nach Daten des Tumorregisters München [Hölzl, D. et al., 1996].

Anmerkungen: TU-Stadien= Tumorstadien; J= Jahre; N= Anzahl der Frauen


23. Hölzl, D., Klamert, A., Schmidt, M. (1996): Krebs: Häufigkeiten, Befunde und Behandlungsergebnisse. München: Zuckerschwertverlag.

Kml 43a source

Abb. 2 Erwartetes und beobachtetes Gesamtüberleben nach 10 Jahren für 222 Frauen, bei denen ein normaler Anteil von T1-Stadien (50%) und zwei Szenarien für erhöhte Anteile von T1-Stadien (55% und 66%) simuliert wurden. Nach Daten des Tumorregisters München [8].

Anmerkungen: TU-Stadien = Tumorstadien; J = Jahre; N = Anzahl der Frauen.


8 Hölzl D, Klamert A, Schmidt M. Krebs: Häufigkeiten, Befunde und Behandlungsergebnisse. In: Hölzl D, Klamert A, Schmidt M. Zuckerschwertverlag, München 1996

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[20.] Kml/Fragment 039 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:06 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 19:48 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 131, 132, Zeilen: 131: r. Spalte: letzter Absatz; 132: l. Spalte: 1ff
Bei 7/164 (4,3%) Frauen lag eine Tumorprogression vor. Davon lagen bei 5/164 (3%) Fällen ein Lokalrezidiv vor und in einem Fall ein kontralaterales Mammakarzinom. In 2 Fällen traten Metastasen des vermuteten Mammakarzinoms auf. Bei einer dieser Patientinnen mit Metastasierung lag bereits vorher ein Lokalrezidiv vor (Tab. 8).

5/164 (3%) Frauen berichteten über andere, im Verlauf aufgetretene Tumorerkrankungen: In jeweils 2 Fällen lag ein Kolonkarzinom und ein Zervixkarzinom, bei einer Patientin lag ein malignes Melanom vor.

Bei 7/164 (4,3 %) Frauen lag eine Tumorprogression vor. Davon lagen bei 5/164 (3 %) Fällen ein Lokalrezidiv vor und in einem Fall ein kontralaterales Mammakarzinom. In 2 Fällen traten Metastasen des vermuteten Mammakarzinoms auf. Bei einer dieser Patientinnen mit Metastasierung lag bereits vorher ein Lokalrezidiv vor (Tab. 7).

[Seite 132]

5/164 (3%) Frauen berichteten über andere, im Verlauf aufgetretene Tumorerkrankungen: In jeweils 2 Fällen lag ein Kolonkarzinom und ein Zervixkarzinom, bei einer Patientin lag ein malignes Melanom vor.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[21.] Kml/Fragment 040 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:01 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:53 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 132, Zeilen: Abbildung
Kml 40a diss

Tab. 8: Merkmale der Patientinnen mit Tumorrezidiv und/oder Metastasen, n=7

Anmerkungen:

n.b.= nicht bekannt, - = keine Op. -- = kein Rezidiv, keine Metastasen.

Ipsilateral ist als die betroffene Brust, kontralateral ist als die gegenseitige Brust definiert.

Tab. 7 Merkmale der Patientinnen mit Tumorrezidiv und/oder Metastasen, n = 7

Kml 40a source

Anmerkungen:

n.b. = nicht bekannt – = keine OP –– = kein Rezidiv, keine Metastasen. Ipsilateral ist als die betroffene Brust; kontralateral ist als die gegenseitige Brust definiert.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[22.] Kml/Fragment 038 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:01 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:47 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 131, 132, Zeilen: 131: 18ff; 132: r. Spalte: 1ff
Zum Zeitpunkt der Verlaufskontrolle berichteten 111/154 (72%) Frauen über aktuelle Beschwerden. Bei 70/154 (45,4%) Frauen lag ein Lymphödem des Armes vor (Tab. 7).

Kml 38a diss

Tab. 7: Aktuelle Beschwerden

Zum Zeitpunkt der Verlaufskontrolle berichteten 111/154 (72%) Frauen über aktuelle Beschwerden. Bei 70/154 (45,4 %) Frauen lag ein Lymphödem des Armes vor (Tab. 6).

[Seite 132]

Tab. 6 Aktuelle Beschwerden

Kml 38a source

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[23.] Kml/Fragment 037 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:01 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:45 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 37, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 132, Zeilen: l. Spalte: 1ff
Kml 37a diss

Tab. 6: Rehabilitationen, berufliche und private Veränderungen

Tab. 5 Rehabilitationen, berufliche und private Veränderungen

Kml 37a source

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[24.] Kml/Fragment 036 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:01 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:42 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 131, Zeilen: r. Spalte: 1ff
Kml 36a diss

Tab. 5: Subtypen und Differenzierungsgrade der diagnostizierten Mammakarzinome

Anmerkungen:

In 126/154 Fällen konnte der Subtyp ermittelt werden. Bei 24/37 Patientinnen mit malignem Befund der gegenseitigen Brust konnte der Subtyp ermittelt werden. Das Tumorgrading konnte in 118/154 Fällen der betroffenen Brust und in 21/38 Fällen der gegenseitigen Brust ermittelt werden.

108/154 (70,1%) Frauen nahmen Kuraufenthalte in Anspruch. Im Mittel erfolgten 2 Kuraufenthalte (Spannweite: 1-6) pro Patientin (Tab. 6). Von beruflichen Veränderungen berichteten 31/154 (20,1%) Frauen, von privaten Veränderungen berichteten 16/154 (10,4%) Frauen.

Tab. 4 Subtypen und Differenzierungsgrade der diagnostizierten Mammakarzinome

Kml 36a source

Anmerkungen:

In 126/154 Fällen konnte der Subtyp ermittelt werden. In 24/37 Patientinnen mit malignem Befund der gegenseitigen Brust konnte der Subtyp ermittelt werden. Das Tumorgrading konnte in 118/154 Fällen der betroffenen Brust und in 21/38 Fällen der gegenseitigen Brust ermittelt werden.

[...]

108/154 (70,1%) Frauen nahmen Kuraufenthalte in Anspruch. Im Mittel erfolgten 2 Kuraufenthalte (Spannweite: 1-6) pro Patientin (Tab. 5). Von beruflichen Veränderungen berichteten 31/154 (20,1%) Frauen, von privaten Veränderungen berichteten 16/154 (10,4%) Frauen.

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht angegeben.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[25.] Kml/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:01 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:37 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 130, 131, Zeilen: 130: r. Spalte: 31ff; 131: l. Spalte: 1ff
Bei 7 Patientinnen erfolgte nach 1996 und somit nach der Tätigkeit des Pathologen eine Operation der gegenseitigen Brust, davon in 3 Fällen eine Exzisionsbiopsie und in jeweils 2 Fällen eine prophylaktische Ablatio mammae bzw. Reduktionsplastik. Der histopathologische Befund wurde bei allen 7 Patientinnen als benigne beurteilt. Das initial diagnostizierte Tumorstadium der betroffenen Brust konnte in 129/154 (83,7%) Fällen und in 24/37 (65%) der malignen Befunde der gegenseitigen Brust dokumentiert werden (Tab. 4).

Kml 34a diss

Tab. 4: Diagnostizierte Tumorstadien

Anmerkungen:

In 129/154 Fällen konnte das Tumorstadium der betroffenen Brust ermittelt werden.

Bei 24/37 Patientinnen mit malignem Befund der gegenseitigen Brust konnte das Tumorstadium ermittelt werden.

Bei 7 Patientinnen erfolgte nach 1996 und somit nach der Tätigkeit des Pathologen, eine Operation der gegenseitigen Brust, davon in 3 Fällen eine Exzisionsbiopsie und in jeweils 2 Fällen eine prophylaktische Ablatio mammae bzw. Reduktionsplastik. Der histopathologische Befund wurde bei allen 7 Patientinnen als benigne beurteilt. Das initial diagnostizierte Tumorstadium der betroffenen Brust konnte in 129/154 (83,7%) Fällen und in 24/37 (65%) der malignen Befunde der gegenseitigen Brust dokumentiert werden

[Seite 131]

(Tab. 3). [...]

[...]

Tab. 3 Diagnostizierte Tumorstadien

Kml 34a source

Anmerkungen:

In 129/154 Fällen konnte das Tumorstadium der betroffenen Brust ermittelt werden.

In 24/37 Patientinnen mit malignem Befund der gegenseitigen Brust konnte das Tumorstadium ermittelt werden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[26.] Kml/Fragment 033 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:01 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:30 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 131, Zeilen: l. Spalte: 1ff
Kml 33a diss

Tab. 3: Übersicht über die durchgeführten Primäreingriffe Anmerkungen:

* In 11 Fällen gleichzeitiger Aufbau mit Implantat.

** In 4 Fällen gleichzeitiger Aufbau mit Implantat und in einem Fall Aufbau durch Latissimus dorsi-Plastik.

*** In 2 Fällen prophylaktische Ablatio mammae.

Tab. 2 Übersicht über die durchgeführten Primäreingriffe

Kml 33a source

Anmerkungen:

* In 11 Fällen gleichzeitiger Aufbau mit Implantat.

** In 4 Fällen gleichzeitiger Aufbau mit Implantat und in einem Fall Aufbau durch Latissimus dorsi-Plastik.

*** In 2 Fällen prophylaktische Ablatio mammae.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[27.] Kml/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:01 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:26 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 130, Zeilen: r. Spalte: 21ff
Kml 32a diss

Tab. 2: Anzahl der Operationen der betroffenen und gegenseitigen Brust, 1993-1996.

86/154 (55,8%) Frauen wurden im Jahre 1994 an der betroffenen Brust operiert. Bei 76/154 (49,4%) Frauen erfolgte eine Ablatio mammae, in 78/154 (50,6%) Fällen erfolgte eine brusterhaltende Therapie (Tab. 3). Insgesamt erfolgte bei 50/154 (32,5%) Frauen gleichzeitig eine Operation der gegenseitigen Mamma. In 30/50 (60%) Fällen wurde das histopathologische Ergebnis als maligne beschrieben. Bei 24/154 (15,6%) Frauen erfolgte die Operation der gegenseitigen Brust 1-8 Monate später, wobei die histopathologische Diagnose durch den gleichen Pathologen gestellt wurde, die in 7/24 (29%) Fällen ein Mammakarzinom ergab (Tab. 3).

86/154 (55,8 %) Frauen wurden im Jahre 1994 an der betroffenen Brust operiert. Bei 76/154 (49,4 %) Frauen erfolgte eine Ablatio mammae, in 78/154 (50,6%) Fällen erfolgte eine brusterhaltende Therapie (Tab. 2).

Insgesamt erfolgte bei 50/154 (32,5 %) Frauen gleichzeitig eine Operation der gegenseitigen Mamma. In 30/50 (60 %) Fällen wurde das histopathologische Ergebnis als maligne beschrieben. Bei 24/154 (15,6 %) Frauen erfolgte die Operation der gegenseitigen Brust 1–8 Monate später, wobei die histopathologische Diagnose durch den gleichen Pathologen gestellt wurde, die in 7/24 (29%) Fällen ein Mammakarzinom ergab (Tab. 2). [...]

[...]

Tab. 1 Anzahl der Operationen der betroffenen Brust und gegenseitigen Brust, 1993–1996

Kml 32a source

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[28.] Kml/Fragment 005 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:00 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 05:00 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 129, Zeilen: l. Spalte: 32ff
Die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Senologie vom Jahre 2000 erhärtete den Verdacht, dass nicht alle Frauen an Brustkrebs erkrankt waren, sondern möglicherweise Opfer falscher Diagnosen und Fehlentscheidungen wurden. In der Stellungnahme der Gutachter konnte festgestellt werden, dass in einer großen Zahl von Fällen, Vorstufen eines Mammakarzinoms oder frühe Mammakarzinomstadien gefunden wurden, die in der Häufung und Zusammensetzung in hohem Maße unglaubwürdig erschienen. Die Vorgänge konnten auf erhebliche Qualitätsmängel der apparativen und operativen Diagnosekette zurückgeführt werden.

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, durch eine Verlaufskontrolle der betroffenen Frauen 10 Jahre nach vermutlich falscher Diagnose Brustkrebs zu ermitteln, wie viele Frauen an einem Tumorrezidiv und/oder Metastasen erkrankt oder an Brustkrebs verstorben sind. Neben einer persönlichen Befragung erfolgte eine Kernspintomographie der Brust (MR-Mammographie), die jeder Patientin angeboten wurde, um aktuell eine lokale Tumormanifestation möglichst auszuschließen und den Patientinnen einen zusätzlichen diagnostischen Nutzen durch diese Verlaufskontrolle zu ermöglichen.

Die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Senologie vom Jahre 2000 erhärtete den Verdacht, dass nicht alle Frauen an Brustkrebs erkrankt waren, sondern möglicherweise Opfer falscher Diagnosen und Fehlentscheidungen wurden [1]. In der Stellungnahme der Gutachter konnte festgestellt werden, dass in einer großen Zahl von Fällen, Vorstufen eines Mammakarzinoms oder frühe Mammakarzinomstadien gefunden wurden, die in der Häufung und Zusammensetzung in hohem Maße unglaubwürdig erschienen. Die Vorgänge konnten auf erhebliche Qualitätsmängel der apparativen und operativen Diagnosekette zurückgeführt werden.

Ziel der vorliegenden Arbeit war, durch eine Verlaufskontrolle der betroffenen Frauen 10 Jahre nach vermutlich falscher Diagnose Brustkrebs zu ermitteln, wie viele Frauen an einem Tumorrezidiv und/oder Metastasen erkrankt oder an Brustkrebs verstorben sind. Neben einer persönlichen Befragung erfolgte eine Kernspintomographie der Brust (MR-Mammographie), die jeder Patientin angeboten wurde, um aktuell eine lokale Tumormanifestation möglichst auszuschließen und den Patientinnen einen zusätzlichen diagnostischen Nutzen durch diese Verlaufskontrolle zu ermöglichen.


1 Deutsche Gesellschaft für Senologie – Der Vorstand. Zusammenfassende Stellungnahme zu den von der Interessengemeinschaft „Diagnose Brustkrebs“ angeforderten Gutachten. Marburg 4.1.2000; 1–8

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

[29.] Kml/Fragment 004 01 - Diskussion
Bearbeitet: 12. September 2017, 19:00 Hindemith
Erstellt: 8. August 2017, 04:56 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Hauth et al 2006, Kml, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Hauth et al 2006
Seite(n): 129, Zeilen: l. Spalte: 1ff
2 Einleitung

Nach der Niederlassung eines Pathologen (Prof. Dr. Kemnitz) 1993 in Essen fiel erstmals im Mai 1994 die starke Häufung an Frühstadien des Mammakarzinoms in Essen auf. Die erhöhte Brustkrebsrate führte im Januar 1996 zu dem Verdacht, dass möglicherweise falsche Diagnosen gestellt wurden. 1996 verlangte ein Essener Gynäkologe die Herausgabe einiger Gewebeproben seiner Patientinnen zur pathologischen Zweitbegutachtung. In einigen Fällen kam der Zweitgutachter zu einem anderen Ergebnis. Im Februar 1996 ließ der Gynäkologe von einigen Gewebeproben und Blutproben seiner Patientinnen in einem Institut für Rechtsmedizin eine DNA-Analyse erstellen mit dem Resultat, dass die Mehrzahl der Gewebeproben nicht von den auf den pathologischen Präparaten angegebenen Spenderinnen stammte. Es entstand der dringende Verdacht, dass der Pathologe aus Essen falsche Diagnosen gestellt hatte.

Nach der Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung und nach dem ihm das Amtsgericht Essen Ende Mai 1997 bestimmte Untersuchungstätigkeiten untersagt hatte, setzte der Pathologe im Juni 1997 sein Labor in Brand und starb dabei. In dem Feuer verbrannte auch die Mehrzahl der archivierten Gewebeproben, mit denen die Frauen ihre Vermutungen hätten beweisen können, dass viele Brustkrebsdiagnosen falsch waren. Diese Nachuntersuchungen hätten für den Einzelfall die größte Beweiskraft geliefert [Deutsche Gesellschaft für Senologie, 2000]. Hieraus ergab sich für die betroffenen Frauen eine Beweisnot, die sich auch nach Vervollständigung aller verfügbaren Krankenunterlagen nicht beheben ließ.

Wie viele Frauen betroffen waren, wird sich vermutlich niemals klären lassen. Schätzungen gehen von ca. 300 betroffenen Frauen aus. Diese Zahl konnte bisher jedoch nicht bewiesen werden.


8. Deutsche Gesellschaft für Senologie, Der Vorstand, (2000): Zusammenfassende Stellungnahme zu den von der Interessengemeinschaft „Diagnose Brustkrebs“ angeforderten Gutachten. Marburg, 1-8.

Einleitung

Nach der Niederlassung eines Pathologen (Prof. Dr. Kemnitz) 1993 in Essen fiel erstmals im Mai 1994 die starke Häufung an Frühstadien des Mammakarzinoms in Essen auf. Die erhöhte Brustkrebsrate führte im Januar 1996 zu dem Verdacht, dass möglicherweise falsche Diagnosen gestellt wurden. 1996 verlangte ein Essener Gynäkologe die Herausgabe einiger Gewebeproben seiner Patientinnen zur pathologischen Zweitbegutachtung. In einigen Fällen kam der Zweitgutachter zu einem anderen Ergebnis. Im Februar 1996 ließ der Gynäkologe von einigen Gewebeproben und Blutproben seiner Patientinnen in einem Institut für Rechtsmedizin eine DNA-Analyse erstellen mit dem Resultat, dass die Mehrzahl der Gewebeproben nicht von den auf den pathologischen Präparaten angegebenen Spenderinnen stammte. Es entstand der dringende Verdacht, dass der Pathologe aus Essen falsche Diagnosen gestellt hatte.

Nach der Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung und nach dem ihm das Amtsgericht Essen Ende Mai 1997 bestimmte Untersuchungstätigkeiten untersagt hatte, setzte der Pathologe im Juni 1997 sein Labor in Brand und starb dabei. In dem Feuer verbrannte auch die Mehrzahl der archivierten Gewebeproben, mit denen die Frauen ihre Vermutungen hätten beweisen können, dass viele Brustkrebsdiagnosen falsch waren. Diese Nachuntersuchungen hätten für den Einzelfall die größte Beweiskraft geliefert [1]. Hieraus ergab sich für die betroffenen Frauen eine Beweisnot, die sich auch nach Vervollständigung aller verfügbaren Krankenunterlagen nicht beheben ließ.

Wie viele Frauen betroffen waren, wird sich vermutlich niemals klären lassen. Schätzungen gehen von ca. 300 betroffenen Frauen aus. Diese Zahl konnte bisher jedoch nicht bewiesen werden.


1 Deutsche Gesellschaft für Senologie – Der Vorstand. Zusammenfassende Stellungnahme zu den von der Interessengemeinschaft „Diagnose Brustkrebs“ angeforderten Gutachten. Marburg 4.1.2000; 1–8

Anmerkungen

Die Quelle ist nicht genannt.

Sichter
(Hindemith) MekHunter

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