Fandom

VroniPlag Wiki

Kt/012

< Kt

31.372Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Teilen

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Herstellung, Charakterisierung und Modifizierung von Perlcellulose

von Kt

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Kt/Fragment 012 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2016-03-04 14:02:22 Schumann
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-21
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 34-35, Zeilen: 34: 3-16 - 35: 1-6
Das Modell nach Meyer und Misch gibt vereinfacht Hinweise zur Anordnung der Cellulose in der Elementarzelle. Ein in der Literatur intensiv diskutierter Gegenstand ist die parallele oder antiparallele Anordnung der Celluloseketten in der Elementarzelle. Dabei wird die Ansicht akzeptiert, dass in Cellulose I eine parallele Anordnung vorliegt. Eine Beschreibung der weiteren Entwicklung der Modelle für native Cellulose wurde in [Zugenmaier, 2001] gegeben.

2.1.3.2 Weitere Cellulosemodifikationen

Die Modifikation Cellulose II kann aus Cellulose I durch Mercerisierung oder Lösen und Regenerieren gewonnen werden, daher wird sie auch als Regeneratcellulose bezeichnet. Der Struktur von kristalliner Cellulose II wird eine monokline Elementarzelle mit der Raumgruppe P21 zugeordnet, in der die Ketten antiparallel angeordnet sind. Aufgrund der gauche-trans-Konformation der primären Hydroxygruppe ist in Cellulose II nur die intramolekulare O(3)H…O´(5) sowie die intermolekulare Wasserstoffbrücke O(6)H…O(2)H existent.

Die bisher bekannten Beziehungen zwischen den Cellulosemodifikationen sind in Abbildung 2.1.3.2. zusammengestellt.

[Abb. 2.1.3.2: Beziehungen zwischen den Cellulosemodifikationen nach Fengel (1985)]

Cellulose II lässt sich demnach nichtreversibel aus Cellulose I herstellen und stellt eine thermodynamisch stabile Modifikation dar.

Als weiteres Allomorph ist Cellulose III bekannt. Diese Modifikation kann aus Cellulose I oder II durch Behandlung mit flüssigem Ammoniak hergestellt werden. Je nach Ausgangscellulose bildet sich die Form Cellulose IIII oder IIIII. Cellulose IV stellt eine Hochdruckmodifikation der Cellulose dar.

[Seite 34]

Das Modell nach Meyer und Misch (1937) gibt vereinfacht Hinweise zur Anordnung der Cellulose in der Elementarzelle. Ein intensiv diskutierter Gegenstand in der Literatur ist, ob die Anordnung der Celluloseketten in der Elementarzelle parallel oder antiparallel ist. Die akzeptierte Ansicht ist, dass in Cellulose I eine parallele Anordnung vorliegt. Eine Beschreibung der Entwicklung der Modelle für native Cellulose findet man bei Zugenmaier (2001).

3.4.2. Cellulose II (regenerierte Cellulose) und weitere Polymorphe

Die Modifikation Cellulose II kann aus Cellulose I durch Mercerisierung oder Lösen und Regenerieren gewonnen werden. Der Struktur von kristalliner Cellulose II wird eine monokline Elementarzelle mit der Raumgruppe P21 zugeordnet, in der die Ketten antiparallel angeordnet sind. Aufgrund der gauche-trans-Konformation der primären Hydroxylgruppe ist in Cellulose II nur die intramolekulare O(3)H…O´(5) sowie die intermolekulare Wasserstoffbrücke O(6)H…O(2)H existent.

Die Beziehungen der verschiedenen Cellulosemodifikationen sind in Abb. 3.6 dargestellt.

[Abb. 3.6: Beziehungen zwischen Cellulosemodifikationen; aus Gilbert (1994)]

[Seite 35]

Cellulose II lässt sich demnach nichtreversibel aus Cellulose I herstellen und stellt die thermodynamisch stabile Modifikation dar. Als weitere Modifikation ist Cellulose III bekannt. Sie kann aus Cellulose I oder II durch Behandlung mit flüssigem Ammoniak hergestellt werden. Je nach Ausgangscellulose bildet sich die Form Cellulose IIII oder IIIII. Cellulose IV stellt eine Hochdruckmodifikation der Cellulose dar.

Anmerkungen

Abb. 2.1.3.2 identisch mit Abb. 3.6 aus Quelle.

Sichter
fiesh


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Kybot, Zeitstempel: 20120515170339

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki