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Kt/Fragment 006 01

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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-12
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 27-28, Zeilen: 28-29, 1-11
[Zwischen 180 °C und 200 °C beginnt die ther-] mische Zersetzung des natürlichen Polymers. Die Glasübergangstemperatur liegt für das trockene Polymer zwischen 230 °C und 245 °C. Mit zunehmendem Wassergehalt sinkt die Glasübergangstemperatur drastisch. Ebenfalls von der Feuchte abhängig sind die Eigenschaften von Cellulose als Isolator. Im trockenen Zustand weist das Polymer eine sehr niedrige elektrische Leitfähigkeit auf und kann deshalb als „Isolationspapier“ für Kondensatoren verwendet werden [Gröbe, 1958 (sic!)]. Die guten Sorptionseigenschaften eröffnen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die Chromatographie. So können z. B. kleinste Mengen an Eisenionen aus wässrigen Alkalien eliminiert werden [Jacopian et al., 1975]. Weiterhin ist Cellulose mit anderen Materialien gut kombinierbar, was die Herstellung von Polymerblends unter anderem mit Polyacrylnitril, Polyurethan und Polyamid erlaubt. Dies eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Herstellung von Textilfasern. Außerdem bildet Cellulose den Ausgangsstoff für eine Vielzahl von Cellulosederivaten, deren Anwendung wiederum breit gefächert ist. [Seite 27]

Zwischen 180 °C und 200 °C beginnt die thermische Zersetzung des natürlichen Polymers. Die Glasübergangstemperatur liegt für das trockene Polymer zwischen 230 °C und 245 °C. Mit

[Seite 28]

zunehmendem Wassergehalt sinkt die Glasübergangstemperatur drastisch. Ebenfalls feuchteabhängig sind die Isolatoreigenschaften der Cellulose. Im trockenen Zustand weist das Polymer eine sehr niedrige elektrische Leitfähigkeit auf und kann deshalb als „Isolationspapier“ für Kondensatoren verwendet werden.[FN 70] Die guten Sorptionseigenschaften eröffnen vielfältige Anwendungen für die Chromatographie. Die Möglichkeit, kleinste Mengen an Eisenionen aus wäßrigen Alkalien zu eliminieren, soll beispielhaft erwähnt werden.[FN 71] Weiterhin ist Cellulose mit anderen Materialien gut kombinierbar, was die Herstellung von Polymerblends unter anderem mit Polyacrylnitril, Polyurethan und Polyamid erlaubt. Dies eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Herstellung von Textilfasern. Außerdem bildet Cellulose den Ausgangsstoff für eine Vielzahl von Cellulosederivaten, deren Anwendung wiederum breit gefächert ist.


[FN 70] Gröbe, A., “Polymer Handbook”, John Wiley New York 1989, 3rd. edn., Brandrupp, J., Immergut, E.H. (Eds), pp. 117-170

[FN 71] Jacopian, V., Philipp, B., Mehnert, H., Schulze, J., Dautzenberg, H., Faserforsch. Textiltech. 1975, 26, 153

Anmerkungen

Fortsetzung von Kt/Fragment 005 27, wieder nur mit kleinen sprachlichen Varianten.

Die Literaturverweise in der Quelle werden mit übernommen, in einem Fall durch die Titelangabe des Beitrags in einem Handbuch von 1989 ergänzt.

Die Jahresangabe "1958" ist ein Versehen. Im Literaturverzeichnis der Verf. ist wie in der Quelle richtig 1989 angegeben. Dabei (S. 144) wird aber der Name des Herausgebers falsch "Brandrupp" statt richtig "Brandrup" geschrieben. Derselbe Fehler steht schon in der Quelle.

Sichter
fiesh

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