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Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 7-24
Quelle: DE19648954A1
Seite(n): 1, Zeilen: 10-21
Eine Möglichkeit, die Wirkung von Endotoxinen zu vermeiden, besteht in einem vollständig aseptischen Arbeiten zur Begrenzung der Bakterienkontamination, was im Allgemeinen kaum realisierbar bzw. bei körperinduzierter Freisetzung nicht anwendbar ist.

Es ist daher auf vielfältige Weise versucht worden, Endoxine zu entfernen. Dazu gehören beispielsweise folgende Methoden:

- Adsorption an hydrophoben Stoffen, wie Aktivkohle und Ionenaustauscherharzen

- der pH-Wert- abhängige Abbau mittels Säuren oder Alkalilösungen

- der oxidative Abbau mittels oxidierender Substanzen

- die Filtration der zu dekontaminierenden Lösungen mittels Ultrafiltration

Diese Methoden sind jedoch nicht dazu geeignet, den Endotoxingehalt auf den erforderlichen Grenzwert von 0,5 ng/ml zu erniedrigen. Auch sind einige dieser Verfahren zu unselektiv bzw. wegen der Möglichkeiten weiterer chemischer Reaktionen prinzipiell nicht anwendbar. [Darkow et al., 1996]

Mittels Membrantrennung wurden beachtliche Erfolge bei der Aufbereitung von Dialysat erreicht. Allerdings ist auch mit dieser Methode bislang keine genügend selektive Entfernung von Endotoxinen möglich. [Petsch und Anspach, 2000]

Eine weitere Möglichkeit, Endotoxine zu entfernen, besteht in deren Bindung an trägerfixierte Liganden.

Eine Möglichkeit, die Wirkung von ETs zu vermeiden, besteht in einem vollständig aseptischen Arbeiten zur Begrenzung der Bakterienkontamination, was im allgemeinen kaum realisierbar bzw. bei körperinduzierter ET-Freisetzung nicht anwendbar ist.

Es ist daher auf vielfältige Weise versucht worden, ETs zu entfernen. Dazu gehören beispielsweise folgende Methoden:

- Adsorption an hydrophoben Stoffen, wie Aktivkohle und Ionenaustauscherharzen,

- der PH-abhängige Abbau mittels Säuren oder Alkalilösungen (z. B. US 3644175 und US 3659027),

- der oxidative Abbau mittels oxidierender Substanzen (JP68/16058) und

- die Filtration der zu dekontaminierenden Lösungen mittels Ultrafiltration (z. B. US 4261834).

Mittels dieser Methoden ist es jedoch nicht möglich, die Endotoxine auf den erforderlichen Level von 0,5 ng/ml zu erniedrigen. Auch sind einige dieser Methoden zu unselektiv bzw. wegen der Möglichkeiten weiterer chemischer Reaktionen prinzipiell nicht anwendbar.

Mittels Membrantrennung wurden bereits beachtliche Erfolge bei der Aufbereitung von Dialysat erreicht. Allerdings ist es auch mit dieser Methode nicht möglich, ETs selektiv genug zu entfernen.

Eine weitere Möglichkeit, ETs zu entfernen, besteht in deren Bindung an trägerfixierte Liganden.

Anmerkungen

Der Text der untersuchten Arbeit stimmt teilweise wörtlich mit dem Patent überein. Die Abkürzung "ET" wird in der untersuchten Arbeit ausgeschrieben als "Endotoxine", einmal fälschlich als "Endoxine". Quelle genannt als "Darkow et al., 1996".

Sichter
fiesh

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