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31 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Kt/Fragment 005 03 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 13:44 Schumann
Erstellt: 19. May 2012, 12:06 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Kt, Leipner 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 3-4
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 1, Zeilen: 2-5
Cellulose ist eines der ältesten vom Menschen genutzten natürlichen Polymere. Sie kann von Pflanzen gebildet werden und ist ein wichtiger Bestandteil des Holzes. Cellulose, der Hauptbestandteil pflanzlicher Zellmembranen, ist eines der ältesten, vom Menschen genutzten natürlichen Polymere. Sie ist Bestandteil von Holz und kann von Pflanzen wie Baumwolle in Form von Haaren und vom Bakterium Acetobacter xylinum als fadenförmige Geißeln gebildet werden.
Anmerkungen

Gleich zu Beginn der untersuchten Arbeit findet man die zusammengekürzten und im zweiten Satz leicht umgestellten Einleitungssätze der nirgends genannten Quelle Leipner (2002).

Sichter
Pwolle

[2.] Kt/Fragment 005 07 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 23:20 Guckar
Erstellt: 19. May 2012, 12:11 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, Leipner 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 7-9
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 1, Zeilen: 15-17
Die Nutzung von Cellulose durch den Menschen erfolgte schon frühzeitig. Im alten Ägypten z. B. wurde aus Baumwolle Kleidung und aus Pflanzenfasern Papyrus als Vorläufer des heutigen Papiers produziert. Die Nutzung von Cellulose durch den Menschen erfolgte schon frühzeitig. Im alten Ägypten z. B. wurde aus Baumwolle Kleidung und aus Pflanzenfasern Papyrus als Vorläufer des heutigen Papiers produziert.
Anmerkungen

Identisch, ohne dass die Quelle je genannt wird.

Sichter
Pwolle

[3.] Kt/Fragment 005 09 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 13:48 Schumann
Erstellt: 18. May 2012, 19:49 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Klemm et al. 2005, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 9-13
Quelle: Klemm et al. 2005
Seite(n): 3423, Zeilen: linke Spalte 2-6, 8-11
Im Jahre 1838 extrahierte der französische Chemiker Anselme Payen einen resistenten faserigen Feststoff, der bei der Behandlung unterschiedlicher Pflanzengewebe mit Säuren und Ammoniak zurückblieb [Payen, 1838]. Ein Jahr darauf wurde dieser Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände in einem Bericht erstmals als Cellulose bezeichnet [Brongniart et al., 1839]. Im Jahre 1838 beschrieb der französische Chemiker Anselme Payen erstmals einen resistenten faserigen Feststoff, der bei der Behandlung unterschiedlicher Pflanzengewebe mit Säuren und Ammoniak sowie nachfolgender Extraktion mit Wasser, Alkohol und Ether zurückbleibt.[EN 1] [...] Der Name „Cellulose“ für diesen Pflanzeninhaltsstoff findet sich erstmals 1839 in einem Bericht der französischen Akademie über die Arbeiten Payens.[EN 2]

[EN 1] a) A. Payen, C. R. Hebd. Seances Acad. Sci. 1838, 7, 1052; A. Payen, C. R. Hebd. Seances Acad. Sci. 1838, 7, 1125; b) K. Hess, Zellst. Pap. 1938, 18, 302 – 305.

[EN 2] A. Brogniart, A. B. Pelonze, R. Dumas, C. R. Hebd. Seances Acad. Sci. 1839, 8, 51 – 53.

Anmerkungen

Die Quelle ist dem Autor bekannt und wird an anderer Stelle ohne Bezugnahme auf die aktuelle Passage angegeben. Für den vorliegenden Abschnitt wird keine Quelle genannt, obwohl der erste Satz bis auf eine Kürzung im Wortlaut identisch ist, der zweite dieselben Komponenten wie die Vorlage aufweist.

Sichter
Pwolle

[4.] Kt/Fragment 005 14 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 13:50 Schumann
Erstellt: 19. May 2012, 12:15 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Kt, Leipner 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 14-17
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 1, Zeilen: 17-21
1884 gelang die Herstellung von Kunstseide, damit konnte der aus Holz gewonnene Zellstoff zu Fasern verarbeitet werden. Somit wurde Cellulose zu einem wichtigen Textilrohstoff. Industriell werden zur Textilproduktion Fasern aus Baumwolle, Bast, Blättern und Holz ver-wendet, wobei die Papierindustrie auch Fasern aus Gräsern nutzt. 1884 gelang die Herstellung von Kunstseide, welche es ermöglichte, den aus Holz gewonnenen Zellstoff zu Fasern zu verarbeiten. Somit wurde Cellulose zu einem wichtigen Textilrohstoff. Industriell werden zur Textilproduktion Fasern aus Baumwolle, Basten, Blättern und Holz verwendet, wobei die Papierindustrie auch Fasern aus Gräsern nutzt.
Anmerkungen

Das Patchwork geht weiter: jetzt wieder eine fast unveränderte Passage aus der Einleitung von Leipner (2002), wieder ohne Nennung der Quelle.

Sichter
Pwolle

[5.] Kt/Fragment 005 20 - Diskussion
Bearbeitet: 14. July 2012, 12:41 Graf Isolan
Erstellt: 19. May 2012, 12:20 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Kt, Leipner 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 20-26
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 1, Zeilen: 21-26
Seit einigen Jahren gewinnt Bakteriencellulose, die wegen ihrer besonderen Eigenschaften in der Medizin als Wundabdeckung und zunehmend auch in der Kosmetik zum Einsatz kommt, an Bedeutung.

Der nachwachsende, biologisch abbaubare und biokompatible Rohstoff Cellulose ist eine der natürlichen Hauptressourcen der Zukunft. Cellulose ist ein mannigfaltig nutzbares Polymer, welches durch Derivatisierung in eine Vielzahl von Produkten mit unterschiedlichsten Eigenschaften umgewandelt werden kann.

Seit einigen Jahren gewinnt auch Bakteriencellulose, die wegen ihrer besonderen Eigenschaften in der Medizin als Wundabdeckung und zunehmend auch in der Kosmetik zum Einsatz kommt, an Bedeutung.

Cellulose als vielseitig nutzbares Polymer ist ein nachwachsender, biologisch abbaubarer und biokompatibler Rohstoff, der durch Derivatisierung in eine Vielzahl von Produkten unterschiedlichster Eigenschaften überführt werden kann. Man kann Cellulose zu den natürlichen Hauptressourcen der Zukunft zählen, da diese verfügbar sein wird, wenn andere Rohstoffe nicht mehr in ausreichendem Maße vorhanden sein werden.

Anmerkungen

Wieder ein Stück aus Leipner (2002) ohne Nennung der Quelle. Nach einer (fast) vollständigen Übernahme eines Satzes ohne Kennzeichnung werden die Bestandteile des folgenden Absatzes der Quelle einfach nur durcheinandergewürfelt und in neuer Reihenfolge wiedergegeben.

Sichter
Pwolle

[6.] Kt/Fragment 005 27 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 23:21 Guckar
Erstellt: 23. April 2012, 18:11 (Agrippina1)
Fragment, Gesichtet, Kt, Leipner 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 27-35
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 27, Zeilen: 20-28
Cellulose ist ein farbloses, geruchloses, nicht toxisches Faserpolymer, welches in Wasser und gewöhnlichen organischen Lösungsmitteln unlöslich und chemisch stabil ist. In vielen polar-protischen und aprotischen Flüssigkeiten ist Cellulose quellbar. In verschiedenen Säuren, wie z. B. Salzsäure und Trifluoressigsäure, tritt ein Abbau der Cellulosekettenlänge ein. Eine enzymatische Verringerung des durchschnittlichen Polymerisationsgrades (DP) ist ebenfalls möglich.

Bedingt durch das ausgeprägte Wasserstoffbrückennetzwerk ist Cellulose nicht schmelzbar. Bis ca. 180 °C ist Cellulose thermisch stabil, die Festkörperstruktur und die mechanischen Eigenschaften bleiben größtenteils erhalten. Zwischen 180 °C und 200 °C beginnt die ther[mische Zersetzung des natürlichen Polymers.]

Cellulose ist ein farbloses, geruchloses, nicht toxisches Faserpolymer, welches in Wasser und gewöhnlichen organischen Lösungsmitteln unlöslich, jedoch chemisch stabil ist. Cellulose ist in vielen polar-protischen und aprotischen Flüssigkeiten quellbar. In verschiedenen Säuren, wie z. B. Salzsäure und Trifluoressigsäure, tritt ein Abbau der Cellulosekettenlänge ein. Eine enzymatische Verringerung des durchschnittlichen Polymerisationsgrades (DP) ist ebenfalls möglich. Bedingt durch das ausgeprägte Wasserstoffbrückennetzwerk ist Cellulose unschmelzbar. Cellulose ist bis ca. 180 °C thermisch stabil, bis dahin bleiben die Festkörperstruktur und die mechanischen Eigenschaften größtenteils erhalten. Zwischen 180 °C und 200 °C beginnt die thermische Zersetzung des natürlichen Polymers.
Anmerkungen

Minimale sprachliche Veränderungen gegenüber der nicht angegebenen Quelle. Fortsetzung in Kt/Fragment 006 01

Sichter
fiesh

[7.] Kt/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 13:53 Schumann
Erstellt: 23. April 2012, 18:39 (Agrippina1)
Fragment, Gesichtet, Kt, Leipner 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1-12
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 27-28, Zeilen: 28-29, 1-11
[Zwischen 180 °C und 200 °C beginnt die ther-] mische Zersetzung des natürlichen Polymers. Die Glasübergangstemperatur liegt für das trockene Polymer zwischen 230 °C und 245 °C. Mit zunehmendem Wassergehalt sinkt die Glasübergangstemperatur drastisch. Ebenfalls von der Feuchte abhängig sind die Eigenschaften von Cellulose als Isolator. Im trockenen Zustand weist das Polymer eine sehr niedrige elektrische Leitfähigkeit auf und kann deshalb als „Isolationspapier“ für Kondensatoren verwendet werden [Gröbe, 1958 (sic!)]. Die guten Sorptionseigenschaften eröffnen vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die Chromatographie. So können z. B. kleinste Mengen an Eisenionen aus wässrigen Alkalien eliminiert werden [Jacopian et al., 1975]. Weiterhin ist Cellulose mit anderen Materialien gut kombinierbar, was die Herstellung von Polymerblends unter anderem mit Polyacrylnitril, Polyurethan und Polyamid erlaubt. Dies eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Herstellung von Textilfasern. Außerdem bildet Cellulose den Ausgangsstoff für eine Vielzahl von Cellulosederivaten, deren Anwendung wiederum breit gefächert ist. [Seite 27]

Zwischen 180 °C und 200 °C beginnt die thermische Zersetzung des natürlichen Polymers. Die Glasübergangstemperatur liegt für das trockene Polymer zwischen 230 °C und 245 °C. Mit

[Seite 28]

zunehmendem Wassergehalt sinkt die Glasübergangstemperatur drastisch. Ebenfalls feuchteabhängig sind die Isolatoreigenschaften der Cellulose. Im trockenen Zustand weist das Polymer eine sehr niedrige elektrische Leitfähigkeit auf und kann deshalb als „Isolationspapier“ für Kondensatoren verwendet werden.[FN 70] Die guten Sorptionseigenschaften eröffnen vielfältige Anwendungen für die Chromatographie. Die Möglichkeit, kleinste Mengen an Eisenionen aus wäßrigen Alkalien zu eliminieren, soll beispielhaft erwähnt werden.[FN 71] Weiterhin ist Cellulose mit anderen Materialien gut kombinierbar, was die Herstellung von Polymerblends unter anderem mit Polyacrylnitril, Polyurethan und Polyamid erlaubt. Dies eröffnet vielfältige Möglichkeiten zur Herstellung von Textilfasern. Außerdem bildet Cellulose den Ausgangsstoff für eine Vielzahl von Cellulosederivaten, deren Anwendung wiederum breit gefächert ist.


[FN 70] Gröbe, A., “Polymer Handbook”, John Wiley New York 1989, 3rd. edn., Brandrupp, J., Immergut, E.H. (Eds), pp. 117-170

[FN 71] Jacopian, V., Philipp, B., Mehnert, H., Schulze, J., Dautzenberg, H., Faserforsch. Textiltech. 1975, 26, 153

Anmerkungen

Fortsetzung von Kt/Fragment 005 27, wieder nur mit kleinen sprachlichen Varianten.

Die Literaturverweise in der Quelle werden mit übernommen, in einem Fall durch die Titelangabe des Beitrags in einem Handbuch von 1989 ergänzt.

Die Jahresangabe "1958" ist ein Versehen. Im Literaturverzeichnis der Verf. ist wie in der Quelle richtig 1989 angegeben. Dabei (S. 144) wird aber der Name des Herausgebers falsch "Brandrupp" statt richtig "Brandrup" geschrieben. Derselbe Fehler steht schon in der Quelle.

Sichter
fiesh

[8.] Kt/Fragment 006 14 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 23:22 Guckar
Erstellt: 30. April 2012, 13:25 (B martin)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
B_martin
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 14-19
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 29, Zeilen: 2-7
Die Struktur der Cellulose hat einen bestimmenden Einfluss auf die Eigenschaften sowie das chemische Verhalten des Polymers. Zur Beschreibung der komplexen Struktur werden drei strukturelle Ebenen unterschieden [Krässig, 1993]:

1. die molekulare Ebene des Makromoleküls,

2. die supramolekulare Ebene der Anordnung der Moleküle zueinander und

3. die morphologische Ebene, die fibrillare Struktur mit dem gesamten Porensystem.

Die Struktur der Cellulose hat einen bestimmenden Einfluss auf die Eigenschaften sowie das chemische Verhalten des Polymers. Zur Beschreibung der komplexen Struktur werden drei strukturelle Ebenen unterschieden (Krässig, 1993):

1. die molekulare Ebene des Makromoleküls,

2. die supramolekulare Ebene der Anordnung der Moleküle zueinander,

3. sowie die morphologische Ebene, die fibrillare Struktur mit dem gesamten Porensystem.

Anmerkungen

Der kurze Absatz einschließlich Gliederung in drei Punkten wurde wörtlich aus der Quelle übernommen ohne diese zu zitieren.

Sichter
fiesh, Graf Isolan

[9.] Kt/Fragment 006 26 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 23:22 Guckar
Erstellt: 30. April 2012, 13:36 (B martin)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, Leipner 2002, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
B_martin
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 26-31
Quelle: Leipner 2002
Seite(n): 27, Zeilen: 12-17
NMR-, FTIR- und Raman-Spektroskopie eignen sich zur Charakterisierung der Cellulose als Festkörper, insbesondere zur Untersuchung der Konformation, Modifikation und struktureller Aspekte. Beugungsmethoden (Elektronen-, Neutronen- und Röntgenbeugung) dienen der Erforschung der Konformation, der Kristallstruktur, der übermolekularen Struktur und zum Teil der Hohlraumstrukturen. Letztere werden mittels Elektronenmikroskopie (TEM und REM) beschrieben. Spektroskopische Methoden wie z. B. NMR-, FTIR- und Raman-Spektroskopie eignen sich zur Charakterisierung der Cellulose als Festkörper, dabei besonders zur Untersuchung der Konformation, Modifikation und struktureller Aspekte. Beugungsmethoden (Elektronen-, Neutronen- und Röntgenbeugung) dienen der Erforschung der Konformation, der Kristallstruktur, der übermolekularen Struktur und zum Teil der Hohlraumstrukturen. Letztere werden mittels Elektronenmikroskopie (TEM und REM) beschrieben.
Anmerkungen

Der gesamte Absatz wurde aus der nicht zitierten Quelle nahezu wörtlich übernommen.

Sichter
fiesh

[10.] Kt/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 23:22 Guckar
Erstellt: 18. April 2012, 18:35 (Fiesh)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
fiesh, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1-15
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 29-30, Zeilen: S.29,8-19 - S.30,1-3
2.1.1 Molekulare Struktur

Cellulose ist ein lineares, unverzweigtes Homopolysaccharid aus ß-D-Anhydroglucopyranoseeinheiten, welche durch eine ß (1→4) glycosidische Bindung verknüpft sind. Jede Anhydroglucoseeinheit (AGE bzw. englisch AGU) besitzt zwei sekundäre sowie eine primäre Hydroxygruppe an der C-2 und C-3 bzw. an der C-6 Position. Die strukturelle Wiederholungseinheit innerhalb einer Kette ist dabei ß-Cellobiose. Das Ende mit der Hydroxygruppe in der C-1 Position besitzt reduzierende Eigenschaften, die freie OH-Gruppe an C-4 besitzt keine reduzierenden Eigenschaften.

Die Ebene des Pyranoserings jeder zweiten Glucoseeinheit ist entlang der Molekularkette um 180 ° auf der C-1–C-4- Achse gedreht. Die Anhydroglucosebausteine weisen eine 4C1-Sesselkonformation auf.

[Abb. 2.1.1.a: Konstitution und Konformation des Cellulosemoleküls]

Aus der Zahl der Anhydroglucoseeinheiten innerhalb der Kette ergibt sich der Durchschnittspolymerisationsgrad (DP), welcher in Abhängigkeit von der Herkunft und Behandlung des Rohstoffs variiert.

[Seite 29]

3.1. Die molekulare Struktur der Cellulose

Cellulose ist ein lineares, unverzweigtes Homopolysaccharid aus ß-D-Anhydroglucopyranoseeinheiten, welche durch eine ß (1→4) glycosidische Bindung verknüpft sind. Jede Anhydroglucoseeinheit (AGE) besitzt zwei sekundäre sowie eine primäre Hydroxylgruppe an den C-2 und C-3 bzw. an den C-6 Positionen. Die Wiederholungseinheit innerhalb einer Kette ist dabei ß-Cellobiose. Das Ende mit der Hydroxylgruppe in der C-1 Position besitzt reduzierende Eigenschaften, die freie OH-Gruppe an C-4 besitzt keine reduzierenden Eigenschaften.

Die Ebene des Pyranoserings jeder zweiten Glucoseeinheit ist entlang der Molekularkette um 180 ° auf der C-1–C-4 Achse gedreht. Die Anhydroglucosebausteine besitzen eine 4C1-Sesselkonformation.

[Abb. 3.1: Konstitution und Konformation des Cellulosemoleküls]

[Seite 30]

Aus der Zahl der Anhydroglucoseeinheiten innerhalb der Kette wird ein Durchschnittspolymerisationsgrad (DP) ermittelt, welcher bei nativen Cellulosen zwischen 2500 und 15.000 liegt.

Anmerkungen

Abb. 2.1.1.a in der untersuchten Arbeit ist identisch mit Abb. 3.1 aus der Quelle. Aus "Hydroxylgruppe" wird an zwei Stellen "Hydroxygruppe".

Sichter
pwolle, Graf Isolan

[11.] Kt/Fragment 007 21 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 23:22 Guckar
Erstellt: 18. May 2012, 00:55 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Kt, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 21-24
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 44, Zeilen: 2-5
Die reguläre Anordnung der Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den einzelnen Celluloseketten im festen Zustand führt zu einem geordneten System mit kristallähnlichen Eigenschaften. Diese wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Hilfe röntgenographischer Untersuchungen zum ersten Mal detektiert [Nishikawa und Ono, 1913] Die reguläre Anordnung der Wasserstoff-Brückenbindungen zwischen den einzelnen Celluloseketten im festen Zustand führt zu einem geordneten System mit kristallähnlichen Eigenschaften. Diese wurden 1913 mit Hilfe röntgenographischer Untersuchungen zum ersten Mal detektiert.
Anmerkungen

wortwörtliche Übereinstimmungen - die Quelle bleibt ungenannt. Die genannte Quelle [Nishikawa und Ono, 1913] ist in englisch verfasst.

Sichter
Pwolle

[12.] Kt/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 13:57 Schumann
Erstellt: 19. April 2012, 17:02 (Pwolle)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1-12
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 30-31, Zeilen: 30: 4-6.13-14 - 31: 1-6
Die Steifheit der Celluloseketten wird, wie in Abbildung 2.1.1.b dargestellt, durch intramolekulare Wasserstoffbrücken bestimmt, welche zwischen O(3)H und O´(5) [Marchessault und Liang, 1960] sowie zwischen O(6)H und O´(2) H [Blackwell et al., 1977] angeordnet sind.

[Abb. 2.1.1.b: Wasserstoffbrücken der Celluloseformen I und II nach Kroon-Batenburg et al. (1986) und Klemm et al. (1998)]

Die Celluloseketten haben aufgrund dieses ausgeprägten Netzes von Wasserstoffbrücken die Tendenz sich zu hoch geordneten Strukturen zu aggregieren. Das führt zur Bildung so genannter Elementarfibrillen. Diese übermolekularen Struktureinheiten sind die Grundbau-steine der morphologischen Struktur von Cellulose. Die Struktur der Elementarfibrillen ist dabei als nicht einheitlich zu betrachten. Sie wird mit dem allgemein anerkannten Zweiphasenmodell beschrieben [Fink und Philipp, 1985], wobei, wie in Abbildung 2.1.1.c gezeigt, kristalline und damit hoch geordnete Bereiche neben amorphen, ungeordneten Bereichen gleichzeitig vorliegen. Dieser Aufbau entspricht dem Fransen- Fibrillen- Modell nach [Hearle, 1958].

[Seite 30]

Die Steifheit der Celluloseketten wird durch intramolekulare Wasserstoffbrücken bestimmt, welche nach Marchessault und Liang (1960) zwischen O(3)H und O´(5) sowie zwischen O(6)H und O´(2) H (Blackwall et al., 1977) angeordnet sind.

[...]

Abb.3.2: Wasserstoffbrücken der Celluloseformen I und II nach Kroon-Batenburg et al. (1986); aus Klemm et al. (1998)]

Die Celluloseketten haben aufgrund dieses ausgeprägten Netzes von Wasserstoffbrücken die Tendenz sich zu hoch geordneten Strukturen zu aggregieren. Dies führt zur Bildung

[Seite 31]

sogenannter Elementarfibrillen. Diese übermolekularen Struktureinheiten sind die Grundbausteine der morphologischen Struktur von Cellulose. Die Struktur der Elementarfibrillen ist dabei als nicht einheitlich zu betrachten. Sie wird mit dem allgemein anerkannten Zweiphasenmodell beschrieben (Fink und Philipp, 1985), wobei kristalline und damit hoch geordnete Bereiche neben amorphen, ungeordneten Bereichen gleichzeitig vorliegen (Abb. 3.3). Dieser Aufbau entspricht dem Fransen- Fibrillar- Modell nach Hearle (1958).

Anmerkungen

Abb. 2.1.1.b in der untersuchten Arbeit ist identisch mit Abb. 3.2 aus der Quelle.

Sichter
fiesh, Graf Isolan

[13.] Kt/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 13:58 Schumann
Erstellt: 19. April 2012, 17:21 (Pwolle)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle, fiesh, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1-21
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 31-32, Zeilen: 31: 7-20 - 32: 1-8
[Abb. 2.1.1.c: Fransen- Fibrillen- Modell nach Hearle (1958) und Klemm et al. (1998)]

In Abbildung 2.1.1.c ist gut zu erkennen, dass sich geordnete Bereiche innerhalb der durch Wasserstoffbrücken angeordneten Cellulosemoleküle von ungeordneten Bereichen trennen. Die Cellulose ist damit ein teilkristallines Polymer, die Werte für die Kristallinität unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Herkunft und Behandlung der einzelnen Proben.

2.1.2 Morphologische Struktur

Der morphologische Aufbau der Cellulosefasern ist durch eine Fibrillenstruktur gekennzeichnet, wobei Elementar-, Mikro- und Makrofibrillen unterschieden werden. Die Angaben für die Größen dieser Fibrillen differieren.

Die kleinste morphologische Einheit ist die Elementarfibrille, wobei der Durchmesser mit 3,5 nm [Fengel und Wegener, 1989], 2 bis 4 nm [Krässig, 1993] sowie mit 2,5 nm [Jakob et al., 1995] angegeben wird.

Die Elementarfibrillen lagern sich zu Mikrofibrillen zusammen, welche einen Durchmesser von 10 bis 95 nm [Fink et al., 1990] haben. Mikrofibrillen aggregieren dann zu Makrofibrillen, welche einen Durchmesser von 60 bis 400 nm besitzen [Schurz, 1980].

Aus den Größenangaben wird ersichtlich, dass der Übergang zwischen Mikro- und Makrofibrille fließend ist. Aus diesen Fibrillen wird die Cellulosefaser gebildet, welche einen Durchmesser von einigen Mikrometern aufweist.

2.1.3 Polymorphie

Cellulose kann in verschiedenen Modifikationen vorkommen. Als wichtigste kristalline Formen der Cellulose sind die Modifikationen Cellulose I (native Cellulose) und Cellulose II (Regeneratcellulose) zu nennen.

[Seite 31]

[Abb.3.3: Fransen- Fibrillen- Modell nach Hearle (1958); aus Klemm et al. (1998)]

Aus Abb.3.3 wird gut erkennbar, dass sich geordnete Bereiche innerhalb der durch Wasserstoffbrücken angeordneten Cellulosemoleküle von ungeordneten Bereichen trennen. Die Cellulose ist damit ein teilkristallines Polymer, die Werte für die Kristallinität unterscheiden sich in Abhängigkeit von der Herkunft und Behandlung der einzelnen Proben.

3.3. Die morphologische Struktur

Der morphologische Aufbau der Cellulosefasern ist durch eine Fibrillenstruktur gekennzeichnet, wobei Elementar-, Mikro- und Makrofibillen unterschieden werden. Die Angaben für die Größen dieser Fibrillen differieren.

Die kleinste morphologische Einheit ist dabei die Elementarfibrille, wobei der Durchmesser mit 3,5 nm (Fengel und Wegener, 1989), 2-4 nm (Krässig, 1993) sowie von Jakob et al. (1995) mit 2,5 nm angegeben wird.

Die Elementarfibrillen lagern sich zu Mikrofibrillen zusammen, welche einen Durchmesser von 10-95 nm (Fink et al., 1990) haben. Mikrofibrillen aggregieren dann zu Makrofibrillen, welche dann einen Durchmesser von 60 – 400 nm besitzen (Schurz, 1980).


[Seite 32]

Aus den Größenangaben wird ersichtlich, dass der Übergang zwischen Mikro- und Makrofibrille fließend ist. Aus den Fibrillen wird dann die Cellulosefaser gebildet, mit einem Durchmesser von einigen Mikrometern.

3.4. Polymorphie der Cellulose

Cellulose kann in verschiedenen Modifikationen vorkommen. Röntgendiffraktometrie, <super>13</super>C-CP/MAS-NMR-Spektroskopie und Ramanspektoskopie werden u.a. eingesetzt, um die verschiedenen Modifikationen der Cellulose zu unterscheiden. Als wichtigste kristalline Formen der Cellulose sind die Modifikationen Cellulose I und II zu nennen.

Anmerkungen

Abb. 2.1.1.c in der untersuchten Arbeit ist identisch mit Abb. 3.3 aus der Quelle. Fortsetzung in Fragment 010 01.

Sichter
fiesh, Klicken (plagkat), Graf Isolan

[14.] Kt/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 23:23 Guckar
Erstellt: 19. April 2012, 18:28 (Pwolle)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle, fiesh, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1-5
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 32, Zeilen: 8-13
Daneben existieren auch Cellulose IIII und IIIII sowie IVI und IVII. Die polymorphen Formen kann man in zwei Gruppen einteilen; so findet man strukturelle Ähnlichkeiten bei den Formen I, IIII und IVI sowie bei den Modifikationen II, IIIII und IVII. In Abbildung 2.1.3 sind die Röntgendiffraktogramme aller kristallinen Cellulosemodifikationen sowie von amorpher Cellulose dargestellt. [O’Sullivan, 1997]

[Abb. 2.1.3: Röntgendiffraktogramme der Cellulosemodifikationen sowie von amorpher Cellulose nach Isogai (1991) und Gilbert (1994)]

Daneben existieren noch die Formen Cellulose IIII und IIIII sowie IVI und IVII. Die polymorphen Formen kann man in zwei Gruppen einteilen; so findet man strukturelle Ähnlichkeiten bei den Formen I, IIII und IVI sowie bei den Modifikationen II, IIIII und IVII. In Abb. 3.4 sind die Röntgendiffraktogramme aller kristallinen Cellulosemodifikationen sowie von amorpher Cellulose dargestellt.

[Abb. 3.4: Röntgendiffraktogramme der Cellulosemodifikationen sowie von amorpher Cellulose nach Isogai (1991); aus Gilbert 1994]

Anmerkungen

Abb. 2.1.3 in der untersuchten Arbeit ist identisch mit Abb. 3.4 aus der Quelle. Fortsetzung von Kt/Fragment 009 01

Sichter
fiesh, Graf Isolan

[15.] Kt/Fragment 010 10 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:00 Schumann
Erstellt: 15. May 2012, 21:19 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Klemm et al. 2005, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 10-13
Quelle: Klemm et al. 2005
Seite(n): 3426, Zeilen: linke Spalte 38-42
Mittels 13C-CP/MAS-NMR-Spektroskopie wurde in den 1980er Jahren erstmals gefunden, dass in nativen Cellulosen zwei unterschiedliche kristalline Modifikationen der Cellulose I (Iα und Iβ) nebeneinander auftreten [Atalla und Vanderhart, 1989]. Mit 13C-CP/MAS-NMR-Spektroskopie wurde in den 80er Jahren erstmals gefunden, dass in nativen Cellulosen zwei unterschiedliche kristalline Modifikationen der Cellulose I (Iα und Iβ) nebeneinander auftreten können, [...].[EN 24]

[EN 24] R. H. Atalla, D. L. Van der Hart, Science 1984, 223, 283 – 285.

Anmerkungen

Wörtliche Übereinstimmung unter Angabe einer vermeintlichen und zudem falsch referenzierten Primärquelle ("Vanderhart" statt "Van der Hart"). Die für diesen Satz zitierte Quelle (Klemm et al. 2005) wurde von der Autorin bereits an anderer Stelle benutzt.

Sichter
Pwolle

[16.] Kt/Fragment 011 03 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 18:51 Schumann
Erstellt: 18. May 2012, 01:05 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Kt, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 3-5
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 44, Zeilen: 10-12
Den meisten Kristallmodifikationen liegt eine monokline Elementarzelle mit Cellobiose als kleinster Einheit zugrunde, die sich in den Gitterkonstanten a, b, c und im Winkel unterscheiden. Allen Kristallmodifikationen liegt eine monokline Elemantarzelle mit Cellobiose als kleinster Einheit zugrunde, die sich in den Gitterkonstanten a, b, c und im Winkel unterscheiden.
Anmerkungen

Es gibt keinen Hinweis auf die Quelle.

Zumindest wurde der Schreibfehler aus der Quelle ("Elemantarzelle") korrigiert.

Sichter
Pwolle

[17.] Kt/Fragment 011 05 - Diskussion
Bearbeitet: 25. December 2012, 23:24 Guckar
Erstellt: 19. April 2012, 18:36 (Pwolle)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 5-21
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 33-34, Zeilen: S.33,3-17 - S.34,1-2
2.1.3.1 Native Cellulose

[...] Für die Beschreibung der Struktur von kristalliner Cellulose I wird auch heute noch das Modell nach [Meyer und Misch, 1937] verwendet. Hierbei geht man von einer monoklinen Zelle mit der Raumgruppe P21 mit den Gitterkonstanten a = 0,82 nm, b = 1,03 nm, c = 0,79 nm und γ = 96,4 ° aus. Die Zelle beinhaltet dabei zwei antiparallel angeordnete Cellobiosesegmente der Cellulosekette (siehe Abbildung 2.1.3.1).

[Abb. 2.1.3.1: Elementarzelle von Cellulose I nach dem Meyer-Misch-Modell]

Immer wieder auftauchende Widersprüche zur Struktur der nativen Cellulose konnten von [VanderHart und Atalla, 1984] geklärt werden. In Auswertung hoch aufgelöster NMR-Messungen an Cellulose stellten sie fest, dass native Cellulose eine Mischung der zwei kristallinen Modifikationen Iα und Iβ ist. Die Form Iα kommt anteilmäßig vor allem in nativen Cellulosen von Algen und Bakterien (60 bis 70 %) vor und hat eine trikline Elementarzelle. Die Modifikation Iβ findet man in nativen Holzcellulosen (ca. 80 %), sie hat eine monokline Elementarzelle [Sugijama et al., 1991; Yamamoto und Horii, 1993].

Die Eigenschaften der nativen Cellulose werden entscheidend durch die Wasserstoffbrückenbindungen bestimmt. Als gesichert gelten die intramolekularen Wasserstoffbrücken zwischen benachbarten AGE O(6)H…O´(2)H und O(3)H…O´(5) sowie die intermolekulare Brücke O(3)H und O(6)H.

[Seite 33]

3.4.1. Cellulose I (native Cellulose)

Für die Beschreibung der Struktur von kristalliner Cellulose I wird das Modell nach Meyer und Misch (1937) verwendet. Hierbei geht man von einer monoklinen Zelle mit der Raumgruppe P21 aus mit den Gitterkonstanten a=8,35 Å, b=10,34 Å, c=7,90 Å, und γ=96,4 °. Die Zelle beinhaltet dabei zwei antiparallel angeordnete Cellobiosesegmente der Cellulosekette (Abb.3.5).

[Abb. 3.5: Elementarzelle von Cellulose I nach dem Meyer-Misch-Modell]

Immer wieder auftauchende Widersprüche zur Struktur der nativen Cellulose konnten von VanderHart und Atalla (1984) geklärt werden. Aus hochaufgelösten NMR-Messungen an Cellulose stellten sie fest, dass native Cellulose eine Mischung der zwei kristallinen Modifikationen Iα und Iβ ist. Die Form Iα kommt anteilmäßig vor allem in nativen Cellulosen von Algen und Bakterien (60-70 %) vor und hat eine trikline Elementarzelle. Die Modifikation Iβ findet man in nativen Holzcellulosen (ca. 80 %), sie hat eine monokline Elementarzelle (Sugijama et al., 1991, Yamamoto und Horii, 1993).

Die Eigenschaften der Cellulose I werden entscheidend durch die Wasserstoffbrückenbindungen bestimmt. Als gesichert gelten die intramolekularen Wasserstoffbrücken zwischen

[Seite 34]

benachbarten AGE O(6)H…O´(2)H und O(3)H…O´(5) sowie die intermolekulare Brücke O(3)H und O(6)H.

Anmerkungen

Abb. 2.1.3.1 identisch mit Abb. 3.5 aus Quelle. Bezeichnend, dass Kt die Angaben zu den Gitterkonstanten in Nanometern und nicht wie in der Vorlage in Ångström macht.

Sichter
fiesh, Graf Isolan

[18.] Kt/Fragment 012 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:02 Schumann
Erstellt: 19. April 2012, 18:53 (Pwolle)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 12, Zeilen: 1-21
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 34-35, Zeilen: 34: 3-16 - 35: 1-6
Das Modell nach Meyer und Misch gibt vereinfacht Hinweise zur Anordnung der Cellulose in der Elementarzelle. Ein in der Literatur intensiv diskutierter Gegenstand ist die parallele oder antiparallele Anordnung der Celluloseketten in der Elementarzelle. Dabei wird die Ansicht akzeptiert, dass in Cellulose I eine parallele Anordnung vorliegt. Eine Beschreibung der weiteren Entwicklung der Modelle für native Cellulose wurde in [Zugenmaier, 2001] gegeben.

2.1.3.2 Weitere Cellulosemodifikationen

Die Modifikation Cellulose II kann aus Cellulose I durch Mercerisierung oder Lösen und Regenerieren gewonnen werden, daher wird sie auch als Regeneratcellulose bezeichnet. Der Struktur von kristalliner Cellulose II wird eine monokline Elementarzelle mit der Raumgruppe P21 zugeordnet, in der die Ketten antiparallel angeordnet sind. Aufgrund der gauche-trans-Konformation der primären Hydroxygruppe ist in Cellulose II nur die intramolekulare O(3)H…O´(5) sowie die intermolekulare Wasserstoffbrücke O(6)H…O(2)H existent.

Die bisher bekannten Beziehungen zwischen den Cellulosemodifikationen sind in Abbildung 2.1.3.2. zusammengestellt.

[Abb. 2.1.3.2: Beziehungen zwischen den Cellulosemodifikationen nach Fengel (1985)]

Cellulose II lässt sich demnach nichtreversibel aus Cellulose I herstellen und stellt eine thermodynamisch stabile Modifikation dar.

Als weiteres Allomorph ist Cellulose III bekannt. Diese Modifikation kann aus Cellulose I oder II durch Behandlung mit flüssigem Ammoniak hergestellt werden. Je nach Ausgangscellulose bildet sich die Form Cellulose IIII oder IIIII. Cellulose IV stellt eine Hochdruckmodifikation der Cellulose dar.

[Seite 34]

Das Modell nach Meyer und Misch (1937) gibt vereinfacht Hinweise zur Anordnung der Cellulose in der Elementarzelle. Ein intensiv diskutierter Gegenstand in der Literatur ist, ob die Anordnung der Celluloseketten in der Elementarzelle parallel oder antiparallel ist. Die akzeptierte Ansicht ist, dass in Cellulose I eine parallele Anordnung vorliegt. Eine Beschreibung der Entwicklung der Modelle für native Cellulose findet man bei Zugenmaier (2001).

3.4.2. Cellulose II (regenerierte Cellulose) und weitere Polymorphe

Die Modifikation Cellulose II kann aus Cellulose I durch Mercerisierung oder Lösen und Regenerieren gewonnen werden. Der Struktur von kristalliner Cellulose II wird eine monokline Elementarzelle mit der Raumgruppe P21 zugeordnet, in der die Ketten antiparallel angeordnet sind. Aufgrund der gauche-trans-Konformation der primären Hydroxylgruppe ist in Cellulose II nur die intramolekulare O(3)H…O´(5) sowie die intermolekulare Wasserstoffbrücke O(6)H…O(2)H existent.

Die Beziehungen der verschiedenen Cellulosemodifikationen sind in Abb. 3.6 dargestellt.

[Abb. 3.6: Beziehungen zwischen Cellulosemodifikationen; aus Gilbert (1994)]

[Seite 35]

Cellulose II lässt sich demnach nichtreversibel aus Cellulose I herstellen und stellt die thermodynamisch stabile Modifikation dar. Als weitere Modifikation ist Cellulose III bekannt. Sie kann aus Cellulose I oder II durch Behandlung mit flüssigem Ammoniak hergestellt werden. Je nach Ausgangscellulose bildet sich die Form Cellulose IIII oder IIIII. Cellulose IV stellt eine Hochdruckmodifikation der Cellulose dar.

Anmerkungen

Abb. 2.1.3.2 identisch mit Abb. 3.6 aus Quelle.

Sichter
fiesh

[19.] Kt/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 18:53 Schumann
Erstellt: 19. April 2012, 19:02 (Pwolle)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle, fiesh, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1-33
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 35-36, Zeilen: 35: 7-31 - 36: 1-8
Einen wichtigen Platz bei den Umwandlungen der Cellulose-Polymorphen nimmt der „Non-crystalline state“ ein, d. h. die amorphe Cellulose. Offen ist die Frage, warum gerade in der wichtigsten Umwandlung, von der Form I in die Form II, die amorphe Cellulose nicht berücksichtigt ist.

Die amorphen Anteile in Cellulose haben einen großen Einfluss auf das chemische Verhalten des Polymers. So kann z. B. amorphe Cellulose in Dimethylsulfoxid (DMSO) gelöst werden, bei kristalliner Cellulose (Kristallinitätsgrad xc = 50 %) ist das nur nach Zusatz eines Salzes oder Amins möglich, hochkristalline Bakteriencellulose (xc = 70 %) löst sich in diesem System nicht.

Amorphe Cellulose bildet sich durch Mahlen von Cellulose [Hermans und Weidinger, 1946], durch Deacetylierung von Celluloseacetat im alkalischen Medium [Manley, 1963] oder durch Regeneration von Celluloselösungen in nichtwässrigen Medien [Jeffries, 1968]. Auf diesem Weg dargestellte amorphe Cellulose ist instabil und wandelt sich in Gegenwart von Wasser in Cellulose II um [Wadehra und Manley, 1965].

Von [Isogai und Atalla, 1991] wurde eine Methode zur Herstellung amorpher Cellulose durch deren Regeneration aus dem Lösemittel Schwefeldioxid / Dimethylamin / Dimethylsulfoxid entwickelt. Diese amorphe Cellulose ist im wässrigen Medium stabil. Das Ramanspektrum und das 13C-CP/MAS-NMR Spektrum dieser amorphen Cellulose sind mit dem einer Cellulose IVII identisch.

2.1.3.3 Umwandlung von Cellulose I in Cellulose II

Die Umwandlung von Cellulose I in Cellulose II kann über eine Mercerisierung oder durch die Regeneration von gelöster Cellulose erfolgen.

Als Mercerisierung wird im Allgemeinen die Umwandlung der Cellulose mit verdünnter Natronlauge bezeichnet. In Abhängigkeit von der Temperatur und der Konzentration der Natronlauge treten verschiedene Natriumcellulosen (Alkalicellulosen) auf. Die Bildungsbereiche werden in [Sobue et al., 1939] beschrieben. Die gebildete Alkalicellulose zeichnet sich durch eine größere Elementarzelle aus [Okano und Sarko, 1984]. Das bedeutet, dass die Abstände zwischen den Celluloseketten in den kristallinen Bereichen größer geworden sind. Beim Auswaschen der Natronlauge entsteht die Modifikation Cellulose II.

In Folge der Mercerisierung und der damit verbundenen Umwandlung von Cellulose I in Cellulose II kommt es zu einer Rotation der Ketten aus der 002 Ebene in die 101 Ebene (siehe Abbildung 2.1.3.3). Das hat zur Folge, dass Wasserstoffbrückenbindungen aufgespaltet sowie neue Brücken geknüpft werden.

[Seite 35]

Einen wichtigen Platz bei den Umwandlungen der Cellulose-Polymorphen nimmt der „Noncrystalline state“ ein, d.h. die amorphe Cellulose. Offen ist die Frage, warum gerade in der wichtigsten Umwandlung, von der Form I in die Form II, die amorphe Cellulose nicht berücksichtigt ist (Abb.3.6).

Die amorphen Anteile in Cellulose haben einen großen Einfluss auf das chemische Verhalten des Polymers. So kann z.B. amorphe Cellulose in DMSO gelöst werden, bei kristalliner Cellulose (xc=50%) ist das nur nach Zusatz eines Salzes oder Amins möglich, hochkristalline Bakteriencellulose (xc=70%) löst sich in diesem System nicht.

Amorphe Cellulose bildet sich durch Mahlen von Cellulose (Hermans und Weidinger, 1946), durch Deacetylierung von Celluloseacetat im alkalischen Medium (Manley, 1963) oder durch Regeneration von Celluloselösungen in nichtwässrigen Medien (Jeffries, 1968). Auf diesem Weg dargestellte amorphe Cellulose ist instabil und wandelt sich in Gegenwart von Wasser in Cellulose II um (Wadehra und Manley, 1965). Isogai und Atalla (1991) entwickelten eine Methode, um amorphe Cellulose über die Regeneration aus dem Lösemittel Schwefeldioxid/Dimethylamin/Dimethylsulfoxid herzustellen. Diese amorphe Cellulose ist im wässrigen Medium stabil. Das Ramanspektrum und das 13C-CP/MAS-NMR Spektrum dieser amorphen Cellulose ist mit dem einer Cellulose IVII identisch.

3.5. Die Umwandlung von Cellulose I in Cellulose II

Die Umwandlung von Cellulose I in Cellulose II kann über eine Mercerisierung oder durch die Regeneration von gelöster Cellulose erfolgen.

Als Mecerisierung wird im Allgemeinen die Umwandlung der Cellulose mit verdünnter Natronlauge bezeichnet. In Abhängigkeit von der Temperatur und der Natronlaugenkonzentration treten verschiedene Natriumcellulosen (Alkalicellulose) auf, die Bildungsbereiche werden von Sobue et al. (1939) beschrieben. Die Elementarzelle der

[Seite 36]

gebildeten Alkalicellulose zeichnet sich durch eine größere Elementarzelle aus (Okano und Sarko, 1984). Das bedeutet, dass die Abstände zwischen den Celluloseketten in den kristallinen Bereichen größer geworden sind. Beim Auswaschen der Natronlauge entsteht die Modifikation Cellulose II.

In Folge der Mecerisierung und der damit verbundenen Umwandlung von Cellulose I in Cellulose II kommt es zu einer Rotation der Ketten aus der 002 Ebene in die 101 Ebene (Abb. 3.7). Das hat zur Folge, dass Wasserstoffbrückenbindungen aufgespalten, sowie neue Brücken geknüpft werden.

Anmerkungen

Die gesamte Seite ist nahezu wörtlich aus der Quelle übernommen worden.

Sichter
fiesh

[20.] Kt/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:05 Schumann
Erstellt: 19. April 2012, 19:37 (Agrippina1)
Fischer 2004, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Agrippina1
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 14, Zeilen: 1-15
Quelle: Fischer 2004
Seite(n): 36-37, Zeilen: 36: 9-20, 37: 1-5
Abb. 2.1.3.3: Modell der Orientierung der Cellulosemoleküle in (nativer) Cellulose I und (mercerisierter) Cellulose II nach Krässig (1993)

Durch Auswertung von FT-IR- Untersuchungen stellten [Fengel et al., 1995] heraus, dass trotz vollständiger Transformation von Cellulose I zu Cellulose II die intermolekulare Wasserstoffbrücke O(3)H…O(6)H nachweisbar ist, was im Gegensatz zu gängig diskutierten Strukturmodellen steht.

In [Fink et al., 1995] wurde die Alkalisierung mittels Röntgenweitwinkelstreuung untersucht, wobei eine Erniedrigung des Ordnungsgrades der Cellulose mit steigender Laugenkonzentration festgestellt wurde. Die Umwandlung führt zu einer engeren Kristallitgrößenverteilung.

Eine Umwandlung der Cellulose kann auch unter Verwendung von Säuren erfolgen, wobei diese teilweise über die Lösung bzw. über Additionsverbindungen, z. B. bei Salpetersäure, [Knecht, 1904] erfolgt. Diese Umwandlung wird als Säuremercerisierung bezeichnet.

Bei der Regeneration von Cellulose aus Lösungen erfolgt ebenfalls eine Umwandlung in die Modifikation Cellulose II [Klemm et al., 1998, S. 60 ff].

Weitere Untersuchungen zur Umwandlung von Cellulose unter Einwirkung von Salpetersäure zeigen, dass sehr große Kristallite sich nur partiell umwandeln und teilweise eine Nitrierung von Hydroxygruppen erfolgt [Gert, 1996; Gert et al., 2000].

[Seite 36]

Abb. 3.7: Modell der Orientierung der Cellulosemoleküle in nativer (Cellulose I) und mercerisierter (Cellulose II); aus Krässig (1993)

Aus FT-IR Untersuchungen stellten Fengel et al. (1995) heraus, dass trotz vollständiger Transformation von Cellulose I zu Cellulose II die intermolekulare Wasserstoffbrücke O(3)H…O(6)H nachweisbar ist, was im Gegensatz zu gängig diskutierten Strukturmodellen steht.

Fink et al. (1995) untersuchte die Alkalisierung mittels Röntgenweitwinkelstreuung, wobei er eine Erniedrigung des Ordnungsgrades der Cellulose mit steigender Laugenkonzentration feststellte. Die Umwandlung führt zu einer engeren Kristallitgrößenverteilung.

Eine Umwandlung der Cellulose kann auch unter Verwendung von Säuren erfolgen, wobei diese teilweise über die Lösung bzw. über Additionsverbindungen (z.B. bei Salpetersäure, Knecht, 1904) erfolgt. Diese Umwandlung wird als Säuremercerisierung bezeichnet.

[Seite 37]

Neuere Untersuchungen zur Umwandlung von Cellulose unter Einwirkung von Salpetersäure zeigen, dass sehr große Kristallite sich nur partiell umwandeln und teilweise eine Nitrierung von Hydroxylgruppen erfolgt (Gert, 1996, Gert et al., 2000).

Bei Regeneration von Cellulose aus Lösungen erfolgt ebenfalls eine Umwandlung in die Modifikation Cellulose II (Klemm, 1998, S. 60 ff).

Anmerkungen

Abb. 2.1.3.3 in der untersuchten Arbeit ist identisch mit Abb. 3.7 aus der Quelle. Mit Ausnahme der letzten 3 Zeilen ist die gesamte Seite 14 mit leichten sprachlichen Abwandlungen und Veränderungen der Reihenfolge aus der Quelle abgeschrieben.

Sichter
pwolle

[21.] Kt/Fragment 015 15 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:07 Schumann
Erstellt: 20. April 2012, 17:46 (Pwolle)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 15-36
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 51, Zeilen: 1-24
Dabei ist die Vorbehandlung mit quellenden Flüssigkeiten die am häufigsten angewandte Aktivierung.

Bei der interkristallinen Quellung erfolgt keine Veränderung in der Gitterstruktur von Cellulose. Interkristalline Quellungsmedien sind polare Lösungsmittel wie Wasser, Essigsäure, Ethanolamin und Alkohol, die in der Lage sind, schon vorhandene Poren oder zwischenfibrilläre Hohlräume aufzuweiten. Dadurch kann der Stofftransport der Edukte während einer Reaktion verbessert werden, was einen homogenen Reaktionsverlauf ermöglicht. Das Maß für die Quellung hängt von der Polarität des verwendeten Lösungsmittels ab und nimmt in der Reihe Essigsäureanhydrid < Essigsäure < Wasser zu. So kann z. B. der Zellstoff bei der Acetylierung mit Essigsäureanhydrid durch Vorbehandlung mit den stärker quellenden Lösungsmitteln Wasser bzw. Essigsäure aktiviert werden. Dieses Verfahren wird auch bei der kommerziellen Produktion von Celluloseacetat angewandt.

Intrakristallin quellende Flüssigkeiten, wie z. B. konzentrierte Natronlauge, primäre aliphatische Amine und flüssiges Ammoniak dringen bis in die kristallinen Bereiche vor und spalten dort Wasserstoffbrücken. Damit kommt es zur Änderung der Art des Kristallgitters und der Größe der zwischenkristallinen Bereiche. Die Quellkraft des Mediums ist von der Stärke der mit der Cellulose ausgebildeten Wasserstoffbrücken abhängig. Nur die intrakristalline Quellung ermöglicht bei nachfolgenden heterogenen Derivatisierungen eine gleichmäßige Substitution der Produkte. Als Folge davon können wasserlösliche, gering substituierte Cellulosederivate entstehen. Zusätzlich bewirkt die intrakristalline Quellung oft auch eine Erniedrigung des Ordnungsgrades der Cellulose, der allerdings stark von der Methode zur Entfernung des Lösungsmittels abhängt.

Interkristalline Quellung: Hierbei erfolgt keine Veränderung in der Gitterstruktur von Cellulose. Interkristalline Quellungsmedien sind polare Lösungsmittel wie Wasser, Essigsäure, Ethanolamin und Alkohol, die in der Lage sind schon vorhandene Poren oder zwischenfibrilläre Hohlräume aufzuweiten. Dadurch kann der Stofftransport der Edukte in einer Reaktion verbessert werden, was einen homogenen Reaktionsverlauf ermöglicht. Das Maß für die Quellung hängt von der Polarität des verwendeten Lösungsmittels ab und nimmt in der Reihe Essigsäureanhydrid < Essigsäure < Wasser zu. So kann z.B. der Zellstoff bei der Acetylierung mit Essigsäureanhydrid durch Vorbehandlung mit den stärker quellenden Lösungsmitteln Wasser bzw. Essigsäure aktiviert werden. Dieses Verfahren wird auch bei der kommerziellen Produktion von Celluloseacetat angewandt.

Intrakristalline Quellung: Intrakristallin quellende Flüssigkeiten, wie z.B. konzentrierte Natronlauge, primäre aliphatische Amine und flüssiges Ammoniak, dringen bis in die kristallinen Bereiche vor und spalten dort Wasserstoffbrücken. Damit kommt es zur Änderung der Art des Kristallgitters und der Größe der zwischenkristallinen Bereiche. Die Quellkraft des Mediums ist von der Stärke der mit der Cellulose ausgebildeten Wasserstoffbrücken abhängig. Nur die intrakristalline Quellung ermöglicht bei nachfolgenden heterogenen Derivatisierungen eine gleichmäßige Substitution der Produkte. Als Folge davon können wasserlösliche, gering substituierte Cellulosederivate resultieren. Zusätzlich bewirkt die intrakristalline Quellung oft auch eine Erniedrigung des Ordnungsgrades der Cellulose, der allerdings stark von der Entfernung des Lösungsmittels abhängt.

Die am häufigsten angewandte Aktivierung stellt die Vorbehandlung mit quellenden Flüssigkeiten dar.

Anmerkungen

Die Reihenfolge wurde umgestellt, aus zwei Stichpunkten in der Quelle wurden zwei Absätze Text, sonst identischer Inhalt. Keinerlei Hinweise auf irgendeine Quelle.

Sichter
Agrippina1, Graf Isolan

[22.] Kt/Fragment 016 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:10 Schumann
Erstellt: 20. April 2012, 18:26 (Pwolle)
Fragment, Gesichtet, Kt, Müller 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle, Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1-30
Quelle: Müller 2004
Seite(n): 53-54, Zeilen: 53: 14-28. 54: 3-8.11-22
Die Aktivierung von Cellulose mit wässriger Alkalilauge ist ein in der Industrie häufig angewandtes Verfahren, z.B. bei der Mercerisierung von Baumwolle oder der Herstellung von Cellulosexanthogenat im Viskoseprozess sowie auch bei der Veretherung von Zellstoffen.

Der Grad der Quellung bzw. die Vollständigkeit der Gitterumwandlung von Cellulose I über Alkalicellulosen nach Cellulose II ist sehr stark von der Konzentration der Alkalilauge und von der Temperatur abhängig. Bei niedriger Konzentration ist die Hydrathülle der Alkali-Ionen so groß, dass diese nur in die großen Poren der nicht geordneten Bereiche eindringen können und somit nur die schwachen Wasserstoffbrückenbindungen gespaltet werden. Es erfolgt nur eine interkristalline Quellung, wie es auch bei Wasser und konzentrierter Essigsäure der Fall ist, und keinerlei Gitterumwandlung. Natronlaugenkonzentrationen von 13 bis 20 % bewirken die Spaltung der Wasserstoffbrückenbindungen in den kristallinen Bereichen der nativen Cellulose und die Bildung definierter Cellulose-NaOH-H2O-Addukte. Dabei ist besonders die Verwendung von Natronlauge in Konzentrationen von 18 bis 20 % von Bedeutung. [Purz und Fink, 1983; Fengel et al., 1995]

Die bei höheren Natriumhydroxidkonzentrationen vorliegenden Ionenpaar-Hydrate bewirken nicht nur aus sterischen Gründen sondern auch aufgrund von räumlicher Nähe der Elektronenpaardonatoren und Elektronenpaarakzeptoren eine gute Wechselwirkung mit den Hydroxygruppen der Cellulose. Diese Hydratkomplexe lagern sich in die 101-Ebene des Cellulose I-Gitters ein und bilden das Natroncellulose I-Gitter. In dieser Na-Cellulose I-Modifikation sind die Abstände zwischen den Cellulosemolekülen relativ groß, so dass sich auch größere Moleküle gleichmäßig verteilen können. Die solvatisierten Natriumhydroxid-Ionenpaare können zwar unter Spaltung der intermolekularen Wasserstoffbrücken in das Schichtgitter der Cellulose eindringen, sind aber nicht in der Lage den Zusammenhalt zwischen den Schichten vollständig zu lösen. Wassermoleküle aus der Hydrathülle der eingelagerten Ionenpaar-Hydrate werden durch Hydroxygruppen der Cellulose verdrängt und bewirken so die Verknüpfung der Schichten untereinander. Durch die gelockerte Struktur besitzen die Celluloseketten eine bessere Beweglichkeit und es kann zur Drehung der Ketten kommen. Damit wird die Gitterstruktur der Cellulose II vorgebildet, welche sich beim Auswaschen der Lauge unter Neubildung von Wasserstoffbrücken zwischen den Celluloseketten ausbildet [Warwicker, 1967].

[Seite 53]

Die Aktivierung von Cellulose mit wässriger Alkalilauge ist ein in der Industrie häufig angewandtes Verfahren, z.B. bei der Mercerisierung von Baumwolle oder der Herstellung von Cellulosexanthogenat im Viskoseprozess sowie auch bei der Veretherung von Zellstoffen. Hier ist besonders die Verwendung von Natronlauge in Konzentrationen von 18 - 20 % von Bedeutung.

Der Grad der Quellung, bzw. die Vollständigkeit der Gitterumwandlung von Cellulose I über Alkalicellulosen nach Cellulose II ist sehr stark von Art und Konzentration der Alkalilauge sowie auch von der Temperatur abhängig. Bei niedriger Konzentration ist die Hydrathülle der Alkaliionen so groß, dass diese nur in die großen Poren der nicht geordneten Bereiche eindringen können und somit nur die schwachen Wasserstoffbrückenbindungen gespalten werden. Es erfolgt nur eine interkristalline Quellung, wie es auch bei Wasser und konzentrierter Essigsäure der Fall ist, und keinerlei Gitterumwandlung, Natronlaugenkonzentrationen von 13 - 20 % bewirken die Spaltung der Wasserstoffbrückenbindungen in den kristallinen Bereichen von nativer Cellulose [EN 53], [EN 54] und die Bildung definierter Cellulose-NaOH-H2O-Addukte. [...]

[Seite 54]

[...] Die bei höheren Natriumhydroxid-Konzentrationen vorliegenden Ionenpaar-Hydrate bewirken nicht nur aus sterischen Gründen sondern auch aufgrund von räumlicher Nähe der Elektronenpaardonatoren und Elektronenpaarakzeptoren eine gute Wechselwirkung mit den Hydroxylgruppen der Cellulose.

Diese Hydratkomplexe lagern sich in die 101-Ebene des Cellulose I-Gitters ein und bilden das Natroncellulose I-Gitter. [...]

In dieser Na-Cellulose I-Modifikation, die in Abbildung 2-26 dargestellt ist, sind die Abstände zwischen den Cellulosemolekülen relativ groß, so dass sich auch größere Moleküle gleichmäßig verteilen können.

Die solvatisierten Natriumhydroxid-Ionenpaare können zwar unter Spaltung der intermolekularen Wasserstoffbrücken in das Schichtgitter der Cellulose eindringen, sind aber nicht in der Lage den Zusammenhalt zwischen den Schichten vollständig zu lösen. Wassermoleküle aus der Hydrathülle der eingelagerten Ionenpaar-Hydrate werden durch Hydroxylgruppen der Cellulose verdrängt und bewirken so die Verknüpfung der Schichten untereinander. Durch die gelockerte Struktur besitzen die Celluloseketten eine bessere Beweglichkeit und es kann zur Drehung der Ketten kommen. Damit wird die Gitterstruktur der Cellulose II vorgebildet, welche sich beim Auswaschen der Lauge unter Neubildung von Wasserstoffbrücken zwischen den Celluloseketten ausbildet [EN 55].


[EN 53] D. Fengel, H. Jakob, C. Strobel, Holzforschung 49, 1995, 505.

[EN 54] H.-J. Purz, H. P. Fink, Acta Polymerica 34(9), 1983, 546.

[EN 55] J. O. Warwicker, A. C. Wright, J. Appl. Polym. Sci. 11, 1967, 659.

Anmerkungen

Die Reihenfolge der Sätze wurde etwas umgestellt. Ansonsten ist fast die ganze Seite der untersuchten Arbeit aus der Quelle übernommen.

Sichter
Agrippina1, Graf Isolan

[23.] Kt/Fragment 017 10 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:09 Schumann
Erstellt: 2. May 2012, 18:36 (Ralf3)
Chempage 2005, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
ralf3
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 10-16
Quelle: Chempage 2005
Seite(n): 1, Zeilen: 36-41
Prinzipiell müssen zunächst die Wasserstoffbrückenbindungen aufgebrochen werden, um die Hydroxygruppen der Anhydroglucoseeinheiten verestern zu können. Dies hat eine Veränderung der physikalischen Eigenschaften der Cellulose zur Folge. Cellulose weist, wie oben beschrieben, sowohl kristalline als auch amorphe Bereiche auf. Diese verhalten sich bei der Veresterung unterschiedlich, die amorphen Bereiche sind leichter zugänglich und werden daher schneller substituiert. Um die Hydroxygruppen der Anhydroglucoseeinheiten verestern zu können, müssen zunächst die Wasserstoffbrückenbindungen aufgebrochen werden. Dies hat eine Veränderung der physikalischen Eigenschaften der Cellulose zur Folge. Da Cellulose kristalline sowie amorphe Bereiche aufweist und diese sich bei der Substitution (durch Veresterung) unterschiedlich verhalten (amorphe Bereiche können leichter substituiert werden) [...]
Anmerkungen

Der erste Satz wurde mit den Textbausteinen aus der nicht zitierten Quelle in veränderter Reihenfolge neu zusammen gesetzt. Der zweite Satz wurde sinngemäß übernommen.

Sichter
Pwolle

[24.] Kt/Fragment 026 20 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:14 Schumann
Erstellt: 24. April 2012, 20:50 (Pwolle)
Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Tscheuschner 2004, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 20-23
Quelle: Tscheuschner 2004
Seite(n): 121, Zeilen: 15-19
Bei der Laserbeugungsspektroskopie wird ein gebündelter Laserstrahl durch eine Messzelle geleitet, in der die Partikel weitestgehend vereinzelt vorliegen. In Abhängigkeit von der Partikelgröße wird das Laserlicht gebeugt und das resultierende Beugungsmuster erfasst. Die Umrechnung des Beugungsmusters muss mit einem geeigneten optischen Modell erfolgen. Bei der Laserbeugungsspektroskopie wird ein Laserstrahl durch eine Messzelle geleitet, in der die Partikel weitestgehend vereinzelt vorliegen. In Abhängigkeit von der Partikelgröße wird das Laserlicht gebeugt und es wird das resultierende Beugungsmuster erfasst. Um verlässliche Partikelgrößenverteilungen zu erhalten, muss die Umrechnung des Beugungsmusters mit einem geeigneten optischen Modell erfolgen.
Anmerkungen

Der Absatz wurde nahezu vollständig aus der Quelle übernommen.

Die entsprechende Seite ist auch über Google Books abrufbar. Link: [1]

Sichter
fiesh

[25.] Kt/Fragment 027 10 - Diskussion
Bearbeitet: 29. June 2014, 08:01 Plagin Hood
Erstellt: 30. April 2012, 20:29 (Pwolle)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia DLS 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 10-14
Quelle: Wikipedia DLS 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 1-5
Bei der dynamischen Lichtstreuung (DLS) handelt es sich um eine Methode, bei der das Streulicht eines Lasers an einer gelösten bzw. suspendierten Probe analysiert wird. Sie wird am häufigsten bei Polymeren und Biopolymeren angewandt und ist vor allem für die Messung kleinster Partikel in einem Messbereich von einem Nanometer bis sechs Mikrometer in Suspensionen und Emulsionen geeignet. Bei der dynamischen Lichtstreuung (DLS) handelt es sich um eine Methode, bei der das Streulicht eines Lasers an einer gelösten, bzw. suspendierten Probe analysiert wird. Sie wird am häufigsten bei Polymeren und Biopolymeren wie zum Beispiel Proteinen angewandt, um den hydrodynamischen Radius der Moleküle zu bestimmen.
Anmerkungen

Die Definition des Begriffs "dynamische Lichtstreuung" wurde aus der Wikipedia übernommen, ohne diese Quelle anzugeben.

Sichter
(pwolle), Hindemith

[26.] Kt/Fragment 031 19 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:13 Schumann
Erstellt: 24. April 2012, 20:05 (Pwolle)
BGFA-Info 2003, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 31, Zeilen: 19-22
Quelle: BGFA-Info 2003
Seite(n): 1, Zeilen: 13-18
Endotoxine kommen überall in der Natur vor. Der zusammenfassende Begriff für diese Bestandteile der Zellwand gramnegativer Bakterien und Blaualgen wurde 1904 von Richard Pfeiffer geprägt. Endotoxine können bei deren Wachstum bzw. Absterben freigesetzt werden und so als Toxine in den Blutkreislauf von Lebewesen gelangen. Biochemisch handelt es sich dabei im Wesentlichen um Lipopolysaccharide (LPS), die sich aus speziesspezifisch unterschiedlichen Polysaccharidketten und einem relativ einheitlichen Lipid (Lipid A) zusammensetzen. Oft werden die Begriffe Endotoxin und Lipopolysaccharid als Synomym ge-[braucht.] Der Begriff "Endotoxine" wurde 1904 von Richard Pfeiffer, einem Schüler von Robert Koch, geprägt, der in Versuchen an Meerschweinchen neben dem hitzelabilen Exotoxin von Cholerabakterien (Vibrio cholerae) ein hitzestabiles Prinzip differenzieren konnte, das beim Absterben der Bakterien freigesetzt wurde. Endotoxine kommen in der Zellwand gramnegativer Bakterien und Blaualgen vor. Biochemisch handelt es sich um Lipopolysaccharide (LPS), die sich aus speziesspezifisch unterschiedlichen Polysaccharidketten und einem relativ einheitlichen Lipid (Lipid A) zusammensetzen. Oft werden die Begriffe Endotoxin und Lipopolysaccharid als Synomym gebraucht. Endotoxine sind thermostabil. Ihre toxischen Eigenschaften sind durch das Lipid A bedingt seine Aktivität wird allerdings durch den Polysaccharid-Anteil modifiziert.
Anmerkungen

Text wurde teilweise aus der Quelle übernommen. Fortsetzung in Fragment 032 01.

Sichter
fiesh

[27.] Kt/Fragment 032 01 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:17 Schumann
Erstellt: 24. April 2012, 20:11 (Pwolle)
BGFA-Info 2003, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 1-3
Quelle: BGFA-Info 2003
Seite(n): 1, Zeilen: 17-18
[Biochemisch handelt es sich dabei im Wesentlichen um Lipopolysaccharide (LPS), die sich aus speziesspezifisch unterschiedlichen Polysaccharidketten und einem relativ einheitlichen Lipid (Lipid A) zusammensetzen. Oft werden die Begriffe Endotoxin und Lipopolysaccharid als Synomym ge-] braucht. Endotoxine sind thermostabil, ihre toxischen Eigenschaften sind durch das Lipid A bedingt, dessen Aktivität allerdings durch den Polysaccharidanteil modifiziert wird. In Abbildung 2.3.3.2.a ist die Struktur eines typischen Lipopolysaccharides dargestellt. [...] Lipopolysaccharid als Synomym gebraucht. Endotoxine sind thermostabil. Ihre toxischen Eigenschaften sind durch das Lipid A bedingt seine Aktivität wird allerdings durch den Polysaccharid-Anteil modifiziert.
Anmerkungen

Fortsetzung von Fragment 031 19, wieder nur mit kleinen sprachlichen Änderungen.

Sichter
fiesh

[28.] Kt/Fragment 032 04 - Diskussion
Bearbeitet: 14. July 2012, 10:51 Guckar
Erstellt: 24. April 2012, 20:36 (Pwolle)
Chemgapedia-Bakterientoxine, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 32, Zeilen: 4
Quelle: Chemgapedia-Bakterientoxine
Seite(n): -, Zeilen: -
Abb. 2.3.3.2.a: Struktur eines Lipopolysaccharides Abb.9 Ein Lipopolysaccharid
Anmerkungen

Die Abbildung in der untersuchten Arbeit wurde aus dem Link [2] übernommen. Beim Markieren der Abbildung 2.3.3.2.a mit der Maus in der untersuchten Arbeit wird die Verknüpfung direkt angezeigt. Die Grafikdatei enthält also noch die Informationen über die Herkunft des Formelbilds.

Sichter
Agrippina1

[29.] Kt/Fragment 035 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. June 2014, 08:10 Plagin Hood
Erstellt: 3. May 2012, 18:17 (Pwolle)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia LAL 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 1-5
Quelle: Wikipedia_LAL 2010
Seite(n): 1, Zeilen: 34-36
Der LAL-Test beruht auf der Koagulation (Gerinnung) von den im Blut des Pfeilschwanzkrebses (limulus polyphemus) vorkommenden lysierten Amöbozyten und Lipopolysacchariden der Zellwand gramnegativer Stäbchenbakterien. Dieser Test ist etwa 100mal empfindlicher als der Kaninchentest, spricht jedoch nur auf Endotoxin (LPS) von gramnegativen Bakterien an. Limulustest (LAL-Test) beruht auf der Koagulation /Gerinnung von den im Blut des Pfeilschwanzkrebses (limulus polyphemus) vorkommenden lysierten Amöbozyten und Lipopolysacchariden der Zellwand gramnegativer Stäbchenbakterien. Dieser Test ist etwa 100mal empfindlicher als der Kaninchentest, spricht jedoch nur auf Endotoxin (LPS) von gram negativen Bakterien an.
Anmerkungen

Die Erklärung des Begriffs "LAL-Test" wurde wörtlich aus Wikipedia übernommen.

Sichter
Agrippina1

[30.] Kt/Fragment 035 07 - Diskussion
Bearbeitet: 4. March 2016, 14:15 Schumann
Erstellt: 24. April 2012, 19:26 (Pwolle)
BauernOpfer, DE19648954A1, Fragment, Gesichtet, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 35, Zeilen: 7-24
Quelle: DE19648954A1
Seite(n): 1, Zeilen: 10-21
Eine Möglichkeit, die Wirkung von Endotoxinen zu vermeiden, besteht in einem vollständig aseptischen Arbeiten zur Begrenzung der Bakterienkontamination, was im Allgemeinen kaum realisierbar bzw. bei körperinduzierter Freisetzung nicht anwendbar ist.

Es ist daher auf vielfältige Weise versucht worden, Endoxine zu entfernen. Dazu gehören beispielsweise folgende Methoden:

- Adsorption an hydrophoben Stoffen, wie Aktivkohle und Ionenaustauscherharzen

- der pH-Wert- abhängige Abbau mittels Säuren oder Alkalilösungen

- der oxidative Abbau mittels oxidierender Substanzen

- die Filtration der zu dekontaminierenden Lösungen mittels Ultrafiltration

Diese Methoden sind jedoch nicht dazu geeignet, den Endotoxingehalt auf den erforderlichen Grenzwert von 0,5 ng/ml zu erniedrigen. Auch sind einige dieser Verfahren zu unselektiv bzw. wegen der Möglichkeiten weiterer chemischer Reaktionen prinzipiell nicht anwendbar. [Darkow et al., 1996]

Mittels Membrantrennung wurden beachtliche Erfolge bei der Aufbereitung von Dialysat erreicht. Allerdings ist auch mit dieser Methode bislang keine genügend selektive Entfernung von Endotoxinen möglich. [Petsch und Anspach, 2000]

Eine weitere Möglichkeit, Endotoxine zu entfernen, besteht in deren Bindung an trägerfixierte Liganden.

Eine Möglichkeit, die Wirkung von ETs zu vermeiden, besteht in einem vollständig aseptischen Arbeiten zur Begrenzung der Bakterienkontamination, was im allgemeinen kaum realisierbar bzw. bei körperinduzierter ET-Freisetzung nicht anwendbar ist.

Es ist daher auf vielfältige Weise versucht worden, ETs zu entfernen. Dazu gehören beispielsweise folgende Methoden:

- Adsorption an hydrophoben Stoffen, wie Aktivkohle und Ionenaustauscherharzen,

- der PH-abhängige Abbau mittels Säuren oder Alkalilösungen (z. B. US 3644175 und US 3659027),

- der oxidative Abbau mittels oxidierender Substanzen (JP68/16058) und

- die Filtration der zu dekontaminierenden Lösungen mittels Ultrafiltration (z. B. US 4261834).

Mittels dieser Methoden ist es jedoch nicht möglich, die Endotoxine auf den erforderlichen Level von 0,5 ng/ml zu erniedrigen. Auch sind einige dieser Methoden zu unselektiv bzw. wegen der Möglichkeiten weiterer chemischer Reaktionen prinzipiell nicht anwendbar.

Mittels Membrantrennung wurden bereits beachtliche Erfolge bei der Aufbereitung von Dialysat erreicht. Allerdings ist es auch mit dieser Methode nicht möglich, ETs selektiv genug zu entfernen.

Eine weitere Möglichkeit, ETs zu entfernen, besteht in deren Bindung an trägerfixierte Liganden.

Anmerkungen

Der Text der untersuchten Arbeit stimmt teilweise wörtlich mit dem Patent überein. Die Abkürzung "ET" wird in der untersuchten Arbeit ausgeschrieben als "Endotoxine", einmal fälschlich als "Endoxine". Quelle genannt als "Darkow et al., 1996".

Sichter
fiesh

[31.] Kt/Fragment 036 01 - Diskussion
Bearbeitet: 29. June 2014, 08:14 Plagin Hood
Erstellt: 24. April 2012, 19:43 (Pwolle)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kt, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Polymyxin-B-Sulfate 2007

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
pwolle
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 36, Zeilen: 1
Quelle: Wikipedia_Polymyxin-B-Sulfate 2007
Seite(n): 1, Zeilen: 1
Abb. 2.3.3.2.c: Struktur von Polymyxin-B-sulfat File:Polymyxin B Sulfate.png
Anmerkungen

Die Abbildung in der untersuchten Arbeit wurde aus dem Link [3] übernommen.

Beim Markieren der Abbildung 2.3.3.2.c mit der Maus in der untersuchten Arbeit wird die Herkunft der Grafikdatei angezeigt. Die PDF-Datei der Autorin enthält also noch Informationen über die Herkunft des Formelbilds. Ein reguläres Zitat ist jedoch nicht vorhanden.

Sichter
Agrippina1

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