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Effekte des Interleukin-6 im Rahmen des Systemic Inflammatory Response Syndrome (SIRS) beim Polytrauma an einem Interleukin-6-knock out-Modell [sic] der Maus

von Luer Christian Geerken

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Lcg/Fragment 001 09 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-05 07:57:52 Klgn
Fragment, Gesichtet, Kirchhoff 2006, Lcg, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 9-25
Quelle: Kirchhoff 2006
Seite(n): 1, 2, Zeilen: 1: 2ff; 2: 1
Unter dem Begriff Polytrauma versteht man die gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, wobei mindestens eine Verletzung allein oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist(4).

Die Hauptursache von Polytraumata sind mit 56,7 – 71,0% Verkehrsunfälle(5). Nach solch massiven Verletzungen beträgt die Letalität in der Literatur 18,6 – 35%(5). Durch eine verbesserte medizinische Versorgung dieser Patienten konnte seit den siebziger Jahren eine Reduktion der Todesrate um etwa 20% erreicht werden. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig(5). Verbesserungen im Fahrzeugbau und der allgemeinen Verkehrssicherheit konnten ebenso zu einer Verminderung der frühen Mortalität und der Gesamtverletzungsschwere beitragen, wie die Verkürzung der Rettungszeiten, die Verbesserte Ausstattung des Rettungsdienstes und die Verzahnung der präklinischen Therapie mit der Schockraumversorgung.

Als Folge der steigenden Anzahl von Patienten, die trotz schwerster Verletzungen oder Verbrennungen lebend die Klinik erreichen, ist die Häufigkeit von Komplikationen trotz verbesserter intensivmedizinischer Möglichkeiten dennoch gestiegen(6,7).

Während die frühe Letalität innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Unfall hauptsächlich durch das schwere Schädel-Hirn-Trauma (SHT) und ausgedehnte [Massenblutungen nach Verletzung von großen Gefäßen oder stark durchbluteten Organen bestimmt wird(5), wird die Spätletalität durch die pathophysiologischen Folgen der ausgedehnten Verletzungen hinführend zu einem posttraumatisch systemischen Inflammationssyndrom (SIRS) bis hin zum Multiorgan Dysfunction Syndrom (MODS) determiniert.]


4. Tscherne, H., Oestern, H. J., and Sturm, J. A.: Stress tolerance of patients with multiple injuries and its significance for operative care, Langenbecks Arch.Chir 364:71-77, 1984

5. Bardenheuer, M., Obertacke, U., Waydhas, C., and Nast-Kolb, D.: Epidemiology of the severely injured patient. A prospective assessment of preclinical and clinical management. AG Polytrauma of DGU, Unfallchirurg 103:355-363, 2000

6. Guirao, X. and Lowry, S. F.: Biologic control of injury and inflammation: much more than too little or too late, World J.Surg. 20:437-446, 1996

7. Krettek, C., Simon, R. G., and Tscherne, H.: Management priorities in patients with polytrauma, Langenbecks Arch.Surg. 383:220-227, 1998

Unter dem Begriff Polytrauma versteht man die gleichzeitige Verletzung mehrerer Körperregionen oder Organsysteme, wobei eine der Verletzungen allein, oder die Kombination mehrerer Verletzungen lebensbedrohlich ist (184).

Die Hauptursache von Polytraumata sind mit 56,7–71% Verkehrsunfälle (198). Trauma ist in der westlichen Welt die führende Todesursache in der Altersgruppe bis 45 Jahre, so beträgt die Letalität nach solch massiven Verletzungen in der Literatur 18,6–35% (13;129). In Deutschland starben 2004 insgesamt 5.844 Menschen an den Folgen eines Unfalles (175). Durch eine verbesserte medizinische Versorgung dieser Patienten im Verlauf der letzten Jahrzehnte konnte seit den 70er Jahren eine Reduktion der Todesrate um etwa 20% erreicht werden. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig (13). So konnten Verbesserungen im Fahrzeugbau und der allgemeinen Verkehrssicherheit ebenso zu einer Verminderung der frühen Mortalität und der Gesamtverletzungsschwere beitragen wie die Verkürzung der Rettungszeiten, die verbesserte Ausstattung des Rettungsdienstes und die Verzahnung der präklinischen Therapie mit der Schockraumversorgung.

Als Folge der steigenden Anzahl von Patienten, die trotz schwerster Verletzungen oder Verbrennungen lebend die Klinik erreichen, ist die Häufigkeit von Komplikationen trotz verbesserter intensivmedizinischer Möglichkeiten gestiegen (65;91;128).

Während die frühe Letalität innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Unfall hauptsächlich durch das schwere Schädel-Hirn-Trauma und ausgedehnte Massenblutungen nach Verletzung von großen Gefäßen oder stark durchbluteten Organen determiniert ist (183), wird die Spätletalität durch die pathophysiologischen Folgen der ausgedehnten Verletzungen, wie hämorrhagischem Schock, Hypoxie, Reperfusionsschäden, Freisetzung aktiver Gewebsfaktoren, Komplementaktivierung und Endotoxinämie, hinführend zu einer

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systemischen Entzündungsreaktion determiniert (60;130).


(13) Bardenheuer M, Obertacke U, Waydhas C, Nast-Kolb D. [Epidemiology of the severely injured patient. A prospective assessment of preclinical and clinical management. AG Polytrauma of DGU]. Unfallchirurg 2000 May;103:355-63.

(65) Guirao X, Lowry SF. Biologic control of injury and inflammation: much more than too little or too late. World J Surg 1996 May;20:437-46.

(91) Krettek C, Simon RG, Tscherne H. Management priorities in patients with polytrauma. Langenbecks Arch Surg 1998 August;383:220-7.

(128) Mutschler W, Marzi I, Ziegenfuss T. [Perspectives of polytrauma management]. Zentralbl Chir 1996;121:979-84.

(129) Nast-Kolb D, Aufmkolk M, Rucholtz S, Obertacke U, Waydhas C. Multiple organ failure still a major cause of morbidity but not mortality in blunt multiple trauma. J Trauma 2001 November;51:835-41.

(175) Statistisches Bundesamt. Unfallgeschehen im Straßenverkehr 2004. 5-24. 22-8-0005. Wiesbaden.

(183) Trunkey DD. Trauma. Accidental and intentional injuries account for more years of life lost in the U.S. than cancer and heart disease. Among the prescribed remedies are improved preventive efforts, speedier surgery and further research. Sci Am 1983 August;249:28-35.

(184) Tscherne H, Regel G, Sturm JA, Friedl HP. [Degree of severity and priorities in multiple injuries]. Chirurg 1987 October;58:631-40.

(198) Wick M, Ekkernkamp A, Muhr G. [The epidemiology of multiple trauma]. Chirurg 1997 November;68:1053-8.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Man beachte auch: Lcg/Dublette/Fragment 001 13

Sichter
(Hindemith), Klgn


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