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Lcg/077

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Effekte des Interleukin-6 im Rahmen des Systemic Inflammatory Response Syndrome (SIRS) beim Polytrauma an einem Interleukin-6-knock out-Modell [sic] der Maus

von Luer Christian Geerken

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Lcg/Fragment 077 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2015-10-04 08:17:01 Klgn
Fragment, Gesichtet, Lcg, Mallig 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 77, Zeilen: 1-19
Quelle: Mallig 2006
Seite(n): 134, 135, Zeilen: 134: 15ff; 135: 1ff
[An einem vergleichbaren experimentellen Modell, bei dem an dem selben Mäusestamm der gleiche traumatisch-hämorrhagische Schock induziert, danach jedoch der Verlauf einer polymikrobiellen Sepsis mittels caecaler Ligatur und Punktion simuliert wurde, konnten unter gleichen Laborbedingungen und] –methoden die dreifachen bis über hundertfachen Plasmazytokinkonzentrationen gemessen werden(153).

Bei allen gemessenen Zytokin-Konzentrationen muss bedacht werden, dass es sich um Momentaufnahmen 96 Stunden nach Trauma handelt. Eine vorübergehende Erhöhung bestimmter Zytokine, die bis zum Zeitpunkt der Organentnahme möglicherweise wieder abgenommen hat, kann so nicht festgestellt werden. Interessant wäre in diesem Zusammenhang eine Verlaufsuntersuchung, welche die Zytokin-Konzentrationen im Plasma direkt nach Trauma und nachfolgend in regelmäßigen Abständen erfasst. Des Weiteren ist nach Schädelhirntrauma eine Zytokinfreisetzung im Gehirn nachgewiesen. Man kann davon ausgehen, dass durch eine geschädigte Bluthirnschranke ein Teil dieser intrathekal produzierten Zytokine in der Zirkulation miterfasst werden kann(154). Da die im Plasma gemessenen Zytokine jedoch aus jeglichen Organen oder zirkulierenden Immunzellen stammen können, wäre insbesondere im Hinblick auf den Einfluss des Schädelhirntraumas eine Untersuchung der Zytokine im Liquor cerebrospinalis oder im Gehirnparenchym sinnvoll. Eine Gewinnung von Liquor ist allerdings bei der Maus extrem schwierig. Man sollte jedoch für weitere Studien über einen Nachweis von Zytokinen im Gewebe durch die Herstellung einer Suspension oder mittels histologischer Methoden nachdenken.


153. BERGMANN, B: Wirkung eines Pan-Selektinantagonisten auf die inflammatorische Immunreaktion in einem multi-hit-Traumamodell der Maus mit nachfolgender Sepsis. Hannover, Tierärztliche Hochschule, Institut für Pharmakologie, Toxikologie und Pharmazie, Diss., 2006

154. Kossmann, T., Hans, V. H., Imhof, H. G., Stocker, R., Grob, P., Trentz, O., and Morganti-Kossmann, C.: Intrathecal and serum interleukin-6 and the acute-phase response in patients with severe traumatic brain injuries, Shock 4:311-317, 1995

An einem vergleichbaren experimentellen Modell, bei dem an demselben Mäusestamm der gleiche traumatisch-hämorrhagische Schock induziert, danach jedoch der Verlauf einer polymikrobiellen Sepsis simuliert wurde, konnten unter gleichen Laborbedingungen und –methoden die dreifachen bis über hundertfachen Plasmazytokinkonzentrationen gemessen werden (BERGMANN 2006). [...]

Bei allen gemessenen Zytokinkonzentrationen muss außerdem bedacht werden, dass es sich um Momentaufnahmen 96 Stunden nach Trauma handelt. Eine vorübergehende Erhöhung bestimmter Zytokine, die bis zum Zeitpunkt der Organentnahme wieder abgenommen hat, kann so nicht festgestellt werden. Interessant wäre in diesem Zusammenhang eine Verlaufsuntersuchung, welche die Zytokinkonzentrationen im Plasma direkt nach Trauma und nachfolgend in regelmäßigen Abständen erfasst. Des weiteren ist nach Schädelhirntrauma eine Zytokinfreisetzung im Gehirn nachgewiesen. Man kann davon ausgehen, dass durch

[Seite 135]

eine geschädigte Bluthirnschranke ein Teil dieser intrathekal produzierten Zytokine in der Zirkulation erfasst werden kann (KOSSMANN et al. 1995). Da die im Plasma gemessenen Zytokine jedoch aus jeglichen Organen oder zirkulierenden Immunzellen stammen können, wäre insbesondere im Hinblick auf den Einfluss des Schädelhirntraumas eine Untersuchung der Zytokine im Liquor cerebrospinalis oder im Gehirnparenchym sinnvoll. Eine Gewinnung von Liquor ist allerdings bei der Maus extrem schwierig. Man sollte jedoch für weitere Studien über einen Nachweis von Zytokinen im Gewebe durch die Herstellung einer Suspension oder mittels histologischer Methoden nachdenken.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klgn


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Klgn, Zeitstempel: 20151004081753

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