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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Schumann
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1 ff. (kpl.)
Quelle: Mallig 2006
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 14 ff. - 18: 4 ff.
2.5 Tierexperimentelle Modelle

2.5.1 Experimentelles Schädelhirntrauma

In den letzten Jahren wurden verschiedene tierexperimentelle Schädelhirntrauma-Modelle etabliert. Entsprechend der Gewalteinwirkung direkt vs. indirekt ist eine Einteilung in 3 Hauptgruppen sinnvoll:

  • Direct-Brain-Deformation-Modelle
  • Inertial-Acceleration-Modelle und
  • Impact-Acceleration-Modelle

Bei den Direct-Brain-Deformation-Modellen kommt es über eine Kraniotomie zu einer direkten Krafteinwirkung auf die Dura mater und somit zu einer Komprimierung des Cortex Cerebri ohne zwischengeschaltete energie-absorbierende Strukturen. Beim Fluid-Percussion-Modell(97) wird nach der Trepanation durch Injektion physiologischer Kochsalzlösung eine Druckwelle initiiert, die sich dann im Epiduralraum konzentrisch ausbreitet und damit lokal zu einer Gehirnprellung führt. Durch Variation der Dauer und der Höhe des Flüssigkeitsdruckes kann die Schwere des Traumas beeinflusst werden. Ein weiteres Direct-Brain-Deformation-Modell ist das von Lighthall et al. 1988 entwickelte Controlled-Cortical-Impact-Modell(98). Hierbei wird das Trauma durch einen pneumatisch angetriebenen Impactor (Druckkolben), der auf die durch Trepanation freigelegte intakte Duraoberfläche trifft, ausgelöst. Durch Veränderung der Eindringtiefe und der Aufschlaggeschwindigkeit kann die Schwere des Traumas variiert werden.


97. Dixon, C. E., Lyeth, B. G., Povlishock, J. T., Findling, R. L., Hamm, R. J., Marmarou, A., Young, H. F., and Hayes, R. L.: A fluid percussion model of experimental brain injury in the rat, J.Neurosurg. 67:110-119, 1987

98. Lighthall, J. W.: Controlled cortical impact: a new experimental brain injury model, J.Neurotrauma 5:1-15, 1988

2.3 Tierexperimentelle Modelle

2.3.1 Experimentelles Schädelhirntrauma

Entsprechend der unterschiedlichen Schädigungsursachen wie die direkte oder indirekte Gewalteinwirkung auf den Schädel bzw. das Gehirn, wurden verschiedene tierexperimentelle Schädelhirntrauma-Modelle etabliert. Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen:

- „Impact-Acceleration“-Modellen,

- „Inertial-Acceleration“-Modellen und

- „Direct-Brain-Deformation“-Modellen.

[Seite 18]

Bei den „Direct-Brain-Deformation“-Modellen kommt es über eine Kraniotomie zu einer direkten Einwirkung auf die Dura mater und somit zu einer Komprimierung des Cortex cerebri ohne zwischengeschaltete energieabsorbierende Strukturen. Hierzu zählt das „Fluid-Percussion“-Modell (RINDER 1969; SULLIVAN et al. 1976; MCINTOSH et al. 1987, 1989; DIXON et al. 1988; CARBONELL u. GRADY 1999), bei dem nach Trepanation der Schädeldecke die Verletzung durch eine impulsartige Injektion physiologischer Kochsalzlösung auf die intakte Duraoberfläche ausgelöst wird. Diese hydraulisch induzierte Druckwelle breitet sich von der Injektionsstelle konzentrisch im Epiduralraum aus und führt lokal zu einer Gehirnprellung. Die Schwere des Traumas kann durch Variieren der Dauer und der Höhe des Flüssigkeitsdruckes, der auf das Gehirn appliziert wird, modifiziert werden.

Ebenfalls ein „Direct-Brain-Deformation“-Modell ist das „Rigid-Indentation“-Modell, auch „Controlled-Cortical-Impact“-Modell genannt, das in dieser Studie Verwendung fand. Es wurde an einem Frettchenmodell entwickelt und später auf Ratte und Maus übertragen (LIGHTHALL 1988; DIXON et al. 1991; SMITH et al. 1995). Hierbei löst ein pneumatisch angetriebener „Impactor“ (Schusskolben), der auf die durch Trepanation freigelegte intakte Duraoberfläche trifft, das Trauma aus. Durch Veränderung der Eindringtiefe und -dauer und der Aufschlaggeschwindigkeit kann die Schwere des Traumas variiert werden.


CARBONELL, W.S. und M.S. GRADY (1999): Regional and temporal characterization of neuronal, glial, and axonal response after traumatic brain injury in the mouse. Acta Neuropathol.(Berl) 98:396-406

DIXON, C.E., J.W. LIGHTHALL, und T.E. ANDERSON (1988): Physiologic, histopathologic, and cineradiographic characterization of a new fluidpercussion model of experimental brain injury in the rat. J.Neurotrauma 5:91-104

DIXON, C.E., G.L. CLIFTON, J.W. LIGHTHALL, A.A. YAGHMAI, und R.L. HAYES (1991): A controlled cortical impact model of traumatic brain injury in the rat. J.Neurosci.Methods 39:253-262

LIGHTHALL, J.W. (1988): Controlled cortical impact: a new experimental brain injury model. J.Neurotrauma 5:1-15

MCINTOSH, T.K., L. NOBLE, B. ANDREWS, und A.I. FADEN (1987): Traumatic brain injury in the rat: characterization of a midline fluid-percussion model. Cent.Nerv.Syst.Trauma 4:119-134

MCINTOSH, T.K., R. VINK, L. NOBLE, I. YAMAKAMI, S. FERNYAK, H. SOARES, und A.L. FADEN (1989): Traumatic brain injury in the rat: characterization of a lateral fluid-percussion model. Neuroscience 28:233-244

RINDER, L. (1969): "Concussive response" and intracranial pressure changes at sudden extradural fluid volume input in rabbits. Acta Physiol Scand. 76:352-360

SMITH, D.H., H.D. SOARES, J.S. PIERCE, K.G. PERLMAN, K.E. SAATMAN, D.F. MEANEY, C.E. DIXON, und T.K. MCINTOSH (1995): A model of parasagittal controlled cortical impact in the mouse: cognitive and histopathologic effects. J.Neurotrauma 12:169-178

SULLIVAN, H.G., J. MARTINEZ, D.P. BECKER, J.D. MILLER, R. GRIFFITH, und A.O. WIST (1976): Fluid-percussion model of mechanical brain injury in the cat. J.Neurosurg. 45:521-534

Anmerkungen

Trotz Umstellungen und Umformulierungen zeigen sich sprachliche Übereinstimmungen (bei gleichem Inhalt).

Da die textlichen Veränderungen im Unterschied zum oft sehr "flächigen" Übernahmemuster auf den Anfangsseiten 1-14 der Arbeit aber deutlich stärker ausfallen, erscheint es denkbar, dass auch eine noch unbekannte andere Quelle mit sehr ähnlichem Inhalt Verwendung gefunden haben könnte.

Sichter
(Schumann), Klgn

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