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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 5-12, 15-25
Quelle: Mallig 2006
Seite(n): 17, 18, 19, Zeilen: 17: 23ff; 18: 24ff; 19: 1ff
Bei den Impact-Acceleration-Modellen wird ein Beschleunigungstrauma durch direkte Gewalteinwirkung auf den Schädel erreicht, wie es beim durch Shapira et al. 1988 etablierten Weight-Drop-Modell(101) der Fall ist. Dieses Modell wurde durch Marmarou et al. 1994 weiterentwickelt und durch Chen et al. 1996 auf die Maus übertragen(102,103). Hierbei wird das Schädelhirntrauma ausgelöst, indem ein definiertes Gewicht aus einer bestimmten Höhe auf den Schädel trifft. Der Schweregrad der Verletzung kann hierbei durch Variieren der Fallhöhe bzw. des Gewichtes verändert werden.

Dieses Modell kam auch in dieser Arbeit in modifizierter Form zur Anwendung und wird in Kapitel 4.4 detailliert beschrieben.

2.5.2 Frakturmodelle und experimenteller hämorrhagischer Schock

An vielen Spezies wurden Frakturmodelle für verschiedene Brucharten an unterschiedlichen Knochen, hauptsächlich der Extremitäten, aber auch der Rippen entwickelt(104,105). So kann eine Fraktur beispielsweise durch 3-Punkt-Biegung mit Hilfe einer Zange oder mittels einer Art Guillotine ausgelöst werden(106)). Die meisten Modelle dienen der Untersuchung der Frakturheilung und deren Komplikationen aber auch der Entwicklung und Bewertung verschiedener Osteosyntheseverfahren. Es existieren jedoch auch Frakturmodelle für bestimmte Fragestellungen der Unfallchirurgie, in denen zum Beispiel die Auswirkungen der Fraktur auf den Organismus untersucht werden, etwa ob eine Fraktur, [sic] dass [sic] durch einen hämorrhagischen Schock beeinträchtigte Immunsystem noch weiter beeinflusst(107).


101. Shapira, Y., Shohami, E., Sidi, A., Soffer, D., Freeman, S., and Cotev, S.: Experimental closed head injury in rats: mechanical, pathophysiologic, and neurologic properties, Crit Care Med. 16:258-265, 1988

102. Marmarou, A., Foda, M. A., van den, Brink W., Campbell, J., Kita, H., and Demetriadou, K.: A new model of diffuse brain injury in rats. Part I: Pathophysiology and biomechanics, J.Neurosurg. 80:291-300, 1994

103. Chen, Y., Constantini, S., Trembovler, V., Weinstock, M., and Shohami, E.: An experimental model of closed head injury in mice: pathophysiology, histopathology, and cognitive deficits, J.Neurotrauma 13:557-568, 1996

104. Greiff, J.: A method for the production of an undisplaced reproducible tibial fracture in the rat, Injury 9:278-281, 1978

105. Bonnarens, F. and Einhorn, T. A.: Production of a standard closed fracture in laboratory animal bone, J.Orthop.Res. 2:97-101, 1984

106. Hiltunen, A., Vuorio, E., and Aro, H. T.: A standardized experimental fracture in the mouse tibia, J.Orthop.Res. 11:305-312, 1993

107. Wichmann, M. W., Zellweger, R., DeMaso, C. M., Ayala, A., Williams, C., and Chaudry, I. H.: Immune function is more compromised after closed bone fracture and hemorrhagic shock than hemorrhage alone, Arch.Surg. 131:995- 1000, 1996

[Seite 17]

Bei den „Impact-Acceleration“-Modellen wird ein Beschleunigungstrauma durch direkte Gewalteinwirkung auf den Schädel erreicht, wie es beim „Weight-Drop“- Modell der Fall ist (SHAPIRA et al. 1988; MARMAROU et al. 1994; CHEN et al. 1996). Hierbei wird das Schädelhirntrauma ausgelöst, indem ein definiertes Gewicht aus einer bestimmten Höhe auf den Schädel trifft. Der Schweregrad der Verletzung kann hierbei durch Variieren der Fallhöhe bzw. des Gewichtes verändert werden.

[Seite 18]

2.3.2 Frakturmodelle und experimenteller hämorrhagischer Schock

An vielen Spezies wurden Frakturmodelle für verschiedene Brucharten an unterschiedlichen Knochen, im Wesentlichen der Extremitäten, aber auch der Rippen, entwickelt (GREIFF 1978; BONNARENS u. EINHORN 1984). So kann eine Fraktur beispielsweise durch 3-Punkt-Biegung mit Hilfe einer Zange oder mittels einer Art Guillotine ausgelöst werden (HILTUNEN et al. 1993; OTTO et al. 1995). Die meisten Modelle dienen der Untersuchung der Frakturheilung und deren

[Seite 19]

Komplikationen als auch der Entwicklung und Bewertung verschiedener Osteosyntheseverfahren. Es existieren jedoch auch Frakturmodelle für bestimmte Fragestellungen der Unfallchirurgie, bei denen primär die Auswirkungen der Fraktur auf den Organismus untersucht werden, beispielsweise ob eine Fraktur das durch einen hämorrhagischen Schock beeinträchtigte Immunsystem noch weiter beeinflusst (WICHMANN et al. 1996).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klgn

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