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Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 26, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Mallig 2006
Seite(n): 46, 49, Zeilen: 46: 1ff; 49: 11ff
Das Blut wurde in einem sich auf einer Feinwaage (Typ L 610, Sartorius GmbH, Göttingen) befindenden Eppendorfröhrchen (Eppendorf, Hamburg) gesammelt und dadurch die Blutmenge während des Abnehmens kontrolliert.

Der hypovolämische Zustand der Tiere wurde für 60 Minuten aufrechterhalten. Während dieser Zeit befanden sie sich unter einer Wärmelampe, um eine Hypothermie zu vermeiden. Danach wurde zur Volumensubstitution sterile Ringer- Lactat-Lösung (Braun, Melsungen) in vierfacher Menge des entnommenen Blutvolumens intraperitoneal appliziert.

4.4.3 Schädelhirntrauma

Die Erzeugung des geschlossenen Schädelhirntraumas erfolgte mit Hilfe des modifizierten Modells nach Shapira et al. (Abbildung 5).

Der Kopf des tief narkotisierten Tieres wurde in einem stereotaktischen Rahmen fixiert und eine Mittellinieninzision der Haut durchgeführt. Nach Abspannen der Kopfhaut nach lateral und erfolgter Blutstillung wurde die Sutura sagittalis und kaudal die Sutura coronalis aufgesucht. Der Druckkolben mit einem Durchmesser von 3 mm wurde links der Sutura sagittalis und kaudal der Sutura coronalis positioniert.

Ansteuerung und Geschwindigkeitsmessung erfolgten mit der auf einem Laptop installierten Software ,,Labview“ (National Instruments, Austin, USA). Mittels Sensoren an der SHT-Maschine wurde die Beschleunigung und die Wegstrecke ermittelt und unmittelbar nach dem Auftreffen auf der Kalotte auf dem Laptop angezeigt. Die mittlere Geschwindigkeit lag bei 3 m/s. Unmittelbar vor der Traumaapplikation wurde die Geschwindigkeit des Schusszylinders nochmals mit Probeschüssen überprüft. Nach erfolgter Traumatisierung wurden die Kopfhaut mit etwa vier Einzelheften aus nichtresorbierbarem Nahtmaterial (4.0 Prolene, Ethicon, Norderstedt) verschlossen.

4.3.2.1 Gruppe 1: Schädelhirntrauma

Die Erzeugung des Schädelhirntraumas erfolgte an 10 Tieren mit Hilfe des CCI-Modells („Controlled Cortical Impact“), einer etablierten Methode zur Induktion einer fokalen Kontusion. Eine Darstellung der Versuchsvorrichtung und des Schusskolbens zur Durchführung des CCI befindet sich in den Abbildung 3 und 4.

Der Kopf des tief narkotisierten Tieres wurde in einem stereotaktischen Rahmen fixiert und eine Mittellinieninzision der Haut durchgeführt. Nach Abspannen der Kopfhaut nach lateral und erfolgter Blutstillung wurde mit Hilfe eines Bohr-/Fräsgeräts (Minimot 40/E, Proxxon, Hellweg) eine kreisförmige Kraniotomie mit einem Durchmesser von 4 mm links der Sutura sagittalis und kaudal der Sutura coronalis so angelegt, dass die Dura mater unverletzt blieb. Der auf einer stereotaktischen Halterung fixierte pneumatische Schusskolben (nach SMITH et al. 1995) mit einem Durchmesser von 3 mm (Abbildung 4) wurde nun mittig über der Kraniotomie positioniert. Dabei betrug der seitliche Neigungswinkel 22° zur Vertikalen. Die Eindringtiefe wurde mit 1 mm ab dem höchsten Punkt der Dura mater eingestellt und die Verweildauer mit 150 ms festgelegt. Über zwei getrennt ansteuerbare, pneumatische Ventile wurde mit Hilfe des eingestellten Druckes die Stange mit dem an der Spitze angebrachten Kolben nach unten geschossen, verblieb in dieser Endposition über eine definierte Zeit, um danach zurückzuspringen. Ansteuerung und Geschwindigkeitsmessung erfolgten mit der auf einem Laptop installierten Software „Labview“ (National Instruments, Austin, USA). Mit Hilfe eines hinter dem Schusskolben angebrachten laseroptischen Abstandsmessungssystems (optoNCDT, Mikro Epsilon Messtechnik, Ortenburg) wurde die Einschlaggeschwindigkeit laseroptisch ermittelt und unmittelbar nach dem Schuss auf dem Laptop angezeigt. Die mittlere Einschlaggeschwindigkeit lag bei 3 m/s. Unmittelbar vor der Traumaapplikation wurde die Geschwindigkeit des Schusszylinders nochmals mit Probeschüssen überprüft. Nach erfolgter Kontusionsverletzung wurden die Kopfhaut mit etwa vier Einzelheften aus nichtresorbierbarem Nahtmaterial (4.0 Prolene, Ethicon, Norderstedt) verschlossen.

[Seite 49]

Das Blut wurde in einem sich auf einer Feinwaage (Typ L 610, Sartorius GmbH, Göttingen) befindenden Eppendorfröhrchen (Eppendorf, Hamburg) gesammelt und dadurch die Blutmenge während des Abnehmens kontrolliert.

Der hypovolämische Zustand der Tiere wurde für 60 Minuten aufrecht erhalten. Während dieser Zeit befanden sie sich unter einer Wärmelampe, um eine Hypothermie zu vermeiden. Danach wurde zur Volumensubstitution sterile Ringer- Lactat-Lösung (Braun, Melsungen) in vierfacher Menge des entnommenen Blutvolumens intraperitoneal appliziert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith), Klgn

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