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Fernsehrechte im deutschen Fußball. Grundlagen, Chancen und Grenzen ihrer Vermarktung aus kartellrechtlicher Sicht

von Dr. Lukas Danckert

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ld/Fragment 011 01 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-23 23:22:13 WiseWoman
Fragment, Gesichtet, Ld, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weißbuch der EU Sport 2007

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 011, Zeilen: 01-13
Quelle: Weißbuch der EU Sport 2007
Seite(n): 11; 12, Zeilen: 38-40; 01-09
Im Allgemeinen sind keine schlüssigen und vergleichbaren Daten über die wirtschaftliche Bedeutung des Sports verfügbar. Jedoch wird diese durch Studien und Analysen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, die Wirtschaftlichkeit großer Sportveranstaltung [sic!] und die Kosten der körperlichen Untätigkeit bestätigt. Laut einer Studie42 erwirtschaftete der Sport im weiteren Sinne einen Mehrwert von 407 Milliarden Euro im Jahr 2004, d.h. 3,7% des BIP der EU, und beschäftigte 15 Millionen Menschen oder 5,4% der Erwerbsbevölkerung. In Deutschland betrug der Anteil des Sports am Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2000 ca. 1,5%, bzw. 30,17 Milliarden Euro.43

Ein wachsender Teil der wirtschaftlichen Bedeutung des Sports hängen [sic!], dem „Weißbuch des Sports“ zufolge, mit geistigen Eigentumsrechten zusammen. Dazu gehören Urheberrechte, kommerzielle Kommunikation, Handelsmarken sowie Bild- und Medienrechte.


42 Helmenstein/Kleissner/Moser/Schindler, Die makroökonomischen Effekte des Sports in Europa, 2006, S. 13.

43 Zehnter Sportbericht der Bundesregierung, BT-Drs. 14/9517, S. 19; ausführlich dazu: Nolte, Staatliche Verantwortung im Bereich Sport, S. 28 ff.

Obwohl im Allgemeinen keine schlüssigen und vergleichbaren Daten über die wirtschaftliche Bedeutung des Sports verfügbar sind, wird diese durch Studien und Analysen der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung, die Wirtschaftlichkeit großer Sportveranstaltungen und die Kosten der körperlichen Untätigkeit, auch bei der alternden Bevölkerung, bestätigt. Laut einer Studie während des österreichischen Ratsvorsitzes 2006 erwirtschaftete der Sport im weiteren Sinne einen Mehrwert von 407 Mrd. EUR im Jahr 2004, d.h. 3,7 % des BIP der EU, und beschäftigte 15 Millionen Menschen oder 5,4 % der Erwerbsbevölkerung [6]. Dieser Beitrag des Sports sollte in den EU Politikbereichen deutlicher gemacht und gefördert werden.

Ein wachsender Teil der wirtschaftlichen Bedeutung des Sports hängt mit geistigen Eigentumsrechten zusammen: Urheberrechte, kommerzielle Kommunikation, Handelsmarken sowie Bild- und Medienrechte.


6 D. Dimitrov / C. Helmenstein / A. Kleissner / B. Moser / J. Schindler: Die makroökonomischen Effekte des Sports in Europa, Studie im Auftrag des Bundeskanzleramts, Sektion Sport, Wien, 2006.

Anmerkungen

Hier fehlt die indirekte Rede. Es entsteht der Eindruck, als spreche Ld. In Wirklichkeit geht die Übernahme aus der Quelle weiter. Die vorsichtigen Versuche eigenständiger Formulierung zeigen Schwächen in der Unterscheidung von Einzahl und Mehrzahl (hier durch [sic!] gekennzeichnet).

Wortnahe Übernahme aus der Quelle ohne Beleg. Die Fußnote 42 enthält eine fehlerhafte, in der Fußnote 6 der Quelle dagegen richtig ausgewiesene bibliographische Angabe: "D. Dimitrov/C. Helmenstein/A. Kleissner/B. Moser/J. Schindler" - die Fußnote 42 dagegen vorenthält den Ko-Autor Dimitrov.

Sichter
Liberalix68

[2.] Ld/Fragment 011 21 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2013-11-17 14:07:21 SleepyHollow02
BauernOpfer, Deloitte 2008, Fragment, Gesichtet, Ld, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
Liberalix68
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 011, Zeilen: 21-27
Quelle: Deloitte 2008
Seite(n): 07, Zeilen: 02- zweispaltig
Dabei erhöhte sich der Umsatz der „Big Five“-Ligen 46 um 0,4 Mrd. Euro. Mit einem beeindruckendem Anstieg bei den Einnahmequellen Spieltag und sonstigen Einnahmen47 festigte die englische Premier League in der Saison 2006/07 mit 2,3 Mrd. Euro Umsatz ihre Stellung als umsatzstärkste Fußballliga der Welt. Der Vorsprung der Premier League gegenüber anderen Ligen wird sich aufgrund des neu abgeschlossenen TV-Vertrages in der Saison 2007/08 auf rund eine Milliarde Euro ausgeweitet haben.

46 Deutschland, England, Frankreich, Italien, Spanien.

47 Insbesondere Sponsoring.

Der europäische Fußballmarkt verbesserte sich in der Saison 2006/07 mit einem weiteren Umsatzplus von einer Milliarde Euro auf 13,6 Mrd. Euro Gesamteinnahmen. Dabei erhöhte sich der Umsatz der „Big Five“-Ligen um 0,4 Mrd. Euro. Mit einem beeindruckenden Anstieg bei den Einnahmequellen Spieltag und sonstigen Einnahmen festigt die englische Premier League in der Saison 2006/07 mit 2,3 Mrd. Euro Umsatz ihre Stellung als umsatzstärkste Fußballliga der Welt. Der Vorsprung der Premier League gegenüber den anderen Ligen wird sich aufgrund des neu abgeschlossenen TV-Vertrages in der Saison 2007/08 auf rund eine Milliarde Euro ausgeweitet haben.

(...)

Die europäischen „Big Five“-Ligen – Deutschland, England, Frankreich, Italien und Spanien – generierten 2006/07 Gesamtumsätze von 7,1 Mrd. Euro, gleichbedeutend mit einer Steigerung von 402 Mio. Euro (6%). Dieser Anstieg konnte trotz eines Einnahmenrückgangs in der italienischen Serie A in Höhe von 236 Mio. Euro bewerkstelligt werden, welcher hauptsächlich in dem Zwangsabstieg von Juventus Turin in die Serie B begründet lag. Die Gesamteinnahmen der anderen vier Ligen stiegen hingegen in 2006/07 um 638 Mio. Euro (+12 %).

(...)

Anmerkungen

Ab Seite 11, Zeile 15, gibt Verf. Textinhalt aus der Quelle wieder; allerdings setzt er diesbezüglich auf S. 11 nur in Zeile 17 die Fußnote 44 und in Zeile 21 die Fußnote 45. Dass der Text auf S. 11 auch ab Zeile 21 ff. der Quelle entnommen ist, wird nicht mehr durch eine nachfolgende Fußnote kenntlich gemacht. Die Fußnote 48 auf Seite 12 jedenfalls macht dies — zumal noch zwei andere Fußnoten (46, 47) zwischengeschaltet sind — nicht deutlich, sondern enthält nur eine allgemeine, zudem verunglückte, bibliographische Angabe zur Quelle ohne Seitenangabe.

Verf. verwendet aus der — aus dem Jahre 2008 stammenden Quelle — unverändert das "wird sich (...) ausgeweitet haben"; bemerkenswert insofern, als bei Fertigstellung der Arbeit im WS 2009/2010 die Zahlen für die Saison 2007/2008 schon vorgelegen haben sollten. Vgl. weiter Ld/Fragment 011 28.

Sichter
SleepyHollow02

[3.] Ld/Fragment 011 28 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-25 11:13:44 Agrippina1
BauernOpfer, Deloitte 2008, Fragment, Gesichtet, Ld, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02, WiseWoman, Liberalix68
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 011, Zeilen: 28-33
Quelle: Deloitte 2008
Seite(n): 07, Zeilen: 09-14
Die englische Premier League stellte sowohl in der Saison 2006/07 als auch 2007/08 drei der vier Halbfinalisten in der UEFA-Championsleague und in jeder Saison seit Liverpools Erfolg 2004/05 mindestens einen Finalisten. Insofern lässt sich eindeutig eine Verknüpfung zwischen wirtschaftlichem und sportlichem Erfolg herleiten. Trotz der lukrativen Zahlungen aus der Champions League belegte die höchste englische Spielklasse jedoch nur den zweiten Platz in Bezug auf das Be-[triebsergebnis und wurde erstmals seit Beginn der Analyse von Deloitte48 von der Deutschen Bundesliga als profitabelsten Liga Europas abgelöst.]

48 Der Annual Review of Football Finance befindet mittlerweile [sic!] in der 17. Auflage.

Die englische Premier League stellte sowohl in der Saison 2006/07 als auch 2007/08 drei der vier Halbfinalisten in der UEFA Champions League und in jeder Saison seit Liverpools Erfolg 2004/05 mindestens einen Finalisten. Trotz der lukrativen Zahlungen aus der Champions League belegte die höchste englische Spielklasse nur den zweiten Platz in Bezug auf das Betriebsergebnis und wurde erstmals seit Beginn unserer Analyse von der Bundesliga als profitabelste Liga Europas abgelöst.
Anmerkungen

Die Quellenangabe ist ab Zeile 15 von Seite 11, aber deckt den Umfang der fast wörtlichen Übernahme nicht ab.


Vgl. zuvor auch Ld/Fragment 011 21:

Ab Seite 11, Zeile 15, gibt Verf. Textinhalt aus der Quelle wieder; allerdings setzt er diesbezüglich auf S. 11 nur in Zeile 17 die Fußnote 44 und in Zeile 21 die Fußnote 45. Dass der Text auf S. 11 auch ab Zeile 21 ff. der Quelle entnommen ist, wird nicht mehr durch eine nachfolgende Fußnote kenntlich gemacht. Die Fußnote 48 auf Seite 12 jedenfalls macht dies nicht deutlich, sondern enthält nur eine allgemeine - zudem verunglückte - bibliographische Angabe zur Quelle.

Sichter
(SleepyHollow02), (WiseWoman), Liberalix68


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20121225103156

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