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Ld/071

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Fernsehrechte im deutschen Fußball. Grundlagen, Chancen und Grenzen ihrer Vermarktung aus kartellrechtlicher Sicht

von Dr. Lukas Danckert

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Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Ld/Fragment 071 26 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-12-23 23:15:28 WiseWoman
BauernOpfer, Bundeskartellamt 2008, Fragment, Gesichtet, Ld, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
SleepyHollow02
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 071, Zeilen: 26-40
Quelle: Bundeskartellamt_2008
Seite(n): 02, Zeilen: 03-16
Die Veränderungen zwischen dem bisherigen und dem ursprünglich geplanten Modell finden sich im Wesentlichen im Hintergrundpapier des Bundeskartellamtes. 351 Die erste Veränderung des ursprünglich geplanten Modells betrifft die Vermarktung der Rechte. Die DFL wollte diese nicht mehr selbst vornehmen. Vorgesehen war ferner eine Vermarktung der Rechte durch die „Sirius GmbH“, die der Liga im Gegenzug pro Saison Erlöse von 500 Millionen Euro garantierte. Teil dieses Modells war es auch, dass die „Sirius GmbH“ die Berichte für das Pay-TV selbst produzieren sollte. Dem Hintergrundpapier des Bundeskartellamtes lässt sich zudem die beabsichtigte Ausgestaltung dieser Berichte entnehmen. DFL und „Sirius GmbH“ wollten über eine gemeinsame Firma einen Bundesliga-TV-Sender betrieben. Auf diesem wären Live- und Highlightberichterstattungen angeboten worden, in der übrigen Zeit Sendungen mit dem Schwerpunkt „Fußballbundesliga“. Pay-TV-Anbieter bzw. die Betreiber technischer Infrastruktur wie Kabel, DSL oder Mobilfunk hätten dazu auf das Recht zur Einspeisung des DFL/Kirch- Senders bieten müssen. Nach dem beim Bundeskartellamt vorgelegten Modell gab [...]

351 BKartA, Hintergrundpapier, S. 1 f.

Das von der DFL verfolgte Vermarktungskonzept beruht auf dem Modell der Zentralvermarktung, d.h. dass die Medienrechte nicht im Wettbewerb von den einzelnen Vereinen, sondern gebündelt und exklusiv durch die DFL vergeben werden.

Allerdings wird die DFL nicht selbst die Rechte vermarkten. Die DFL hat die Vermarktung der Rechte vielmehr an die Agentur Sirius des Kirch-Konzerns vergeben, die der Liga im Gegenzug Erlöse von 500 Millionen Euro pro Saison garantiert. Dieser Betrag liegt bereits deutlich über den Erlösen, die die DFL in den vergangenen Spielzeiten pro Saison erzielt hat. Ein wesentliches neues Element des Vermarktungsmodells ist, dass Sirius (die Kirch-Agentur) die Berichte für das Bezahlfernsehen selbst produzieren soll. Hierfür wollen DFL und Sirius über eine gemeinsame Firma einen Bundesliga-TV-Sender betreiben. Auf diesem sollen die Live- und Highlight-Berichterstattungen zu sehen sein. In der übrigen Zeit sollen Nonstop-Sendungen mit dem Schwerpunkt "Fußballbundesliga" angeboten werden. Pay-TV-Anbieter bzw. Betreiber technischer Infrastruktur wie Kabel, DSL oder Mobilfunk müssen auf das Recht zur Einspeisung des DFL/Kirch-Senders bieten. Nach dem vorgelegten Modell gibt [...]

Anmerkungen

Die gleiche Quelle ist auf Ld 2 schon einmal übernommen worden. Fortsetzung auf Ld. 72.

Die Quelle wird nach dem ersten Satz des Fragments zwar genannt. Es wird aber durch weitere Belege nicht deutlich gemacht, dass auch die folgenden Sätze wortnah der Quelle entnommen worden sind.

Sichter
Liberalix68


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Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:WiseWoman, Zeitstempel: 20121223231446

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