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61 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat

[1.] Lh/Fragment 034 01 - Diskussion
Bearbeitet: 27. April 2014, 21:27 WiseWoman
Erstellt: 22. April 2014, 22:12 (Graf Isolan)
Fragment, Frederek Manuel und Kai Tapio 2002, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 34, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Frederek Manuel und Kai Tapio 2002
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
[Verläuft der Elternstrang in 3´-5´ Richtung, kann die DNA-]Polymerase der Helicase direkt folgen und den DNA-Tochterstrang in 5´-3´ Richtung vervollständigen ( kontinuierliche Synthese ).

Der zweite Tochterstrang, der zu synthetisieren ist, muss dann allerdings in entgegengesetzter, d.h. in 3´-5´ Richtung verlaufen. Aufgrund dieser Tatsache arbeitet die DNA-Polymerase an diesem Strang in entgegengesetzter Richtung zur Helicase. Auch hier erfolgt die Synthetisierung schon während der Aufspaltung der Doppelhelix, wodurch dieser Tochterstrang nur Stück für Stück fertiggestellt werden kann. Die DNA-Polymerase synthetisiert ca. 1000 Nucleotide zu einem DNA-Stück und bricht dann ab (diskontinuierliche Synthese ). Sie setzt unterhalb der Helicase von neuem an. Dafür werden wiederum Primer benötigt. Die einzelnen DNA-Stücke werden nach ihrem Entdecker Okazaki-Stücke genannt.

Im darauffolgenden Schritt werden die Primer enzymatisch abgebaut und durch DNA ersetzt.

Diese DNA-Nukleotide werden dann mit den bereits vorhandenen DNA-Stücken durch das Enzym DNA-Ligase zu einem durchgehenden Strang verbunden.

Verläuft der Originalstrang in 3´-5´ Richtung, kann die DNA-Polymerase der Helicase direkt folgen und den DNA-Tochterstrang in 5´-3 ´ Richtung vervollständigen. ( kontinuierliche Synthese ).

Der zweite Tochterstrang, der zu synthetisieren ist, muss dann allerdings in entgegengesetzter, 3´-5´ Richtung verlaufen. Aufgrund dieser Tatsache arbeitet die DNA-Polymerase an diesem Strang in entgegengesetzter Richtung zur Helicase. Auch hier erfolgt die Synthetisierung schon während der Aufspaltung der Doppelhelix, wodurch dieser Tochterstrang nur Stück für Stück fertiggestellt werden kann. Die DNA-Polymerase synthetisiert ca. 1000 Nucleotide zu einem DNA-Stück und bricht dann ab. Sie setzt unterhalb der Helicase von neuem an. Dafür werden wiederum Primer benötigt. Die einzelnen DNA-Stücke heißen Okazaki-Stücke genannt. Im darauffolgenden Schritt werden die Primer enzymatisch abgebaut und durch DNA ersetzt. Diese DNA-Nukleotide werden dann mit den bereits vorhandenen DNA-Stücken durch das Enzym DNA-Ligase zu einem durchgehenden Strang verbunden.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[2.] Lh/Fragment 033 01 - Diskussion
Bearbeitet: 27. April 2014, 21:26 WiseWoman
Erstellt: 22. April 2014, 21:17 (Graf Isolan)
Fragment, Frederek Manuel und Kai Tapio 2002, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 33, Zeilen: 1-9, 11-31
Quelle: Frederek Manuel und Kai Tapio 2002
Seite(n): 1 (Internet), Zeilen: -
1.5.3 Die DNA-Replikation

Das Ziel der Mitose ( Zellteilung ) ist die Bildung zweier identischer Tochterzellen aus einer Mutterzelle. Vor der eigentlichen Zellteilung muss deswegen die DNA verdoppelt werden ( Replikation ), so dass beide Tochterzellen die gleiche Erbinformation enthalten.

Die DNA-Replikation verläuft nach dem sog. semikonservativen Mechanismus. Hierbei wird die DNA, welche als Doppelhelix vorliegt, zunächst entspiralisiert und mit Hilfe des Enzyms Helicase in zwei DNA-Einzelstränge aufgespalten. Bei diesem Vorgang entsteht die sogenannte Replikationsgabel.

Damit sich die beiden DNA-Einzelstränge nicht wieder sofort zu einer Doppelhelix verbinden, lagern sich Proteine locker an die nun freien Basen an.

Während die Helicase die Doppelhelix aufspaltet, beginnt das Enzym DNA-Polymerase mit der Synthetisierung von jeweils einem komplementären Tochterstrang zu den beiden Einzelsträngen. Dieser wird aus vier verschiedenen Nucleotiden gebildet, die an den vorhandenen DNA-Einzelstrang angeheftet werden. Die für die Synthese benötigte Energie wird durch die Nucleotide aufgebracht, die in der energiereichen Form von Nucleosid-triphosphaten vorliegen. Bei der Verknüpfung der Nucleotide zum DNA-Tochterstrang werden jeweils zwei Phosphatreste abgespalten, wodurch die notwendige Energie freigesetzt wird.

Die DNA-Polymerase besitzt allerdings zwei entscheidende Nachteile:

1. Sie kann nur mit der Synthese der Tochterstränge beginnen, wenn sich an dem zu verdoppelnden DNA-Strang ein Startpunkt ( Primer ) befindet.

2. Sie kann einen Tochterstrang nur in der 5´-3´ Richtung synthetisieren.

Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wird zunächst durch das Enzym Primase (RNA-Polymerase) der benötigte Primer an den Anfang des DNA-Stranges synthetisiert. Dieser Primer besteht aus einer kurzen RNA Sequenz.

Die DNA-Replikation

Das Ziel der Mitose ( Zellteilung ) ist die Bildung zweier identischer Tochterzellen aus einer Mutterzelle. Vor der eigentlichen Zellteilung muss deswegen die DNA verdoppelt werden ( Replikation ), so dass beide Tochterzellen die gleiche Erbinformation enthalten. Die DNA-Replikation verläuft nach dem sog. semikonservativen Mechanismus. Hierbei wird die DNA, welche als Doppelhelix vorliegt, zunächst entspiralisiert und mit Hilfe des Enzyms Helicase in zwei DNA-Einzelstränge aufgespalten. Damit sich die beiden DNA-Einzelstränge nicht wieder sofort zu einer Doppelhelix verbinden, lagern sich Proteine locker an die nun freien Basen an. Während die Helicase die Doppelhelix aufspaltet, beginnt das Enzym DNA-Polymerase mit der Synthetisierung von jeweils einem komplementären Tochterstrang zu den beiden Einzelsträngen. Dieser wird aus vier verschiedenen Nucleotiden gebildet, die an den vorhandenen DNA-Einzelstrang angeheftet werden. Die für die Synthese benötigte Energie wird durch die Nucleotide aufgebracht. Bei der Verknüpfung der Nucleotide zum DNA-Tochterstrang werden jeweils zwei Phosphatreste abgespalten, wodurch die notwendige Energie freigesetzt wird. Die DNA-Polymerase besitzt allerdings zwei entscheidende Nachteile:

1. Sie kann nur mit der Synthese der Tochterstränge beginnen, wenn sich an dem zu verdoppelnden DNA-Strang ein Startpunkt ( Primer ) befindet.

2. Sie kann einen Tochterstrang nur in der 5´-3´ Richtung synthetisieren.

Um diesen Problemen entgegenzuwirken, wird zunächst durch das Enzym Primase der benötigte Primer an den Anfang des DNA-Stranges gebracht. Dieser Primer besteht aus einer kurzen RNA Sequenz.

Anmerkungen

Bis auf kleine Einschübe identisch mit der Ausarbeitung eines Referats eines Biologieleistungskurses. Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[3.] Lh/Fragment 021 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2014, 15:58 Schumann
Erstellt: 24. April 2014, 21:45 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 21, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 20, 21, Zeilen: 20: 3ff, 21: 1-4
Hereditäre Dysfibrinogenämie

Die meist autosomal dominant vererbte Dysfibrinogenämie führt zur Bildung eines funktionell gestörten Fibrinogens und zeigt sich durch eine verlängerte Plasma-Thrombinzeit. In vielen Fällen bleibt die kongenitale Dysfibrinogenämie klinisch inapparent, während sich die klinischen Symptome von einzelnen Blutungsneigungen bis hin zu venösen Thrombosen erstrecken (McDonagh et Carell 1987).

Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI–1)

PAI-1 verhindert als schneller Hemmer von t-PA eine systemische Fibrinolyse und ermöglicht dadurch eine lokale Thrombolyse ohne systemische Blutung. Einige Studien beschreiben erhöhte Werte für PAI-1 in Zusammenhang mit dem Genotyp 4G/4G des Deletion/Insertion-4G/5G-Polymorphismus (Dawson et al. 1991, Eriksson et al. 1995). Dieser 4G/5G-Polymorphismus zeigte Varianten in der Transkription in Reaktion auf IL-1 in HepG2-Zellen mit einer Erhöhung der PAI-1 Synthese in Zellen des 4G/4G Genotyps (Dawson et al. 1993). Es wurde angenommen, dass die 5G-Seite sowohl einen Verstärker als auch einen Inhibitor bindet, während die 4G-Seite nur einen Verstärker bindet, so dass im 4G/4G Genotyp eine höhere Transkription erfolgen kann (Dawson et al. 1991).

Trotzdem wird in homozygoten Trägern des 4G-Allels von Werten berichtet, die im Vergleich zum 5G/5G Genotyp nur ca. 25% über der Norm liegen (Ye et al. 1995, Ossei-Gerning et al. 1997). Insulinresistenz wird dagegen als bedeutender für erhöhte PAI-1-Spiegel beschrieben als genetische Ursachen (Henry et al. 1998).

Ob erhöhte PAI-1 Werte nun mit einem Risiko für arterielle oder venöse Thrombosen einhergehen, ist umstritten.

Glykoprotein IIb/IIIa (Gp IIb/IIIa)

GpIIb/IIIa ist ein Glykoprotein der Thrombozytenmembran, das eine bedeutende Rolle bei der Thrombozytenaggregation und -adhäsion spielt. Die bedeutendste Punktmutation im Glykoprotein IIIa ist der Austausch von Leucin durch Prolin an Position 33, wobei der Wildtyp mit Leucin [(PLA1) bei 85% der weißen Bevölkerung und die Prolin-Substitution an Position 33 bei 15 % gefunden wird (Newman 1997).]

Hereditäre Dysfibrinogenämie

Die meist autosomal dominant vererbte Dysfibrinogenämie führt zur Bildung eines funktionell gestörten Fibrinogens und zeigt sich durch eine verlängerte Plasma-Thrombinzeit. In vielen Fällen bleibt die kongenitale Dysfibrinogenämie klinisch inapparent, während sich die klinischen Symptome von einzelnen Blutungsneigungen bis hin zu venösen Thrombosen erstrecken (McDonagh et Carell 1987).

Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI-1)

PAI-1 verhindert als schneller Hemmer von t-PA eine systemische Fibrinolyse und ermöglicht dadurch eine lokale Thrombolyse ohne systemische Blutung.

Einige Studien beschreiben erhöhte Werte für PAI-1 in Zusammenhang mit dem Genotyp 4G/4G des Deletion/Insertion-4G/5G-Polymorphismus (Dawson et al. 1991, Eriksson et al. 1995). Dieser 4G/5G Polymorphismus zeigte Varianten in der Transkription in Reaktion auf IL-1 in HepG2-Zellen mit einer Erhöhung der PAI-1 Synthese in Zellen des 4G/4G Genotyps (Dawson et al. 1993). Es wurde angenommen, daß die 5G-Seite sowohl einen Verstärker als auch einen Inhibitor bindet, während die 4G-Seite nur einen Verstärker bindet, so daß im 4G/4G Genotyp eine höhere Transkription erfolgen kann (Dawson et al. 1991).

Trotzdem wird in homozygoten Trägern des 4G-Allels von Werten berichtet, die im Vergleich zum 5G/5G Genotyp nur ca. 25% über der Norm liegen ( Ye et al. 1995, Ossei-Gerning et al. 1997). Insulinresistenz wird dagegen als bedeutender für erhöhte PAI-1-Spiegel beschrieben als genetische Ursachen (Henry et al. 1998).

Ob erhöhte PAI-1 Werte nun mit einem Risiko für arterielle oder venöse Thrombosen einhergehen, ist umstritten.

Glykoprotein IIb/IIIa (Gp IIb/IIIa)

GpIIb/IIIa ist ein Glykoprotein der Thrombozytenmembran, das eine bedeutende Rolle bei der Thrombozytenaggregation und –adhäsion spielt.

[Seite 21]

Die bedeutendste Punktmutation im Glykoprotein IIIa ist der Austausch von Leucin durch Prolin an Position 33, wobei der Wildtyp mit Leucin (PLA1) bei 85% der weißen Bevölkerung und die Prolin-Substitution an Position 33 bei 15 % gefunden wird (Newman 1997).

Anmerkungen

Selbsterkärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[4.] Lh/Fragment 020 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2014, 15:58 Schumann
Erstellt: 24. April 2014, 21:52 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 20, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 19, 20, Zeilen: 19: 5ff - 20: 1-2
[Diese Variante führt] im homozygoten Zustand zu einer milden Hyperhomocysteinämie mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Klujtmans et al. 1996).

Erhöhung des histidinreichen Glykoproteins

Histidinreiches Glykoprotein (HRG) ist ein nicht enzymatisches Protein, das an die lysinbindende Seite des Plasminogens gebunden ist und mit diesem einen 1:1 Komplex im Plasma bildet, wodurch die Konzentration an freiem Plasmin um ca. 50% reduziert wird (Lijnen et al. 1980).

In einigen Fällen konnte eine Korrelation zwischen HRG-Erhöhung und Thrombophilie gezeigt werden (Engesser et al. 1987).

Thrombomodulin

Thrombomodulin ist ein transmembranöses Protein, das als Thrombinrezeptor fungiert und die Spezifität des gebundenen Thrombins so ändert, dass es seine prokoagulatorischen Fähigkeiten verliert und eine erhöhte Affinität zu aktiviertem Protein C erhält ( Lane et Grant 2000).

Es ist anzunehmen, das ein Mangel bzw. Defekt mit einem erhöhten Risiko an thrombotischen Komplikationen einhergeht (Ohlin et Marlar 1995).

Zur Zeit sind einige Mutationen des Thrombomodulin-Gens bekannt, deren klinische Relevanz noch Gegenstand von Studien ist.

Plasminogenmangel und Dysplasminogenämie

Als Plasminogenmangel (TypI) wird ein Mangel an Plasminogen bei gleichzeitig reduzierter Aktivität bezeichnet, während die Dysplasminogenämie (Typ II) die Reduktion der Aktivität bei normaler Konzentration beschreibt (Dolan et Preston 1988).

Typ I wird für ein erhöhtes Thromboserisiko verantwortlich gemacht (Santori et al 1994, Tait et al. 1991), während der in der japanischen Bevölkerung häufige Typ II nicht zu einer verstärkten Thromboseneigung zu führen scheint.

Diese Variante führt im homozygoten Zustand zu einer milden Hyperhomocysteinämie mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Klujtmans et al. 1996).

Erhöhung des histidinreichen Glykoproteins

Histidinreiches Glykoprotein (HRG) ist ein nicht enzymatisches Protein, das an die lysinbindende Seite des Plasminogens gebunden ist und mit diesem einen 1:1 Komplex im Plasma bildet, wodurch die Konzentration an freiem Plasmin um ca. 50% reduziert wird (Lijnen et al. 1980).

In einigen Fällen konnte eine Korrelation zwischen HRG-Erhöhung und Thrombophilie gezeigt werden (Engesser et al. 1987).

Thrombomodulin Thrombomodulin ist ein transmembranöses Protein, das als Thrombinrezeptor fungiert und die Spezifität des gebundenen Thrombins so ändert, dass es seine prokoagulatorischen Fähigkeiten verliert und eine erhöhte Affinität zu aktiviertem Protein C erhält ( Lane et Grant 2000).

Es ist anzunehmen, das ein Mangel bzw. Defekt mit einem erhöhten Risiko an thrombotischen Komplikationen einhergeht (Ohlin et Marlar 1995). Zur Zeit sind einige Mutationen des Thrombomodulin-Gens bekannt, deren klinische Relevanz noch Gegenstand von Studien ist.

Plasminogenmangel und Dysplasminogenämie

Als Plasminogenmangel (TypI) wird ein Mangel an Plasminogen bei gleichzeitig reduzierter Aktivität bezeichnet, während die Dysplasminogenämie (Typ II) die Reduktion der Aktivität bei normaler Konzentration beschreibt (Dolan et Preston 1988). Typ I wird für ein erhöhtes Thromboserisiko verantwortlich gemacht (Santori et al

[Seite 20]

1994, Tait et al. 1991), während der in der japanischen Bevölkerung häufige Typ II nicht zu einer verstärkten Thromboseneigung zu führen scheint.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[5.] Lh/Fragment 019 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2014, 15:58 Schumann
Erstellt: 24. April 2014, 21:54 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 19, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 17, 18, 19, Zeilen: 17: 5-9; 18: 12ff - 19: 1ff
[Ein erworbener Antithrombin III-Mangel kann durch ähnliche klinische Symptome wie der kongenitale Mangel auffallen und wird verursacht durch einen erhöhten Verbrauch (Verbrauchskoagulopathie, Präe]klampsie, bösartige Erkrankungen), eine verminderte Synthese (Lebererkrankungen, Malnutrition), Proteinurie bei nephrotischem Syndrom oder durch verschiedene Medikamente (Heparin, L-Asparaginase, orale Kontrazeptiva).

Antiphospholipidantikörper

Anticardiolipin-Antikörper (aCL) und Lupus-Antikoagulans (LA) werden zusammenfassend als Antiphospholipid-Antikörper bezeichnet.

Die Antikörper können autosomal dominant vererbt, aber auch erworben werden. Oft werden Antiphospholipidantikörper bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) diagnostiziert (Prävalenz von LA 34% und von aCL 44% bei SLE), aber fast die Hälfte der Patienten mit Antiphospholipidantikörpern sind nicht an SLE erkrankt, wobei die meisten dieser Patienten an anderen Autoimmunerkrankungen leiden. Thromboembolische Ereignisse treten bei 40% der Patienten mit Autophospholipidantikörpern und SLE auf, aber nur bei 12-18% der Patienten mit Autophospholipidantikörpern, die nicht an SLE erkrankt sind. (Love et Santaro 1990).

Dabei können die betroffenen Patienten sowohl Blutungen, eher bei jüngeren Kindern, als auch Thrombosen, die z.T. rezidivieren, erleiden (Pengo et al. 1996, Perona et al. 1995, Muntean et al. 1992).

Hyperhomocysteinämie

Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Methioninmetabolismus. Ein erhöhter Homozystein-Plasmaspiegel kann durch einen Mangel an Folsäure oder Vitamin B12 erworben sein oder genetisch bedingt sein durch einen Mangel an Cystathion-β-Synthetase oder durch das Vorhandensein einer thermolabilen Form der Methylentetrahydrofolatreduktase (MTHFR). MTHFR ist ein Enzym, das in die Bildung von Methionin aus Homocystein involviert ist. Der thermolabilen Variante der Reduktase liegt die Mutation von Cytosin zu Thymin im Nukleotid 677 (C677T) zugrunde (Frosst et al. 1995), welche zu einem Austausch der Aminosäure Adenin durch Valin führt. Diese Variante führt [im homozygoten Zustand zu einer milden Hyperhomocysteinämie mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Klujtmans et al. 1996).]

Ein erworbener Antithrombin III-Mangel kann durch ähnliche klinische Symptome wie der kongenitale Mangel auffallen und wird verursacht durch einen erhöhten Verbrauch (Verbrauchskoagulopathie, Präeklampsie, bösartige Erkrankungen), eine verminderte Synthese (Lebererkrankungen, Malnutrition), Proteinurie bei nephrotischem Syndrom oder durch verschiedene Medikamente (Heparin, L-Asparaginase, orale Kontrazeptiva).

[Seite 18]

Antiphospholipidantikörper

Anticardiolipin – Antikörper (aCL) und Lupus-Antikoagulans (LA) werden zusammenfassend als Antiphospholipid - Antikörper bezeichnet. Die Antikörper können autosomal dominant vererbt, aber auch erworben werden. Oft werden Antiphospholipidantikörper bei Patienten mit systemischem Lupus erythematodes (SLE) diagnostiziert (Prävalenz von LA 34% und von aCL 44% bei SLE), aber fast die Hälfte der Patienten mit Antiphospholipidantikörpern sind nicht an SLE erkrankt, wobei die meisten dieser Patienten an anderen Autoimmunerkrankungen leiden.Thromboembolische [sic] Ereignisse treten bei 40% der Patienten mit Autophospholipidantikörpern und SLE auf, aber nur bei 12-18% der Patienten mit Autophospholipidantikörpern, die nicht an SLE erkrankt sind. (Love et Santaro 1990).

Dabei können die betroffenen Patienten sowohl Blutungen, eher bei jüngeren Kindern, als auch Thrombosen, die z.T. rezidivieren, erleiden (Pengo et al. 1996, Perona et al. 1995, Muntean et al. 1992).

Hyperhomocysteinämie

Homocystein ist ein Zwischenprodukt des Methioninmetabolismus. Ein erhöhter Homozystein- Plasmaspiegel kann durch einen Mangel an Folsäure oder Vitamin B12 erworben sein oder genetisch bedingt sein durch einen Mangel an Cystathion-β-Synthetase oder durch das Vorhandensein einer thermolabilen Form der

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Methylentetrahydrofolatreduktase (MTHFR). MTHFR ist ein Enzym, das in die Bildung von Methionin aus Homocystein involviert ist. Der thermolabilen Variante der Reduktase liegt die Mutation von Cytosin zu Thymin im Nukleotid 677 (C677T) zugrunde (Frosst et al. 1995), welche zu einem Austausch der Aminosäure Adenin durch Valin führt. Diese Variante führt im homozygoten Zustand zu einer milden Hyperhomocysteinämie mit erhöhtem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Klujtmans et al. 1996).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[6.] Lh/Fragment 018 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2014, 15:58 Schumann
Erstellt: 24. April 2014, 20:55 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 18, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 16,17, Zeilen: 16: 11ff - 17: 1ff
Der erworbene Protein S-Mangel verläuft in der Regel milder und kommt bei Lebererkrankungen oder Verbrauchskoagulopathien vor. Gelegentlich kann sich aber auch im Rahmen einer Sepsis ein schwerer Protein S-Mangel mit Purpura fulminans entwickeln.

Anithrombin III- (AT III-) Mangel

Das im Plasma zirkulierende Antithrombin (AT III) ist der wichtigste Thrombininhibitor und bildet auch mit anderen Gerinnungsfaktoren, die sich von der Gefäßläsion entfernt haben, Komplexe mit irreversibler Hemmung ihrer Aktivität.

Der kongenitale AT III-Mangel ist ein autosomal dominanter Erbgang mit unterschiedlicher Penetranz und einer Prävalenz, die je nach Literaturquellen zwischen 1:2.000 und 1:5.000 liegt (Hirsh et al. 1989, Lane et al. 1992).

Bei Sequenzanalysen des menschlichen Antithrombingens werden zahlreiche Variationen und Polymorphismen beschrieben, Es sind also verschiedene Mutationen als Auslöser eines Antithrombindefekts möglich (Bock et al. 1982, Chandra et al. 1983).

Molekulargenetisch kann der Typ I als quantitativer AT III-Mangel von Typ II, einem qualitativen Mangel, unterschieden werden. Typ II wird weiter untergliedert in Störungen des reaktiven Zentrums (II RS), der heparinbindenden Seite (II HBS) oder multiple funktionelle Defekte (Pleiotropic Effect, II PE) (Finazzi et al. 1987, Lane et al. 1991). Klinisch manifestiert sich der Antithrombin III-Mangel sehr unterschiedlich, wobei der Typ II mit einem relativ geringeren Risiko einhergeht, da z.B. die Inzidenz von Thromboembolien sehr viel höher ist bei Defekten im Bereich der thrombinbindenden Seite (58%) als bei Störungen an der heparinbindenden Seite (6%) (Hathaway 1991).

Verglichen mit dem Protein C- oder Protein S-Mangel ist das Risiko für Thrombosen beim kongenitalen Antithrombin III-Mangel jedoch höher (Thaler et Lechner 1981).

Ein erworbener Antithrombin III-Mangel kann durch ähnliche klinische Symptome wie der kongenitale Mangel auffallen und wird verursacht durch einen erhöhten Verbrauch (Verbrauchskoagulopathie, Präe[klampsie, bösartige Erkrankungen), eine verminderte Synthese (Lebererkrankungen, Malnutrition), Proteinurie bei nephrotischem Syndrom oder durch verschiedene Medikamente (Heparin, L-Asparaginase, orale Kontrazeptiva).]

Der erworbene Protein S-Mangel verläuft in der Regel milder und kommt bei Lebererkrankungen oder Verbrauchskoagulopathien vor. Gelegentlich kann sich aber auch im Rahmen einer Sepsis ein schwerer Protein S-Mangel mit Purpura fulminans entwickeln.

Anithrombin III- (AT III-) Mangel

Das im Plasma zirkulierende Antithrombin (AT III) ist der wichtigste Thrombininhibitor und bildet auch mit anderen Gerinnungsfaktoren, die sich von der Gefäßläsion entfernt haben, Komplexe mit irreversibler Hemmung ihrer Aktivität.

Der kongenitale AT III-Mangel ist ein autosomal dominanter Erbgang mit unterschiedlicher Penetranz und einer Prävalenz, die je nach Literaturquellen zwischen 1:2 000 und 1:5000 liegt (Hirsh et al. 1989, Lane et al. 1992).

Bei Sequenzanalysen des menschlichen Antithrombingens wurden zahlreiche Variationen und Polymorphismen beschrieben, Es sind also verschiedene Mutationen als Auslöser eines Antithrombindefekts möglich (Bock et al. 1982, Chandra et al. 1983).

Molekulargenetisch kann der Typ I als quantitativer AT III-Mangel von Typ II, einem qualitativen Mangel, unterschieden werden. Typ II wird weiter untergliedert in Störungen des reaktiven Zentrums (II RS), der heparinbindenden Seite (II HBS) oder multiple funktionelle Defekte (Pleiotropic Effect, II PE) (Finazzi et al. 1987, Lane et al. 1991). Klinisch manifestiert sich der Antithrombin III-Mangel sehr unterschiedlich, wobei der Typ II mit einem relativ geringeren Risiko einhergeht, da z. B. die Inzidenz von Thromboembolien sehr viel höher ist bei Defekten im Bereich der

[Seite 17]

thrombinbindenden Seite (58%) als bei Störungen an der heparinbindenden Seite (6%) (Hathaway 1991).

Verglichen mit dem Protein C- oder Protein S- Mangel ist das Risiko für Thrombosen beim kongenitalen Antithrombin III-Mangel jedoch höher (Thaler et Lechner 1981).

Ein erworbener Antithrombin III-Mangel kann durch ähnliche klinische Symptome wie der kongenitale Mangel auffallen und wird verursacht durch einen erhöhten Verbrauch (Verbrauchskoagulopathie, Präeklampsie, bösartige Erkrankungen), eine verminderte Synthese (Lebererkrankungen, Malnutrition), Proteinurie bei nephrotischem Syndrom oder durch verschiedene Medikamente (Heparin, L-Asparaginase, orale Kontrazeptiva).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[7.] Lh/Fragment 017 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2014, 15:58 Schumann
Erstellt: 24. April 2014, 18:26 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 17, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 15, 16, Zeilen: 15: 11ff; 16: 1ff
[Molekulargenetisch kann der Mangel an Protein C unterteilt werden in Typ I als quantitativer Proteinmangel bei normaler Funktion mit erniedrigten Werten für PC-Antigen und PC-Aktivität und in Typ II, der aufgrund eines] funktionellen Defektes eine geringere Aktivität, aber normale Antigenwerte aufweist.

Abhängig von der Vererbung ist dabei die Ausprägung der klinischen Symptome unterschiedlich. So ist der homozygote Protein C-Mangel verbunden mit einer schweren Thrombophilie, die sich nicht selten schon während der Neonatalperiode als lebensbedrohliche Purpura fulminans oder innerhalb des ersten Lebensjahres durch ernste thrombotische Ereignisse manifestiert (Marciniak et al. 1985, Seligsohn et al. 1984).

Bei diesen Patienten liegen die Werte der Protein C-Aktivität unter 1%, während eine andere Gruppe ebenfalls homozygoter Merkmalsträger eine Protein C-Aktivität von 5-20% aufweist, so dass thrombotische Ereignisse zwischen dem 11. und 45. Lebensjahr auftreten (Conard et al. 1992, Grundy et al. 1991, Tripody 1990).

Heterozygote haben ein erhöhtes Risiko an venösen Thrombosen oder pulmonalen Embolien zu erkranken ( Broekmans et Conard 1988, Nowak-Göttl et al. 1996). Aber es werden auch asymptomatische Heterozygote beschrieben (Miletich et al. 1987).

Protein S - Mangel

Protein S, das dem aktivierten Protein C (APC) bei der Inaktivierung von Faktor Va und VIIIa als Kofaktor dient, liegt im Plasma zu ca. 40% als aktives Protein S in freier Form vor und zu ca. 60 % funktionell inaktiv als Komplex mit dem C4b-Bindungsprotein.

Analog zum Protein C-Mangel wird der ebenfalls autosomal dominant vererbte Protein S-Mangel eingeteilt in Typ I als Ausdruck eines quantitativen Mangels und Typ II, der einen funktionellen Defekt widerspiegelt.

Die erhöhte Affinität des freien Protein S zum C4b-Bindungsprotein, und der dadurch reduzierte Anteil an ungebundenem Protein S, wird als Typ III beschrieben (Dahlbäck 1991).

Die klinische Symptomatik des kongenitalen Protein S-Mangels entspricht weitgehend der des Protein C-Mangels. Meistens stehen zwar venöse Thrombosen als Manifestation im Vordergrund, aber es wird auch von arteriellen thrombotischen Ereignissen berichtet (Allaart et al. 1990, Siè et al. 1989; Simoni et al. 1992).

Molekulargenetisch kann der Mangel an Protein C unterteilt werden in Typ I als quantitativer Proteinmangel bei normaler Funktion mit erniedrigten Werten für PC-Antigen und PC-Aktivität und in Typ II, der aufgrund eines funktionellen Defektes eine geringere Aktivität, aber normale Antigenwerte aufweist.

Abhängig von der Vererbung ist dabei die Ausprägung der klinischen Symptome unterschiedlich. So ist der homozygote Protein C-Mangel verbunden mit einer schweren Thrombophilie, die sich nicht selten schon während der Neonatalperiode als lebensbedrohliche Purpura fulminans oder innerhalb des ersten Lebensjahres durch ernste thrombotische Ereignisse manifestiert (Marciniak et al. 1985, Seligsohn et al. 1984).

Bei diesen Patienten liegen die Werte der Protein C-Aktivität unter 1%, während eine andere Gruppe ebenfalls homozygoter Merkmalsträger eine Protein C-Aktivität von 5-20% aufweist, so daß thrombotische Ereignisse zwischen dem 11. und 45. Lebensjahr auftreten (Conard et al. 1992, Grundy et al. 1991, Tripody 1990).

Heterozygote haben ein erhöhtes Risiko an venösen Thrombosen oder pulmonalen Embolien zu erkranken ( Broekmans et Conard 1988, Nowak-Göttl et al. 1996). Aber es werden auch asymptomatische Heterozygote beschrieben (Miletich et al. 1987).

Protein S-Mangel

Protein S, das dem aktivierten Protein C (APC) bei der Inaktivierung von Faktor Va und VIIIa als Kofaktor dient, liegt im Plasma zu ca. 40% als aktives Protein S in freier Form vor und zu ca. 60 % funktionell inaktiv als Komplex mit dem C4b-Bindungsprotein.

[Seite 16]

Analog zum Protein C-Mangel wird der ebenfalls autosomal dominant vererbte Protein S- Mangel eingeteilt in Typ I als Ausdruck eines quantitativen Mangels und TypII [sic], der einen funktionellen Defekt widerspiegelt.

Die erhöhte Affinität des freien Protein S zum C4b-Bindungsprotein, und der dadurch reduzierte Anteil an ungebundenem Protein S, wird als Typ III beschrieben (Dahlbäck 1991).

Die klinische Symptomatik des kongenitalen Protein S-Mangels entspricht weitgehend der des Protein C-Mangels. Meistens stehen zwar venöse Thrombosen als Manifestation im Vordergrund, aber es wird auch von arteriellen thrombotischen Ereignissen berichtet (Allaart et al. 1990, Siè et al. 1989; Simoni et al. 1992).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[8.] Lh/Fragment 016 01 - Diskussion
Bearbeitet: 25. April 2014, 15:58 Schumann
Erstellt: 24. April 2014, 18:23 (Singulus)
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Typus
KomplettPlagiat
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Singulus
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 16, Zeilen: 1 ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 14, 15, Zeilen: 14: 13ff; 15: 1ff
Prothrombin G20210A-Mutation

Das Glykoprotein Prothrombin (PT) entspricht Faktor II der Gerinnungskaskade und stellt die inaktive Vorstufe des Thrombins dar, welches Fibrinogen in Fibrin umwandelt.

Es wird kodiert durch ein 21kb langes Gen, das auf Chromosom 11 an Position 11p11-q12 lokalisiert ist (Royle et al. 1987). Am 5´- und am 3´- Ende befinden sich nicht kodierende Sequenzen, die regulierende Funktionen bei der Genexpression ausüben (Degen et Davie 1987). Die Arbeitsgemeinschaft um Poort identifizierte 1996 am letzten Nukleotid der 3´- nicht kodierenden Sequenz eine Punktmutation von G zu A in Position 20210, die wahrscheinlich eine höhere Translationseffektivität oder eine stabilere mRNA bewirkt.

Das Prothrombin-20210A-Allel ist mit erhöhten Prothrombin Werten verbunden und scheint so für ein erhöhtes Risiko für Thrombosen verantwortlich zu sein (Lane et Grant 2000, Martinelli et al. 1998).

Die Prävalenz dieses Gendefektes liegt in der Normalbevölkerung zwischen 1 und 3,2%, für Homozygote bei 0,010 - 0,014 (Cumming et al. 1997, Kloster et al. 1993, Poort et al. 1996).

Protein C Mangel

Nach Aktivierung durch den Thrombin-Thrombomodulin-Komplex wirkt aktiviertes Protein C (APC) durch proteolytische Spaltung der Faktoren Va und VIIIa antikoagulatorisch.

Eine erworbene Verminderung des Protein C findet sich bei Vitamin K-Mangel, Lebererkrankungen, Verbrauchskoagulopathien, entzündlichen Darmerkrankungen, Cumarin - oder Asparaginasetherapie, bei Neugeborenen oder postoperativ (Miletich 1990, Jorens et al. 1990, Nowak-Göttl et al. 1996).

Der kongenitale Protein C-Mangel ist ein autosomal dominanter Erbgang mit einer Inzidenz von 1: 16.000.

Molekulargenetisch kann der Mangel an Protein C unterteilt werden in Typ I als quantitativer Proteinmangel bei normaler Funktion mit erniedrigten Werten für PC-Antigen und PC-Aktivität und in Typ II, der aufgrund eines [funktionellen Defektes eine geringere Aktivität, aber normale Antigenwerte aufweist.]

Prothrombin G20210A-Mutation

Das Glykoprotein Prothrombin (PT) entspricht Faktor II der Gerinnungskaskade und stellt die inaktive Vorstufe des Thrombins dar, welches Fibrinogen in Fibrin umwandelt. Es wird kodiert durch ein 21kb langes Gen, das auf Chromosom 11 an Position 11p11- q12 lokalisiert ist (Royle et al. 1987). Am 5´- und am 3´- Ende befinden sich nicht kodierende Sequenzen, die regulierende Funktionen bei der Genexpression ausüben (Degen et Davie 1987). Die Arbeitsgemeinschaft um Poort identifizierte 1996 am letzten Nukleotid der 3´- nicht kodierenden Sequenz eine Punktmutation von G zu A in Position 20210, die wahrscheinlich eine höhere Translationseffektivität oder eine stabilere mRNA bewirkt.

Das Prothrombin-20210A-Allel ist mit erhöhten Prothrombin Werten verbunden und scheint so für ein erhöhtes Risiko für Thrombosen verantwortlich zu sein (Lane et Grant 2000, Martinelli et al. 1998).

Die Prävalenz dieses Gendefektes liegt in der Normalbevölkerung zwischen 1 und 3,2%, für Homozygote bei 0,010 - 0,014 (Cumming et al. 1997, Kloster et al. 1993, Poort et. Al. 1996).

[Seite 15]

Protein C Mangel

Nach Aktivierung durch den Thrombin – Thrombomodulin – Komplex wirkt aktiviertes Protein C (APC) durch proteolytische Spaltung der Faktoren Va und VIIIa antikoagulatorisch.

Eine erworbene Verminderung des Protein C findet sich bei Vitamin K-Mangel, Lebererkrankungen, Verbrauchskoagulopathien, entzündlichen Darmerkrankungen, Cumarin- oder Asparaginasetherapie, bei Neugeborenen oder postoperativ (Miletich 1990, Jorens et al. 1990, Nowak-Göttl et al. 1996).

Der kongenitale Protein C-Mangel ist ein autosomal dominanter Erbgang mit einer Inzidenz von 1: 16000.

Molekulargenetisch kann der Mangel an Protein C unterteilt werden in Typ I als quantitativer Proteinmangel bei normaler Funktion mit erniedrigten Werten für PC-Antigen und PC-Aktivität und in Typ II, der aufgrund eines funktionellen Defektes eine geringere Aktivität, aber normale Antigenwerte aufweist.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[9.] Lh/Fragment 015 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:25 Singulus
Erstellt: 24. April 2014, 18:14 (Singulus)
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Singulus
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 15, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 13, 14, Zeilen: 13: 18ff - 14: 1ff
Arginin (Arg) wird durch Glutamin (Gln) ersetzt.

Der Zusammenhang zwischen der Faktor V-G1691A-Mutation und dem Auftreten einer APC-Resistenz gilt als erwiesen (Kalafatis et Mann 1997) und wird autosomal dominant vererbt.

Zur Inaktivierung des Faktors V durch APC dienen vor allem 2 Schnittstellen, Arg506 und Arg306.

Als initiale Schnittstelle wurde 1994 von Kalafatis et al. Arg506 identifiziert, die wiederum eine schnellere Spaltung bei Arg306 katalysiert, welches wiederum den eigentlichen Schritt der Inaktivierung darstellt. Die Inaktivierung durch APC ist deshalb bei Faktor V Gln506 verzögert, da keine verstärkte Spaltung bei Arg306, katalysiert durch vorherige Spaltung bei Arg506, stattfinden kann (Lane et Grant 2000).

Eine andere Theorie vertritt die Arbeitsgruppe um Nicolaes (1995), die eine Spaltung an der einen bzw. an der anderen von beiden Schnittstellen als zufällig beschreibt, wobei die Inaktivierung bei Arg306 sehr viel langsamer abläuft. Da Faktor V Gln506 aber nur bei Arg306 gespalten werden kann, läuft die Inaktivierung verzögert ab.

Abgesehen davon wie die Faktor V Arg506Gln Mutation nun genau eine APC-Resistenz verursacht, ist sicher, dass ihre Vererbung das Risiko für venöse Thrombosen erhöht (Koster et al. 1993, de Stefano 1995 et 1996).

Bezüglich arterieller Erkrankungen ist die Rolle der APC-Resistenz umstritten.

Während einige Studien keinen kausalen Zusammenhang messen konnten (Ridker et al. 1995, Catto et al. 1995), berichten andere Studien von einem erhöhten Erkrankungsrisiko auch bei arteriellen Verschlüssen (Rosendaal et al. 1997, Kiechl et al. 1999).

Die Prävalenz der Faktor V-G1691A-Mutation ist regional unterschiedlich und reicht von 0% in China und Japan über 6% in den USA bis zu 15% in der kaukasischen Bevölkerung (Rees et al. 1995).

Homozygot sind etwa 10% der Personen mit einer Faktor V-Mutation.

Arginin (Arg) wird durch Glutamin (Gln) ersetzt.

Der Zusammenhang zwischen der Faktor V-G1691A-Mutation und dem Auftreten einer APC-Resistenz gilt als erwiesen (Kalafatis et Mann 1997) und wird autosomal dominant vererbt.

Zur Inaktivierung des Faktors V durch APC dienen vor allem 2 Schnittstellen, Arg506 und Arg306.

Als initiale Schnittstelle wurde 1994 von Kalafatis et al. Arg506 identifiziert, die wiederum eine schnellere Spaltung bei Arg306 katalysiert, welches wiederum den eigentlichen Schritt der Inaktivierung darstellt. Die Inaktivierung durch APC ist deshalb bei Faktor V Gln506 verzögert, da keine verstärkte Spaltung bei Arg306, katalysiert durch vorherige Spaltung bei Arg506, stattfinden kann (Lane et Grant 2000).

Eine andere Theorie vertritt die Arbeitsgruppe um Nicolaes (1995), die eine Spaltung an der einen bzw. an der anderen von beiden Schnittstellen als zufällig beschreibt, wobei

[S. 14]

die Inaktivierung bei Arg306 sehr viel langsamer abläuft. Da Faktor V Gln506 aber nur bei Arg306 gespalten werden kann, läuft die Inaktivierung verzögert ab.

Abgesehen davon wie die Faktor V Arg506Gln Mutation nun genau eine APC-Resistenz verursacht, ist sicher, daß ihre Vererbung das Risiko für venöse Thrombosen erhöht (Koster et al. 1993, de Stefano 1995 et 1996).

Bezüglich arterieller Erkrankungen ist die Rolle der APC-Resistenz umstritten.

Während einige Studien keinen kausalen Zusammenhang ergaben (Ridker et al. 1995, Catto et al. 1995), berichten andere Studien von einem erhöhten Erkrankungsrisiko auch bei arteriellen Verschlüssen (Rosendaal et al. 1997, Kiechl et al. 1999).

Die Prävalenz der Faktor V-G1691A-Mutation ist regional unterschiedlich; von 0% in China und Japan über 6% in den USA bis zu 15% in der kaukasischen Bevölkerung (Rees et al. 1995). Homozygot sind etwa 10% der Personen mit einer Faktor V-Mutation.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[10.] Lh/Fragment 014 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:22 Singulus
Erstellt: 24. April 2014, 17:57 (Singulus)
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KomplettPlagiat
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Singulus
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Seite: 14, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 12, 13, Zeilen: 12: 12ff, 13: 1ff
1.2 Thrombophilie

Unter Thrombophilie wird die Tendenz zur Ausbildung von venösen oder arteriellen Thrombosen verstanden.

Als hereditäre Thrombophilie bezeichnet man eine erbliche Thromboseneigung, die in der Bevölkerung mit einer Häufigkeit von 1:2.500 bis 1:5.000 vorliegt (Mannucci 1987).

Diese Defekte müssen nicht notwendigerweise eine dauerhafte klinische Beeinträchtigung bedeuten. Vielmehr besteht eine reduzierte Fähigkeit, den Zustand eines eukoagulatorischen Gleichgewichts unter dem Einfluss exogener und endogener Faktoren aufrecht zu halten (Lane et al. 1996).

Ursachen einer Thrombophilie können zum Beispiel sein:

- APC-Resistenz (Faktor V G1691A)

- Antithrombin III-Mangel

- Protein C-Mangel

- Protein S-Mangel

- Prothrombin G20210A-Mutation

- Lipoprotein (a)-Erhöhung

- Antiphospholipidantikörper

- Hyperhomocysteinämie

- Erhöhung des histidinreichen Glykoproteins

- Thrombomodulin-Mangel bzw.-Defekte

- Glykoprotein IIb/IIIa-Defekte und Störungen der Fibrinolyse durch

- Plasminogenmangel und Dysplasminogenämie

- kongenitale Dysfibrinogenämie

- erhöhte Aktivität des Plasminogen-Aktivator-Inhibitors (PAI).

APC-Resistenz

Die APC-Resistenz basiert in den meisten Fällen auf einer Punktmutation des Faktor V-Gens in Nukleotidposition 1691 auf Chromosom 1, bei der Guanin gegen Adenin ausgetauscht ist und daher als Faktor V-G1691A-Mutation bezeichnet wird (Bertina et al. 1994, Wang et al. 1988, Zöller et Dahlbäck 1994).

Dieser Nucleotidaustausch hat den Austausch der Aminosäure an Stelle 506 zur Folge: [Arginin (Arg) wird durch Glutamin (Gln) ersetzt.]

1.2 Thrombophilie

Unter Thrombophilie wird die Tendenz zur Ausbildung von venösen oder arteriellen Thrombosen verstanden.

Als hereditäre Thrombophilie bezeichnet man eine erbliche Thromboseneigung, die in der Bevölkerung mit einer Häufigkeit von 1:2 500 bis 1:5 000 vorliegt (Mannucci 1987).

Diese Defekte müssen nicht notwendigerweise eine dauerhafte klinische Beeinträchtigung bedeuten. Vielmehr besteht eine reduzierte Fähigkeit, den Zustand eines eukoagulatorischen Gleichgewichts unter dem Einfluß exogener und endogener Faktoren aufrecht zu halten (Lane et al. 1996).

Ursachen einer Thrombophilie können zum Beispiel sein:

-APC-Resistenz (Faktor V G1691A)

-Antithrombin III-Mangel

-Protein C-Mangel

-Protein S-Mangel

[Seite 13]

-Prothrombin G20210A-Mutation

-Lipoprotein (a) -Erhöhung

-Antiphospholipidantikörper

-Hyperhomocysteinämie

-Erhöhung des histidinreichen Glykoproteins

-Thrombomodulin-Mangel bzw. –Defekte

-Glykoprotein IIb/IIIa-Defekte und Störungen der Fibrinolyse durch

-Plasminogenmangel und Dysplasminogenämie

-kongenitale Dysfibrinogenämie

-erhöhte Aktivität des Plasminogen-Aktivator-Inhibitors (PAI).

APC-Resistenz

Die APC-Resistenz basiert in den meisten Fällen auf einer Punktmutation des Faktor V-Gens in Nukleotidposition 1691 auf Chromosom 1, bei der Guanin gegen Adenin ausgetauscht ist und daher als Faktor V-G1691A-Mutation bezeichnet wird (Bertina et al. 1994, Wang et al. 1988, Zöller et Dahlbäck 1994).

Dieser Nucleotidaustausch hat den Austausch der Aminosäure an Stelle 506 zur Folge: Arginin (Arg) wird durch Glutamin (Gln) ersetzt.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[11.] Lh/Fragment 013 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:18 Singulus
Erstellt: 24. April 2014, 08:01 (Singulus)
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Singulus
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 13, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 11, 12, Zeilen: 11: 20ff.; 12: 1ff
Hieraus resultiert eine Hyperkoagulabilität, die in der Neonatalphase unter anderem dem physiologischen Verschluss der Nabelgefäße dient, die aber bei gesunden Neugeborenen nicht zu einer Thrombophilie führt. Allerdings ist das Gerinnungsgleichgewicht besonders bei Neugeborenen sehr labil, so dass bereits banale Ursachen mit einem Thromboserisiko einhergehen können (Corrigan 1985).

Dabei sollte besonders in diesem Alter eine Früherkennung hämostaseologischer Probleme im Vordergrund stehen, damit eine gezielte Therapie möglich wird. Denn die therapeutischen Möglichkeiten sind begrenzt, da nur geringe Mengen an Volumen (5-10 ml/kg KG) substituiert werden können.

Vom 7. Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr stehen die Gerinnungskomponenten in einem solchen Verhältnis zueinander, dass das Risiko einer Thrombose niedriger ist als im Erwachsenenalter (Andrew et al. 1992).

Normalwerte im Kindesalter

Die Werte der Gerinnungsparameter bei Kindern und Jugendlichen können teilweise stark von der Erwachsennorm [sic] abweichen. So liegen die Werte des von-Willebrand-Faktors mit 52-140% der Erwachsenenwerte durchaus noch im Normbereich, während die Werte des Fibrinolyseinhibitors α2-Antiplasmin mit 92% bis 155% und des α2-Makroglobulins mit 261% bis 731% deutlich darüber liegen.

Dagegen sind die Werte für Protein C, Antithrombin, Fibrinogen und Plasminogen in der Regel im Bereich der Erwachsenenwerte angesiedelt (Nowak-Göttl 1991).

Hieraus resultiert eine Hyperkoagulabilität, die in der Neonatalphase unter anderem dem physiologischen Verschluß der Nabelgefäße dient, die aber bei gesunden Neugeborenen nicht zu einer Thrombophilie führt.

Allerdings ist das Gerinnungsgleichgewicht besonders bei Neugeborenen sehr labil, so daß bereits banale Ursachen mit einem Thromboserisiko einhergehen können (Corrigan 1985).

Dabei sollte besonders in diesem Alter eine Früherkennung hämostaseologischer Probleme im Vordergrund stehen, damit eine gezielte Therapie möglich wird. Denn die therapeutischen Möglichkeiten sind begrenzt, da nur geringe Mengen an Volumen (5-10 ml/kg KG) substituiert werden können.

[Seite 12]

Vom 7. Lebensmonat bis zum 18. Lebensjahr stehen die Gerinnungskomponenten in einem solchen Verhältnis zueinander, daß das Risiko einer Thrombose niedriger ist als im Erwachsenenalter (Andrew et al. 1992).

Normalwerte im Kindesalter

Die Werte der Gerinnungsparameter bei Kindern und Jugendlichen können teilweise stark von der Erwachsennorm [sic] abweichen. So liegen die Werte des von-Willebrand-Faktors mit 52-140% der Erwachsenenwerte durchaus noch im Normbereich, während die Werte des Fibrinolyseinhibitors α2-Antiplasmin mit 92% bis 155% und des α2-Makroglobulins mit 261% bis 731% deutlich darüber liegen.

Dagegen sind die Werte für Protein C, Antithrombin, Fibrinogen und Plasminogen in der Regel im Bereich der Erwachsenenwerte angesiedelt (Nowak-Göttl 1991).

Anmerkungen

identisch

"Erwachsennorm" wird übernommen.

Sichter
(Singulus) Schumann

[12.] Lh/Fragment 012 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:17 Singulus
Erstellt: 24. April 2014, 07:46 (Singulus)
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Seite: 12, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 10, 11, Zeilen: 10: 19ff; 11: 1ff
[Das zu den Inhibitoren der] Fibrinolyse zählende α2-Makroglobulin ist schon bei der Geburt erhöht, und erreicht im 6. Lebensmonat das Doppelte der Erwachsenennorm.

Perinatal erhöhte Werte lassen sich bei Faktor V, VII, VIII und beim von-Willebrand-Faktor messen, die sich aber alle bis zum 6. Lebensmonat normalisieren (Andrew et al. 1988).

Protein C und Prothrombin sind bei Geburt erniedrigt und erreichen die untere Grenze der Erwachsenenwerte erst zu Beginn des 4. Lebensjahres (Nardi et al. 1986).

Protein S kann sogar bis zum 18. Lebensjahr unter der Norm der Erwachsenenwerte liegen (Hach-Wunderle 1990).

Eine weitere Besonderheit stellt der im Plasma von Früh- und Neugeborenen nachweisbare Heparin-like Inhibitor dar, der möglicherweise als Thromboseschutz fungiert (Muller et al. 1977).

Auch ein fetales Antithrombinmolekül wird beschrieben, das zwar eine quantitative, aber keine qualitative Erniedrigung aufweist (McDonald et al. 1982).

Das fetale Fibrinogen unterscheidet sich vom Fibrinogen Erwachsener durch eine Überladung mit Neuraminsäure in der Leber, wodurch es relativ unempfindlich gegenüber Thrombozyten ist (Gibson 1989).

Die niedrigen Werte der Vitamin K-abhängigen Gerinnungsfaktoren sind nicht, wie früher angenommen, auf einen Vitamin K Mangel, sondern auf die unreife Leber zurückzuführen, da Vitamin K plazentagängig ist und auch bei Vitamin K Substitution kein Anstieg dieser Gerinnungsfaktoren erfolgt (Aballi et de Lameres 1962, Peters et al. 1985).

In der Neugeborenenphase sprechen demnach vor allem zwei Ursachen für ein noch unreifes Gerinnungssystem: Zum einen ist die fibrinolytische Aktivität vermindert durch verringerte Werte von Plasminogen und erhöhte Werte von α2-Antiplasmin und α2-Makroglobulin. Auf der anderen Seite sind auch die Werte von Inhibitoren der Gerinnung (Antithrombin, Protein C und S) vermindert bei erhöhter Konzentration an Faktor VIII.

Das zu den Inhibitoren der Fibrinolyse zählende α2-Makroglobulin ist schon bei der Geburt erhöht, und erreicht im 6. Lebensmonat das doppelte der Erwachsenennorm.

Perinatal erhöhte Werte lassen sich bei Faktor V, VII, VIII und beim von-Willebrand- Faktor messen, die sich aber alle bis zum 6. Lebensmonat normalisieren. (Andrew et al. 1988) [sic]

Protein C und Prothrombin sind bei Geburt erniedrigt und erreichen die untere Grenze der Erwachsenenwerte erst zu Beginn des 4. Lebensjahres (Nardi et al. 1986).

Protein S kann sogar bis zum 18. Lebensjahr unter der Norm der Erwachsenenwerte liegen (Hach-Wunderle 1990).

[Seite 11]

Eine weitere Besonderheit stellt der im Plasma von Früh- und Neugeborenen nachweisbare Heparin-like Inhibitor dar, der möglicherweise als Thromboseschutz fungiert (Muller et al. 1977).

Auch ein fetales Antithrombinmolekül wird beschrieben, das zwar eine quantitative, aber keine qualitative Erniedrigung aufweist( McDonald et al. 1982).

Das fetale Fibrinogen unterscheidet sich vom Fibrinogen Erwachsener durch eine Überladung mit Neuraminsäure in der Leber, wodurch es relativ unempfindlich gegenüber Thrombozyten ist (Gibson 1989).

Die niedrigen Werte der Vitamin K-abhängigen Gerinnungsfaktoren sind nicht, wir [sic] früher angenommen, auf einen Vitamin K Mangel, sondern auf die unreife Leber zurückzuführen, da Vitamin K plazentagängig ist und auch bei Vitamin K Substitution kein Anstieg dieser Gerinnungsfaktoren erfolgt (Aballi et de Lameres 1962, Peters et al. 1985).

In der Neugeborenenphase sprechen demnach vor allem zwei Ursachen für ein noch unreifes Gerinnungssystem: Zum einen ist die fibrinolytische Aktivität vermindert durch verringerte Werte von Plasminogen und erhöhte Werte von α2-Antiplasmin und α2-Makroglobulin. Auf der anderen Seite sind auch die Werte von Inhibitoren der Gerinnung (Antithrombin, Protein C und S) vermindert bei erhöhter Konzentration an Faktor VIII.

Anmerkungen

identisch bis auf Rechtschreibung

Sichter
(Singulus) Schumann

[13.] Lh/Fragment 011 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:14 Singulus
Erstellt: 24. April 2014, 07:32 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 11, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 9, 10, Zeilen: 9: 20ff; 10: 1ff
1.1.5 Entwicklung der Hämostase

Zum größten Teil sind die Faktoren, die zur Sicherung einer funktionsfähigen Hämostase beitragen, schon vor Erreichen eines lebensfähigen Gestationsalters im fetalen Blut nachweisbar (Bleyer et al. 1971, Holmberg et al. 1974).

Aber das Gerinnungsgleichgewicht der Früh- und Neugeborenen ist sehr störanfällig und weist viele Besonderheiten auf, die für die Bewertung und Zuordnung hämostaseologischer Veränderungen von Bedeutung sind.

Die Gerinnungsfaktoren werden im endoplasmatischen Retikulum, im Gefäßendothel und in der Leber gebildet. Die Leber entsteht in der Embryonalperiode aus dem Mesenchym des Septum transversum und Abschnitten des Vorderdarms und beginnt ab der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) mit der Hämatopoese. Bereits ab der 5. SSW setzt die Fibrinogensynthese ein (Gitlin et Biasucci 1969) und ab der 11. SSW sind Thrombozyten nachweisbar (Gibson 1989).

Vitamin K-abhängige Gerinnungsfaktoren sind schon während der 12.-24. SSW nachweisbar und liegen bei ca. 20% der Erwachsenennorm (Forestier 1985, Holmberg 1974). Auch alle anderen Gerinnungsfaktoren zirkulieren bereits im Blut und zwar in Höhe von ca. 30% der Erwachsenenwerte.

Die Aktivität der Gerinnungsfaktoren steigt erst im letzten Trimenon deutlich an. Auch die Konzentration des Vitamin K - abhängigen Protein C ist zu Beginn der Schwangerschaft deutlich erniedrigt. Demnach existiert in diesem Alter wahrscheinlich ein funktionsfähiges Gerinnungssystem, das jedoch auf einem niedrigeren Niveau als im Erwachsenenalter arbeitet.

Bei gesunden Frühgeborenen und reifen Neugeborenen zeigen sich schon normale Werte für Fibrinogen, während die Kontaktphasefaktoren XI und XII, sowie Präkallikrein noch erniedrigt sind und erst innerhalb der ersten 6 Lebensmonate auf subnormale Erwachsenenwerte ansteigen.

α2-Antiplasmin und C1-Inaktivator, Inhibitoren der Fibrinolyse, steigen bereits bis zum 3. Lebensmonat auf normale Erwachsenenwerte an und ab dem 6. Lebensmonat sogar über diese hinaus. Das zu den Inhibitoren der [Fibrinolyse zählende α2-Makroglobulin ist schon bei der Geburt erhöht, und erreicht im 6. Lebensmonat das Doppelte der Erwachsenennorm.]

1.1.5 Entwicklung der Hämostase

Zum größten Teil sind die Faktoren, die zur Sicherung einer funktionsfähigen Hämostase beitragen, schon vor Erreichen eines lebensfähigen Gestationsalters im fetalen Blut nachweisbar (Bleyer et al. 1971, Holmberg et al. 1974).

Aber das Gerinnungsgleichgewicht der Früh- und Neugeborenen ist sehr störanfällig und weist viele Besonderheiten auf, die für die Bewertung und Zuordnung hämostaseologischer Veränderungen von Bedeutung sind.

Die Gerinungsfaktoren [sic] werden im endoplasmatischen Retikulum, im Gefäßendothel und in der Leber gebildet. Die Leber entsteht in der Embryonalperiode aus dem Mesenchym des Septum transversum und Abschnitten des Vorderdarms und beginnt ab

[Seite 10]

der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) mit der Hämatopoese. Bereits ab der 5. SSW setzt die Fibrinogensynthese ein ( Gitlin et Biasucci 1969) und ab der 11. SSW sind Thrombozyten nachweisbar (Gibson 1989) [sic]

Vitamin K-abhängige Gerinnungsfaktoren sind schon während der 12.-24. SSW nachweisbar und liegen bei ca. 20% der Erwachsenennorm (Forestier 1985, Holmberg 1974). Auch alle anderen Gerinnungsfaktoren zirkulieren bereits im Blut und zwar in Höhe von ca. 30% der Erwachsenenwerte.

Die Aktivität der Gerinnungsfaktoren steigt erst im letzten Trimenon deutlich an. Auch die Konzentration des Vitamin K-abhängigen Protein C ist zu Beginn der Schwangerschaft deutlich erniedrigt. Demnach existiert in diesem Alter wahrscheinlich ein funktionsfähiges Gerinnungssystem, das aber auf einem niedrigeren Niveau als im Erwachsenenalter arbeitet.

Bei gesunden Frühgeborenen und reifen Neugeborenen zeigen sich schon normale Werte für Fibrinogen, während die Kontaktphasefaktoren XI und XII, sowie Präkallikrein noch erniedrigt sind und erst innerhalb der ersten 6 Lebensmonate auf subnormale Erwachsenenwerte ansteigen.

α2-Antiplasmin und C1-Inaktivator, Inhibitoren der Fibrinolyse, steigen bereits bis zum 3. Lebensmonat auf normale Erwachsenenwerte an und ab dem 6. Lebensmonat sogar über diese hinaus. Das zu den Inhibitoren der Fibrinolyse zählende α2-Makroglobulin ist schon bei der Geburt erhöht, und erreicht im 6. Lebensmonat das doppelte der Erwachsenennorm.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Formulierungsleistung: "aber" wird zu "jedoch"

Sichter
(Singulus) Schumann

[14.] Lh/Fragment 010 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:12 Singulus
Erstellt: 24. April 2014, 07:21 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 10, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 17, 18, Zeilen: 17: 14ff - 18: 1ff
Ein zusätzliches und charakteristisches Protein des Lp(a) ist durch Disulfidbrücken mit dem Apo B 100 verbunden und wird als Apolipoprotein (Apo) (a) bezeichnet.

Das Gen von Apo(a) liegt auf Chromosom 6q2,6 - q2,7 in enger Nachbarschaft zu Plasminogen, zu dem Apo(a) und seine cDNA eine hohe Homologie aufweisen (McLean et al. 1987, Murray et al. 1987).

So enthält Apo(a) die Proteasedomäne des Plasminogens, die durch einen Aminosäureaustausch des Arginins durch Serin inaktiviert ist, eine Kopie des Kringel V und eine variable Anzahl des Kringel IV. Marcovina et al. zeigten 1993, dass die unterschiedliche Größe der Apo(a)-Isoforme, deren Gewicht zwischen 200 und 800 kilo Dalton variiert, mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kringel IV Typ 2-Sequenzen im Apo(a)-Gen korreliert. Zwischen dem Gewicht von Apo(a) und der Lp(a)-Serumkonzentration scheint eine negative Korrelation zu bestehen (Utermann 1989). Die genetisch festgelegte variable Anzahl von Kringel IV und anderen Polymorphismen im Apo(a)-Gen bestimmen zum größten Teil die interindividuellen Unterschiede der Lp(a)-Konzentration (Boerwinkle et al. 1992, Nowak-Goettl et al. 1999).

In vitro und in vivo greifen Lp(a) und Apo(a) an mehreren Stellen antifibrinolytisch in das Gerinnungs- und Fibrinolysesystem ein. So hemmt Lp(a) die Bindung von Plasminogen an seinen Rezeptor am Endothel oder auf mononukleären Zellen (Hajjar et al. 1989, Miles et al. 1989). Außerdem konkurriert Lp(a) mit t-PA um Bindungsstellen an Fibrin und hemmt t-PA durch Bindung an sich selbst auch direkt (Loscalzo et al. 1990, Simon et al. 1991).

Zusätzlich bedingen erhöhte Lp(a)-Konzentrationen ein vermehrtes Angebot von Lp(a) in der Gefäßwand und fördern so, ähnlich wie LDL, die arteriosklerotische Entwicklung.

Ein Zusammenhang zwischen erhöhten Lp(a)-Werten und dem Risiko für koronare Herzkrankheiten ist aus klinischen Studien offensichtlich; besonders ab einer Lp(a)-Konzentration >30 mg/dl steigt das Risiko stark an (Cremer et al. 1994, Utermann 1989, Wald et al. 1994).

Ein zusätzliches und charakteristisches Protein des Lp (a) ist durch Disulfidbrücken mit dem Apo B 100 verbunden und wird als Apolipoprotein (Apo) (a) bezeichnet.

Das Gen von Apo (a) liegt auf Chromosom 6q2,6-q2,7 in enger Nachbarschaft zu Plasminogen, zu dem Apo (a) und seine cDNA eine hohe Homologie aufweisen (McLean et al. 1987, Murray et al. 1987).

So enthält Apo (a) die Proteasedomäne des Plasminogens, die durch einen Aminosäureaustausch des Arginins durch Serin inaktiviert ist, eine Kopie des Kringel V und eine variable Anzahl des Kringel IV. Marcovina et al. zeigten 1993, daß die unterschiedliche Größe der Apo (a)-Isoforme, deren Gewicht zwischen 200 und 800 kilo Dalton variiert, mit einer unterschiedlichen Anzahl von Kringel IV Typ 2-Sequenzen im Apo (a)-Gen korreliiert. Zwischen dem Gewicht von Apo (a) und der Lp(a)-Serumkonzentration scheint eine negative Korrelation zu bestehen (Utermann 1989). Die genetisch festgelegte variable Anzahl von Kringel IV und anderen Polymorphismen im Apo (a)-Gen bestimmen zum größten Teil die interindividuellen Unterschiede der Lp(a)-Konzentration (Boerwinkle et al. 1992, Nowak-Goettl et al. 1999).

In vitro und in vivo greifen Lp (a) und Apo (a) an mehreren Stellen antifibrinolytisch in das Gerinnungs- und Fibrinolysesystem ein. So hemmt Lp (a) die Bindung von

[Seite 18]

Plasminogen an seinem Rezeptor am Endothel oder auf mononukleären Zellen (Hajjar et al. 1989, Miles et al. 1989). Außerdem konkurriert Lp (a) mit t-PA um Bindungsstellen an Fibrin und hemmt t-PA durch Bindung an sich selbst auch direkt (Loscalzo et al. 1990, Simon et al. 1991).

Zusätzlich bedingen erhöhte Lp (a) – Konzentrationen ein vermehrtes Angebot von Lp (a) in der Gefäßwand und fördern so, ähnlich wie LDL, die arteriosklerotische Entwicklung.

Ein Zusammenhang zwischen erhöhten Lp (a) - Werten und dem Risiko für koronare Herzkrankheiten ist aus klinischen Studien offensichtlich; besonders ab einer Lp (a) – Konzentration >30 mg/dl steigt das Risiko stark an (Cremer et al. 1994, Utermann 1989, Wald et al. 1994) [sic]

Anmerkungen

Identisch bis auf Leerstellen und Satzzeichen.

Sichter
(Singulus) Schumann

[15.] Lh/Fragment 009 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:10 Singulus
Erstellt: 23. April 2014, 21:36 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 9, Zeilen: 1ff(komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 8;9;17, Zeilen: 8: 24ff; 9: 1ff; 17: 10-13
Hemmung der Fibrinolyse

Die Inhibitoren der Fibrinolyse werden in Antiaktivatoren und Antiplasmine eingeteilt. Die drei wichtigsten Antiaktivatoren sind Plasminogenaktivatorinhibitor Typ 1 (PAI-1) und Typ 2 (PAI-2), sowie ein histidinreiches Glykoprotein, welche die Fibrinolyse durch Verhinderung der Plasminogenaktivierung hemmen.

Der hauptsächlich in Endothelzellen und Thrombozyten gebildete PAI-1 geht mit allen physiologischen Plasminogenaktivatoren stabile 1:1-Komplexe ein (Wiman et al. 1984).

PAI-2, hauptsächlich in Makrophagen und Plazenta gebildet, hemmt nur die zweikettige Form von t-PA und u-PA (Lecander et Astedt 1986).

Histidinreiches Glykoprotein geht mit zirkulierendem Plasminogen reversible Bindungen ein, so dass die Bindung von Plasminogen an Fibrin verhindert wird (Lijnen et al. 1980).

Demgegenüber stören Antiplasmine wie α2-Antiplasmin, α2-Makroglobulin und C1-Inaktivator die Fibrinolyse, indem sie das aktivierte Plasmin deaktivieren.

α2-AP inaktiviert sehr schnell freies Plasmin durch Komplexbildung. Zusätzlich hemmt es kompetetiv Plasminogen, da es ebenfalls an Fibrin bindet. In das entstehende Fibringerinnsel eingebaut, ist es funktionell aktiv und bewirkt eine Resistenz des Fibrinnetzes gegenüber einer plasmininduzierten Fibrinolyse (Moroi et Aoki 1977, Wallen et al. 1983).

α2-Makroglobulin neutralisiert Kallikrein und t-PA, und bindet überschüssiges Plasmin, wenn die Bindungskapazität von α2-AP überschritten ist.

C1-Inaktivator hemmt, wie schon erwähnt, Kallikrein, und den Faktor XIIa und somit auch die Umwandlung von scu-PA zu tcu-PA. Aber er neutralisiert auch direkt Plasmin (Bachmann 1987).

Lipoprotein (a) –Erhöhung

Lipoprotein (Lp) (a) ist eine verwandte Substanz der low-density Lipoproteine (LDL), da es eine Proteinkomponente des LDLs, das Apolipoprotein (Apo) B, und ebenso wie LDL einen hohen Cholesterinanteil enthält.

Hemmung der Fibrinolyse

Die Inhibitoren der Fibrinolyse werden in Antiaktivatoren und Antiplasmine eingeteilt. Die drei wichtigsten Antiaktivatoren sind Plasminogenaktivatorinhibitor Typ 1 (PAI-1) und Typ 2 (PAI-2), sowie ein histidinreiches Glykoprotein, welche die Fibrinolyse durch Verhinderung der Plasminogenaktivierung hemmen.

[Seite 9]

Der hauptsächlich in Endothelzellen und Thrombozyten gebildete PAI-1 geht mit allen physiologischen Plasminogenaktivatoren stabile 1:1-Komplexe ein (Wiman et al. 1984). PAI-2, hauptsächlich in Makrophagen und Plazenta gebildet, hemmt nur die zweikettige Form von t-PA und u-PA (Lecander et Astedt 1986).

Histidinreiches Glykoprotein geht mit zirkulierendem Plasminogen reversible Bindungen ein, so daß die Bindung von Plasminogen an Fibrin verhindert wird (Lijnen et al. 1980).

Demgegenüber stören Antiplasmine wie α2-Antiplasmin, α2-Makroglobulin und C1-Inaktivator die Fibrinolyse, indem sie das aktivierte Plasmin deaktivieren.

α2-AP inaktiviert sehr schnell freies Plasmin durch Komplexbildung. Zusätzlich hemmt es kompetetiv Plasminogen, da es ebenfalls an Fibrin bindet. In das entstehende Fibringerinnsel eingebaut, ist es funktionell aktiv und bewirkt eine Resistenz des Fibrinnetzes gegenüber einer plasmininduzierten Fibrinolyse (Moroi et Aoki 1977, Wallen et al. 1983).

α2-Makroglobulin neutralisiert Kallikrein und t-PA, und bindet überschüssiges Plasmin, wenn die Bindungskapazität von α2-AP überschritten ist.

C1-Inaktivator hemmt, wie schon erwähnt, Kallikrein, und den Faktor XIIa und somit auch die Umwandlung von scu-PA zu tcu-PA. Aber er neutralisiert auch direkt Plasmin (Bachmann 1987).

[17]

Lipoprotein (a) -Erhöhung

Lipoprotein (Lp) (a) ist eine verwandte Substanz der low-density Lipoproteine (LDL), da es eine Proterinkomponente [sic] des LDLs, das Apolipoprotein (Apo) B, und ebenso wie LDL einen hohen Cholesterinanteil enthält.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[16.] Lh/Fragment 008 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:08 Singulus
Erstellt: 23. April 2014, 21:23 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 8, Zeilen: 1ff(komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 7,8, Zeilen: 7: letzte beide Zeilen; 8: 1ff
Faktor Xa, Plasmin und Kallikrein wandeln sct-PA in die aktivere zweikettige Form (tc t-PA) um. Sowohl sct-PA als auch tct-PA kann Plasminogen zu Plasmin aktivieren.

Ein weiterer Aktivator des Plasminogens ist der „urokinase-like plasminogen activator“ (u-PA), über den die extravasale Proteolyse erfolgt. Er wird sezerniert von Epithelzellen, Endothelzellen, Fibroblasten und Tumorzellen und kann ebenfalls in der einkettigen (scu-PA) oder in der zweikettigen Form (tcu-PA) vorliegen.

Jedoch ist das Einkettenmolekül scu-PA nur zellgebunden in Anwesenheit eines Fibringerinnsels aktiv, während tcu-PA Plasminogen auch in freier Lösung aktivieren kann (Fleury et al. 1993, Priglinger et Binder 1999).

Die Umwandlung von scu-PA zu tcu-PA bewirken Plasmin und Faktor XIIa-abhängiges Kallikrein.

Faktor XIIa ist als Blutaktivator auch an der intravaskulären Fibrinolyse beteiligt, benötigt aber zur Wirksamkeit sogenannte Proaktivatoren. Die wichtigsten Proaktivatoren (u.a. Präkallikrein) sind Lysinokinasen, die durch traumatische oder entzündliche Gewebeschäden aus Blutzellen freigesetzt werden (Weiß et Jelkmann 1994).

Indirekt aktiviert auch Protein C die Fibrinolyse über eine Hemmung des Plasminogenaktivatorinhibitors (PAI 1).

Durch die Bindung und Aktivierung von Plasminogen und Plasminogenaktivator wird nicht nur die Fibrinolyse gestartet, sondern es werden auch weitere Proteasen wie Stromelysin und Kollagenase aktiviert und Wachstumsfaktoren sowie Zytokine lokal freigesetzt (Binder 1990, Ossowski et al. 1991).

Hierdurch kommt es zu einer engen Kopplung von destruktiven (Gewebeabbau), protektiven (Immunität) und reparativen (Zell-und Bindegewebsvermehrung) Vorgängen (Priglinger et Binder 1999).

Faktor Xa, Plasmin und Kallikrein wandeln sct-PA in die aktivere zweikettige Form (tct-PA) um. Sowohl sct-PA als auch tct-PA kann Plasminogen zu Plasmin aktivieren.

[Seite 8]

Ein weiterer Aktivator des Plasminogens ist der „urokinase-like plasminogen activator“ (u-PA), über den die extravasale Proteolyse erfolgt. Er wird sezerniert von Epithelzellen, Endothelzellen, Fibroblasten und Tumorzellen und kann ebenfalls in der einkettigen (scu-PA) oder in der zweikettigen Form (tcu-PA) vorliegen.

Jedoch ist das Einkettenmolekül scu-PA nur zellgebunden in Anwesenheit eines Fibringerinnsels aktiv, während tcu-PA Plasminogen auch in freier Lösung aktivieren kann (Fleury et al. 1993, Priglinger et Binder 1999).

Die Umwandlung von scu-PA zu tcu-PA bewirken Plasmin und Faktor XIIa-abhängiges Kallikrein.

Faktor XIIa ist als Blutaktivator auch an der intravaskulären Fibrinolyse beteiligt, benötigt zur Wirksamkeit aber sogenannte Proaktivatoren. Die wichtigsten Proaktivatoren (u.a. Präkallikrein) sind Lysinokinasen, die durch traumatische oder entzündliche Gewebeschäden aus Blutzellen freigesetzt werden (Weiß et Jelkmann 1994).

Indirekt aktiviert auch Protein C die Fibrinolyse über eine Hemmung des Plasminogenaktivatorinhibitors (PAI 1).

Durch die Bindung und Aktivierung von Plasminogen und Plasminogenaktivator wird nicht nur die Fibrinolyse gestartet, sondern es werden auch weitere Proteasen wie Stromelysin und Kollagenase aktiviert und Wachstumsfaktoren und Zytokine lokal freigesetzt (Binder 1990, Ossowski et al. 1991).

Hierdurch kommt es zu einer engen Kopplung von destruktiven (Gewebeabbau), protektiven (Immunität) und reparativen (Zell- und Bindegewebsvermehrung) Vorgängen (Priglinger et Binder 1999).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Minimiale Abweichungen

Sichter
(Singulus) Schumann

[17.] Lh/Fragment 007 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:05 Singulus
Erstellt: 23. April 2014, 21:15 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
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Singulus
Gesichtet
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Untersuchte Arbeit:
Seite: 7, Zeilen: 1ff
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 7, Zeilen: 1ff
1.1.4 Fibrinolyse

Die Fibrinolyse ist als Gegenstück zur Blutgerinnung ein Schutzmechanismus des Organismus, der dazu dient, Fibrin dort wieder aufzulösen, wo es keine physiologische Funktion mehr ausübt. Sie führt so zur Wiederherstellung des vaskulären Blutflusses.

Fibrin wird durch das proteolytische Enzym Plasmin gespalten, das aus dem in der Leber synthetisierten Plasminogen entsteht.

Plasmin spaltet außerdem Fibrinogen, Prothrombin und die Gerinnungsfaktoren V, VIII, IX, X und XII. Plasmin bewirkt daher nicht nur die Auflösung von Blutgerinnseln, sondern auch eine Verminderung der Blutgerinnungsfähigkeit (Weiß et Jelkmann 1994).

Bei der enzymatischen Aufspaltung von Fibrinogen entstehen Spaltprodukte, die sowohl die Fibrinpolymerisation als auch die Thrombozytenaggregation hemmen und so im Sinne eines negativen feed-back-Mechanismus wirken.

Aktivierung der Fibrinolyse

Der wichtigste Aktivator der Fibrinolyse ist der Gewebeplasminogenaktivator (t-PA), der bereits in der aktiven Form aus Endothelzellen als Single-Chain-t-PA (sct-PA) freigesetzt wird (Binder et al. 1979).

Unter physiologischen Bedingungen bildet t-PA mit dem Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI) einen Komplex. Lediglich 5% des t-PA liegen in der nativen Form ungebunden vor, so dass eine generalisierte, durch t-PA ausgelöste Fibrinolyse verhindert wird (Kristensen et al. 1984, Sprengers et Kluft 1987, Kluft 1988).

Der ungebundene Anteil kann allerdings stark erhöht werden durch die lokale Freisetzung von t-PA, die ausgelöst wird durch Stress, venösen Stau, Thrombin oder vasoaktive Substanzen (Bachmann 1987, Levin et Santell 1988).

Die katalytische Aktivität von t-PA wird durch die Anwesenheit von Fibrin um das 200-bis 300 fache gesteigert. Denn wenn die lokale Konzentration an Fibrinmonomeren ansteigt, dissoziiert der t-PA/PAI- Komplex und erhöht so die Konzentration an freiem t-PA.

1.1.4 Fibrinolyse

Die Fibrinolyse ist als Gegenstück zur Blutgerinnung ein Schutzmechanismus des Organismus, der dazu dient, Fibrin dort wieder aufzulösen, wo es keine physiologische Funktion mehr ausübt. Sie führt so zur Wiederherstellung des vaskulären Blutflusses.

Fibrin wird durch das proteolytische Enzym Plasmin gespalten, das aus dem in der Leber synthetisierten Plasminogen entsteht.

Plasmin spaltet außerdem Fibrinogen, Prothrombin und die Gerinnungsfaktoren V, VIII, IX, X und XII. Plasmin bewirkt daher nicht nur die Auflösung von Blutgerinnseln, sondern auch eine Verminderung der Blutgerinnungsfähigkeit (Weiß et Jelkmann 1994).

Bei der enzymatischen Aufspaltung von Fibrinogen entstehen Spaltprodukte, die sowohl die Fibrinpolymerisation als auch die Thrombozytenaggregation hemmen und so im Sinne eines negativen feed-back-Mechanismus wirken.

Aktivierung der Fibrinolyse

Der wichtigste Aktivator der Fibrinolyse ist der Gewebeplasminogenaktivator (t-PA), der bereits in der aktiven Form aus Endothelzellen als Single-Chain-t-PA (sct-PA) freigesetzt wird (Binder et al. 1979).

Unter physiologischen Bedingungen bildet t-PA mit dem Plasminogen-Aktivator-Inhibitor (PAI) einen Komplex. Lediglich 5% des t-PA liegen in der nativen Form ungebunden vor, so daß eine generalisierte, durch t-PA ausgelöste Fibrinolyse verhindern [sic] wird ( Kristensen et al. 1984, Sprengers et Kluft 1987, Kluft 1988).

Der ungebundene Anteil kann allerdings stark erhöht werden durch die lokale Freisetzung von t-PA, die ausgelöst wird durch Streß, venösen Stau, Thrombin oder vasoaktive Substanzen (Bachmann 1987, Levin et Santell 1988).

Die katalytische Aktivität von t-PA wird durch die Anwesenheit von Fibrin um das 200- bis 300 fache gesteigert. Denn wenn die lokale Konzentratrion [sic] an Fibrinmonomeren ansteigt, dissoziiert der t-PA/PAI- Komplex und erhöht so die Konzentration an freiem t-PA.

Anmerkungen

identisch bis auf Rechtschreibung

Sichter
(Singulus) Schumann

[18.] Lh/Fragment 006 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 23:03 Singulus
Erstellt: 23. April 2014, 20:59 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 6, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 5,6, Zeilen: 5: 25ff; 6: 1ff
[Demnach kann die Blutgerinnung am Ort der Verletzung ungestört erfolgen, wobei aber eine Verschleppung aktivierter Gerinnungs]faktoren in den Blutkreislauf mit der Gefahr von Thrombenbildung verhindert wird.

Viele der oben genannten Serinproteasen und Plasmin werden auch vom α2-Makroglobulin inaktiviert, indem es die Substrate in seiner „Käfigstruktur“ einfängt (Feldman et al. 1985).

Der C1- Inaktivator (C1-Esteraseinhibitor) hemmt Faktor XIIa (Mannhalter 1999) und ist der wichtigste natürliche Inaktivator von aktiviertem Präkallikrein (Müller-Esterl 1999).

Der Heparinkofaktor II (HC II) inaktiviert Thrombin und zwei weitere Serinproteasen. Ähnlich wie beim Antithrombin wird die Reaktionsgeschwindigkeit von HC II in Anwesenheit von Heparin um das 10 000fache gesteigert (Tollefsen et al. 1982).

Protein C und Protein S

Das Vitamin-K-abhängige Protein C wird durch einen Komplex aus Thrombin und Thrombomodulin, einem Rezeptor an der Oberfläche von Endothelzellen, etwa 20.000 fach stärker aktiviert als durch ungebundenes Thrombin (Esmon et Owen 1981).

Aktiviertes Protein C (APC) hemmt calcium- und phospholipidabhängig die Gerinnungsfaktoren Va und VIIIa, die beide keine eigene enzymatische Aktivität besitzen, durch limitierte Proteolyse (Kisiel 1979, Marlar et al. 1982, Vehar et Davie 1980, Walker et al. 1979).

Wenn APC an seinen Kofaktor, das Vitamin-K-abhängige Protein S, binden kann, wird die enzymatische Spaltung von Faktor Va und VIIIa beschleunigt (Gardiner et al. 1984, Walker 1980, Walker 1981).

Protein S zirkuliert im Plasma in zwei Formen, von denen nur die ungebundene Form, das sogenannte freie Protein S (30-40%) als APC-Kofaktor wirkt. In der inaktiven Form bildet es mit einem C4b-Bindungsprotein einen Komplex und regelt die klassische Komplementkaskade (Dahlbäck 1991).

Demnach kann die Blutgerinnung am Ort der Verletzung ungestört erfolgen, wobei aber eine Verschleppung aktivierter Gerinnungsfaktoren in den Blutkreislauf mit der Gefahr von Thrombenbildung verhindert wird.

[Seite 6]

Viele der oben genannten Serinproteasen und Plasmin werden auch vom α2-Makroglobulin inaktiviert, indem es die Substrate in seiner „Käfigstruktur“ einfängt (Feldman et al. 1985).

Der C1- Inaktivator (C1-Esteraseinhibitor) hemmt Faktor XIIa (Mannhalter 1999) und ist der wichtigste natürliche Inaktivator von aktiviertem Präkallikrein (Müller-Esterl 1999).

Der Heparinkofaktor II (HC II) inaktiviert Thrombin und zwei weitere Serinproteasen. Ähnlich wie beim Antithrombin wird die Reaktionsgeschwindigkeit von HC II in Anwesenheit von Heparin um das 10 000fache gesteigert (Tollefsen et al. 1982).

Protein C und Protein S

Das Vitamin-K-abhängige Protein C wird durch einen Komplex aus Thrombin und Thrombomodulin, einem Rezeptor an der Oberfläche von Endothelzellen, etwa 20 000fach stärker aktiviert als durch ungebundenes Thrombin (Esmon et Owen 1981).

Aktiviertes Protein C (APC) hemmt calcium- und phospholipidabhängig die Gerinnungsfaktoren Va und VIIIa, die beide keine eigene enzymatische Aktivität besitzen, durch limitierte Proteolyse (Kisiel 1979, Marlar et al. 1982, Vehar et Davie 1980, Walker et al. 1979).

Wenn APC an seinen Kofaktor, das Vitamin-K-abhängige Protein S, binden kann, wird die enzymatische Spaltung von Faktor Va und VIIIa beschleunigt ( Gardiner et al. 1984, Walker 1980, Walker 1981).

Protein S zirkuliert im Plasma in zwei Formen, von denen nur die ungebundene Form, das sogenannte freie Protein S (30-40%) als APC-Kofaktor wirkt. In der inaktiven Form bildet es mit einem C4b-Bindungsprotein einen Komplex und regelt die klassische Komplementkaskade (Dahlbäck 1991).

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Unsystematische, minimale Änderung: "20 000fach" wird zu "20.000 fach", aber "10 000fache" wird identisch übernommen.

Sichter
(Singulus) Schumann

[19.] Lh/Fragment 005 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 22:59 Singulus
Erstellt: 23. April 2014, 20:48 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 5, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 4,5, Zeilen: 4: 27ff; 5: 1ff
[Der Hagemann-Faktor (Faktor XII) aktiviert das endogene System, indem er nach Adsorption an subendotheliale Kollagenfasern seine Konformation ändert und so durch Kallikrein in seine aktive Form, den Faktor XIIa über]führt wird. Im Sinne einer positiven Rückkopplung katalysiert der Faktor XIIa wiederum die Umwandlung von Präkallikrein zu Kallikrein.

Nachdem Faktor XIIa auch den Faktor XI aktiviert hat, wandelt letzterer in Anwesenheit von Calciumionen Faktor IX (Christmas-Faktor) in seine aktive Form (Faktor IXa) um (Bouma et Griffin 1977).

Da auch der Faktor VIIa den Faktor IX aktivieren kann (s.o.), besteht hier eine Verbindung zwischen dem exogenen und endogenen System, die als Josso-Schleife bezeichnet wird (Hemker 1984, Hemker et Beguin 1991, Ma et al. 1989).

Faktor IXa löst anschließend unter Mitwirken von Phospholipiden, Ca2+-Ionen und dem Gerinnungsfaktor VIIIa die Aktivierung von Faktor X aus. Im weiteren Verlauf der Gerinnungskaskade folgt im intrinsischen wie im extrinsischen System die Umwandlung von Prothrombin zu Thrombin durch den Faktor Xa.

1.1.3 Physiologische Inhibitoren der Gerinnung

Damit es nicht zu einer unkontrollierten Thrombenbildung im Gefäßsystem kommt, ist ein Regulationsmechanismus erforderlich, um die Blutgerinnung auf den Verletzungsbereich zu beschränken.

Zu den wichtigsten Inhibitoren der Gerinnungskaskade gehören die Antithrombine, Alpha2-Makroglobulin, C1-Inaktivator, Heparinkofaktor II (HK II), Thrombomodulin, Protein C und Protein S.

Antithrombin

Das frei im Plasma zirkulierende Antithrombin inaktiviert Thrombin und die Grinnungsfaktoren Xa, IXa, XIa und XIIa, sowie Kallikrein und Plasmin durch Komplexbildung irreversibel (Burrowes et al. 1975, Damus et al. 1973, Highsmith et Rosenberg 1974).

In Abwesenheit von Heparin verläuft die Komplexbildung zwischen hämostatischen Enzymen und Antithrombin nur langsam, sodass die Inaktivierung der Enzyme erst erfolgt, nachdem sie ihre physiologische Funktion erfüllt haben. Demnach kann die Blutgerinnung am Ort der Verletzung ungestört erfolgen, wobei aber eine Verschleppung aktivierter Gerinnungs-[faktoren in den Blutkreislauf mit der Gefahr von Thrombenbildung verhindert wird.]

Der Hagemann-Faktor (Faktor XII) aktiviert das endogene System, indem er nach Adsorption an subendotheliale Kollagenfasern seine Konformation ändert und so durch Kallikrein in seine aktive Form, den Faktor XIIa überführt wird. Im Sinne einer positiven Rückkopplung katalysiert der Faktor XIIa wiederum die Umwandlung von Präkallikrein zu Kallikrein.

[Seite 5]

Nachdem Faktor XIIa auch den Faktor XI aktiviert hat, wandelt letzterer in Anwesenheit von Calciumionen Faktor IX ( Christmas-Faktor) in seine aktive Form (Faktor IXa) um (Bouma und Griffin 1977).

Da auch der Faktor VIIa den Faktor IX aktivieren kann (s.o.), besteht hier eine Verbindung zwischen dem exogenen und endogenen System, die als Josso-Schleife bezeichnet wird (Hemker 1984, Hemker et Beguin 1991, Ma et al. 1989).

Faktor IXa löst anschließend unter Mitwirken von Phospholipiden, Ca2+-Ionen und dem Gerinnungsfaktor VIIIa die Aktivierung von Faktor X aus.

Im weiteren Verlauf der Gerinnungskaskade folgt im intrinsischen wie im extrinsischen System die Umwandlung von Prothrombin zu Thrombin durch den Faktor Xa.

1.1.3 Physiologische Inhibitoren der Gerinnung

Damit es nicht zu einer unkontrollierten Thrombenbildung im Gefäßsystem kommt, ist ein Regulationsmechanismus erforderlich, um die Blutgerinnung auf den Verletzungsbereich zu beschränken.

Zu den wichtigsten Inhibitoren der Gerinnungskaskade gehören die Antithrombine, α2- Makroglobulin, C1-Inaktivator, Heparinkofaktor II (HK II), Thrombomodulin, Protein C und Protein S.

Antithrombin

Das frei im Plasma zirkulierende Antithrombin inaktiviert Thrombin und die Grinnungsfaktoren Xa, IXa, XIa und XIIa, sowie Kallikrein und Plasmin durch Komplexbildung irreversibel (Burrowes et al. 1975, Damus et al. 1973, Highsmith et Rosenberg 1974).

In Abwesenheit von Heparin verläuft die Komplexbildung zwischen hämostatischen Enzymen und Antithrombin nur langsam, so daß die Inaktivierung der Enzyme erst erfolgt, nachdem sie ihre physiologische Funktion erfüllt haben. Demnach kann die Blutgerinnung am Ort der Verletzung ungestört erfolgen, wobei aber eine Verschleppung aktivierter Gerinnungsfaktoren in den Blutkreislauf mit der Gefahr von Thrombenbildung verhindert wird.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[20.] Lh/Fragment 004 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 22:57 Singulus
Erstellt: 23. April 2014, 20:39 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 4, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 4, Zeilen: 1ff
Das Extrinsische (exogene) System

Das Extrinsic-System wird durch Lipoproteine (Gewebethromboplastin) aktiviert, welche bei einer Gefäßläsion freigesetzt werden.

Durch Gewebethromboplastin (Faktor III) wird zunächst der frei im Plasma zirkulierende Faktor VII aktiviert, der dann in Anwesenheit von Ca2+-Ionen den Faktor IX und X aktiviert.

Die Gerinnungsfaktoren IX und X wirken wiederum positiv auf den Faktor VII ein und beschleunigen damit den Gerinnungsablauf (Williams et Norris 1966, Zur et al. 1982).

Faktor Xa allein wandelt Prothrombin nur langsam zu Thrombin um. Diese Reaktion wird um ein Vielfaches beschleunigt durch Anwesenheit bestimmter Membranoberflächen (negativ geladener Phospholipide), Calciumionen und vor allem Faktor V, der als Cofaktor fungiert (Jobin et Esnouf 1967, Hemker et Poliwoda 1997).

Thrombin spaltet vom Fibrinmolekül die Fibrinopeptide A und B ab, wobei sich die verbleibenden Fibrinmonomere zu Fibrinpolymeren zusammenlagern. Die Bildung kovalenter Querverbindungen zwischen den Fibrinmonomeren unter Einwirkung von Faktor XIII, einer Plasmatransglutaminase, stabilisiert das Fibrinnetz, so dass das Fibringerinnsel weitgehend gegen den fibrinolytischen Abbau durch Plasmin geschützt ist (Bettelheim 1956, Blombäck et al. 1978, Mc Kee et al. 1970).

Da von der Aktivierung des Faktors VII bis zur Fibrinbildung nur wenige Schritte notwendig sind, reagiert das exogene System vergleichsweise schnell auf Gefäßverletzungen. Allerdings reicht die Menge des auf diese Weise gebildeten Thrombins nicht für die vollständige Spaltung von Fibrinogen zu Fibrin aus (Gaehtgens 1994).

Das Intrinsische (endogene) System

Aufgrund einer höheren Anzahl von Reaktionsschritten verläuft die endogene Gerinnung langsamer als die exogene, bildet aber ausreichende Mengen von Thrombin.

Der Hagemann-Faktor (Faktor XII) aktiviert das endogene System, indem er nach Adsorption an subendotheliale Kollagenfasern seine Konformation ändert und so durch Kallikrein in seine aktive Form, den Faktor XIIa über[führt wird.]

Das Extrinsische (exogene) System

Das Extrinsic-System wird durch Lipoproteine (Gewebethromboplastin) aktiviert, welche bei einer Gefäßläsion freigesetzt werden.

Durch Gewebethromboplastin (Faktor III) wird zunächst der frei im Plasma zirkulierende Faktor VII aktiviert, der dann in Anwesenheit von Ca2+-Ionen den Faktor IX und X aktiviert.

Die Gerinnungsfaktoren IX und X wirken wiederum positiv auf den Faktor VII ein und beschleunigen damit den Gerinnungsablauf (Williams und Norris 1966, Zur et al. 1982). Faktor Xa allein wandelt Prothrombin nur langsam zu Thrombin um. Diese Reaktion wird um ein Vielfaches beschleunigt durch Anwesenheit bestimmter Membranoberflächen (negativ geladener Phospholipide), Calciumionen und vor allem Faktor V, der als Cofaktor fungiert (Jobin et Esnouf 1967, Hemker et Poliwoda 1997).

Thrombin spaltet vom Fibrinmolekül die Fibrinopeptide A und B ab, wobei sich die verbleibenden Fibrinmonomere zu Fibrinpolymeren zusammenlagern. Die Bildung kovalenter Querverbindungen zwischen den Fibrinmonomeren unter Einwirkung von Faktor XIII, einer Plasmatransglutaminase, stabilisiert das Fibrinnetz, so daß das Fibringerinnsel weitgehend gegen den fibrinolytischen Abbau durch Plasmin geschützt ist (Bettelheim 1956, Blombäck et al. 1978, Mc Kee et al. 1970).

Da von der Aktivierung des Faktors VII bis zur Fibrinbildung nur wenige Schritte notwendig sind, reagiert das exogene System vergleichsweise schnell auf Gefäßverletzungen.

Allerdings reicht die Menge des auf diese Weise gebildeten Thrombins nicht für die vollständige Spaltung von Fibrinogen zu Fibrin aus (Gaehtgens 1994).

Das Intrinsische (endogene) System

Aufgrund einer höheren Anzahl von Reaktionsschritten verläuft die endogene Gerinnung langsamer als die exogene, bildet aber ausreichende Mengen von Thrombin. Der Hagemann-Faktor (Faktor XII) aktiviert das endogene System, indem er nach Adsorption an subendotheliale Kollagenfasern seine Konformation ändert und so durch Kallikrein in seine aktive Form, den Faktor XIIa überführt wird.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Sichter
(Singulus) Schumann

[21.] Lh/Fragment 003 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 22:56 Singulus
Erstellt: 23. April 2014, 20:25 (Singulus)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Singulus
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 3, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 2,3, Zeilen: 2:letzte Zeile; 3:1ff
Diese Reaktion aktiviert die calciumabhängige Phospholipase A2, die wiederum die Freisetzung der Arachidonsäure ka]talysiert. Das Enzym Zyklooxigenase wandelt diese um in die Endoperoxyde PGG2 und PGH sowie in die Thromboxane A2 und B2. Diese lösen die irreversible Aggregation und eine Strukturauflösung der Plättchen aus, wobei α-Granula (mit verschiedenen Plasmaproteinen), Dense bodies (mit ATP, Serotonin und Calcium) und Lysosomen aus Speichergranula frei werden.

Die Lysosomen spielen für die Proteinverdauung eine wichtige Rolle (Hemker et Poliwoda 1997).

3. Verfestigung des Gefäßwandverschlusses

Die visköse Metamorphose der Thrombozyten - so werden alle morphologischen, biochemischen und funktionellen Thrombozytenveränderungen bezeichnet - wird dadurch vollendet, dass Thrombin aus dem im Plasma gelösten Fibrinogen Fibrin abspaltet, welches das fadenähnliche Gerüst des Gerinnsels bildet.

Zur Verfestigung der faserigen Fibrinstrukturen bedarf es des aktivierten Faktors XIII, dessen Wirkung durch Thrombin sowie subendotheliales Fibronektin an den Defekträndern verstärkt wird. Fibrinfäden vernetzen sich mit den zwischen ihnen gefangenen Blutzellen zu einem Maschenwerk, dem gemischten oder roten Thrombus. Dieser verschließt das eröffnete Gefäß, indem er an dessen Rändern haftet und diese durch Retraktion zusammenzieht. Dazu ist eine von den Thrombozyten freigesetzte ATPase, das Thrombostenin, erforderlich (Gaehtgens 1994).

Bei nachlassender Vasokonstriktion im Verletzungsbereich verhindert die Retraktion das Herausspülen des Plättchenpropfes und schafft gleichzeitig günstige Bedingungen für das Einsprossen von Bindegewebszellen.

1.1.2 Das exogene und das endogene Gerinnungssystem

Die Bildung von Fibrin kann sowohl über das exogene als auch das endogene Gerinnungssystem erfolgen. Beide sind sowohl durch wechselseitige Interaktionen miteinander als auch mit der Thrombozytenaktivierung verknüpft und führen zu einer Aktivierung des im Überschuss vorhandenen Faktors X zu Xa.

Diese Reaktion aktiviert die calciumabhängige Phospholipase A2, die

[Seite 3]

wiederum die Freisetzung der Arachidonsäure katalysiert. Das Enzym Zyklooxigenase wandelt diese um in die Endoperoxyde PGG2 und PGH sowie in die Thromboxane A2 und B2. Diese lösen die irreversible Aggregation und eine Strukturauflösung der Plättchen aus, wobei α-Granula (mit verschiedenen Plasmaproteinen), Dense bodies (mit ATP, Serotonin und Calcium) und Lysosomen aus Speichergranula frei werden.

Die Lysosomen spielen für die Proteinverdauung eine wichtige Rolle (Hemker et Poliwoda 1997).

3. Verfestigung des Gefäßwandverschlusses

Die visköse Metamorphose der Thrombozyten – so werden alle morphologischen, biochemischen und funktionellen Thrombozytenveränderungen bezeichnet – wird dadurch vollendet, daß Thrombin aus dem im Plasma gelösten Fibrinogen Fibrin abspaltet, welches das fadenähnliche Gerüst des Gerinnsels bildet.

Zur Verfestigung der faserigen Fibrinstrukturen bedarf es des aktivierten Faktors XIII, dessen Wirkung durch Thrombin sowie subendotheliales Fibronektin an den Defekträndern verstärkt wird. Fibrinfäden vernetzten sich mit den zwischen ihnen gefangenen Blutzellen zu einem Maschenwerk, dem gemischten oder roten Thrombus. Dieser verschließt das eröffnete Gefäß, indem er an dessen Rändern haftet und diese durch Retraktion zusammenzieht. Dazu ist eine von den Thrombozyten freigesetzte ATPase, das Thrombostenin, erforderlich (Gaehtgens 1994).

Bei nachlassender Vasokonstriktion im Verletzungsbereich verhindert die Retraktion das Herausspülen des Plättchenpropfes und schafft gleichzeitig günstige Bedingungen für das Einsprossen von Bindegewebszellen.

1.1.2 Das exogene und das endogene Gerinnungssystem

Die Bildung von Fibrin kann sowohl über das exogene als auch das endogene Gerinnungssystem erfolgen. Beide sind sowohl durch wechselseitige Interaktionen miteinander als auch mit der Thrombozytenaktivierung verknüpft und führen zu einer Aktivierung des im Überschuss vorhandenen Faktors X zu Xa.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

Eigenleistung: "vernetzten" wird zu "vernetzen".

Sichter
(Singulus) Schumann

[22.] Lh/Fragment 028 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 22:11 Singulus
Erstellt: 22. April 2014, 16:59 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 28, Zeilen: 1-14
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 22, 23, Zeilen: 22: 6ff; 23: 1ff
[Der Zelluntergang führt zu einer] Entzündung, die auch Zellen im ischämischen Randbezirk (Penumbra) schädigt. (Lang 1998).

1.4.3 Der Schlaganfall im Kindesalter

Cerebrovaskuläre Erkrankungen sind die führenden Todesursachen in den Industrienationen. Dagegen sind cerebrovaskulären Erkrankungen im Kindesalter mit einer Inzidenz zwischen 2,1 und 2,52 pro 100.000 pro Jahr relativ selten, wobei ungefähr die Hälfte davon ischämische Schlaganfälle darstellen (Schoenberg et al. 1978, Eeg-Olofsson et Ringheim 1983).

Klinische Symptome

Die Symptomatik hängt im Kindesalter ähnlich wie bei Erwachsenen hauptsächlich von der Lokalisation der Durchblutungsstörung, d. h. dem Versorgungsgebiet des Gefäßes ab (s. Abb. 1).

28a diss Lh.png

Abbildung 1: Gefäßverschluss als Infarktursache

Eine plötzlich auftretende Symptomatik kann dabei auf ein embolisches Geschehen hinweisen, während ein sich langsam entwickelndes neurolo[gisches Defizit eher ein thrombembolisches Geschehen vermuten lässt (Bogousslawsky et Caplan 1995, Williams et al. 1997).]

Der Zelluntergang führt zu einer Entzündung, die auch Zellen im ischämischen Randbezirk (Penumbra) schädigt. (Lang 1998) [sic]

[...]

1.3.3 Der Schlaganfall im Kindesalter

Cerebrovaskuläre Erkrankungen sind die führenden Todesursachen in den Industrienationen. Dagegen sind cerebrovaskulären Erkrankungen im Kindesalter mit einer Inzidenz zwischen 2,1 und 2,52 pro 100 000 pro Jahr relativ selten, wobei ungefähr die Hälfte davon ischämische Schlaganfälle darstellen (Schoenberg et al. 1978, Eeg-Olofsson et Ringheim 1983).

[Seite 23]

28a diss Lh.png

Abbildung 2: Gefäßverschluß als Infaktursache [sic]

Die Symptomatik hängt im Kindesalter ähnlich wie bei Erwachsenen hauptsächlich von der Lokalisation der Durchblutungsstörung, d. h. dem Versorgungsgebiet des Gefäßes ab (s. Abb.).

Eine plötzlich auftretende Symptomatik kann dabei auf ein embolisches Geschehen hinweisen, während ein sich langsam entwickelndes neurologisches Defizit eher ein thromboembolisches Geschehen vermuten läßt (Bogousslawsky et Caplan 1995, Williams et al. 1997).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Abbildung ist offensichtlich von irgendwoher kopiert, ohne dass eine Quelle angegeben wäre. Dies hätte den Prüfern auffallen können.

Sichter
(Hindemith) Singulus

[23.] Lh/Fragment 067 20 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 15:15 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 08:30 (Hindemith)
Baurecht 2007, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 20-32
Quelle: Baurecht 2007
Seite(n): 37, 38, Zeilen: 37: 26ff; 38: 1-5
2.7.9 Transmission-Disequilibrium-Test (TDT)

Mit Hilfe des TDT wird untersucht, welches Allel häufiger von einem heterozygoten Elternteil an ein erkranktes Kind übertragen wird. Dieser Sachverhalt lässt sich leicht mit Hilfe einer Vierfeldertafel aufstellen. Damit wird eine Assoziationsstudie mit internen Kontrollen und daher höchstmöglicher Homogenität durchgeführt, weil die beiden nicht auf das erkrankte Kind übertragenen elterlichen Allele automatisch als interne Kontrollgruppe fungieren. Der TDT entspricht dem aus der Statistik bekannten McNemar- Test für dichotome Merkmale in verbundenen Stichproben.

Ein wesentlicher Vorteil des TDT gegenüber klassischen Fall-Kontroll- Studien ist seine Robustheit gegenüber Stratifizierungen innerhalb der untersuchten Population. Es werden nämlich falsch-positive Resultate aus Fall-Kontroll-Studien, die auf eine nicht spezifizierte Populationsstratifizie[rung zurückzuführen sind, durch die Verwendung interner Kontrollen vermieden.]

1 Transmission-Disequilibrium-Test (TDT)

1.1 Theoretischer Hintergrund

Mit Hilfe des TDT wird untersucht, welches Allel häufiger von einem heterozygoten Elternteil an ein erkranktes Kind übertragen wird. Dieser Sachverhalt lässt sich leicht mit Hilfe einer Vierfeldertafel aufstellen. Damit wird eine Assoziationsstudie mit internen Kontrollen und daher höchstmöglicher Homogenität durchgeführt, weil die beiden nicht auf das erkrankte Kind übertragenen elterlichen Allele automatisch als interne Kontrollgruppe fungieren (2). Der TDT enspricht [sic] dem aus der Statistik bekannten McNemar- Test für dichotome Merkmale in verbundenen Stichproben.

[Seite 38]

Ein wesentlicher Vorteil des TDT gegenüber klassischen Fall-Kontroll-Studien ist seine Robustheit gegenüber Stratifizierungen innerhalb der untersuchten Population. Es werden nämlich falsch-positive Resultate aus Fall-Kontroll-Studien, die auf eine nicht spezifizierte Populationsstratifizierung zurückzuführen sind, durch die Verwendung interner Kontrollen vermieden.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[24.] Lh/Fragment 023 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 15:05 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 17:19 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Gumpert 2004, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 23, Zeilen: 1-18
Quelle: Gumpert 2004
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
2. Veränderung der Zusammensetzung des Blutes

Die Zusammensetzung des Blutes ändert sich täglich mit der Flüssigkeitszunahme. Der Anteil von Flüssigkeit zu Blutzellen beträgt ca. 50:50. Ein Flüssigkeitsmangel führt zu einer Verschiebung des Verhältnisses zu Gunsten der Blutzellen (z.B. durch starkes Schwitzen oder mangelnde Flüssigkeitszunahme). Dadurch dickt das Blut ein. Das Thromboserisiko steigt. Nach opartiven [sic] Eingriffen reagiert der Körper auf Blutverlust mit einer verstärkten Gerinnungsneigung, um die Blutverluste zu begrenzen. Folge ist, das [sic] die Thromboseneigung ebenfalls ansteigt.

3. Veränderung / Schädigung der Gefäßwand

Veränderung oder Schädigung der Gefäßwand kommen besonders im arteriellen Gefäßsystem vor. Im Rahmen des Alterungsprozesses kommt es zu einer zunehmenden Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Kommt es zu einem Aufbruch dieser Gefäßverkalkung, bildet sich sofort eine Thrombose über dem Gefäßdefekt. Im Bereich der Herzkranzarterien ist die Folge, dass das hinter der Thrombose gelegene Areal nicht mehr durchblutet wird und ein Herzinfarkt entsteht. Aber auch Entzündungen der Gefäßwand kann zu Entzündungen führen.

Veränderung der Zusammensetzung des Blutes

Die Zusammensetzung des Blutes ändert sich täglich mit der Flüssigkeitszunahme. Der Anteil von Flüssigkeit zu Blutzellen beträgt ca. 50:50. Ein Flüssigkeitsmangel führt zu einer Verschiebung des Verhältnisses zu Gunsten der Blutzellen (z.B. durch starkes Schwitzen oder mangelnde Flüssigkeitzunahme [sic]). Dadurch dickt das Blut ein. Das Thromboserisiko steigt.

Nach operativen Eingriffen reagiert der Körper auf Blutverlust mit einer verstärkten Gerinnungsneigung, um die Blutverluste zu begrenzen. Folge ist, dass die Thromboseneigung ebenfalls ansteigt.

Veränderung / Schädigung der Gefäßwand

Veränderung / Schädigung der Gefäßwand kommen besonders im arteriellen Gefäßssystem [sic] vor.

Im Rahmen des Alterungsprozesses kommt es zu einer zunehmenden Gefäßverkalkung (Arteriosklerose). Kommt es zu einem Aufbruch dieser Gefäßverkalkung bildet sich sofort eine Thrombose über dem Gefäßdefekt.

Im Bereich der Herzkranzarterien ist die Folge, dass das hinter der Thrombose gelegene Areal nicht mehr durchblutet wird und ein Herzinfarkt entsteht.

Aber auch Entzündungen der Gefäßwand kann zu Entzündungen führen.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[25.] Lh/Fragment 087 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 14:31 Schumann
Erstellt: 21. April 2014, 21:38 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Traindl 2000, Verschleierung

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 87, Zeilen: 1-10, 13-17
Quelle: Traindl 2000
Seite(n): 7, 9, Zeilen: 7: li. Sp. 2-8, 14-26; 9: re. Spalte: 16-24
4.4 Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen

Kardiovaskuläre Erkrankungen tragen mit rund 50% zur Gesamtmorbidität und -mortalität bei. Epidemiologische Untersuchungen haben die Bedeutung der Atheroskleroserisikofaktoren eindeutig belegt. Die vorbeugenden Maßnahmen werden in die Primärprävention, die Patienten mit erhöhtem Risiko, aber nicht bekannten atherosklerotischen Gefäßveränderungen betreffen, und die Sekundärprävention, die bei Patienten mit bereits bekannten Gefäßveränderungen bzw. bereits abgelaufener Erkrankung erfolgen, eingeteilt. Bei primärpräventiven Maßnahmen stehen Allgemeinmaßnahmen und Lebensstilmodifikation im Vordergrund. [...] Raucher haben ein 2- bis 4fach erhöhtes koronares Risiko im Vergleich zu Nichtrauchern. Erfolgreiche Raucherentwöhnung reduziert das KHK- und Insultrisiko rasch. Nach ca. 3 Jahren wird jenes Risiko erreicht, das auch vergleichbare lebenslängliche Nichtraucher haben.

Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen

[...]

Kardiovaskuläre Erkrankungen tragen mit rund 50 % zur Gesamtmorbidität und -mortalität bei. Epidemiologische Untersuchungen haben die Bedeutung der Atheroskleroserisikofaktoren eindeutig belegt. [...] Die vorbeugenden Maßnahmen werden in die Primärprävention bei Patienten mit erhöhtem Risiko, aber nicht bekannten atherosklerotischen Gefäßveränderungen, und die Sekundärprävention bei Patienten mit bereits bekannten Gefäßveränderungen bzw. bereits abgelaufener Erkrankung eingeteilt. Bei primärpräventiven Maßnahmen stehen Allgemeinmaßnahmen und Lebensstilmodifikation im Vordergrund.

[Seite 9]

Raucher haben ein 2- bis 4fach erhöhtes koronares Risiko im Vergleich zu Nichtrauchern. Erfolgreiche Raucherentwöhnung reduziert das KHK- und Insultrisiko rasch. Nach ca. 3 Jahren wird jenes Risiko erreicht, das auch vergleichbare lebenslängliche Nichtraucher haben.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[26.] Lh/Fragment 055 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 14:19 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 06:50 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Kowal 2007, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 1-16
Quelle: Kowal 2007
Seite(n): 17, Zeilen: 10ff
2.5.7 SNP (Single Nucleotide Polymorphism)

Als Polymorphismus wird eine häufig vorkommende Variation in der DNA-Sequenz bezeichnet. Die Prävalenz des selteneren Allels muss dabei mindestens 1% betragen. Die Polymorphismen gehen von einer stattgefundenen Mutation aus und können als Nukleotidsubstitution, Insertion, Deletion oder Mikrosateliten auftreten.

„Single nucleotide polymorphism“

Der „single nucleotide polymorphism“ (SNP) ist definitionsgemäß die Position eines Basenpaares in der DNA, in der verschiedene Sequenzalternativen (Allele) bei normalen Individuen in einer Population vorkommen. Das seltenste Allel muss dabei mit einer Häufigkeit von mindestens 1% auftreten. Theoretisch kann ein SNP di-, tri-, oder tetraallelisch sein (A,T,C,G), die tri- und tetraallelische Varianten sind aber extrem selten. Die möglichen Austausche – C>T (G>A im DNA-Gegenstrang), C>A (G>T), C>G (G>C) und T>A (A>T) treten nicht gleich häufig auf – etwa ⅔ aller SNPs stellen C>T bzw. G>A Varianten dar (Brookes 1999).

1.3.2 Die Rolle der Polymorphismen

Als Polymorphismus wird eine häufig vorkommende Variation in der DNA-Sequenz bezeichnet. Die Prävalenz des selteneren Allels muss dabei mindestens 1% betragen. Die Polymorphismen gehen von einer stattgefundenen Mutation aus und können als Nukleotidsubstitution, Insertion, Deletion oder Mikrosateliten auftreten.

„Single nucleotide polymorphism“

Der „single nucleotide polymorphism“ (SNP) ist definitionsgemäß die Position eines Basenpaares in der DNA, in der verschiedene Sequenzalternativen (Allele) bei normalen Individuen in einer Population vorkommen. Das seltenste Allel muss dabei mit einer Häufigkeit von mindestens 1% auftreten.

Theoretisch kann ein SNP di-, tri-, oder tetraallelisch sein (A,T,C,G), die tri- und tetraallelische Varianten sind aber extrem selten. Die möglichen Austausche – C>T (G>A im DNA-Gegenstrang), C>A (G>T), C>G (G>C) und T>A (A>T) treten nicht gleich häufig auf - etwa ⅔ aller SNPs stellen C>T bzw. G>A Varianten dar (Brookes 1999).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Die Publikation "Brookes 1999" ist im Literaturverzeichnis nicht zu finden.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[27.] Lh/Fragment 042 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 14:12 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 02:03 (Hindemith)
Bergter 2002, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 42, Zeilen: 1-24
Quelle: Bergter 2002
Seite(n): 28, 29, Zeilen: 28: 20-29; 29: 1ff
[Die verdünnten Kontrollse]ren und Plasmaproben wurden den anderen Testvertiefungen zugeführt, ebenfalls jeweils 100 μl.

Darauf wurden die Proben bei Raumtemperatur 120 Minuten inkubiert.

Nach Ablauf der Inkubationszeit sind die Teststreifen gewaschen worden. Es wurden jeweils 200 μl des Arbeitspuffers in die Vertiefungen pipettiert, und dann der Inhalt aller Testvertiefungen verworfen. Dieser Vorgang wurde dreimal wiederholt. Anschließend wurden die Teststreifen auf Zellulosepapier ausgeklopft und leergesaugt.

Nach dem Waschvorgang wurden 200 μl Substratlösung in alle Testvertiefungen gegeben und bei Raumtemperatur 30 Minuten stehen gelassen. Während der Inkubatioszeit färbten sich die Lösungen in unterschiedlicher Intensität blau.

Zum Stoppen der Reaktion wurde mit einer Dispensierpipette in die Testvertiefungen jeweils 50 μl der Stopplösung (1,9 mol/l Schwefelsäure) verabreicht. Es kam zu einem Farbumschlag nach gelb.

Die anschließende Messung der Extinktionen wurde in einem computergesteuerten ELISAReader durchgeführt. Die Erstellung der Bezugskurve und die Bestimmung der Konzentrationen erfolgten durch den Computer des ELISA-Readers. Als Auswertsoftware verwendete man ein Rechenprogramm mit multipler nichtlinearer Regression.

Bei jedem ELISA wurden 90 Lp(a)-Werte bestimmt. Da jeder Lp(a) Plasmawert eines Patienten zweimal gemessen wurde, konnten folglich pro ELISA die Parameter von 45 Patienten bestimmt werden. Es wurden zwei ELISA durchgeführt.

Die verdünnten Kontrollseren und Plasmaproben wurden den anderen Testvertiefungen zugeführt, ebenfalls jeweils 100 μl.

Darauf wurden die Proben bei Raumtemperatur 120 Minuten inkubiert.

Nach Ablauf der Inkubationszeit sind die Teststreifen gewaschen worden. Es wurden jeweils 200 μl des Arbeitspuffers in die Vertiefungen pipettiert, und dann der Inhalt aller Testvertiefungen verworfen. Dieser Vorgang wurde dreimal wiederholt. Anschließend wurden die Teststreifen auf Zellulosepapier ausgeklopft und leergesaugt.

Nach dem Waschvorgang wurden 200 μl Substratlösung in alle Testvertiefungen gegeben und bei Raumtemperatur 30 Minuten stehen gelassen. Während der Inkubatioszeit färbten sich die Lösungen in unterschiedlicher Intensität blau.

[Seite 29]

Zum Stoppen der Reaktion wurde mit einer Dispensierpipette in die Testvertiefungen jeweils 50 μl der Stopplösung (1,9 mol/l Schwefelsäure) verabreicht. Es kam zu einem Farbumschlag nach gelb.

Die anschließende Messung der Extinktionen wurde in einem computergesteuerten ELISAReader durchgeführt. Die Erstellung der Bezugskurve und die Bestimmung der Konzentrationen erfolgten durch den Computer des ELISA-Readers. Als Auswertsoftware verwendete man ein Rechenprogramm mit multipler nichtlinearer Regression.

Bei jedem ELISA wurden 90 Lp(a)-Werte bestimmt. Da jeder Lp(a)-Plasmawert eines Patienten zweimal gemessen wurde, konnten folglich pro ELISA die Parameter von 45 Patienten bestimmt werden. Es wurden zwei ELISA durchgeführt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[28.] Lh/Fragment 041 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 14:06 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 01:54 (Hindemith)
Bergter 2002, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 41, Zeilen: 1-31
Quelle: Bergter 2002
Seite(n): 27, 28, Zeilen: 27: 20-24; 28: 1ff
Testvorbereitung

Die bei minus 20 °C eingefrorenen Plasmaproben wurden zusammen mit den übrigen ELISA-Komponenten auf Eis aufgetaut.

Währenddessen ist der Arbeitspuffer angesetzt worden. Hierzu wurden 100 ml Pufferkonzentrat mit 900 ml Aqua dest. verdünnt und gevortext. Anschließend erfolgte die Herstellung der Kalibratoren und Kontrollseren. Man versetzte die lyophilisierten Humanseren mit je 200 μl Arbeitspuffer, ließ sie 15 Minuten stehen und mischte sie zuletzt mit einem Probenmischer.

Dann wurden die Kalibratoren, Kontrollseren und Plasmaproben verdünnt. 5000 μl Arbeitspuffer wurden vorgelegt und jeweils 10 μl der oben genannten Substanzen dazupipettiert.

Die anschließende Mischung ist mit einem Probenmischer durchgeführt worden.

Zur Herstellung der Konjugat-Stammlösung wurde zu lyophilisiertem Konjugat, bestehend aus spezifischen, polyklonalen Antikörpern vom Schaf, 1,3 ml Arbeitspuffer hinzugegeben.

Dieses Gemisch wurde darauf 15 Minuten rekonstituiert.

Die Konjugat-Gebrauchslösung gewann man, indem ein ml der Stammlösung mit zehn ml des Arbeitspuffers versetzt wurde.

Die Substratlösung ist erst kurz vor der Substratreaktion hergestellt worden. Hierfür wurde ein ml Chromogen, bestehend aus Tetramethylbenzidin in Ethanol/DMSO, mit 20 ml Substratpuffer gemischt. Jener bestand aus 0,025 mol/l Acetat und Wasserstoffperoxid.

Testablauf

Zu Beginn der ELISA wurden jeweils 100 μl der Konjugat- Gebrauchslösung in die Testvertiefungen pipettiert. Jene sind mit spezifischen, polyklonalen Anti - Apo(a) - Antikörpern vom Schaf beschichtet. Es waren zwölf Teststreifen zu je acht Testvertiefungen

vorhanden. Anschließend wurden je 100 μl der verdünnten Kalibratoren in die ersten beiden Teststreifen hinzugegeben.

2.3.3.2 Testvorbereitung

Die bei minus 20 °C eingefrorenen Plasmaproben wurden zusammen mit den übrigen ELISA-Komponenten auf Eis aufgetaut.

Währenddessen ist der Arbeitspuffer angesetzt worden. Hierzu wurden 100 ml Pufferkonzentrat mit 900 ml Aqua dest. verdünnt und gevortext.

[Seite 28]

Anschließend erfolgte die Herstellung der Kalibratoren und Kontrollseren. Man versetzte die lyophilisierten Humanseren mit je 200 μl Arbeitspuffer, ließ sie 15 Minuten stehen und mischte sie zuletzt mit einem Probenmischer.

Dann wurden die Kalibratoren, Kontrollseren und Plasmaproben verdünnt. 5000 μl Arbeitspuffer wurden vorgelegt und jeweils 10 μl der oben genannten Substanzen dazupipettiert. Die anschließende Mischung ist mit einem Probenmischer durchgeführt worden.

Zur Herstellung der Konjugat-Stammlösung wurde zu lyophilisiertem Konjugat, bestehend aus spezifischen, polyklonalen Antikörpern vom Schaf, 1,3 ml Arbeitspuffer hinzugegeben. Dieses Gemisch wurde darauf 15 Minuten rekonstituiert.

Die Konjugat-Gebrauchslösung gewann man, indem ein ml der Stammlösung mit zehn ml des Arbeitspuffers versetzt wurde.

Die Substratlösung ist erst kurz vor der Substratreaktion hergestellt worden. Hierfür wurde ein ml Chromogen, bestehend aus Tetramethylbenzidin in Ethanol/DMSO, mit 20 ml Substratpuffer gemischt. Jener bestand aus 0,025 mol/l Acetat und Wasserstoffperoxid.

2.3.3.3 Testablauf

Zu Beginn der ELISA wurden jeweils 100 μl der Konjugat-Gebrauchslösung in die Testvertiefungen pipettiert. Jene sind mit spezifischen, polyklonalen Anti-Apo(a)- Antikörpern vom Schaf beschichtet. Es waren zwölf Teststreifen zu je acht Testvertiefungen vorhanden. Anschließend wurden je 100 μl der verdünnten Kalibratoren in die ersten beiden Teststreifen hinzugegeben.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[29.] Lh/Fragment 055 17 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 00:46 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 07:12 (Hindemith)
Decker 2003, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 55, Zeilen: 17-29
Quelle: Decker 2003
Seite(n): 28, Zeilen: 1-9
2.5.8 Sequenzierung

Die Sequenzierung beruht auf der Tatsache, dass die DNA-Polymerase solange den komplementären Strang zu verlängern vermag, bis sie ein verändertes Nucleotid (Didesoxynucleotid, dd NTP) einbaut. Danach stoppt die Reaktion durch Kettenabbruch (Sanger et al., 1977). Wird bei der Sequenzierreaktion eine bestimmte Mindestzeit eingehalten, so liegen bis zu einer bestimmten Fragmentlänge alle möglichen Fragmentgrößen bis zu dieser vor, d.h. jeweils mit einem Längenunterschied von einer Base zueinander. Diese Mischung unterschiedlicher Fragmentgrößen lässt sich schließlich in der Acrylamidgelelektrophorese bis auf eine Base Unterschied genau auftrennen, so dass sich die Basenabfolge der untersuchten DNA erkennen lässt. Der Ablauf besteht aus den unter „PCR“ beschriebenen Temperaturschritten.

3.5 Sequenzierung

Die Sequenzierung beruht auf der Tatsache, dass die DNA-Polymerase solange den komplementären Strang zu verlängern vermag, bis sie ein verändertes Nucleotid (Didesoxynucleotid, dd NTP) einbaut. Danach stoppt die Reaktion durch Kettenabbruch (Sanger et al., 1977). Wird bei der Sequenzierreaktion eine bestimmte Mindestzeit eingehalten, so liegen bis zu einer bestimmten Fragmentlänge alle möglichen Fragmentgrößen bis zu dieser vor, d.h. jeweils mit einem Längenunterschied von einer Base zueinander. Diese Mischung unterschiedlicher Fragmentgrößen lässt sich schließlich in der Acrylamidgelelektrophorese bis auf eine Base Unterschied genau auftrennen, so dass sich die Basenabfolge der untersuchten DNA erkennen lässt. Der Ablauf besteht aus den unter „PCR“ beschriebenen Temperaturschritten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[30.] Lh/Fragment 067 07 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 00:40 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 07:45 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Grußendorf 2009, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 67, Zeilen: 7-9, 13-19
Quelle: Grußendorf 2009
Seite(n): 36, Zeilen: 11-19
Mittels des Haploview® Programms wurde bestimmt, ob sich die Frequenz

der spezifischen Haplotypen bei Patienten signifikant von der der Kontrollen unterscheidet.

[...]

Haploview® führte darüber hinaus Permutationstests auf eine globale Assoziation der Haplotypen mittels zufälligen Zuweisens der Fall- Kontroll- Markierungen durch. Werden mit dieser Methode eine bestimmte Anzahl signifikanterer p-Werte erhalten als in der Auswertung mit den „echten“ Markierungen, spricht dies dafür, dass es sich um Zufallsbefunde handelt; dies spiegelt sich dann in einem Permutations-korrigierten p-Wert größer 0,05 wieder.

Mittels des Haploview Programms wurde bestimmt, ob sich die Frequenz der spezifischen Haplotypen bei Patienten signifikant von der der Kontrollen unterscheidet. Haploview führte darüber hinaus Permutationstests auf eine globale Assoziation der Haplotypen mittels zufälligen Zuweisens der Fall-Kontroll-Markierungen durch. Werden mit dieser Methode eine bestimmte Anzahl signifikantere p-Werte erhalten als in der Auswertung mit den „echten“ Markierungen, spricht dies dafür, dass es sich um Zufallsbefunde handelt; dies spiegelt sich dann in einem permutations-korrigierten p-Wert größer 0,05 wieder.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[31.] Lh/Fragment 044 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 00:26 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 02:24 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, IMD 2000, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 1-10
Quelle: IMD 2000
Seite(n): 2, Zeilen: 15-26
[Diese Methode ist allerdings nicht standardisiert, recht aufwendig und] anfällig auf Störfaktoren (z.B. Peptide seltener Allelvarianten mit gleicher elektrischer Ladung). Fehlklassierungen können auch erfolgen, weil die Plasmakonzentration von ApoE bei e4-Trägern allgemein niedrig ist, was zu schwachen Banden führt, die übersehen werden können. Die Phänotypisierung bleibt deshalb weitgehend Speziallaboratorien vorbehalten. Die Genotypisierung wurde entwickelt, um die Unzulänglichkeiten der Phänotypisierung zu umgehen. Sie ist methodisch völlig unproblematisch und zuverlässig. Nach DNA Amplifikation mittels PCR und Verdau des Amplifikats mit Restriktionsenzymen werden die Fragmente im Anschluss an eine Gelelektrophorese analysiert. Diese Methode ist allerdings nicht standardisiert, recht aufwendig und anfällig auf Störfaktoren (z.B. Peptide seltener Allelvarianten mit gleicher elektrischer Ladung). Fehlklassierungen können auch erfolgen, weil die Plasmakonzentration von ApoE bei e4-Trägern allgemein niedrig ist, was zu schwachen Banden führt, die übersehen werden können. Die Phänotypisierung bleibt deshalb weitgehend Speziallaboratorien vorbehalten [5,7].

Die Genotypisierung wurde entwickelt, um die Unzulänglichkeiten der Phänotypsisierung [sic] zu umgehen. Sie ist methodisch völlig unproblematisch und zuverlässig. Nach DNA Amplifikation mittels PCR und Verdau des Amplifikats mit Restriktionsenzymen werden die Fragmente im Anschluss an eine Gelelektrophorese analysiert [8].


[5] J. Aufenanger, R. Kattermann. Lipid- und Lipoproteinstoffwechsel. In: H. Greiling, M. Gressner (ed.). Lehrbuch der Klinischen Chemie und Pathobiochemie. 3. Aufl. Schattauer, Stuttgart, New York 1995.

[7] G. Siest, T. Pillot, A. Régis-Bailly, B. Leiniger-Muller, J. Steinmetz, M.-M. Galteau, S. Visvikis. Apolipoprotein E: an important gene and protein to follow in laboratory medicine. Clin. Chem. 1995, 41:1068-1086.

[8] D.A. McLeod, B. Arnott, N. Gaudreault, S. Boudreau, P. Sévigny. A comparison of two methods for routine, accurate determination of apolipoprotein E genotypes. Alzheimer’s Reports 1998,1:211-215.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[32.] Lh/Fragment 039 01 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 00:15 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 01:44 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Krause 2008, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 1-13
Quelle: Krause 2008
Seite(n): 4, 5, Zeilen: 4: 43ff - 5: 1
Eine Veränderung des Populationsmittels heritabler Merkmale ist durch Selektionsmaßnahmen möglich.

Ist h2 sehr klein oder gar Null, ist das entsprechende Merkmal in dieser Population züchterisch kaum bzw. nicht beeinflussbar. Die Heritabilität ist somit ein Maß für die genetische Variabilität eines Merkmals in einer Population.

Neben der Einschätzung der genetischen Variabilität anhand metrischer Merkmale gibt es die Möglichkeit der Untersuchung von Mikrosatelliten. Mikrosatelliten sind Abschnitte extragener, nicht kodierender DNA, die aus kurzen, sich häufig wiederholenden Sequenzen bestehen. Die genetische Variabilität einer Population an einem Mikrosatelliten- Locus wird durch Anzahl und Häufigkeit der in der Stichprobe gefundenen Allele beschrieben.

Eine Veränderung des Populationsmittels heritabler Merkmale ist durch Selektionsmaßnahmen möglich. Ist h2 sehr klein oder gar Null, ist das entsprechende Merkmal in dieser Population züchterisch kaum bzw. nicht beeinflussbar. Die Heritabilität ist somit ein Maß für die genetische Variabilität eines Merkmals in einer Population.

Neben der Einschätzung der genetischen Variabilität anhand metrischer Merkmale gibt es die Möglichkeit der Untersuchung von Mikrosatelliten. Mikrosatelliten sind Abschnitte extragener, nicht kodierender DNA, die aus kurzen, sich häufig wiederholenden Sequenzen bestehen. Die genetische Variabilität einer Population an einem Mikrosatelliten- Locus wird durch Anzahl und Häufigkeit der in der Stichprobe gefundenen Allele be[schrieben.]

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[33.] Lh/Fragment 043 25 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 00:08 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 02:19 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, IMD 2000, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 43, Zeilen: 25-27
Quelle: IMD 2000
Seite(n): 2, Zeilen: 14-17
Zum Nachweis des Phänotyps wird vorwiegend die isoelektrische Fokussierung (IEF) von Plasma mit anschliessendem Immunoblotting verwendet. Diese Methode ist allerdings nicht standardisiert, recht aufwendig und [anfällig auf Störfaktoren (z.B. Peptide seltener Allelvarianten mit gleicher elektrischer Ladung).] Zum Nachweis des Phänotyps wird vorwiegend die isoelektrische Fokussierung (IEF) von Plasma mit anschliessendem Immunoblotting verwendet. Diese Methode ist allerdings nicht standardisiert, recht aufwendig und anfällig auf Störfaktoren (z.B. Peptide seltener Allelvarianten mit gleicher elektrischer Ladung).
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Fortsetzung auf der nächsten Seite: Lh/Fragment 044 01

Sichter
(Hindemith) Schumann

[34.] Lh/Fragment 069 03 - Diskussion
Bearbeitet: 24. April 2014, 00:01 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 08:51 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Bonferroni-Methode 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 3-10
Quelle: Wikipedia Bonferroni-Methode 2010
Seite(n): 1 (Internet), Zeilen: -
2.7.13 Bonferroni

Die Bonferroni-Methode oder Bonferroni-Korrektur (nach Carlo Emilio Bonferroni) gibt es in der mathematischen Statistik. Mit ihrer Hilfe wird die Alphafehler- Kumulierung bei multiplen Paarvergleichen neutralisiert. Sie besagt, dass, wenn man n unabhängige Hypothesen an einem Datensatz testet, die statistische Signifikanz, die für jede Hypothese getrennt benutzt werden soll, 1/n der Signifikanz ist, die sich bei der Testung nur einer Hypothese ergeben würde.

Bonferroni-Methode

Die Bonferroni-Methode oder Bonferroni-Korrektur (nach Carlo Emilio Bonferroni) gibt es in der mathematischen Statistik. Mit ihrer Hilfe wird die Alphafehler-Kumulierung bei multiplen Paarvergleichen neutralisiert.

Sie besagt, dass, wenn man n unabhängige Hypothesen an einem Datensatz testet, die statistische Signifikanz, die für jede Hypothese getrennt benutzt werden soll, 1/n der Signifikanz ist, die sich bei der Testung nur einer Hypothese ergeben würde.

Anmerkungen

Ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Schumann

[35.] Lh/Fragment 068 25 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 23:57 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 08:56 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Kruskal-Wallis-Test 2009

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 25-29
Quelle: Wikipedia Kruskal-Wallis-Test 2009
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
2.7.12 Kruskal-Wallis-Test

Der Kruskal-Wallis-Test ist ein parameterfreier statistischer Test, mit dem im Rahmen einer Varianzanalyse verglichen wird, ob sich verschiedene unabhängige Stichproben (Gruppen) hinsichtlich einer ordinalskalierten Variable unterscheiden. Er ähnelt einem Mann-Whitney-U-Test und ba[siert wie dieser auf Rangplatzsummen, mit dem Unterschied, dass er für den Vergleich von mehr als zwei Gruppen angewendet werden kann.]

Kruskal-Wallis-Test

Der Kruskal-Wallis-Test (nach William Kruskal und W. Allen Wallis; auch H-Test) ist ein parameterfreier statistischer Test, mit dem im Rahmen einer Varianzanalyse verglichen wird, ob sich verschiedene unabhängige Stichproben (Gruppen) hinsichtlich einer ordinalskalierten Variable unterscheiden. Er ähnelt einem Mann-Whitney-U-Test und basiert wie dieser auf Rangplatzsummen, mit dem Unterschied, dass er für den Vergleich von mehr als zwei Gruppen angewendet werden kann.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[36.] Lh/Fragment 068 19 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 23:52 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 08:39 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Wilcoxon-Mann-Whitney-Test 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 68, Zeilen: 19-24
Quelle: Wikipedia Wilcoxon-Mann-Whitney-Test 2010
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
2.7.11 Wilcoxon-Mann-Whitney-U-Test

Der Wilcoxon-Mann-Whitney-Test ist ein parameterfreier statistischer Test. Der U-Test ist ein Homogenitätstest. Er dient zur Überprüfung der Signifikanz der Übereinstimmung zweier Verteilungen, also ob zwei unabhängige Verteilungen A und B (zum Beispiel eine unbeeinflusste und eine beeinflusste) zu derselben Grundgesamtheit gehören.

Wilcoxon-Mann-Whitney-Test

Der Wilcoxon-Mann-Whitney-Test (auch: „Mann-Whitney-U-Test“, „U-Test“,„Wilcoxon-Rangsummentest“) ist ein parameterfreier statistischer Test. Der U-Test ist ein Homogenitätstest. Er dient zur Überprüfung der Signifikanz der Übereinstimmung zweier Verteilungen, also ob zwei unabhängige Verteilungen A und B (zum Beispiel eine unbeeinflusste und eine beeinflusste) zu derselben Grundgesamtheit gehören.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[37.] Lh/Fragment 049 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 23:47 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 06:36 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Polymerase-Kettenreaktion 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 1-9
Quelle: Wikipedia Polymerase-Kettenreaktion 2006
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Schritt 3: Extension

Schließlich füllt die DNA – Polymerase die fehlenden Stränge mit freien Nukleotiden (dNTPs) auf. Sie beginnt am 3'- Ende des angelagerten Primers und folgt dann dem DNA – Strang. Der Primer wird nicht wieder abgelöst, da er den Anfang des Einzelstrangs bildet. Die Temperatur hängt nun von der verwendeten DNA-Polymerase ab (bei der hier durchgeführten PCR: 72°C); die Zeit, die dieser Schritt benötigt, hängt ebenfalls von der verwendeten DNA – Polymerase und der Länge des DNA-Fragments, das vervielfältigt werden soll ab.

3. Elongation (Polymerisation, Verlängerung): Schließlich füllt die DNA-Polymerase die fehlenden Stränge mit freien Nukleotiden auf. Sie beginnt am 3'-Ende des angelagerten Primers und folgt dann dem DNA-Strang. Der Primer wird nicht wieder abgelöst, da er den Anfang des Einzelstrangs bildet. Die Temperatur hängt nun von der verwendeten DNA Polymerase ab (zwischen 68 und 72 °C); die Zeit, die dieser Schritt benötigt, ebenfalls von der verwendeten DNA-Polymerase und der Länge des DNA-Fragments, das vervielfältigt werden soll.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[38.] Lh/Fragment 048 02 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 23:44 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 02:48 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Polymerase-Kettenreaktion 2006

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 48, Zeilen: 2-28.29-32
Quelle: Wikipedia Polymerase-Kettenreaktion 2006
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
Die Polymerase – Kettenreaktion benötigt mehrere grundlegende Komponenten:

- Die Original-DNA, die den zu vervielfältigenden Abschnitt enthält

- Zwei Primer, um auf den beiden Einzelsträngen der DNA jeweils den Startpunkt der DNA-Synthese festzulegen, wodurch der zu vervielfältigende Bereich von beiden Seiten begrenzt wird.

- DNA-Polymerase, die bei hohen Temperaturen nicht zerstört wird, um den festgelegten Abschnitt zu replizieren (kopieren) (z. B. Taq- Polymerase)

- Desoxynukleosidtriphosphate, die Bausteine für den von der DNA-Polymerase synthetisierten DNA-Strang

- Mg2+-Ionen, für die Funktion der Polymerase essentiell

- Pufferlösungen, die eine für die DNA-Polymerase geeignete chemische Umgebung sicherstellen

Schritt 1: Denaturierung der doppelsträngigen DNA (dsDNA)

Zunächst wird die doppelsträngige DNA auf 95 °C erhitzt, um die Stränge zu trennen. Die Wasserstoffbrückenbindungen, die die beiden DNA-Stränge zusammenhalten, werden aufgebrochen. Im ersten Zyklus wird die DNA oft für längere Zeit erhitzt, um sicherzustellen, dass sich sowohl die Ausgangs-DNA als auch die Primer vollständig voneinander getrennt haben und nur noch Einzelstränge vorliegen.

Schritt 2: Primerhybridisierung (primer annealing)

Nach der Trennung der Stränge wird die Temperatur gesenkt, so dass die Primer sich an die einzelnen DNA-Stränge anlagern können. Die Temperatur während dieser Phase hängt von den Primern ab und liegt normalerweise 2–3 °C unter ihrem Schmelzpunkt, typischerweise zwischen 50 °C und 65 °C. Bei der hier durchgeführten Lp(a) - PCR werden die Primer LpF und LpR bei 56°C eingesetzt. Wird die Temperatur falsch gewählt, kann das dazu führen, dass die Primer sich nicht (Temperatur zu hoch) oder an falschen Stellen (Temperatur zu niedrig) an der Ausgangs-DNA anlagern.

In ihren momentanen Anwendungsgebieten benötigt PCR mehrere grundlegende Komponenten. Diese sind:
  • Die Original-DNA, die den zu vervielfältigenden Abschnitt enthält
  • Zwei Primer, um auf den beiden Einzelsträngen der DNA jeweils den Startpunkt der DNA Synthese festzulegen, wodurch der zu vervielfältigende Bereich von beiden Seiten begrenzt wird.
  • DNA-Polymerase, die bei hohen Temperaturen nicht zerstört wird, um den festgelegten Abschnitt zu replizieren (kopieren) (z. B. Taq-Polymerase)
  • Nukleotide, die Bausteine für den von der DNA-Polymerase synthetisierten DNA-Strang
  • Mg2+-Ionen, für die Funktion der Polymerase essentiell
  • Pufferlösungen, die eine für die DNA-Polymerase geeignete chemische Umgebung sicherstellen

[...]

1. Denaturierung (o. a. Melting, Schmelzen): Zunächst wird die doppelsträngige DNA auf 94-96 °C erhitzt, um die Stränge zu trennen. Die Wasserstoffbrückenbindungen, die die beiden DNA-Stränge zusammenhalten, werden aufgebrochen. Im ersten Zyklus wird die DNA oft für längere Zeit erhitzt, um sicherzustellen, dass sich sowohl die Ausgangs-DNA als auch die Primer vollständig voneinander getrennt haben und nur noch Einzelstränge vorliegen.

2. Primerhybridisierung (primer annealing): Nach der Trennung der Stränge wird die Temperatur gesenkt, so dass die Primer sich an die einzelnen DNA-Stränge anlagern können. Die Temperatur während dieser Phase hängt von den Primern ab und liegt normalerweise 2-3 °C unter ihrem Schmelzpunkt, typischerweise zwischen 50 und 65 °C. Wird die Temperatur falsch gewählt, kann das dazu führen, dass die Primer sich nicht (Temperatur zu hoch) oder an falschen Stellen (Temperatur zu niedrig) an der Ausgangs-DNA anlagern.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[39.] Lh/Fragment 039 14 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 23:25 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 01:31 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 14-24, 27-33
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 38, Zeilen: 7-21
2.3 Blutentnahmeprotokoll

Die Blutentnahmen für die Genotyp – Phänotypstudie fanden nach elterlichem Einverständnis und ausführlicher Information der Eltern über die Ziele der Studie statt. Die Blutproben wurden im Rahmen der diagnostischen Familienuntersuchung gewonnen, so dass keine zusätzlichen Punktionen erforderlich waren.

Die Blutproben wurden bei Indexpatienten bei akutem Auftreten des thrombotischen Ereignisses und in einem Zeitraum von 3-6 Monaten nach dem akuten Ereignis durch peripher venöse Punktion gewonnen und in Sarstedt® Monovetten (Sarstedt®, Nümbrecht, Deutschland) à 3 und 5 ml mit Citrat 3,8% und Blut im Verhältnis 1:10 asserviert. Familienangehörige wurden zu einem der o.g. Zeitpunkte im „gesunden“ Zustand (ohne Entzündungszeichen) abgenommen.

Die Blutentnahmen wurden morgens nüchtern unter möglichst geringem venösem Stau durchgeführt. Direkt nach der Entnahme wurden die Monovetten in Eiswasser gelegt und bei 4°C und 3000g für 20 Minuten zentrifugiert. Das plättchenarme Plasma wurde in polystyrene Röhrchen (NUNC Life Technologies GmbH, Karlsruhe) pipettiert und bei -80 °C (193,15 K) eingefroren. Peripher venöse Blutentnahmen erfolgten morgens zwischen 8 und 10 Uhr.

2.2.1. Blutentnahme

Die Blutentnahmen fanden nach elterlichem Einverständnis und ausführlicher Information der Eltern über die Ziele der Studie statt. Die Blutproben konnten im Allgemeinen bei routinediagnostischen Untersuchungen gewonnen werden, so dass keine zusätzlichen Punktionen erforderlich waren.

Die Blutproben wurden bei akutem Auftreten des thrombotischen Ereignisses und in einem Zeitraum von 3-6 Monaten nach dem akuten Ereignis durch peripher venöse Punktion gewonnen und in Sarsted® Monovetten (Sarsted, Nümbrecht, Deutschland) à 3 und 5 ml mit Citrat 3,8% und Blut im Verhältnis 1:10 asserviert. Die Blutentnahmen wurden morgens nüchtern unter möglichst geringem venösem Stau durchgeführt. Direkt nach der Entnahme wurden die Monovetten in Eiswasser gelegt und bei 4°C und 3000g für 20 Minuten zentrifugiert. Das plättchenarme Plasma wurde in polystyrene Röhrchen (NUNC Life Technologies GmbH, Karlsruhe) pipettiert und bei -80 °C (193,15 K) eingefroren. Peripher venöse Blutentnahmen erfolgten morgens zwischen 8 und 10 Uhr.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[40.] Lh/Fragment 066 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 23:23 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 00:17 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 66, Zeilen: 1-27
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 50, 51, Zeilen: 50: 20-30 51: 1-13
[Als Maß für den Zu]sammenhang zwischen der Exposition und dem Zielereignis verwendet man bei Fall-Kontroll-Studien die OR. Sie vergleicht im Gegensatz zu dem relativen Risiko keine Wahrscheinlichkeiten sondern Chancen. Es kann drei Ergebnisse für die OR geben:

OR = 1: kein Einfluss (hier: Mutation hat keinen Einfluss auf Zielgrößen)

OR < 1: Mutation wirkt schädigend (hier: Aktivität↓ bzw. Thromboserisiko↑)

OR > 1: Mutation wirkt schützend/präventiv (hier: Aktivität↑ bzw. Thromboserisiko↓)

Das Konfidenzintervall (=Vertrauensbereich) besagt, dass die errechnete OR mit 95%iger Wahrscheinlichkeit tatsächlich innerhalb der errechneten Grenzen liegt, z.B. 95% KI: OR= 1,5

Ist die OR=1, so gilt die Nullhypothese, ist die OR ≠ 1, so wird die Nullhypothese verworfen, es gilt dann die Alternativhypothese.

2.7.7 Logistische Regression

Die logistische Regression ist eine Methode um Probleme zu analysieren, die eine oder mehrere Variablen enthalten, die das Ergebnis bestimmen können. Das Ergebnis wird dabei entweder anhand einer dichotomen Variablen gemessen (die Variable kann nur 2 verschiedene Werte annehmen, hier gilt: 0=Merkmal nicht vorhanden, 1=Merkmal vorhanden) oder es werden kontinuierliche Daten verglichen (z.B. das unterschiedliche Alter in Jahren).

Das Ziel der logistischen Regression ist es, das am besten passende Modell zu finden, um die Beziehung des anhängigen (hier: Kontrollgruppe/Gruppe der venösen Thrombosen) von der/den unabhängigen Variablen (hier: Lipoprotein(a) 93 CT- und 121 GA - Polymorphismus bzw. Lipoprotein( a)-Aktivität unter der 10. Perzentile ja/nein) zu beschreiben, so genannter “goodness of fit“-Test (R2).

Als Maß für den Zusammenhang zwischen der Expositon [sic] und dem Zielereignis verwendet man bei Fall-Kontroll-Studien die OR.

Sie vergleicht im Gegensatz zu dem relativen Risiko keine Wahrscheinlichkeiten sondern Chancen. Es kann drei Ergebnisse für die OR geben:

OR = 1 --> kein Einfluss (hier: Mutation hat keinen Einfluss auf Zielgrößen)

 < 1 --> Mutation wirkt schädigend (hier: Aktivität↓ bzw. Thromboserisiko↑)

 > 1 --> Mutation wirkt schützend/präventiv (hier: Aktivität↑ bzw. Thromboserisiko↓)

Das Konfidenzintervall besagt, dass die errechnete OR mit 95%iger Wahrscheinlichkeit tatsächlich innerhalb der errechneten Grenzen liegt, z.B. 95% KI: OR= 1,5 [1,2-1,8].

[Seite 51]

Ist die OR=1, so gilt die Nullhypothese, ist die OR ≠ 1, so wird die Nullhypothese verworfen, es gilt dann die Alternativhypothese.

2.5.7. Logistische Regression

Die logistische Regression ist eine Methode um Probleme zu analysieren, die eine oder mehrere unabhängige Variablen beinhalten, die das Ergebnis bestimmen. Das Ergebnis wird dabei anhand einer dichotomen Variablen gemessen (die Variable kann nur 2 verschiedene Werte annehmen, hier gilt: 0=Merkmal nicht vorhanden, 1=Merkmal vorhanden).

Das Ziel der logistischen Regression ist es, das am besten passende Modell zu finden, um die Beziehung des anhängigen (hier: Kontrollgruppe/Gruppe der venösen Thrombosen) von der/den unabhängigen Variablen (hier: Faktor XII C46T Polymorphismus bzw. Faktor XII-Aktivität unter der 10. Perzentile ja/nein) zu beschreiben, so genannter “goodness of fit“-Test R quadrat.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[41.] Lh/Fragment 054 02 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 23:21 Schumann
Erstellt: 21. April 2014, 23:38 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 54, Zeilen: 2-24
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 46, 47, Zeilen: 46: 6-14; 47: 1ff
Die fertigen Restriktions-Produkte werden mit (2 μl) Volumen Puffer versetzt. Dieser enthält Ficoll und beschwert die Proben, so dass diese sich gleichmäßig in den Geltaschen verteilen. Außerdem ist diesem Puffer entweder Xylencyanol oder Bromphenolblau bzw. beide Farbstoffe gemeinsam zugesetzt. Diese Farbstoffe erleichtern das Beladen der Geltaschen, wandern ebenfalls zur Anode und ermöglichen eine visuelle Kontrolle der zurückgelegten Laufstrecke.

Die Proben werden in die Probetaschen des Agarosegels pipettiert, gleichzeitig mit den Proben wird ein Längenstandard (kb-Leiter) in die erste Geltasche pipettiert.

Nach Anlegen einer Spannung von 170 V für 120 Minuten sind die DNA – Fragmente abhängig von Ihrer Schwere unterschiedlich weit zur Anode gewandert. Das leichtere Restriktionsprodukt wandert schneller und ist als unterer weißer Querstrich zu erkennen, das schwerere Restriktionsprodukt wandert langsamer und ist als oberer weißer Querstrich zu erkennen.

Liegt bei dem Bsp – Verdau der homozygote Wildtyp GG vor, so ist nur ein dicker Querstrich unten (entspricht 2 x G) zu erkennen, liegt ein heterozygoter Mutationstyp GA vor, so ist ein Querstrich unten (entspricht G) und einer oben (entspricht A) zu erkennen; beim homozygoten Mutationstyp AA ist ein dicker Querstrich oben zu erkennen (entspricht 2 x A). Bei dem Tail – Verdau ist entsprechendes zu erkennen.

Die aufgetrennte DNA wurde nach der Elektrophorese auf einem UVTransluminator (302 nm) sichtbar gemacht und fotografiert.

Die fertigen PCR-Produkte werden mit (10 μl) Volumen Puffer versetzt. Dieser erhält Ficoll und beschwert die Proben, so dass diese sich gleichmäßig in den Geltaschen verteilen. Außerdem ist diesem Puffer entweder Xylencyanol oder Bromphenolblau bzw. beide Farbstoffe gemeinsam zugesetzt. Diese Farbstoffe erleichtern das Beladen der Geltaschen, wandern ebenfalls zur Anode und ermöglichen eine visuelle Kontrolle der zurückgelegten Laufstrecke. Gleichzeitig mit den Proben wird ein Längenstandard (kb-Leiter) in eine Geltasche pipettiert.

Die aufgetrennte DNA wurde nach der Elektrophorese auf einem UV-Transluminator (302 nm) sichtbar gemacht und fotographiert.

[Seite 47]

Das PCR-Produkt wird in die Probetaschen pipettiert (oben im Bild). Nach Anlegen einer Spannung von 170 V für ca. 120 Minuten sind die DNA-Fragmente abhängig von ihrer Schwere unterschiedlich weit zur Anode gewandert: Das leichtere PCR-Produkt mit einer Länge von 122 Basenpaaren, welches dem Allel C entspricht, wandert schneller und ist als unterer weißer Querstrich zu erkennen; das schwerere PCR-Produkt mit einer Länge von 131 Basenpaaren, welches dem T Allel entspricht, wandert langsamer und ist als oberer weißer Querstrich zu erkennen. Liegt der homozygote Wildtyp CC vor, so ist nur ein dicker Querstrich unten (entspricht 2 x C) zu erkennen; liegt ein heterozygoter Mutationstyp CT vor, so ist ein Querstrich unten (entspricht C) und einer oben (entspricht T) zu erkennen; beim homozygoten Mutationstyp TT ist ein dicker Querstrich oben zu erkennen (entspricht 2 x T).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[42.] Lh/Fragment 064 04 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 23:18 Schumann
Erstellt: 21. April 2014, 23:47 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Median 2010

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 4-10
Quelle: Wikipedia Median 2010
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
2.7.1 Median

Median (oder Zentralwert) bezeichnet eine Grenze zwischen zwei Hälften. In der Statistik halbiert der Median eine Verteilung. Gegenüber dem arithmetischen Mittel, auch Durchschnitt genannt, hat der Median den Vorteil, robuster gegenüber Ausreißern (extrem abweichenden Werten) zu sein. Deswegen eignet sich der der Median besonders gut als Lageparameter und für nicht normalverteilte Grundgesamtheiten.

Median

[...]

Median (oder Zentralwert) bezeichnet eine Grenze zwischen zwei Hälften. In der Statistik halbiert der Median eine Verteilung. Gegenüber dem arithmetischen Mittel, auch Durchschnitt genannt, hat der Median den Vorteil, robuster gegenüber Ausreißern (extrem abweichenden Werten) zu sein [...].

[...]

Durch seine Resistenz gegen Ausreißer eignet sich der Median besonders gut als Lageparameter für nicht normalverteilte Grundgesamtheiten.

Anmerkungen

Es handelt sich hier natürlich um Grundwissen, trotzdem hätte angegeben werden müssen, dass der Wortlaut übernommen ist.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[43.] Lh/Fragment 069 11 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 22:53 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 09:44 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Wikipedia Kolmogorow-Smirnow-Test 2010

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 69, Zeilen: 11-16
Quelle: Wikipedia Kolmogorow-Smirnow-Test 2010
Seite(n): 1 (Internetquelle), Zeilen: -
2.7.14 Kolmogorov-Smirnov

Der Kolmogorov – Smirnov – Test ist ein statistischer Test auf Übereinstimmung zweier Wahrscheinlichkeitsverteilungen.

Mit seiner Hilfe kann anhand von Zufallsstichproben geprüft werden, ob zwei Zufallsvariablen die gleiche Verteilung besitzen oder eine Zufallsvariable einer zuvor angenommenen Wahrscheinlichkeitsverteilung folgt.

Kolmogorow-Smirnow-Test

Der Kolmogorow-Smirnow-Test [...] ist ein statistischer Test auf Übereinstimmung zweier Wahrscheinlichkeitsverteilungen. Mit seiner Hilfe kann anhand von Zufallsstichproben geprüft werden, ob

  • zwei Zufallsvariablen die gleiche Verteilung besitzen oder
  • eine Zufallsvariable einer zuvor angenommenen Wahrscheinlichkeitsverteilung folgt.
Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[44.] Lh/Fragment 064 11 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 22:52 Schumann
Erstellt: 21. April 2014, 23:51 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 64, Zeilen: 11-27
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 49, Zeilen: 13-31
2.7.2 Nullhypothese- Alternativhypothese

Die Nullhypothese besagt, dass das untersuchte Merkmal keinen Einfluss auf die untersuchten Zielgrößen hat.

H0: Die Mutation 93 CT und 121 GA der Promotor Region des Apolipoprotein( a)-Gens hat keinen Einfluss auf die Aktivität des Lp(a) bzw. die Mutation hat keinen Einfluss auf die Ausbildung einer venösen Thrombose. Die Alternativhypothese besagt, dass das untersuchte Merkmal einen Einfluss auf die untersuchten Zielgrößen hat.

H1: Die Mutation hat einen Einfluss auf die Aktivität des Lipoprotein(a) bzw. hat einen Einfluss auf die Ausbildung einer venösen Thrombose. Bei zweiseitigem Test bedeutet dies, dass die Aktivität sowohl zu- als auch abnehmen kann durch die Mutation, bzw. dass die Mutation sowohl vermehrt zu einer Thrombose führen kann, als auch vor einer venösen Thrombose schützen kann.

2.7.3 Die 4- Feldertafel

Die 4-Feldertafel bezeichnet in Kreuztabellen die absoluten Häufigkeiten bestimmter Merkmalsausprägungen, in dieser Studie betrifft dies das Vor[handensein des Merkmals TT=1 und AA=1, was bedeutet homozygote Mutation bei Nukleotid 93 bzw. 121 der Promotorregion des Lipoprotein(a) - Gens, Lipoprotein(a) - Konzentration unterhalb der 10. Perzentile der entsprechenden Altersgruppe und die Zugehörigkeit zur Patienten oder zur Kontrollgruppe.]

2.5.2. Nullhypothese- Alternativhypothese

Die Nullhypothese besagt, dass das untersuchte Merkmal keinen Einfluss auf die untersuchten Zielgrößen hat.

H0: Die Mutation nt C46T der Promotor Region des Faktor XII-Gens hat keinen Einfluss auf die Aktivität des Faktor XII bzw. die Mutation hat keinen Einfluss auf die Ausbildung einer venösen Thrombose. Die Alternativhypothese besagt, dass das untersuchte Merkmal einen Einfluss auf die untersuchten Zielgrößen hat. H1: Die Mutation hat einen Einfluss auf die Aktivität des Faktor XII bzw. hat einen Einfluss auf die Ausbildung einer venösen Thrombose. Bei zweiseitigem Test bedeutet dies, dass die Aktivität sowohl zu- als auch abnehmen kann durch die Mutation, bzw. dass die Mutation sowohl vermehrt zu einer Thrombose führen kann, als auch vor einer venösen Thrombose schützen kann.

2.5.3. 4- Feldertafel

Die 4-Feldertafel bezeichnet Kreuztabellen absoluter Häufigkeiten bestimmter Merkmalsausprägungen, in dieser Studie betrifft dies das Vorhandensein des Merkmals TT=1, was bedeutet homozygote Mutation bei Nukleotid 46 der Promoterregion des Faktor XII, Faktor XII Konzentration unterhalb der 10. Perzentile der entsprechenden Altersgruppe und die Zugehörigkeit zur Patienten oder zur Kontrollgruppe.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[45.] Lh/Fragment 052 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 22:50 Schumann
Erstellt: 21. April 2014, 22:21 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Yurtcu 2008

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 52, Zeilen: 1-13
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 46, Zeilen: 1-12
[Wird das Gel zäher, so gießt man die Lösung in einen vorbereiteten waagerecht stehenden Gelschlitten, in den] Kämme zur Aussparung von Probentaschen (15μl Volumen) eingehängt sind. Nachdem das Gel erstarrt ist, wird es in die mit Laufpuffer (0,5%iger TAE Puffer) gefüllte Gelkammer eingesetzt.

Die fertigen PCR-Produkte werden mit (10 μl) Volumen Puffer versetzt. Dieser erhält Ficoll und beschwert die Proben, so dass diese sich gleichmäßig in den Geltaschen verteilen. Außerdem ist diesem Puffer entweder Xylencyanol oder Bromphenolblau bzw. beide Farbstoffe gemeinsam zugesetzt. Diese Farbstoffe erleichtern das Beladen der Geltaschen, wandern ebenfalls zur Anode und ermöglichen eine visuelle Kontrolle der zurückgelegten Laufstrecke. Gleichzeitig mit den Proben wird ein Längenstandard (kb-Leiter) in eine Geltasche pipettiert.

Die aufgetrennte DNA wurde nach der Elektrophorese auf einem UV-Transluminator (302 nm) sichtbar gemacht und fotographiert.

Wird das Gel zäher, so gießt man die Lösung in einen vorbereiteten waagerecht stehenden Gelschlitten, in den Kämme zur Aussparung von Probentaschen (15μl Volumen) eingehängt sind. Nachdem das Gel erstarrt ist, wird es in die mit Laufpuffer (0,5%iger TAE Puffer) gefüllte Gelkammer eingesetzt.

Die fertigen PCR-Produkte werden mit (10 μl) Volumen Puffer versetzt. Dieser erhält Ficoll und beschwert die Proben, so dass diese sich gleichmäßig in den Geltaschen verteilen. Außerdem ist diesem Puffer entweder Xylencyanol oder Bromphenolblau bzw. beide Farbstoffe gemeinsam zugesetzt. Diese Farbstoffe erleichtern das Beladen der Geltaschen, wandern ebenfalls zur Anode und ermöglichen eine visuelle Kontrolle der zurückgelegten Laufstrecke. Gleichzeitig mit den Proben wird ein Längenstandard (kb-Leiter) in eine Geltasche pipettiert.

Die aufgetrennte DNA wurde nach der Elektrophorese auf einem UV-Transluminator (302 nm) sichtbar gemacht und fotographiert.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[46.] Lh/Fragment 051 06 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 22:49 Schumann
Erstellt: 21. April 2014, 22:17 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Yurtcu 2008

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 51, Zeilen: 6-29
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 45, 46, Zeilen: 45: 3-4, 17 ff. - 46: 1-3
Diese werden auf einem Polysacharid Gel aufgetrennt, welches über 80 Minuten bei 170 V läuft aufgetrennt.

2.5.4 Agarosegelelektrophorese

Zur Erfolgskontrolle von PCRs verwendet man Agarosegele. Agarose ist ein lineares pflanzliches Polysaccharid, das nach Aufkochen geliert und netzähnliche Strukturen ausbildet, durch die DNA-Moleküle entsprechend ihrer Größe während der Elektrophorese wandern.

In dieser Studie erfolgte die Auftrennung der PCR-Produkte auf einem 4%igen Methaphor-Agarosegel, dem 20 μl Ethidiumbromid zugesetzt werden.

Die Herstellung gestaltet sich wie folgt:

Zunächst wiegt man 8 g Metaphoragarose (MetaPhor® NuSieve Agarose GTX CAMBREX Bio Science Rockland Inc., Rockland, ME USA; Vertrieb durch Biozym Hessisch Oldendorf, Deutschland) ab und gibt sie in einen Erlenmeyerkolben. Nun fügt man 196 ml reines Wasser (Aqua destillata) und 4 ml 50fachen TAE Puffer (Tris-Acetat-EDTA-Puffer, SIGMA) hinzu und erhitzt die Mischung unter konstantem Schwenken, bis sich die Agarose vollständig gelöst hat. Zu dem abgekühlten Gel gibt man 20 μl Ethidiumbromid (GelStar® Nucleic Acid Gel Stain von CAMBREX Bio Science Rockland Inc., Rockland, ME USA; Vertrieb durch Biozym Hessisch Oldendorf, Deutschland).

Ethidiumbromid ist ein lichtempfindlicher Farbstoff, daher lässt man das Gel unter einem Pappkarton laufen. Wird das Gel zäher, so gießt man die Lösung in einen vorbereiteten waagerecht stehenden Gelschlitten, in den [Kämme zur Aussparung von Probentaschen (15μl Volumen) eingehängt sind.]

Diese werden auf einem Polysacharid Gel aufgetrennt, welches über 80 Minuten bei 170 V läuft aufgetrennt.

[...]

2.3.6. Agarosegelelektrophorese

Zur Erfolgskontrolle von PCRs verwendet man Agarosegele. Agarose ist ein lineares pflanzliches Polysaccharid, das nach Aufkochen geliert und netzähnliche Strukturen ausbildet, durch die DNA-Moleküle entsprechend ihrer Größe während der Elektrophorese wandern.

In dieser Studie erfolgte die Auftrennung der PCR-Produkte auf einem 4%igen Methaphor-Agarosegel, dem 20 μl Ethidiumbromid zugesetzt werden. Die Herstellung gestaltet sich wie folgt:

Zunächst wiegt man 8 g Metaphoragarose (MetaPhor® NuSieve Agarose GTX CAMBREX Bio Science Rockland Inc., Rockland, ME USA; Vertrieb durch Biozym Hessisch Oldendorf, Deutschland) ab und gibt sie in einen Erlenmeyerkolben. Nun fügt man 196 ml reines Wasser (Aqua destillata) und 4 ml 50fachen TAE Puffer (Tris-Acetat-EDTA-Puffer, SIGMA) hinzu und erhitzt die Mischung unter konstantem Schwenken, bis sich die Agarose vollständig gelöst hat. Zu dem abgekühlten Gel gibt man 20 μl Ethidiumbromid (GelStar® Nucleic Acid Gel Stain von CAMBREX Bio Science Rockland Inc., Rockland, ME USA; Vertrieb durch Biozym Hessisch Oldendorf, Deutschland). Ethidiumbromid ist ein lichtempfindlicher Farbstoff, daher

[Seite 46]

lässt man das Gel unter einem Pappkarton laufen. Wird das Gel zäher, so gießt man die Lösung in einen vorbereiteten waagerecht stehenden Gelschlitten, in den Kämme zur Aussparung von Probentaschen (15μl Volumen) eingehängt sind.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[47.] Lh/Fragment 050 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 22:47 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 01:03 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 50, Zeilen: 1-11
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 44, Zeilen: 1-10
Es wurde jedes Mal ein Ansatz für 30 Proben vorbereitet. In jedem Experiment wurden 2 Positivkontrollen (GG-CC und GA-CT) hinzugefügt. Eine Kontrolle mit 2 μl destilliertem Wasser statt DNA diente als Negativkontrolle.

Die Amplifikationen wurden durchgeführt in dem Eppendorf Mastercycler® gradient.

Nach einer dreiminütigen Denaturierungsperiode bei 95°C folgten 35 thermozyklische Reaktionen bei 95°C über eine Minute, 56°C über eine Minute und 72°C über eine Minute. Es folgten 10 Minuten bei 72°C um die Synthese zu komplettieren. Am Ende wurde der Reaktionsansatz auf 4°C abgekühlt.

Es wurde jedes Mal ein Ansatz für 30 Proben vorbereitet. In jedem Experiment wurde als Positivkontrolle 1 μl DNA eines Individuums mit gesicherter Faktor XII-Mutation (TT), 1 μl mit heterozygoter Faktor XII-Mutation (CT) und eine Wildtypkontrolle (CC) hinzugefügt. Eine Kontrolle mit 1 μl destilliertes Wasser statt DNA diente als Negativkontrolle.

Die Amplifikationen wurden durchgeführt in dem eppendorf Mastercycler® gradient. Einer dreiminütigen Denaturierungsperiode bei 95°C folgten 34 thermozyklische Reaktionen bei 95°C über eine Minute, 52°C über zwe i [sic] Minuten und 72°C über eine Minute. Es folgten 10 Minuten bei 72°C um die Synth ese [sic] zu komplettieren. Am Ende wurde der Reaktionsansatz auf 4°C abgekühlt.

Anmerkungen

Ohne Quellenangabe.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[48.] Lh/Fragment 049 09 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 22:44 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 00:33 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 49, Zeilen: 9-15
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 42, Zeilen: 9-14
Alle Schritte werden je nach Anwendung, 20 – 40 mal wiederholt (hier wurden 35 Zyklen durchgeführt). Im letzten Zyklus wird der dritte Schritt um einige Minuten verlängert, damit alle Stränge bis zum Ende synthetisiert werden.

Der fertige PCR – Ansatz kann auf 4°C heruntergekühlt werden.

Das Ergebnis der PCR wird auf einem 4%igen Agarosegel überprüft. Die PCR Produkte können bei -20 °C aufbewahrt werden.

Alle Schritte werden, je nach Anwendung, 20-40 Mal wiederholt. Im letzten Zyklus wird der dritte Schritt um einige Minuten verlängert, damit alle Stränge bis zum Ende synthetisiert werden. Der fertige PCR-Ansatz kann auf 4°C heruntergekühlt werden.

[...]

Das Ergebnis der PCR wird auf einem 4%igen Agarosegel überprüft. Die PCR Produkte können bei -20 °C aufbewahrt werden.

Anmerkungen

Nur die Beschreibung eines Arbeitsschrittes, aber die Herkunft des Wortlautes sollte gekennzeichnet sein.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[49.] Lh/Fragment 044 23 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 22:42 Schumann
Erstellt: 22. April 2014, 01:24 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 44, Zeilen: 23-29
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 39, Zeilen: 9-14
2.5.1 Blutentnahme für genetische Analysen

Für die genetischen Untersuchungen wurde venöses Blut in EDTA-Röhrchen (Ethylendiamintetraessigsäure) der Firma Sarstedt® aus Nümbrecht, Deutschland, gefüllt und zur Zellseparation bei 3000g für 15 Minuten bei Raumtemperatur zentrifugiert. Die dabei entstehende mittlere leukozytenreiche Schicht (buffy coat) wurde bei -70°C zur DNA-Extraktion aufbewahrt.

2.3.1. Blutentnahme für genetische Analysen

Für die genetischen Untersuchungen wurde venöses Blut in EDTA-Röhrchen (Ethylendiamintetraessigsäure) der Firma Sarsted® aus Nümbrecht, Deutschland, gefüllt und zur Zellseparation bei 3000g für 15 Minuten bei Raumtemperatur zentrifugiert. Die dabei entstehende mittlere leukozytenreiche Schicht (buffy caot [sic]) wurde bei -70°C zur DNA-Extraktion aufbewahrt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Schumann

[50.] Lh/Fragment 002 01 - Diskussion
Bearbeitet: 23. April 2014, 20:17 Singulus
Erstellt: 23. April 2014, 06:56 (Klgn)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Klgn
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 2, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 2,3, Zeilen: 3ff.;1
[In dieser Phase kommt es an Gefäßen mit glatter Muskulatur zu einer proximal und distal der Läsion auftretenden reflektorischen Vasokonstriktion,] so dass sich der Blutstrom verlangsamt und sowohl die zelluläre als auch die plasmatische Gerinnung begünstigt wird. Diese als Reparaturischämie bezeichnete Kontraktion glatter Muskelzellen wird ausgelöst durch aus der Gefäßwand und den Thrombozyten freigesetzte Katecholamine sowie Serotonin

und ADP.

In der Mehrzahl werden allerdings Kapillaren lädiert, die keine glatten Muskelzellen besitzen, so dass die Blutstillungsmechanismen vielmehr durch den direkten Blut-Gewebe-Kontakt ausgelöst werden (Hemker et Poliwoda 1997).

Entscheidend für die Aktivierung der Thrombozyten ist ihr Kontakt mit den Kollagenen Typ IV und V der Basalmembran, die durch den Defekt in der Gefäßintima freigelegt werden. Vermittelt wird die Adhäsion der Blutplättchen durch subendotheliale Glykoproteine wie dem Fibronektin und vor allem dem von-Willebrand-Faktor (vWF).

Der vWF ist ein oligomeres Glykoprotein, das in Endothelzellen und �- Granula [sic] der Plättchen gespeichert wird, sowie im Plasma als Trägerprotein für den Faktor VIII vorhanden ist (Walsh 1985).

Durch Brückenbildung des vWF zwischen subendothelialen Strukturen und einem spezifischem Rezeptor der Thrombozytenmembran, dem Glykoprotein Ib, verformen sich die Blutplättchen unter Ausbildung von Pseudopodien kugelig.

Zu einer sprunghaften Thrombinbildung kommt es durch Aktivierung des Extrinsic- und des Intrinsic-Systems . [sic]

2. Ausbildung eines reversiblen Gefäßwandverschlusses

Aus verletzten Endothelzellen freigesetztes ADP bzw. ATP und die tiefer im Gewebe liegenden Kollagene Typ I und III lösen eine reversible Plättchenaggregation aus. Praktisch gleichzeitig wird die Thromboxansynthese und damit die irreversible Thrombozytenaggregation durch Thrombin eingeleitet (Weiss et Jelkmann 1997).

Durch die Reaktion von Thrombin mit spezifischen Rezeptoren der Thrombozytenmembran werden intrazelluläre Proteine phosphoriliert und Ca2+-Ionen freigesetzt. Diese Reaktion aktiviert die calciumabhängige Phospholipase A2, die wiederum die Freisetzung der Arachidonsäure ka-[talysiert.]

[S. 2]

In dieser Phase kommt es an Gefäßen mit glatter Muskulatur zu einer proximal und distal der Läsion auftretenden reflektorischen Vasokonstriktion , [sic] so daß sich der Blutstrom verlangsamt und sowohl die zelluläre als auch die plasmatische Gerinnung begünstigt wird. Diese als Reparaturischämie bezeichnete Kontraktion glatter Muskelzellen wird ausgelöst durch aus der Gefäßwand und den Thrombozyten freigesetzte Katecholamine sowie Serotonin und ADP.

In der Mehrzahl werden allerdings Kapillaren lädiert, die keine glatten Muskelzellen besitzen, so daß die Blutstillungsmechanismen vielmehr durch den direkten Blut-Gewebe-Kontakt ausgelöst werden (Hemker et Poliwoda 1997).

Entscheidend für die Aktivierung der Thrombozyten ist ihr Kontakt mit den Kollagenen Typ IV und V der Basalmembran, die durch den Defekt in der Gefäßintima freigelegt werden. Vermittelt wird die Adhäsion der Blutplättchen durch subendotheliale Glykoproteine wie dem Fibronektin und vor allem dem von-Willebrand-Faktor (vWF).

Der vWF ist ein oligomeres Glykoprotein, das in Endothelzellen und α-Granula der Plättchen gespeichert wird, sowie im Plasma als Trägerprotein für den Faktor VIII vorhanden ist (Walsh 1985).

Durch Brückenbildung des vWF zwischen subendothelialen Strukturen und einem spezifischem Rezeptor der Thrombozytenmembran, dem Glykoprotein Ib, verformen sich die Blutplättchen unter Ausbildung von Pseudopodien kugelig.

Zu einer sprunghaften Thrombinbildung kommt es durch Aktivierung des Extrinsic- und des Intrinsic-Systems.

2. Ausbildung eines reversiblen Gefäßwandverschlusses

Aus verletzten Endothelzellen freigesetztes ADP bzw. ATP und die tiefer im Gewebe liegenden Kollagene Typ I und III lösen eine reversible Plättchenaggregation aus. Praktisch gleichzeitig wird die Thromboxansynthese und damit die irreversible Thrombozytenaggregation durch Thrombin eingeleitet (Weiss/Jelkmann 1997).

Durch die Reaktion von Thrombin mit spezifischen Rezeptoren der Thrombozytenmembran werden intrazelluläre Proteine phosphoriliert und Ca2+-Ionen freigesetzt. Diese Reaktion aktiviert die calciumabhängige Phospholipase A2, die

[S. 3]

wiederum die Freisetzung der Arachidonsäure katalysiert.

Anmerkungen

Selbsterklärend.

"α-Granula" in der Quelle wird in der untersuchten Arbeit zu "�- Granula" mit einem Sonderzeichen, das nicht als alpha identifiziert werden kann.

Sichter
(Klgn) Singulus

[51.] Lh/Fragment 029 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 19:36 Hindemith
Erstellt: 22. April 2014, 16:52 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 29, Zeilen: 1-30
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 23, 24, Zeilen: 3-12; 1-22
[Eine plötzlich auftretende Symptomatik kann dabei auf ein embolisches Geschehen hinweisen, während ein sich langsam entwickelndes neurolo]gisches Defizit eher ein thrombembolisches Geschehen vermuten lässt (Bogousslawsky et Caplan 1995, Williams et al. 1997).

Bildgebende Diagnostik

Der ischämische Infarkt kann schon nach wenigen Stunden im Magnetresonanztomogramm (MRT) dargestellt werden; durch eine neuere Technik, das DWI (Diffusion- Weighted Imaging), ist dies sogar schon Minuten nach Einsetzen des initialen Insults möglich (Yuh et al. 1991, Cowan et al. 1994). Wenn ein Magnetresonanztomogramm nicht verfügbar ist, sollte unbedingt ein Computertomogramm (CT) angefertigt werden, um eine Blutung differentialdiagnostisch auszuschließen, da diese möglicherweise neurochirurgisch behandelt werden muss.

Therapie

In der Akutbehandlung sollte die Stabilisierung des Patienten im Vordergrund stehen, die auch die Behandlung von Krämpfen und die Korrektur metabolischer Entgleisungen beinhaltet.

Die weitere Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache oder Erkrankung, wobei es bislang im Gegensatz zur Behandlung erwachsener Schlaganfallpatienten keine neuroprotektive Strategie gibt, die für die Behandlung bei Kindern als Maßstab gesetzt werden kann. Ein Schutz vor Fieber in den ersten Tagen scheint allerdings das Infarktvolumen und das Outcome positiv zu beeinflussen, auch wenn ein kausaler Zusammenhang bislang nicht bewiesen werden konnte (Kirkham 1999, Reith et al. 1996).

Risikofaktoren

Die wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfälle im Erwachsenenalter wie Hypertonie, Arteriosklerose, Diabetes, Alkohol- und Nikotinabusus kommen bei Kindern nicht gehäuft vor.

Als Ursachen für Schlaganfälle im Kindesalter sind Infektionen, Herz- und Gefäßfehlbildungen, Sichelzellanämie, Schädigung des Endothels, Kollagenosen, sowie einige seltene kongenitale metabolische Erkrankungen [wie z. B. MELAS oder das Fabry-Syndrom bekannt (Riikonen et Santavuori 1994, Göbel 1994, Nicolaides et Appleton 1996).]

Eine plötzlich auftretende Symptomatik kann dabei auf ein embolisches Geschehen hinweisen, während ein sich langsam entwickelndes neurologisches Defizit eher ein thromboembolisches Geschehen vermuten läßt (Bogousslawsky et Caplan 1995, Williams et al. 1997).

Bildgebende Diagnostik

Der ischämische Infarkt kann schon nach wenigen Stunden im Magnetresonanztomogramm (MRT) dargestellt werden; durch eine neuere Technik, das DWI (Diffusion- Weighted Imaging), ist dies sogar schon Minuten nach Einsetzen des initialen Insults möglich (Yuh et al. 1991, Cowan et al. 1994). Wenn ein Magnetresonanztomogramm nicht verfügbar ist, sollte unbedingt ein Computertomogramm (CT) angefertigt werden,

[Seite 24]

um eine Blutung differentialdiagnostisch auszuschließen, da diese möglicherweise neurochirurgisch behandelt werden muss.

Therapie

In der Akutbehandlung sollte die Stabilisierung des Patienten im Vordergrund stehen, die auch die Behandlung von Krämpfen und die Korrektur metabolischer Entgleisungen beinhaltet.

Die weitere Behandlung richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache oder Erkrankung, wobei es bislang im Gegensatz zur Behandlung erwachsener Schlaganfallpatienten keine neuroprotektive Strategie gibt, die für die Behandlung bei Kindern als Maßstab gesetzt werden kann. Ein Schutz vor Fieber in den ersten Tagen scheint allerdings das Infarktvolumen und das Outcome positiv zu beeinflussen, auch wenn ein kausaler Zusammenhang bislang nicht bewiesen werden konnte (Kirkham 1999, Reith et al. 1996).

Risikofaktoren

Die wichtigsten Risikofaktoren für Schlaganfälle im Erwachsenenalter wie Hypertonie, Arteriosklerose, Diabetes, Alkohol- und Nikotinabusus kommen bei Kindern nicht gehäuft vor.

Als Ursachen für Schlaganfälle im Kindesalter sind Infektionen, Herz- und Gefäßfehlbildungen, Sichelzellanämie, Schädigung des Endothels, Kollagenosen, sowie einige seltene kongenitale metabolische Erkrankungen wie z. B. MELAS oder das Fabry-Syndrom bekannt (Riikonen et Santavuori 1994, Göbel 1994, Nicolaides et Appleton 1996).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[52.] Lh/Fragment 030 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 19:36 Hindemith
Erstellt: 22. April 2014, 16:48 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 30, Zeilen: 1-8
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 24, Zeilen: 18-27
[Als Ursachen für Schlaganfälle im Kindesalter sind Infektionen, Herz- und Gefäßfehlbildungen, Sichelzellanämie, Schädigung des Endothels, Kollagenosen, sowie einige seltene kongenitale metabolische Erkrankungen] wie z. B. MELAS oder das Fabry-Syndrom bekannt (Riikonen et Santavuori 1994, Göbel 1994, Nicolaides et Appleton 1996).

Trotzdem bleibt bei einem Drittel die zugrunde liegende Ursache oder Erkrankung unklar (Riela et Roach 1993).

Da mindestens 80% der Schlaganfälle thromboembolische Prozesse sind, konzentrieren sich viele Studien auf Hämostase und vermehrt auch auf prothrombotische Gen-Polymorphismen (Feinberg et al. 1996, Harmon et al. 1999, Jürgens et Koltringer 1987).

Als Ursachen für Schlaganfälle im Kindesalter sind Infektionen, Herz- und Gefäßfehlbildungen, Sichelzellanämie, Schädigung des Endothels, Kollagenosen, sowie einige seltene kongenitale metabolische Erkrankungen wie z. B. MELAS oder das Fabry-Syndrom bekannt (Riikonen et Santavuori 1994, Göbel 1994, Nicolaides et Appleton 1996).

Trotzdem bleibt bei einem Drittel die zugrunde liegende Ursache oder Erkrankung unklar (Riela et Roach 1993).

Da mindestens 80% der Schlaganfälle thromboembolische Prozesse sind, konzentrieren sich viele Studien auf Hämostase und vermehrt auch auf prothrombotische Gen- Polymorphismen (Feinberg et al. 1996, Harmon et al. 1999, Jürgens et Koltringer 1987).

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[53.] Lh/Fragment 065 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 19:36 Hindemith
Erstellt: 22. April 2014, 00:11 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 65, Zeilen: 1-29
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 49, 50, Zeilen: 49: 26-31; 50: 1-24
[Die 4-Feldertafel bezeichnet in Kreuztabellen die absoluten Häufigkeiten bestimmter Merkmalsausprägungen, in dieser Studie betrifft dies das Vor]handensein des Merkmals TT=1 und AA=1, was bedeutet homozygote Mutation bei Nukleotid 93 bzw. 121 der Promotorregion des Lipoprotein(a) - Gens, Lipoprotein(a) - Konzentration unterhalb der 10. Perzentile der entsprechenden Altersgruppe und die Zugehörigkeit zur Patienten oder zur Kontrollgruppe. Diese Merkmale werden in zweidimensionalen Tafeln dargestellt. Die statistische Auswertung einer 4-Feldertafel erfolgt anhand des Chi-Quadrat-Tests oder des Fisher`s exact test (bei Werten < n=4 pro Gruppe).

2.7.4 Chi-Quadrat-Test

Zur Berechnung, ob der gefundene Zusammenhang zwischen zwei Variablen auf Zufall oder auf einer Systematik beruht, verwendet man den Chi-Quadrat-Test.

Dabei wird ein p-Wert festgelegt. Ist p < 0,05, so ist das Ergebnis signifikant, man kann von einem systematischen Zusammenhang zwischen den untersuchten Variablen sprechen. Ist p ≥ 0,05, so ist das Ergebnis nicht signikant; der scheinbare Zusammenhang zwischen den untersuchten Variablen beruht auf Zufall.

Der Chi-Quadrat-Test wird für n > 4 angewendet. Der Fisher´s exact test wird für n < 4 angewendet.

2.7.5 Fisher´s exact test

Mit diesem Test, der im Unterschied zum Chi-Quadrat-Test auch für kleine Stichproben exakte Daten liefert, können Nominaldaten (relative Häufigkeiten) zweier unabhängiger Stichproben miteinander verglichen werden. Er kommt dann zur Anwendung, wenn in einem Feld der 4-Feldertafel ein Wert kleiner 5 vorkommt.

2.7.6 Odds Ratio

Die Odds Ratio (OR) kann als ungefähre Näherung für das relative Risiko gelten, wenn das Basisrisiko des Zielereignisses in der Bevölkerung klein ist (wird in retrospektiven Auswertungen benutzt).

Die 4-Feldertafel bezeichnet Kreuztabellen absoluter Häufigkeiten bestimmter Merkmalsausprägungen, in dieser Studie betrifft dies das Vorhandensein des Merkmals TT=1, was bedeutet homozygote Mutation bei Nukleotid 46 der Promoterregion des Faktor XII, Faktor XII Konzentration unterhalb der 10. Perzentile der entsprechenden Altersgruppe und die Zugehörigkeit zur Patienten oder zur Kontrollgruppe.

[Seite 50]

Diese Merkmale werden in zweidimensionalen Tafeln dargestellt. Die statistische Auswertung einer 4-Feldertafel erfolgt anhand des Chi-Quadrat-Tests oder des Fisher`s exact test.

2.5.4. Chi-Quadrat-Test

Zur Berechnung, ob der gefundene Zusammenhang zwischen zwei Variablen auf Zufall oder auf einer Systematik beruht, verwendet man den Chi-Quadrat-Test.

Dabei wird ein p-Wert festgelegt. Ist p < 0,05, so ist das Ergebnis signifikant, man kann von einem systematischen Zusammenhang zwischen den untersuchten Variablen sprechen. Ist p ≥ 0,05, so ist das Ergebnis nicht signikant; der scheinbare Zusammenhang zwischen den untersuchten Variablen beruht auf Zufall.

Der Chi-Quadrat-Test wird für große n angewendet. Der Fisher´s exact test wird für kleine n angewendet.

2.5.5. Fisher´s exact test

Mit diesem Test, der im Unterschied zum Chi-Quadrat-Test auch für kleine Stichproben exakte Daten liefert, können Nominaldaten (relative Häufigkeiten) zweier unabhängiger Stichproben miteinander verglichen werden. Er kommt dann zur Anwendung, wenn in einem Feld der 4-Feldertafel ein Wert kleiner 5 vorkommt.

2.5.6. Odds Ratio

Die Odds Ratio (OR) kann als ungefähre Näherung für das relative Risiko gelten, wenn das Basisrisiko des Zielereignisses in der Bevölkerung klein ist.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Selbst der Fettdruck von "Chi-Quadrat-Test" und "Fisher´s exact test" ist aus der Quelle übernommen.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[54.] Lh/Fragment 047 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 19:36 Hindemith
Erstellt: 21. April 2014, 22:12 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Yurtcu 2008

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 47, Zeilen: 1-7
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 40, 41, Zeilen: 40: 33-34; 41: 1-5
[Dabei wer]den alle Ansätze auf Eis pipettiert, um einen vorzeitigen Start der Reaktion zu vermeiden. Die als Matrize dienende DNA wird vorgelegt. Die übrigen Reaktionssubstanzen werden in einem Ansatz gemischt und anschließend auf die Proben verteilt. Als Negativkontrolle dient ein so genannter Leerwert (Ansatz ohne DNA), der zum Ausschluss von DNA-Kontamination mitgeführt wird. Die PCR erfolgt auf programmierbaren Thermocyclern mit beheizbaren Deckeln. Dabei werden alle Ansätze auf Eis pipettiert, um einen vorzeitigen Start der Reaktion zu vermeiden.

[Seite 41]

Die als Matrize dienende DNA wird vorgelegt. Die übrigen Reaktionssubstanzen werden in einem Ansatz gemischt und anschließend auf die Proben verteilt. Als Negativkontrolle dient ein so genannter Leerwert (Ansatz ohne DNA), der zum Ausschluss von DNA-Kontamination mitgeführt wird. Die PCR erfolgt auf programmierbaren Thermocyclern mit beheizbaren Deckeln.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[55.] Lh/Fragment 046 13 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 19:36 Hindemith
Erstellt: 21. April 2014, 22:06 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Yurtcu 2008

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 46, Zeilen: 13-32
Quelle: Yurtcu 2008
Seite(n): 40, Zeilen: 15-35
2.5.3 Polymerase-Kettenreaktion (PCR)

Die Grundlage nahezu jeder molekularbiologischen Diagnostik ist die Polymerase- Kettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR). Die Polymerasekettenreaktion ist eine Methode, mit deren Hilfe man selektiv Abschnitte der DNA in vitro vermehren kann. Dabei werden synthetische Oligonukleotide als Primer verwendet. Primer bestehen aus 15-30 Nukleotiden, die komplementär zu einer DNA-Sequenz sind, welche den zu synthetisierenden DNA-Abschnitt einschließt. Durch Temperaturerhöhung auf 94°C werden die DNA – Stränge der DNA - Doppelhelix getrennt, Vorwärts- und Rückwärtsprimer können sich an die komplementären Abschnitte bei Abkühlung auf die Hybridisierungstemperatur von ca. 55°C anlagern und die hitzestabile Taq-Polymerase – aus Thermophilus aquaticus – synthetisiert den zur DNA komplementären Strang bei 72°C. Der Zyklus aus Denaturierung, Hybridisierung und Elongation wird mehrere Male wiederholt. Ab dem dritten Schritt entspricht die Länge des synthetisierten DNA-Abschnitts dem Abstand zwischen den Primern und verläuft von nun an exponentiell zur Zykluszahl. Zum Gelingen der PCR müssen DNA, Taq-Polymerase, Desoxyribonukleotidphosphate und ein geeigneter Puffer in einem bestimmten Verhältnis vorliegen. Die optimalen PCR-Bedingungen werden für jedes Primerpaar empirisch ermittelt.

2.3.3. Polymerase-Kettenreaktion (PCR)

Die Grundlage nahezu jeder molekularbiologischen Diagnostik ist die Polymerase- Kettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR). Die Polymerasekettenreaktion ist eine Methode, mit deren Hilfe man selektiv Abschnitte der DNA in vitro vermehren kann. Dabei werden synthetische Oligonukleotide als Primer verwendet. Primer bestehen aus 15-30 Nukleotiden, die komplementär zu einer DNA-Sequenz sind, welche den zu synthetisierenden DNA-Abschnitt einschließt. Durch Temperaturerhöhung auf 94°C werden die DNA-Stränge getrennt, Vorwärts- und Rückwärtsprimer können sich als Amplimer an die komplementären Abschnitte bei Abkühlung auf die Hybridisierungstemperatur von ca. 55°C anlagern und die hitzestabile Taq-Polymerase – aus Thermophilus aquaticus – synthetisiert den zur DNA komplementären Strang bei 72°C. Der Zyklus aus Denaturierung, Hybridisierung und Elongation wird mehrere Male wiederholt. Ab dem dritten Schritt entspricht die Länge des synthetisierten DNA-Abschnitts dem Abstand zwischen den Primern und verläuft von nun an exponentiell zur Zykluszahl. Zum Gelingen der PCR müssen DNA, Taq-Polymerase, Desoxyribonukleotidphosphate und ein geeigneter Puffer in einem bestimmten Verhältnis vorliegen. Die optimalen PCR-Bedingungen werden für jedes Primerpaar empirisch ermittelt.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[56.] Lh/Fragment 027 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 19:35 Hindemith
Erstellt: 21. April 2014, 19:15 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 27, Zeilen: 1ff (komplett)
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 21-22, Zeilen: 21:7ff - 22:1-6
1.4 Schlaganfall

1.4.1 Definition

Der Begriff „Schlaganfall“ oder englisch „Stroke“ umfasst mehrere Krankheitsbilder mit unterschiedlicher Ursache und unterschiedlichem Erscheinungsbild. Die WHO-Definition lautet: Krankheitsbilder, bei denen sich die klinischen Anzeichen einer fokalen oder globalen Störung cerebraler Funktionen rasch bemerkbar machen, mindestens 24 Stunden anhalten oder zum Tode führen und offensichtlich auf nichts anderes als vaskuläre Ursachen zurückgeführt werden können (Aho et al. 1980).

Gewöhnlich werden cerebrale hämorrhagische Infarkte (ca. 10 % aller Schlaganfälle), cerebrale ischämische Infarkte (ca. 80%) und Subarachnoidalblutungen unter dem Begriff des Schlaganfalls zusammengefasst (Whisnant et al. 1990).

1.4.2 Pathophysiologie

Ein völliger Ausfall der Hirndurchblutung führt binnen 15-20 Sekunden zur Bewusstlosigkeit und nach 7-10 Minuten zur irreversiblen Schädigung des Gehirns. Ein Verschluss einzelner Gefäße führt zum Ausfall umschriebener Gehirnregionen (Schlaganfall). Ursächlich schädigend ist dabei immer der Energiemangel infolge einer Ischämie (z.B. Arteriosklerose, Embolie). Auch Blutungen (Traumen, Gefäßaneurysmen, Hypertonie) führen durch Kompression benachbarter Gefäße zur Ischämie. Der Energiemangel verursacht über Hemmung der Na/K- ATPase die zelluläre Akkumulation von Natrium und Calcium, sowie eine Zunahme der extrazellulären Kalium-Konzentration und damit der Depolarisation. Diese führt zu Chlorid-Einstrom, Zellschwellung und Zelltod. Sie fördert außerdem die Ausschüttung von Glutamat, das über Einstrom von Natrium und Calcium den Zelltod beschleunigt.

Zellschwellung, Freisetzung vasokonstriktiver Mediatoren und Verlegung der Gefäßlumina durch Granulozyten verhindern bisweilen die Reperfusion trotz Behebung der primären Ursache.

[Seite 21]

1.3 Schlaganfall

1.3.1 Definition

Der Begriff „Schlaganfall“ oder englisch „Stroke“ umfaßt mehrere Krankheitsbilder mit unterschiedlicher Ursache und unterschiedlichem Erscheinungsbild. Die WHO-Definition lautet: Krankheitsbilder, bei denen sich die klinischen Anzeichen einer fokalen oder globalen Störung cerebraler Funktionen rasch bemerkbar machen, mindestens 24 Stunden anhalten oder zum Tode führen und offensichtlich auf nichts anderes als vaskuläre Ursachen zurückgeführt werden können (Aho et al. 1980).

Gewöhnlich werden cerebrale hämorrhagische Infarkte (ca. 10 % aller Schlaganfälle), cerebrale ischämische Infarkte (ca. 80%) und Subarachnoidalblutungen unter dem Begriff des Schlaganfalls zusammengefasst (Whisnant et al. 1990).

1.3.2 Pathophysiologie

Ein völliger Ausfall der Hirndurchblutung führt binnen 15-20 Sekunden zur Bewusstlosigkeit und nach 7-10 Minuten zur irreversiblen Schädigung des Gehirns. Ein Verschluß einzelner Gefäße führt zum Ausfall umschriebener Gehirnregionen (Schlaganfall). Ursächlich schädigend ist dabei immer der Energiemangel infolge einer Ischämie (z.B. Arteriosklerose, Embolie). Auch Blutungen (Traumen, Gefäßaneurysmen, Hypertonie) führen durch Kompression benachbarter Gefäße zur Ischämie.

Der Energiemangel verursacht über Hemmung der Na/K-ATPase die zelluläre Akkumulation von Natrium und Calcium, sowie eine Zunahme der extrazellulären

[Seite 22]

Kalium-Konzentration und damit der Depolarisation. Diese führt zu Chlorid-Einstrom, Zellschwellung und Zelltod. Sie fördert außerdem die Ausschüttung von Glutamat, das über Einstrom von Natrium und Calcium den Zelltod beschleunigt.

Zellschwellung, Freisetzung vasokonstriktiver Mediatoren und Verlegung der Gefäßlumina durch Granulozyten verhindern bisweilen die Reperfusion trotz Behebung der primären Ursache

Anmerkungen

Identisch, ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Agrippina1

[57.] Lh/Fragment 001 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 17:56 Singulus
Erstellt: 21. April 2014, 13:50 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 1, Zeilen: 1ff
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 1-2, Zeilen: 1:1ff. - 2:1ff.
1. Einleitung

1.1 Hämostaseologie

Die Lehre von der Blutstillung oder Hämostaseologie umfasst das Zusammenspiel von Gefäßwand, Thrombozyten, plasmatischen Gerinnungsfaktoren und Fibrinolysemechanismen (Kleihauer et al. 1978).

Im Rahmen der primären Hämostase oder Blutstillung entsteht zunächst ein Plättchenthrombus, der nach etwa 1-3 Minuten Blutungszeit zur vorläufigen Blutstillung führt.

Durch enzymatische Bildung eines Fibringerüstes (sekundäre Hämostase oder Blutgerinnung) wird dieser Thrombus vergrößert und verfestigt. Später wird der Thrombus organisiert und überflüssiges Fibrin durch das fibrinolytische System aufgelöst.

Unter physiologischen Bedingungen stehen Gerinnung und Fibrinolyse in einem Gleichgewicht, das aber unter pathologischen Bedingungen sowohl zugunsten der Gerinnungsförderung als auch der Gerinnungshemmung mit daraus resultierender Thrombose- bzw. Blutungsneigung verschoben sein kann.

1.1.1 Blutstillung

Als Blutstillung werden die physiologischen Reaktionen auf einen durch eine Gefäßverletzung von Arteriolen oder Venolen drohenden Blutverlust bezeichnet. Bei Verletzung größerer Gefäße ist zumeist eine spontane Blutstillung nicht möglich (Kleihauer et al. 1978).

Der Ablauf der Blutstillung lässt sich in drei Phasen aufteilen, wobei die Übergänge fließend sind (Hiemeyer et al. 1972, Weiß et Jelkmann 1997):

1. Posttraumatische Sofort- oder Frühphase

(reflektorische Vasokonstriktion, Thrombozytenadhäsion, Aktivierung des Extrinsic- und des Intrinsic-Systems) In dieser Phase kommt es an Gefäßen mit glatter Muskulatur zu einer proximal und distal der Läsion auftretenden reflektorischen Vasokonstriktion, [so dass sich der Blutstrom verlangsamt und sowohl die zelluläre als auch die plasmatische Gerinnung begünstigt wird.]

[Seite 1]

1. Einleitung

1.1 Hämostaseologie

Die Lehre von der Blutstillung oder Hämostaseologie umfaßt das Zusammenspiel von Gefäßwand, Thrombozyten, plasmatischen Gerinnungsfaktoren und Fibrinolysemechanismen (Kleihauer et al. 1978):

Im Rahmen der primären Hämostase oder Blutstillung entsteht zunächst ein Plättchenthrombus, der nach etwa 1-3 Minuten Blutungszeit zur vorläufigen Blutstillung führt.

Durch enzymatische Bildung eines Fibringerüstes (sekundäre Hämostase oder Blutgerinnung) wird dieser Thrombus vergrößert und verfestigt.

Später wird der Thrombus organisiert und überflüssiges Fibrin durch das fibrinolytische System aufgelöst.

Unter physiologischen Bedingungen stehen Gerinnung und Fibrinolyse in einem Gleichgewicht, das aber unter pathologischen Bedingungen sowohl zugunsten der Gerinnungsförderung als auch der Gerinnungshemmung mit daraus resultierender Thrombose- bzw. Blutungsneigung verschoben sein kann.

1.1.1 Blutstillung

Als Blutstillung werden die physiologischen Reaktionen auf einen durch eine Gefäßverletzung von Arteriolen oder Venolen drohenden Blutverlust bezeichnet. Bei Verletzung größerer Gefäße ist zumeist eine spontane Blutstillung nicht möglich (Kleihauer et al. 1978).

Der Ablauf der Blutstillung läßt sich in drei Phasen aufteilen, wobei die Übergänge fließend sind (Hiemeyer et al. 1972, Weiß et Jelkmann 1997):

[Seite 2]

1.Posttraumatische Sofort- oder Frühphase (reflektorische Vasokonstriktion, Thrombozytenadhäsion, Aktivierung des Extrinsic- und des Intrinsic-Systems)

In dieser Phase kommt es an Gefäßen mit glatter Muskulatur zu einer proximal und distal der Läsion auftretenden reflektorischen Vasokonstriktion , so daß sich der Blutstrom verlangsamt und sowohl die zelluläre als auch die plasmatische Gerinnung begünstigt wird.

Anmerkungen

identisch, ohne Hinweis auf eine Übernahme

Hier beginnt eine Übernahme aus ein und derselben Quelle, die sich bis auf Seite 22 lückenlos fortsetzt.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[58.] Lh/Fragment 022 01 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 17:54 Singulus
Erstellt: 22. April 2014, 17:15 (Hindemith)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, Luigs 2004, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 1-4
Quelle: Luigs 2004
Seite(n): 21, Zeilen: 1-6
[Die bedeutendste Punktmutation im Glykoprotein IIIa ist der Austausch von Leucin durch Prolin an Position 33, wobei der Wildtyp mit Leucin] (PLA1) bei 85% der weißen Bevölkerung und die Prolin-Substitution an Position 33 bei 15 % gefunden wird (Newman 1997).

Ein ursächlicher Zusammenhang mit Myokardinfarkten oder cerebralen Ischämien ist aufgrund verschiedener Studienergebnisse noch umstritten.

Die bedeutendste Punktmutation im Glykoprotein IIIa ist der Austausch von Leucin durch Prolin an Position 33, wobei der Wildtyp mit Leucin (PLA1) bei 85% der weißen Bevölkerung und die Prolin-Substitution an Position 33 bei 15 % gefunden wird (Newman 1997).

Ein ursächlicher Zusammenhang mit Myokardinfarkten oder cerebralen Ischämien ist aufgrund verschiedener Studienergebnisse noch umstritten.

Anmerkungen

Ein Verweis auf die Quelle fehlt.

Hier endet eine Übernahme aus ein und derselben Quelle, die auf Seite 1 beginnt und sich bis hier auf Seite 22 lückenlos fortsetzt.

Sichter
(Hindemith) Agrippina1

[59.] Lh/Fragment 022 05 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 17:26 Hindemith
Erstellt: 21. April 2014, 14:20 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, Gumpert 2004, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 22, Zeilen: 5ff
Quelle: Gumpert 2004
Seite(n): 1 (Internet), Zeilen: -
1.3 Thrombosen

1.3.1 Definition

Unter einer Thrombose versteht man die Gerinnung des Blutes (Gerinnselbildung) im Blutgefäßsystem, was zu einem Blutpfropf (Thrombus) mit Verstopfung des Blutgefäßes führt. Dadurch wird die Blutzirkulation gestört und eine Blutstauung vor dem Verschluss ist die Folge.

Thrombose kommt vom griechischen Wort “thrombosis”, was “Gerinnen” bedeutet.

1.3.2 Pathophysiologie

Die von Rudolf Virchow 1856 beschriebene Trias (Virchow-Trias) zur Entstehung einer Thrombose gilt auch heute noch uneingeschränkt. In seiner Trias beschrieb er drei wesentliche Ursachen für die Entstehung:

1. Verlangsamung des Blutflusses

Zu einer Verlangsamung oder Stillstand des Blutflusses kommt es natürlicherweise bei mangelnder Bewegung oder Verlegung von Blutwegen, z.B. durch langes Anwinkeln der Kniegelenke beim Langstreckenflug (Langstreckenthrombose, Reisethrombose).

Zu einer mangelnden Blutzirkulation kommt es auch nach operativen Eingriffen. Durch die postoperative ‚Bettruhe kommt es zu einer ungenügenden Betätigung der Muskelpumpe der Wadenmuskulatur. Durch den Gehvorgang spannt sich die Wadenmuskulatur an und presst damit die venösen Gefäße leer und beugt somit einer Thrombosebildung vor. Durch die postoperative Bettruhe kommt es zu einem vermehrten Bluttstillstand [sic] -das Risiko für eine Thrombose steigt.

Thrombose

[...]

Definition

Unter einer Thrombose versteht man die Gerinnung des Blutes (Gerinnselbildung) im Blutgefäßsystem, was zu einem Blutpfropf (Thrombus) mit Verstopfung des Blutgefäßes führt. Dadurch wird die Blutzirkulation gestört und eine Blutstauung vor dem Verschluß ist die Folge.

Thrombose kommt vom griechischen Wort “thrombosis”, was “Gerinnen” bedeutet.

Entstehung und Ursache

Die von Rudolf Virchow 1856 beschriebene Trias (Virchow-Trias) zur Entstehung eine [sic] Thrombose gelten [sic] auch heute noch uneingeschränkt.

In seiner Trias beschrieb er drei wesentliche Ursachen für die Entstehung:

Verlangsamung des Blutflusses

Zu einer Verlangsamung oder Stillstand des Blutflusses kommt es natürlicherweise bei mangelnder Bewegung oder Verlegung von Blutwegen, z.B. durch langes Anwinkeln der Kniegelenke beim Langstreckenflug (Langstreckenthrombose, Reisethrombose). Zu einer mangelnden Blutzirkulation kommt es auch nach operativen Eingriffen. Durch die postoperative Bettruhe kommt es zu einer ungenügenden Betätigung der Muskelpumpe der Wadenmuskulatur. Durch den Gehvorgang spannt sich die Wadenmuskulatur an und presst damit die venösen Gefäße leer und beugt somit einer Thrombosebildung vor.

Durch die postoperative Bettruhe kommt es zu einem vermehrten Blutstillstand - das Risiko für eine Thrombose steigt.

Anmerkungen

Identisch bis auf Rechtschreibung, ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan) Singulus

[60.] Lh/Fragment 040 04 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 01:50 Hindemith
Erstellt: 21. April 2014, 22:45 (Graf Isolan)
Bergter 2002, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 40, Zeilen: 4ff
Quelle: Bergter 2002
Seite(n): 27, Zeilen: 4ff
Testprinzip

ELISA steht für enzyme linked immunosorbent assay. Er dient dem quantitativen Nachweis von Antigenen. Es wurde der „IMMUNOZYM Lp(a)“ der Firma Immuno verwendet, bei dem es sich um einen Einschritt-Sandwich-ELISA handelt (Immunozym Lp(a), Immuno GMBH). In einem ersten Reaktionsschritt werden Plasmaproben zusammen mit einem Konjugat in die Vertiefungen des ELISA-Teststreifen gegeben. Die Vertiefungen sind mit spezifischen, polyklonalen Antikörpern gegen Apo(a) beschichtet. Das Konjugat besteht aus spezifischen, monovalenten, gegen Apo(a) gerichtete Fab-Fragmenten, die mit einer Peroxidase gekoppelt sind. In einem ersten Schritt werden Apo(a)-haltige Partikel an die Festphase gebunden und gleichzeitig durch das Fab-Fragment an das Enzym gekoppelt. Im zweiten Schritt wird Wasserstoffperoxid und ein Chromogen zugeführt, das durch die Peroxidase zu einer blau gefärbten Substanz oxidiert wird. Je mehr Lp(a) im Plasma vorhanden ist, desto mehr Peroxidase ist an das Apo(a) gebunden und desto schneller erfolgt

die Farbreaktion. Durch Zugabe von Schwefelsäure wird die Reaktion gestoppt und es kommt zu einem Farbumschlag nach gelb. Da die Farbintensität der Lp(a)-Konzentration proportional ist, kann jene nach Messung der Extinktion errechnet werden.

2.3.3.1 Testprinzip

ELISA steht für enzyme linked immunosorbent assay. Er dient dem quantitativen Nachweis von Antigenen. Es wurde der „IMMUNOZYM Lp(a)“ der Firma Immuno verwendet, bei dem es sich um einen Einschritt-Sandwich-ELISA handelt (Immunozym Lp(a), Immuno GMBH). In einem ersten Reaktionsschritt werden Plasmaproben zusammen mit einem Konjugat in die Vertiefungen des ELISA-Teststreifen gegeben. Die Vertiefungen sind mit spezifischen, polyklonalen Antikörpern gegen Apo(a) beschichtet. Das Konjugat besteht aus spezifischen, monovalenten, gegen Apo(a) gerichtete Fab-Fragmenten, die mit einer Peroxidase gekoppelt sind. In einem ersten Schritt werden Apo(a)-haltige Partikel an die Festphase gebunden und gleichzeitig durch das Fab-Fragment an das Enzym gekoppelt. Im zweiten Schritt wird Wasserstoffperoxid und ein Chromogen zugeführt, das durch die Peroxidase zu einer blau gefärbten Substanz oxidiert wird. Je mehr Lp(a) im Plasma vorhanden ist, desto mehr Peroxidase ist an das Apo(a) gebunden und desto schneller erfolgt die Farbreaktion. Durch Zugabe von Schwefelsäure wird die Reaktion gestoppt und es kommt zu einem Farbumschlag nach gelb. Da die Farbintensität der Lp(a)-Konzentration proportional ist, kann jene nach Messung der Extinktion errechnet werden.

Anmerkungen

Identisch, ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

[61.] Lh/Fragment 038 03 - Diskussion
Bearbeitet: 22. April 2014, 01:39 Hindemith
Erstellt: 21. April 2014, 22:15 (Graf Isolan)
Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, Krause 2008, Lh, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
KomplettPlagiat
Bearbeiter
Graf Isolan
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 38, Zeilen: 3ff
Quelle: Krause 2008
Seite(n): 4, Zeilen: 21ff
2.2.1 Genetische Variabilität und Heritabilität

Ein Maß für die Variabilität eines Merkmals innerhalb einer Population ist seine Varianz. Sie ist als durchschnittliche quadratische Abweichung der Messwerte vom Mittelwert definiert (Köhler et al., 1996).

Als phänotypische Varianz VP bezeichnet man die Varianz des Phänotypwertes eines Merkmals, also die Varianz der messbaren Merkmalsausprägung in einer Population.

Als genotypische oder totale genetische Varianz VG wird die Varianz des Genotypwertes, also des Wertes, den der Genotyp auf die Individuen überträgt (Falconer, 1984), bezeichnet. VG ist abhängig von der Anzahl verschiedener Genotypen in der Population und von der Häufigkeit ihres Auftretens. Die Genotypwerte werden von der Umwelt abgelenkt. Das Ergebnis dieser Ablenkung sind die Phänotypwerte der Individuen.

Somit lässt sich für die phänotypische Varianz folgende Gleichung aufstellen: VP = VG + VU, wobei VU die durch Umwelteinflüsse verursachte Varianz ist.

Die genotypische Varianz setzt sich wiederum aus additiv-genetischer Varianz VA, Dominanz- VD und Interaktionsvarianz VI zusammen. Bei quantitativen Merkmalen spielen mehrere Genorte bei der Merkmalsausprägung eine Rolle. Der Wert ihres Genotyps ist gleich der Summe der Werte aller beteiligten Einzelgenorte.

Die einzige Komponente der genotypischen Varianz, die sich direkt aus phänotypischen Beobachtungen schätzen lässt, ist die additiv-genetische Varianz VA. Diese wird zur phänotypischen Varianz in Beziehung gesetzt.

Das Verhältnis VA/VP ist die Heritabilität (im engeren Sinn) h2. Sie drückt den Anteil der additiv-genetischen an der phänotypischen Varianz der Population aus. Die additiv-genetische Varianz heritabler Merkmale hat einen starken Einfluss auf die phänotypische Varianz und VU, VD sowie VI spie[len eine untergeordnete Rolle.]

Genetische Variabilität und Heritabilität

Ein Maß für die Variabilität eines Merkmals innerhalb einer Population ist seine Varianz. Sie ist als durchschnittliche quadratische Abweichung der Messwerte vom Mittelwert definiert (Köhler et al., 1996). Als phänotypische Varianz VP bezeichnet man die Varianz des Phänotypwertes eines Merkmals, also die Varianz der messbaren Merkmalsausprägung in einer Population. Als genotypische oder totale genetische Varianz VG wird die Varianz des Genotypwertes, also des Wertes, den der Genotyp auf die Individuen überträgt (Falconer, 1984), bezeichnet. VG ist abhängig von der Anzahl verschiedener Genotypen in der Population und von der Häufigkeit ihres Auftretens. Die Genotypwerte werden von der Umwelt abgelenkt. Das Ergebnis dieser Ablenkung sind die Phänotypwerte der Individuen. Somit lässt sich für die phänotypische Varianz folgende Gleichung aufstellen: VP = VG + VU, wobei VU die durch Umwelteinflüsse verursachte Varianz ist. Die genotypische Varianz setzt sich wiederum aus additiv-genetischer Varianz VA, Dominanz- VD und Interaktionsvarianz VI zusammen. Bei quantitativen Merkmalen spielen mehrere Genorte bei der Merkmalsausprägung eine Rolle. Der Wert ihres Genotyps ist gleich der Summe der Werte aller beteiligten Einzelgenorte.

Die einzige Komponente der genotypischen Varianz, die sich direkt aus phänotypischen Beobachtungen schätzen lässt, ist die additiv-genetische Varianz VA. Diese wird zur phänotypischen Varianz in Beziehung gesetzt. Das Verhältnis VA/VP ist die Heritabilität (im engeren Sinn) h2. Sie drückt den Anteil der additiv-genetischen an der phänotypischen Varianz der Population aus. Die additiv-genetische Varianz heritabler Merkmale hat einen starken Einfluss auf die phänotypische Varianz und VU, VD sowie VI spielen eine untergeordnete Rolle.

Anmerkungen

Identisch (unter Ignorierung aller Sub- und Superskripte), ohne Hinweis auf eine Übernahme.

Sichter
(Graf Isolan), Hindemith

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