Fandom

VroniPlag Wiki

Lm/039

< Lm

31.340Seiten in
diesem Wiki
Seite hinzufügen
Diskussion0 Share

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Charakterisierungen und Qualifikation im internationalen Privatrecht. Zur Lehre einer parteispezifischen Qualifikation im Kollisionsrecht der privaten Wirtschaft

von Prof. Loukas A. Mistelis

vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Statistik und Sichtungsnachweis dieser Seite findet sich am Artikelende
[1.] Lm/Fragment 039 08 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-09-20 12:34:12 PlagProf:-)
Fragment, Gesichtet, Lm, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Weber 1986

Typus
Verschleierung
Bearbeiter
PlagProf:-), Hindemith
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 8-14
Quelle: Weber 1986
Seite(n): 31, Zeilen: 16-23
Oder, aus heutiger Sicht zusammengefaßt: Die vollständige Beseitigung von Gesetzeskollisionen scheint unmöglich zu sein.[32] Solange es kein universell übergreifendes Sachrecht gibt, das jedes IPR ohnehin funktionslos machen würde, wird es immer Qualifikationskonflikte geben.

Welche Lösung bietet KAHN an? KAHN, als Hauptvertreter der positivistischen nationalistischen Richtung, spricht sich dafür aus, nach der lex fori zu qualifizieren.

[32] So auch der Aufsatz von BARTIN: De l'impossibilité d'arriver à la suppression définitive des conflits des lois, Clunet 4 ( 1897), S. 225-255, 466-495, 720-738.

Die conclusio KAHNs stimmt in verblüffender Weise mit dem überein, was BARTIN einige Jahre später sogar als Titel seiner Abhandlung wählte: Die Unmöglichkeit der vollständigen Beseitigung von Gesetzeskollisionen[61]. Solange es kein Welt(sach)recht gebe, das ohnehin zugleich jedes IPR funktionslos machen würde, werde es immer Qualifikationskonflikte geben[62].

Wie also sind diese zu lösen? KAHN spricht sich - für einen Hauptvertreter der positivistisch/nationalistischen Richtung nicht verwunderlich - dafür aus (wie man es später nennen sollte), nach der lex fori zu qualifizieren:

[61] BARTIN: De l’impossibilité d’arriver à la suppression définitive des conflits de lois.

[62] KAHN: „[Die dritte Konfliktskategorie] ist notwendig bedingt durch die Existenz tiefer Verschiedenheiten innerhalb der einzelnen Privatrechtsordnungen.“ S. J 142f = A 122 (meine Hervorhebung).

Anmerkungen

Anschluss an Fragment_038_08, unterbrochen durch ein Zitat aus dem Werk von Kahn. Weber wird zuletzt in Fußnote 25 auf der Vorseite erwähnt; eine alternative Einordnung als Bauernopfer ist denkbar.

Sichter
(PlagProf:-)) Hindemith

[2.] Lm/Fragment 039 14 - Diskussion
Zuletzt bearbeitet: 2012-06-04 10:01:31 Hotznplotz
BauernOpfer, Fragment, Gesichtet, Lm, Neuner 1932, SMWFragment, Schutzlevel sysop

Typus
BauernOpfer
Bearbeiter
PlagProf:-)
Gesichtet
Yes.png
Untersuchte Arbeit:
Seite: 39, Zeilen: 14-19, 104, 106-107
Quelle: Neuner 1932
Seite(n): 13, Zeilen: 28-35, 106-108
Kritisch läßt sich heute anmerken, daß die Beispiele, die KAHN im dritten Abschnitt seiner Abhandlung wählt, ein ganz anderes Problem betreffen. Dort behandelt er etwa die Frage, ob darauf Rücksicht zu nehmen ist, daß eine ausländische Sachnorm angewendet werden will? KAHN verneint diese Frage, weil sich dann Gesetzeskumulationen (positive Gesetzeskollisionen) oder Gesetzesvakuen (negative Gesetzeskollisionen) ergeben würden.[FN 33]

[FN 33] [...] Vgl. hierzu auch LEWALD, [Règles générales des conflits des lois. Contribution à la technique du droit international privé, RCADI 1939-III, S. 1-147 (140),] der richtigerweise den positiven und negativen Konflikt als eine Folge der Verschiedenheit der Kollisionsnormen betrachtet [...].

Die Beispiele, die K a h n in dem dritten Abschnitt seiner ersten Abhandlung bringt, betreffen ein ganz anderes Problem, nämlich: Ist darauf Rücksicht zu nehmen, daß eine ausländische Sachnorm angewendet oder nicht angewendet werden will? K a h n verneint diese Frage, weil sich dann Gesetzeskumulationen – mehrere Gesetze wollen gleichzeitig angewendet werden – oder Gesetzesvakuen – keines von den verschiedenen in Betracht kommenden Gesetzen will angewendet werden – ergeben würden[FN 4].

[FN 4] Vg1. hierzu auch L e w a l d, Récueil des Cours de L'Académie de droit international 1925, IV, 27 ff., der richtigerweise den positiven und negativen Konflikt als eine Folge der Verschiedenheit der Kollisionsnormen betrachtet.

Anmerkungen

Neuner wird im direkten Anschluß mit seiner Meinung zu Kahn offen paraphrasiert, daher Wertung als Bauernopfer.

Sichter
Hotznplotz


vorherige Seite | zur Übersichtsseite | folgende Seite
Letzte Bearbeitung dieser Seite: durch Benutzer:Hotznplotz, Zeitstempel: 20120604100436

Auch bei Fandom

Zufälliges Wiki