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  • Die Arbeit beginnt auf der ersten Seite mit einer Collage von drei fremden Texten, ohne auf nur eine dieser drei Fundstellen zu verweisen.
    Lm 01.png

    Nicht gekennzeichnete Übernahmen von Kropholler (gelb), Dörner (grün) und Weber (blau).

  • Systematisch ausgeschlachtet (mit über 50 dokumentierten Fragmenten) wird die Dissertation von Helmut Weber (1986), vor allem für den dort gründlich zusammengestellten und analysierten Forschungsstand bis 1945.
    • Mit nicht gekennzeichneten wörtlichen Zitaten aus diesem Werk werden große Teile der Kapitel III und IV bestritten, wie beispielsweise auf den Seiten 48, 49, 50, 51 und 52.
    • Auch im analytischen Teil werden von Weber drei Grundfragen für ein (Teil-)Kapitel ohne Kennzeichnung übernommen (S. 210).
  • Mit 15 Fragmenten vertreten ist ein Aufsatz von Makarov (1963). Kapitel XI.1 (S. 225-231) besteht überwiegend aus nicht gekennzeichneten wörtlichen Übernahmen aus diesem Werk, auf das dabei nur einmal unauffällig (S. 230 Fn 36 an dritter Stelle) verwiesen wird.
  • S. 202 bis 208 übernehmen in geraffter Form das Unterkapitel „III. Verschiedene Mischsysteme“ (S. 32-50) aus der Habilitationsschrift Schurig (1981). Die umfangreichen wörtlichen Übernahmen sind nicht ausgewiesen.
  • Von Kropholler, dem Herausgeber der Serie, in der die Arbeit veröffentlicht wurde, stammen der erste Absatz der Einleitung sowie fünfzehn weitere Stellen.
  • Einer Arbeit des Doktorvaters entnimmt der Verfasser auf den Seiten 20-21 mehrere Passagen, durchgehend ohne Kennzeichnung als Zitate, einmal ohne jeden Hinweis auf die Quelle.
  • Auf S. 93-94 übernimmt der Verfasser ohne jeden Hinweis auf die Quelle aus der Habilitationsschrift von Steindorff (1958) eine Beschreibung der Arbeit von Rigaux.
  • Fragment_118_05: Der Autor eignet sich die Übersetzung eines langen Zitats an und übernimmt ohne Kennzeichnung als Zitat Texte aus der Dissertation von Joerges (1971).
  • Auf S. 161 bis 163 übernimmt der Verfasser weitgehend wörtlich zwei zusammenhängende Seiten Text von Boschiero, ohne diese Übernahme als Zitat zu kennzeichnen.

Weitere Illustrationen und weiterführende Informationen findet man hier.

StatistikBearbeiten

  • Es sind bislang 158 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Bei 72 von diesen handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 74 Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
  • Die untersuchte Arbeit hat 260 Seiten im Hauptteil. Auf 118 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von 45.4% entspricht.
    Die 260 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
Plagiatsanteil Anzahl Seiten
keine Plagiate dokumentiert 142
0%-50% Plagiatsanteil 79
50%-75% Plagiatsanteil 22
75%-100% Plagiatsanteil 17
Ausgehend von dieser Aufstellung lässt sich abschätzen, wieviel Text der untersuchten Arbeit gegenwärtig als plagiiert dokumentiert ist: es sind, konservativ geschätzt, rund 13% des Textes im Hauptteil der Arbeit.


IllustrationBearbeiten

Folgende Grafik illustriert das Ausmaß und die Verteilung der dokumentierten Fundstellen. Die Farben bezeichnen den diagnostizierten Plagiatstyp:
(grau=Komplettplagiat, rot=Verschleierung, gelb=Bauernopfer)

Lm col.png

Die Nichtlesbarkeit des Textes ist aus urheberrechtlichen Gründen beabsichtigt.

Zum Vergrößern auf die Grafik klicken.

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